<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156</id><updated>2012-01-25T03:35:47.057-08:00</updated><category term='DrWhine'/><category term='http://www.openclipart.org/people/Peileppe/Peileppe_Skeleton_Chibi.svg'/><title type='text'>Namidhs kritische Welt</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>211</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-4728691738980124742</id><published>2012-01-25T03:30:00.000-08:00</published><updated>2012-01-25T03:35:47.074-08:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;Jetzt im &lt;b&gt;Handel&lt;/b&gt;, &lt;span style="color: red;"&gt;neu &lt;/span&gt;und &lt;span style="color: red;"&gt;brandaktuell&lt;/span&gt;:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-WkKPdftTZ00/Tx_nvUwgNxI/AAAAAAAAAEY/dv5z6FIlP4U/s1600/RO_box.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-WkKPdftTZ00/Tx_nvUwgNxI/AAAAAAAAAEY/dv5z6FIlP4U/s320/RO_box.png" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: x-large;"&gt;&lt;b&gt;Religion Online!&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: large;"&gt;Be your own World&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Religion Online (RO) vereint die Eleganz einfacher und grundsolider Regeln des menschlichen Miteinanders mit den Wirren der Religionen und dem Wunsch nach spiritueller Flexibilität.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;RO schafft unüberwindbare Hürden, stürzt interkulturelle Brücken und führt den Anwender in eine Welt, die diesseits von Gut und Böse ist - mit einem einfachen Weltbild, einem schnellen Einstieg und guten Auf- und Abstiegsmöglichkeiten ist so der Einstieg in das Last Gen MMO-Genre nicht nur gelungen, sondern auch formvollendet und perfekt zugleich.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nachfolgend einige Features von RO:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;eigene&amp;nbsp;&lt;/b&gt;Fraktionen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;Vollvertonung &lt;/b&gt;der schönsten Folterszenen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;Religionskriege&lt;/b&gt; für montheistische Religionsfans&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;Multigottonauten&lt;/b&gt; haben am&lt;b&gt; Borg-Assimilationssystem&lt;/b&gt; Freude&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;16.7 Mio. Farben&lt;/b&gt;. Für viele Religionen allerdings nur zwei Töne: Schwarz und Weiß&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;23 Mio. Schubladen&lt;/b&gt; für &lt;b&gt;Hobbymissionare &lt;/b&gt;und angehende Politiker&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... Ein &lt;b&gt;predigtbasiertes Multiversum&lt;/b&gt;: Je mehr Fans, desto stärker der (Main-)Gott&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;Vermächtnis-System&lt;/b&gt;: Ab Stufe 2 der Fans kann das Gameplay komplett verändert werden: Einfach einen Messias deiner Wahl auf Missionen schicken und das Gegenteil verkünden. Jetzt neu: Unterwelthandel für Halbgott-Twinks!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;Sektengründungen&lt;/b&gt;: Für&lt;b&gt; Free2Pray&lt;/b&gt;-Spieler gibt es nun auch Quereinsteiger-Möglichkeiten. Ohne Götter direkt in den Olymp, oder was auch immer.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;HexCode-System&lt;/b&gt; für die Fans von Hexenjagden - wer gerade nichts zu tun hat, kann sich im PVH-System in die Menge begeben und ungeliebte Mitspieler als &lt;b&gt;Hexe(r) beschuldigen&lt;/b&gt;. Der builtin &lt;b&gt;Hex(l)er-Manager&lt;/b&gt; kümmert sich auch in deiner Abwesenheit um Morde in deinem Namen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;...&lt;b&gt; Verfolge Andersdenkende&lt;/b&gt; - im GvG-System kannst du den Einfluss deiner Mitspieler senken und so die Welt für dich beanspruchen. Zementiere deine Herrschaft durch unabdingbare Missionswarswut. Gründe Kirchen und falls Kirchen nicht erwünscht, gründe eine personifizierte Kirche, die von Land zu Land reist und dein Wort verkündet.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;Ändere die Spielregeln&lt;/b&gt;: Gib deinen Untertanen Talente und Fähigkeiten, aber bestrafe sie für deren Inanspruchnahme&lt;/li&gt;&lt;li&gt;... &lt;b&gt;Erkläre einen Gegenspieler zum Anti-Gott,&lt;/b&gt; schiebe ihm alles in die Schuhe, erkläre deine Wege für unerklärlich. Falls jemand darin einen Widerspruch entdeckt, erkläre sie zur Hexe.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;...&lt;b&gt; Blicke auf eine Jahrtausende alte Lore zurück&lt;/b&gt;. Falls nicht, verändere die Schriften, sodass die Aussage zutrifft.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;RO&lt;/b&gt; wird &lt;b&gt;der&lt;/b&gt; Überraschungshit. Jetzt den Termin im Kalender rot ankreuzen und den Urlaub festnageln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;System-Erfordernisse:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Zentrale Denkeinheit mit 200 WoW-Vergleiche pro Sekunde&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Logischer Unterordnungs-Co-Prozessor&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dreihundert Seiten RAM, besser: Achthundert&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mindestens vierhundert Gigabyte Festplattenspeicher um Handbuch und Regeln ablegen zu können&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-4728691738980124742?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/4728691738980124742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=4728691738980124742' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4728691738980124742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4728691738980124742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2012/01/jetzt-im-handel-neu-und-brandaktuell.html' title=''/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-WkKPdftTZ00/Tx_nvUwgNxI/AAAAAAAAAEY/dv5z6FIlP4U/s72-c/RO_box.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2575283025533724084</id><published>2012-01-24T00:44:00.000-08:00</published><updated>2012-01-24T01:01:35.034-08:00</updated><title type='text'>Schuld und Reife</title><content type='html'>Kein Spiel ohne Exploits, Gelegenheit macht Loot und irgendwann erwischt es einen dann vielleicht doch: Der Bannhammer. Manchmal ganze Gilden. Wieso, weshalb, warum, darum soll es hier nicht gehen. Und auch nicht um etwaige moralische Grundsatzdiskussionen, die Standpunkte hierzu sind bekannt, die Claims abgesteckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielmehr soll es hier um die im Zusammenhang mit Gemeinschafts-Banns genannten Rechtfertigungsversuche gehen. Eigentlich nur um einen einzigen. Um einen sehr genauen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;"Ich habe gar nicht anders handeln können".&amp;nbsp;&lt;/blockquote&gt;Man kann zu der Thematik stehen wie man möchte, man kann eine Million Erklärungen abliefern. Was aber keineswegs als Entschuldigung dient, dienen kann ist obige Aussage. Eine Erklärung, ja - eine Ent-Schuldigung: nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn von der Schuld wird man nicht befreit. Immerhin ist man direkt und unmittelbar, kausal für den Zusammenhang. Der Kontext der Kausalität spielt absolut keine Rolle: Ob im Kleinsten: Der Mogelei - oder im Größten: Kriegsverbrechen. Kausalität kennt keinen Kontext, sondern nur prinzipielle Ursache und Wirkung. Es gibt keine Entschuldigung - es gibt maximal Erklärungen. Rational nachvollziehbare und vernünftige Erklärungen. Not, Angst, Sorge, Wut, Rache, Langeweile, Gruppenzwang - alles einwandfrei menschliche Erklärungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber keine Entschuldigungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heißt nicht - und das ist zu betonen - dass niemand in der Lage wäre, schuldhaft zu handeln. Keiner sollte sich das Recht herausnehmen von sich zu behaupten, er sei ohne Schuld. Darum geht es nicht, &amp;nbsp;darf es nicht gehen, es wäre gegen jedes Prinzip einer gesellschaftlichen Ahnung nicht-sozialen Verhaltens. Jeder ist schuldig, jeder hat die Fähigkeit zu einer dunklen Seite. Das ist menschlich. Die, die in Gefängniszellen sitzen, sind nicht weniger Mensch als wir - sie haben einen anderen Pfad gewählt, aber sie sind - und das mag unangenehm klingen, entspricht aber der Wahrheit - ebenso Mensch wie wir.&lt;br /&gt;Schuld ist menschlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso menschlich ist jedoch die Fähigkeit, zur Handlung zu stehen. Schuldhaftes Handeln zu verstehen. Zu begreifen. Das heißt: Die Größe zu zeigen, die Konsequenzen des eigenen Handelns zu begreifen. Offen zu sein und zur Schuld zu stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch daran mangelt es. Und jeder, egal welcher Position, welchen Ranges, ist Vorbild für andere. Manche qua Amt, manche aber schon der Relation zu anderen wegen. Beispielsweise im Bereich der Erziehung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute noch bringen Eltern ihren Kindern bei, zu den Konsequenzen einer Handlung zu stehen. Diebstahl, Sachbeschädigung, Prügeleien und Raufereien, u.v.m. - Kinder sind auch nur Menschen und sie machen Fehler. Aber sie erlangen wahre Größe nicht etwa erst durch physischen, sondern seelischen Wachstum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und genauso wie der Mensch im Laufe seiner Zeit an physischer Größe schrumpft, schrumpft auch offensichtlich nicht selten die Bereitschaft zu der Handlung zu stehen. Erwachsene Menschen benehmen sich selbst bei trivialen Tatbeständen wie beispielsweise einer lächerlichen Mogelei in einem Spiel wie kleine, unreife, bockige Kinder, die die Schuld bei allem suchen, nur nicht bei sich selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur ist dies ein schlechtes Vorbild für jene Heranwachsende, die wir eigentlich zu belehren versuchen, einem besseren Weg zu folgen, nein. Es ist mit einem dauerhaften Verlust an Respekt gegenüber anderen verknüpft, der nicht durch die Strafe, aber durch Einsicht wettgemacht werden könnte.&lt;br /&gt;Aber zur Einsicht sind nur die wenigsten wirklich fähig und willens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Häufig mangelt es an Willen auch und gerade deshalb, weil das Gesicht vor anderen gewahrt werden soll. Nie soll jemand sehen, dass man Makel hat. Doch langfristig, selbst wenn man alle getäuscht hat, verbleibt mindestens einer, der es besser weiß, dem man jedem Tag begegnet, im Spiegel. Und unter diesem klagenden Blick sollte man sich fragen, ob man in einer Welt leben möchte, in der jeder zu allem fähig und bereit, aber zu den Konsequenzen nicht willens ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist eine persönliche Entscheidung, sie zu treffen ist jeder jeden Tag verpflichtet, zwangsläufig. Es ist nicht einfach, es ist nicht trivial. Aber niemand hat behauptet, dass es einfach wäre. Es ist ein Ideal. Ideale sind Pfade, kein Lotterielos. Als Mensch hat man nicht die besten Werkzeuge um zur Schuld zu stehen. Doch das macht es erst zum Ideal.&lt;br /&gt;Der Versuch, ohne besondere Werkzeuge ein Rad zu erfinden ist allemal besser als ob der mangelnden Perfektion wegen gleich auf Rechtecken zur Arbeit zu fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher meine Bitte: Steht zu euren Handlungen. Übernehmt Verantwortung und seid euer bester Anwalt. Tut euch und der Welt einen Gefallen und hört mit dem Bitten um Entschuldigung auf: Schuld ist ein Sumpf - vom Strampeln wird es nicht besser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2575283025533724084?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2575283025533724084/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2575283025533724084' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2575283025533724084'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2575283025533724084'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2012/01/schuld-und-reife.html' title='Schuld und Reife'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-137238213079355979</id><published>2012-01-22T23:26:00.000-08:00</published><updated>2012-01-22T23:26:33.683-08:00</updated><title type='text'>Star Wars - The Off Republic</title><content type='html'>&lt;b&gt;Berlin. Wie aus Insiderkreisen bekannt wurde, ist die wahre Ursache für die viertätigen Verbindungsproblematiken des Onlinespieles "Star Wars: The Old Republic" bekannt. Die Tragweite dürfte zunächst beunruhigend erscheinen, so der Regierungssprecher, allerdings dürfte die intellektuelle Verwirrung nachlassen, obschon die Wut größer wird.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor ca. fünf Tagen hat der Chef der deutschen Ingame-Goldbank, Joe Tackermann den Kurs eingeschlagen, den Traffic-Markt zu regulieren. Da es auf dem Aktienmarkt schon lange Usus ist, wichtige Ressourcen dem freien Handel zu entziehen um durch die Verknappung den Kurs zu bestimmen (siehe Nahrungsmittel und verschiedene Edelmetalle sowie Minerialien), wurden eifrig Lagerhäuser angemietet um provisorische Rechenzentreren einzurichten.&lt;br /&gt;Ziel dieser Rechenzentren, dies wurde nun bekannt, war die Lagerung von überschüssigem Traffic um damit wiederum den Markt zu gegebener Zeit zu fluten und so am Verlustgeschäft anderer Profite zu erzielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings stieß die dafür outgesourcte Firma namens "Off-Shore GmbH" auf das Problem der Fluktuation: Freier Traffic war nur schwer zu horten. Zu diesem Zwecke entschied sich die Kanzlerin "Perkeltine" (besser bekannt als "Imperatorin Alternativlos, die Erste") Fachkräfte aus BKA, Funk und Fernsehen loszutreten um der Bank auch in diesen schwierigen Zeiten die nötige Luiquidität zu garantieren. Die Idee der marktkonformen Trafficdemokratie war geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nun äußerst engagierten Fachkräfte versuchten den überschüssigen Traffic per Silikonabdichtung der Großrechner vor dem Auslaufen zu bewahren, allerdings entstand hierdurch ein Hitzeproblem, der durch den Besuch des derzeitigen Außenministers nur ver-und nicht entschärft wurde. Die heiße Luft konnte nicht ohne Weiteres entweichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fachkräfte aus Sachsen wiederum vermuteten qua ihres Engagements und Erfahrungsschatzes, dass das Problem an den zahlreichen Links läge und schlugen vor, statt dessen mehr Rechts statt Links zu setzen. Zu diesem Zweck wurden vorsorglich Hausdurchsuchungen bei allen Mitgliedern der linken Szene angeordnet. Die waren sich keiner Schuld bewusst, dies störte aber die Richter Sachsens nicht wirklich, die in der passiven Nicht-Wissenschaft eine aktive Befürwortung der Links erkannte und wegen der Bildung krimineller Webvereinigungen einige Hoster hinter Gittern werfen ließen.&lt;br /&gt;Die Einführung der Rechts statt Links wurde gerade von konservativen Politikern befürwortet, die nochmals betonten, dass das "Internet kein rechts-freier Raum sein dürfe". Mehr rechtes Gedankegut sollte bald etabliert genug sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem löste dies zwar nicht, lenkte aber das Volk eine gewisse Zeit lang ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da dieses, mittlerweile große, Politikum als idealer Steigbügel für den Comeback-Ritt Guttenbergs hätte dienen können, warf sich der Baron ins Zeug und schlug eine Redundanz der Server durch eine durchdachte und effiziente Copy 'n' Paste-Strategie vor. Es stellte sich jedoch heraus, dass diese Strategie von Wikipedia abgeschrieben wurde, was angesichts der SOPA - der durch USA-Iran-Freundschaft entstandenen gesetzlichen Zensur-Infrastruktur unter deutscher Schirmherrschaft - alsbald geschwärzt und unlesbar, somit nicht durchführbar wurde.&lt;br /&gt;Daraufhin zog sich Guttenberg aus allen Ämtern und Comeback-Versuchen zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aktuelle Faktenlage ist die, wonach Traffic ungehindert in die leckenden Lagerhäuser und von da in das Grundwasser fließt, wo es Stunden später wieder Oberfläche auftaucht. Dies führt zu temporären Probleme, Nicht-Erreichbarkeit und zu erhitzten Gemütern, die wiederum hierdurch das Problem der globalen Erwärmung fokussieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Konsequenz dieser Fehlentwicklung wird eine IP-Umsatzsteuer eingeführt, die sich auf ca. 10% aller Datenpakete erstreckt und nicht nur die Datentaschen der Regierung füllt, damit das Vorratsdatenspeicherungsproblem löst, nein, sondern auch dazu beiträgt, dass der Overhead des verwendeten Protokolls schrumpft. Dies resultiert in einer erhöhten Bandbreite und führt mehr Haushalte ins digitale Zeitalter, welches fortan durch Statistikanpassungen auf 80kb/s zu einer Breitband-Verbreitung von ca. 99% führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kanzlerin ist nach aktueller Lage zufrieden, ihre Laufzeitverlägerung damit beschlossen, die Endlagerungsfrage der FDP in Gorleben ebenfalls. Letztlich kann davon ausgegangen werden, dass das Star Wars-MMO aus dem Hause BioWare nicht nur die Regierungsfähigkeit dieses Landes gewährleistet, sondern auch einen Beitrag zum Breitband-Standort Deutschland geleistet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Berlin: Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-137238213079355979?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/137238213079355979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=137238213079355979' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/137238213079355979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/137238213079355979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2012/01/star-wars-off-republic.html' title='Star Wars - The Off Republic'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-8512055588007449448</id><published>2012-01-19T23:24:00.000-08:00</published><updated>2012-01-19T23:25:30.214-08:00</updated><title type='text'>Star Wars - The Old Republic - Support Royale</title><content type='html'>Wer unter Support den Kundendienst des aktuellsten MMOs "Star Wars - The Old Republic" subsumiert, der findet auch einen gemeinsamen Nenner für Eisverkäufer und Sonnenoberfläche. Die Wahrscheinlichkeit, eine Ticketbearbeitung zu erhalten ist vergleichbar mit einem Sechser im Lotto - vier mal hintereinander, ohne dass man je einen Schein ausgefüllt und abgegeben hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist bekannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitaus weniger bekannt war bisher die Art, wie &lt;b&gt;E-Mails&lt;/b&gt; an den Support genau aussehen müssen, damit sie eine ganz besondere Behandlung erfahren: Stichwörter im Betreff. Hier ein kleiner Auszug:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;ul style="background-color: black; color: #f9d648; font-family: verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 18px;"&gt;&lt;li style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; font-size: 11px; font: normal normal normal 10px/normal verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Wiederherstellung eines Charakters – Stichwort: Scooby&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul style="background-color: black; color: #f9d648; font-family: verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 18px;"&gt;&lt;li style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; font-size: 11px; font: normal normal normal 10px/normal verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Wiederherstellung eines Gegenstandes – Stichwort: Seesaw&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul style="background-color: black; color: #f9d648; font-family: verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 18px;"&gt;&lt;li style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; font-size: 11px; font: normal normal normal 10px/normal verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Missionsprobleme – Stichwort: Hedgehog&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul style="background-color: black; color: #f9d648; font-family: verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 18px;"&gt;&lt;li style="background-attachment: initial; background-clip: initial; background-color: transparent; background-image: initial; background-origin: initial; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; font-size: 11px; font: normal normal normal 10px/normal verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif;"&gt;Abstürze – Stichwort: Bandicoo&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;Scooby Doo für verschwundene Charaktere zu verwenden mag noch nachvollziehbar sein.&lt;br /&gt;Was aber eine "Wippe" mit einer Gegenstandswiederherstellung zu tun hat, will sich mir nicht erschließen - Schunkelt man sich zu Feierabend Gegenstände herbei? &lt;br /&gt;Missionsprobleme werden auf einer Ebene mit einem auf LSD-getrimmten Igel gebracht, was für den einen oder anderen Level-Rusher sogar noch passend wäre.&lt;br /&gt;Viel&amp;nbsp;adäquater erscheint da doch Crash Bandicoot für Absturze heranzuziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch für zukünftige Problematiken gäbe es da noch viel mehr Stichwörter. Und so hat sich der Autor dieses Blogs es sich nicht nehmen lassen, selbst neue Begriffe herauszuarbeiten, die am ehesten passen könnten um auch in Zukunft fit zu sein. Wäre interessant, würde man sie unangekündigt bei Mail-Anfragen anwenden, vielleicht werden sie ja offiziell:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Sekundenkleber&lt;/b&gt;: Für feststeckende Charaktere&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Tempo&lt;/b&gt;: Für Beschwerdemails und "ich will den Chef"-Eskalationsbitten&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Morgens Aronal, abends Elmex&lt;/b&gt;: Für allabendliche Latenzprobleme&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Zweihundert Gramm Hackfleisch, bitte&lt;/b&gt;: Für die Wiederherstellung eines imperialen Chars.&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Pinkes Einhorn&lt;/b&gt;: Für die Wiederherstellung eines rep. Chars.&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Wendy Weihnachtsgruß&lt;/b&gt;: Für Anfragen zu Mounts&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Willy Wonkas Schokofabrik&lt;/b&gt;: Für Anfragen zu BioWare-Besuchen&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Der Adler ist gelandet&lt;/b&gt;: Für Bewerbungen&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Zahnbehandlung&lt;/b&gt;: Für Performanceprobleme&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Bootnektar&lt;/b&gt;: Für spontane Wutausbrüche&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Schwenkgrill&lt;/b&gt;: Für Anfragen aus dem Saarland&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Semipermeable Membran&lt;/b&gt;: Balancing-Hinweise und -Ratschläge&lt;br /&gt;- &lt;b&gt;Marcell D&lt;/b&gt;: Für Synchronisationsproblematiken&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-8512055588007449448?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/8512055588007449448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=8512055588007449448' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8512055588007449448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8512055588007449448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2012/01/star-wars-old-republic-support-royale.html' title='Star Wars - The Old Republic - Support Royale'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-3291290468256141411</id><published>2012-01-18T01:08:00.000-08:00</published><updated>2012-01-19T06:00:31.326-08:00</updated><title type='text'>Herr der Ringe Online: Es tut mir leid.</title><content type='html'>Ein offener Brief an die Community Herr der Ringe Onlines,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in früheren Beiträgen schrieb der Autor dieses Blogs über die Umstellung LOTROs auf F2P. Es wurde im Verlauf dieser Beiträge der Fluff-Aspekt (kosmetischer Charakter) des Shops angesprochen und etwaige Bedenken wurden als vorsorgliche&amp;nbsp;Hysterie dargestellt. Ängste und Sorgen, der Shop würde sich zu einem "Must have", respektive "Must pay" entwickeln wurden zur Seite gewischt, denn bis vor kurzem galt dies auch als ausgeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis [&lt;a href="http://www.gamestar.de/spiele/der-herr-der-ringe-online-schatten-von-angmar/news/der_herr_der_ringe_online,43263,2563872.html"&gt;heute&lt;/a&gt;].&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn die GameStar, sozusagen als BILD-Zeitung unter den Gamer-Zeitschriften gilt, dürfte ein kurzer Shop-Besuch ausreichen um eine Bestätigung zu erhalten: Der Shop ist offiziell Pay2Win geworden. Versprechen scheinen in der Gamerbranche eine verhältnismäßig kurze Halbwertszeit zu besitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings muss hier kurz eingehakt werden: Nicht nur die heutigen, niedrigstufigen Items sind das Problem. Sie sind lediglich Symptom für eine andauernde Entwicklung, für einen Trend, der seit geraumer Zeit Einzug gehalten hat. Die langsame&amp;nbsp;Angewöhnung fand bereits mit den Schriftrollen zur permanenten Werte-Erhöhungen ihren vorläufigen Höhepunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das direkte Anbieten von Items markiert jedoch einen Wendepunkt und dürfte der Beginn einer ehrlichen, finalen Phase darstellen. Fortan kann auch in Zukunft mit neuen Items gerechnet werden - nach und nach eben, wie es bislang der Fall war und sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher möchte ich mich in aller Form bei denen entschuldigen, deren Bedenken ich zur Seite gedrückt habe. Ich habe diese Entwicklung nicht vorhergesehen, rechnete aber auch nicht mit der eigentlich für Dealer berühmt-berüchtigten Strategie der schrittweisen Angewöhnung. Der berühmte Frosch im Wasserkocher eben. Es tut mir leid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit dürfte klar sein, dass jedes F2P-Spiel mittelfristig zu einem P2NG (Pay To Not Grind) und langfristig zu einem P2W (Pay To Win) mutiert. Die Gier ist eben größer als die Hingabe zu den Kunden.&lt;br /&gt;Und der Kunde macht dies mit. Von einem "sofern es nie Stärkungen im Shop gibt" über "solange es keine Rüstung gibt" sind wir mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem die ersten "sofern die Rüstungsteile nicht besser als die im Spiel sind" rufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für Schritte bleiben noch übrig? "Sofern die Shop-Items auch im Spiel erarbeitet werden können"? - das ist exakt der Punkt, der damals jenen vorgeworfen wurden, die Lotro langfristig mit anderen F2P-Negativ-Größen gleichsetzten. Damit ist, wie es so schön heißt, der Rubikon überschritten und es zeigt sich, dass ich damals die falschen Befürworter meiner Thesen hatte. Man setzt sich nicht an einen Verhandlungstisch mit Menschen, die jede Forderung der Gegenseite zu erfüllen bereit sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre ich Frodo, ich würde den Ring verticken und Sauron die Welt übernehmen lassen. Eine Rettung hat sie nicht verdient. Dafür ist sie bereits zu sehr zu dem geworden, was man eigentlich einst befürchtete. Was lohnt es sich noch zu retten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-3291290468256141411?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/3291290468256141411/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=3291290468256141411' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3291290468256141411'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3291290468256141411'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2012/01/herr-der-ringe-online-es-tut-mir-leid.html' title='Herr der Ringe Online: Es tut mir leid.'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-4147575950363052252</id><published>2012-01-11T23:45:00.000-08:00</published><updated>2012-01-11T23:45:48.047-08:00</updated><title type='text'>Disclaimer für den Alltagsgebrauch (1) - Heute: Geschmacks-Disclaimer</title><content type='html'>Allzu häufig wird in Foren um eine Meinung gebeten. Normal, sollte man meinen. Alltäglich gar.&lt;br /&gt;Ebenso bekannt dürfte es sein, dass gerade in Geschmacksfragen sich die schönsten Diskussionen entfalten - ein "mag ich" kann eine ganze Stalinorgel an "wie kannst du nur"-Antworten auslösen, obwohl man nie darum gebeten hat. Was also dagegen tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort: Disclaimer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Disclaimer helfen, Dinge einfach festzustellen und in den Boden zu nageln. Ein etwaiges Fern- und Ausbleiben von Antworten ist damit vorab angekündigt und führt dann auch zu keinen Überraschungen, auch nicht zum Gefühl, der andere hätte auch nur ansatzweise Erfolg mit seinem Feldzug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Zweck nun heute ein klassischer Disclaimer für den Alltagsgebrauch in Foren. Wann immer ein Geschmacksmuster abgegeben wird und Streitigkeiten vorab unerwünscht sind, gilt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;****************** Geschmacks-Disclaimer *********************&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;i style="background-color: white; font-family: verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 18px;"&gt;Der obige Text spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Etwaige Missionierungs- und Unterdrückungsgedanken liegen ebenso fern wie der Wunsch, ebenfalls eine Geschmacks-Indoktrination zu erfahren.&lt;/i&gt;&lt;i style="background-color: white; font-family: verdana, geneva, lucida, 'lucida grande', arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 18px;"&gt;Sollte es in Bezug auf die oben dargestellte Meinung zu inneren Konflikten kommen, so ist es nicht Intention des Autors dies zu erfahren. Diese Auslegung stimmt mit dem jüngsten Urteil des Beiß-in-die-Seife-Gerichtsurteils von 01/2011 in der Sache "Schoko-Eis-Möger gegen Vanille-Fetischist".&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-4147575950363052252?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/4147575950363052252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=4147575950363052252' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4147575950363052252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4147575950363052252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2012/01/disclaimer-fur-den-alltagsgebrauch-1.html' title='Disclaimer für den Alltagsgebrauch (1) - Heute: Geschmacks-Disclaimer'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2456806412817043247</id><published>2012-01-01T23:28:00.000-08:00</published><updated>2012-01-02T02:31:24.824-08:00</updated><title type='text'>Oh du Explosive....</title><content type='html'>Jedes Nahr aufs Neue, der Teufel will es: Die Diskussion um die Feuerwerkskörper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll man, soll man nicht. Soll man überhaupt und weshalb und weshalb wäre es besser würde man überhaupt nicht wollen was jemand meint was man sollte oder besser nicht sollte. Soll doch nicht alles gewesen sein, das Jahr und überhaupt: Die Finanzkrise erlaube es doch einem erst gar nicht, Kohle - pardon: Schwarzpulver - zu verschießen. Verschwendung sei das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was lief da nicht alles. Jedes Jahr aufs Neue - jedes Jahr wundern sich Sender über dieselben Themen, werden alte Texte auf neue Bilder gelegt. Ja, der Handel zu Weihnachten boomt. Ja, auch dieses Jahr viel knapper und dichter zu Weihnachten als letztes Jahr (Tatsachen wie die ungünstige Wochentags-Positonierung verschwiegen - ist auch viel zu kompliziert). Vier Tage später: Ja, der Handel nimmt auch Waren zurück, müssen aber nicht, tun sie aber, wie nett. &amp;nbsp;Danke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke auch für die alljährliche Diskussionen zum Thema "Feuerwerkskörper: Ja / Nein / Vielleicht?".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wird auf alles gezielt was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Auch Tiefschläge sind erlaubt: Auf einem bekannten deutschen Radiosender wurde gar vom "Phallussymbol Feuerwerkskörper" schwadroniert. Könne man ja sagen. Weil grundsätzlich alles in dieser Welt, was nur ansatzweise dekadent oder verschwendet, automatisch ein Phallussymbol ist - was mich übrigens, kann man ja an dieser Stelle sagen, irritiert hat als ich Frauen mit Böllern sah; das aber nur am Rande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann noch die grundsätzliche, mahnende Stimme die da sagt, wie schlimm das alles sei und überhaupt könne man "mit dem verschossenen Schwarzpulver neue Gebiete ersch(l)ießen um neue Lebensräume zu erschaffen" - das Kapitel, so dachte man, hätte man vor &amp;nbsp;Zeiten abgeschlossen. &lt;br /&gt;Der Müll sei auch so ein Thema - e;kel;ig. Die Geräusche. Die dreckige Luft. Die Betrunkenen... Alles nur Geldverschwendung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun verhält es sich mit dem Thema "Verschwendung" immer ein wenig subjektiv. Eben je nach Betrachter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je nach Aussichtsplattform gibt es die verschiedensten Meinungen. Eine große Pizza für über 10 Euro ist demnach genauso Verschwendung wie ein Luxuswagen oder Lottospielen. Teilchenbeschleuniger genauso wie Weltraumforschung und Computerspiele ebenso wie die Entwicklung des achten Compilers ein- und derselben Programmiersprache. Oder das Lernen irgendwelcher Songtexte. Oder ein Kinobesuch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Tatsache einmal abgesehen, dass persönliche Lebenslust ein legitimes Mittel zum Ausdruck individueller Freiheiten darstellt - dem wir uns hin und wieder doch gerne hingeben (mit Ausnahmen, versteht sich) - lebt hin und wieder ein ganzer Wirtschaftszweig von dem, was andere als Verschwendung betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So auch von den Feuerwerkskörpern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit ist es mitnichten so, wonach das Geld "verpulvert" wird. Sicher, es ginge auch anders und sicher, man könnte es auch spenden. Man könnte es gut anlegen. Man könnte etwas Nächstenliebe zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch für alles auf dieser Welt gibt es eine &amp;nbsp;Zeit und für jede Zeit gibt es einen Zweck. Und wenn kurze Zeit vorher das Fest der Nächstenliebe war, ist das Ende des Jahres die Feier des Egomanen. Ein völlig legitimes Fest zum Vergessen, zum Abhaken und zum Neuanfang. Nebenbei verdienen die Hersteller von Feuerwerkskörpern genauso am Fest wie es auch Kneipen und Bars tun. Und als ob das nicht genug sei: Allein ist man dabei auch nicht unbedingt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne: Wir haben alle nur ein Leben und jeder soll es feiern wie er es mag. Verantwortungsbewusst, versteht sich. Aber wenigstens an einem Tag im Jahr ohne schlechtes Gewissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne: Auf ein gutes Jahr 2013 - vorsorglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2456806412817043247?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2456806412817043247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2456806412817043247' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2456806412817043247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2456806412817043247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2012/01/oh-du-explosive.html' title='Oh du Explosive....'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-3025451041962249070</id><published>2011-12-26T01:28:00.000-08:00</published><updated>2011-12-26T01:28:56.781-08:00</updated><title type='text'>Allen Lesern ein schönes Fest</title><content type='html'>Überall im Netz scheint es Brauch zu sein, ein paar nette Worte zum Weihnachtsfest zu hinterlassen, quasi als Entschuldigung für all die verbalen Unannehmlichkeiten, womit man die Leserschaft das Jahr über quält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da der Autor dieser Zeilen um die Qualen weiß, möchte man die Gelegenheit nutzen um auch dir, treuer Leser, ein schönes Fest und einen guten Rutsch zu wünschen. Danke für deine Geduld, deine Opferbereitschaft (sogar frei von Ironie und Zynismus), dein konstruktives Feedback, deine Kommentare.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls die gemeinsame Familienzeit mit Bekannten und Verwandten zur Tortur werden sollte - einfach Augen zu und an etwas Lustiges denken. Vielleicht an diesen Blog? Vielleicht an Erdbeerkonfitüre? Oder auch Malaria?&lt;br /&gt;Vielleicht mag ein kleiner Trost sein, dass auch 2012 ein weiteres Jahr voller Blogeinträge wird und es darf gespannt ge- und erwartet werden, was auf einen zukommen mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na denn ein dankendes: Prost Neujahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-3025451041962249070?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/3025451041962249070/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=3025451041962249070' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3025451041962249070'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3025451041962249070'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/12/allen-lesern-ein-schones-fest.html' title='Allen Lesern ein schönes Fest'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-742528721651458299</id><published>2011-12-17T00:59:00.000-08:00</published><updated>2011-12-17T00:59:32.532-08:00</updated><title type='text'>Umgedrehte Logik</title><content type='html'>Nur mal angenommen, wir würden in einer Welt leben, in der man nur deswegen ein Auto kauft, damit es der Nachbar nicht kaufen kann. Oder Süßigkeiten. Oder der Putzeimer, weil der aus irgendwelchen Gründen nie im Nachbarhaus stehen sollte. Oder gar die Reizwäsche, von der man nicht möchte, dass man als Frau beim Tragen nur ansatzweise daran denken müsse, eine andere in der Stadt würde die gleiche tragen... Womöglich erzeuge dies noch negatives Karma auf den eigenen Mann...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, so eine Welt ist natürlich die Vorhölle für Neurotiker, aber ansonsten ungefähr so realistisch wie fahrradfahrende Delphine. Schon deswegen, weil es die angesprochenen Produkte mehrfach gibt - man müsste als Kunde schon das produzierende Unternehmen mit erwerben, aber dies stünde in aller Regel in keiner Relation &amp;nbsp;zum gewünschten Ziel. Mit Ausnahme der erwähnten Neurotiker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders sieht es in der Welt der Domains aus. Da diese einzigartig sind, mag jemand sich hier und da gerne eine URL reservieren - bevor jemand anderes einem zuvorkommt. Der Ansturm auf neu releaste Top-Level-Domains ist daher enorm und längst im Mainstream-Markt angekommen. Bislang ging das Konzept auch gut auf - mit Ausnahme derjenigen, die zufällig keine Maschinen sind oder zumindest keine verfügen um schnell genug zu reservieren wenn der Startschuss fällt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht aber auch anders. Und zwar dann, wenn der Kaufanreiz nicht nur darin besteht, einen Namen zu reservieren, den man auch wirklich nutzen will...&lt;br /&gt;... sondern auch dann, wenn man verhindern möchte, dass ihn jemand anderes nutzt.&lt;br /&gt;Solch ein Konzept wäre natürlich ein Selbstläufer. Sagt man nicht laut, weil es moralisch ein wenig schäbig klingt.&lt;br /&gt;Ist aber auch kein Problem, wenn die Domain, um die es geht, ohnehin etwas... "vorbelastet" ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rede ist hier von den sog. "XXX-Domains". Es geht um Namen wie "Ich blaseLuftballons.XXX", "ReiteMichEin.XXX", "DoktorHardcore.XXX" usw. usf.&lt;br /&gt;Das mag erst einmal für sich kein Problem darstellen... aber man stelle sich vor, jemand würde den Namen eines anderen reservieren um dort gewisse "Themen" anzusprechen (/-zeigen). Das könnte ggf. recht verfänglich werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so kommt es zu &amp;nbsp;zahlreichen Käufen damit sie auch ja niemand anderes nutzt, die schlimme TLD. &lt;a href="http://derstandard.at/1315005949597/XXX-Domain-Promis-sperren-ihren-Namen-fuer-pornografische-Domain"&gt;Promis sind da ganz gut&lt;/a&gt; bei und mittlerweile sogar der &lt;a href="http://www.golem.de/1112/88497.html"&gt;Vatikan&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Zukunft ergeben sich daher ganz neue Möglichkeiten. Man stelle sich vor, man einigte sich noch auf Domains wie beispielsweise "sex" und andere Sexualpraktiken oder eine spezielle Rotlicht-TLD. Wie wäre es mit Drogen- und Alkoholproblemen? Eine Domäne für Atheisten? Und um wieviel voller würden die Kassen werden, würde man spezielle Domains für Parteien, Religionen und Vereine einrichten?&lt;br /&gt;Je nach Popularität würden sich da ganz neue Möglichkeiten ergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solch ein Prinzip kann es eigentlich fast nur im Netz geben und der Erfolg spricht dafür, dass hier noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht wurde. Höchstwahrscheinlich werden es buchstäblich heiße kommende Jahre werden und wir dürfen gespannt sein, was da noch alles "kommen" mag (pardon, den konnte ich mir in diesem Kontext nun wirklich nicht sparen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier möchte natürlich niemand unterstellen,die XX-Domains seien nur der Abwehrkäufe wegen entstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber schon vor der Einführung war dieser Aspekt überdeutlich und ein Schelm ist, wer meint, diese Offensichtlichkeit wäre eher kein Grund für die Einführung (dieses mal nicht gewollt, aber diese Phantasie...) gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh(.XXX)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-742528721651458299?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/742528721651458299/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=742528721651458299' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/742528721651458299'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/742528721651458299'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/12/umgedrehte-logik.html' title='Umgedrehte Logik'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-5396276010227932600</id><published>2011-12-08T22:59:00.000-08:00</published><updated>2011-12-08T22:59:18.764-08:00</updated><title type='text'>Das Rundum-Sorglos-Programm</title><content type='html'>Deutschland ist marktführend wenn es darum geht, Kunden mit einem möglichst aufeinander abgestimmten Programm so zu versorgen, dass keine Wünsche offen bleiben. Kaum ein anderes Land schafft es, die Diskrepanz zwischen Friedensanspuch und Legitimation der Kriegswaffenherstellung so geschickt überwinden und dabei noch satte Gewinne einzufahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schritt 1:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Zunächst liefert man die Software zur Unterdrückung hin. Die Menschen dort werden's schon gebrauchen und wer einen Markt hat, der hat auch eine stabile Demokratie, zumindest aber eine marktkonforme Demokratie. Will man bei uns auch einführen - soll sich die Demokratie nicht so haben, sie will es doch auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schritt 2:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Anschließend werden noch Waffen geliefert, falls da irgend so ein Anarcho aufmüpfig wird. Geht ja mal gar nicht sich da gegen den Staat zu stellen - und wer den Markt behindert ist auch automatisch Gegner Deutschlands. Sind ja immerhin unsere Geldflüsse. Darf zwar keiner laut sagen, sonst regnet's wieder freiwillige Rücktritte, aber offensichtlich ist es schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Intermezzo:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Das Tolle an 1 und 2 ist: Wir haben die ultimativen Beweise, dass es sich um einen Unrechtsstaat handeln muss, denn wir haben das Zeug ja hingeschickt. Buchführung, Steuererklärung - sauber. Das ist wichtig für die nachfolgenden Schritte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schritt 3&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Jemand möchte unseren Staat, mit dem wir verhandeln, angreifen. Erst mal überprüfen ob der mit uns Geschäfte macht: Knülle, sauber. Beweise liefern wir praktisch frei Haus, dafür erhalten wir neue Verträge. Nun folgen Schritt 1 und 2 auch mit dem Angreifer-Staat. Wenn alle Seiten mit Waffen versorgt sind schaffen wir nur faire Verhältnisse. Ausgleichende Marktgerechtigkeit. Geld regelt Fairness - Haupt-Logik-Export Deutschlands.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schritt 4&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dummerweise hängen wir ja nu mit drin, da gibt's keine Ausreden. Kein Problem, schicken wir unsere Soldaten hin. Freut sich die Rüstungsindustrie und die stehende Armee hat auch was zu tun. Wir bauen offiziell Brunnen und Schulen, inoffiziell ist unsere Wirtschaftsarmee mit den Manager-Söldnern schon mit dem Bau von Handynetzen, Verlegen von Kabeln und Co. beschäftigt. Frauenrechte offiziell, dafür sorgt der eine oder andere gelangweilte Soldat in den Frauenrechten-Ballungszentren, die hierzulande als Bordelle bekannt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schritt 5&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Das Land ist befreit, mehr oder weniger. Bilder kann man nicht leugnen, ergo werden die verantwortlichen Firmen der Rüstungsindustrie verklagt. Naja, eigentlich beschäftigen wir die Öffentlichkeit mit Ausschüssen, Untersuchungen und regeln das alles über den CO2-Ablasshandel.&lt;br /&gt;Wir brauchen die Firmen schließlich, denn jetzt müssen wir ja die von uns gebauten Reste des Krieges wieder entfernen. Wir schicken Suchwerkzeuge und holen uns die Ware zurück. Recycling lebt bekanntlich vom Mitmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Fazit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem das Rundum-Sorglos-Programm für jeden Staat, der bereit ist mit Deutschland Krieg zu führen. Sie die Waffen, wir die Arbeitsplätze. Unser Waffen-AAA-Rating sorgt schon dafür, dass keine Agentur der Welt es sich auf Dauer mit uns verscherzen möchte.&lt;br /&gt;So und würden die anderen faulen Länder auch mal auf die Idee kommen nach dem deutschen Prinzip zu handeln, dann gäbe es auch kein Griechenland-Problem. Aber nein, die müssen ja unbedingt Kohle ohne Ende ausgeben anstatt zu exportieren. Nu ja, wenigstens kaufen die unsere U-Boote. Wir achten schon drauf, dass unser Bundestampon alles regelt. Weil es das Geld da aufnimmt wo es passiert, im Inneren Europas.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-5396276010227932600?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/5396276010227932600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=5396276010227932600' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5396276010227932600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5396276010227932600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/12/das-rundum-sorglos-programm.html' title='Das Rundum-Sorglos-Programm'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-1940209079490360490</id><published>2011-12-05T23:25:00.000-08:00</published><updated>2011-12-05T23:31:46.605-08:00</updated><title type='text'>Gutmenschen...</title><content type='html'>Vor kurzem durfte ich wieder den Vorwurf "Gutmenschen" lesen. Dieses mal im Apple-Kontext und dass jemand meinte, er kaufe sich aus Prinzip keine Apple-Produkte. Diese Teil-Konsequenz verführte jemanden dazu, diesen User als "Gutmensch" und "naiv" hinzustellen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein erster Gedanke war:&amp;nbsp;Was soll denn nu "Gutmensch" wieder in dem Kontext?&lt;br /&gt;Immerhin macht es die Sache einfacher, denn wer das noch als Angriff meint, bei dem weiß man wo man steht. Da erübrigt sich jede Diskussion. Und doch hat es mich dazu gebracht, kurz nachzudenken. Ist es denn so falsch, wenigstens zum Teil konsequent zu sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, der Meinung bin ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besser als gar keine Konsequenz ist eine Konsequenz. Dass heutzutage mies gespielt wird ist bekannt. &amp;nbsp;Da ist es respektabel, wenn jemand noch Prinzipien hat nach denen er oder sie agiert. Die Gegner derlei Denke erinnert mich ein wenig an die Post Privacy-Bewegung, die nach dem Motto handeln: "Puh, die haben hier und da schon so viele Daten von mir, ach.. wisst ihr was, geben wir's doch gleich auf". So geht's natürlich auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber respektabel ist das nicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt ist, wie sie ist, weil Menschen ihre Vernunft outsourcen. Subunternehmer-Denken führt dazu, dass man immer nur das Logo und nicht die zahlreichen Zahnräder dazwischen sieht. Und der Konsument, im Gegenzug, verlagert seine Verantwortung auf die große Masse. Wenn man ein "Label" hat, braucht man sich um einzelne Elemente nicht groß kümmern. Die Perversion einer eigentlich ökonomisch nachvollziehbaren Lösung &amp;nbsp;wird zum Eckpfeiler einer ganzen Gesellschaftsdenke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wo steht der Schreiberling, wo steht Namidh? Bei den Guten? Den Gutmenschen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wahrheit ist: Ich selbst bezeichne mich selbst schon gar nicht mehr als Gut-, sondern als Schlechtmensch: Wenn die ganze Grütze zugrunde geht so ist's nach aktueller Lage verdient. Da hilft auch keine Romantik mehr. Weder glaube ich an Erlösung, noch glaube ich an eine Umkehr. Der Mensch ist gar nicht dafür gestrickt, langsame Veränderungen als "akut" wahrzunehmen. Der Dinosaurier von gestern ist der Konsument von heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apple, um auf das eingangs erwähnte Beispiel zurückzukommen, ist nur Teil eines größeren Problems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glaubt irgendwer ernsthaft, dass er guten Gewissens Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann, während er gleichzeitig nach dem immer günstigsten Angebot sucht? Klar, das Geld reicht für anderes nicht - aber im Umkehrschluss finanziert er den Spaß mit. Wir wissen doch alle wie's läuft. Wir wissen doch wer bei Amazon unsere Päckchen packt oder dass Foxconn für Dell, HP, Nintendo und Co. produziert. Wir kaufen uns den Nintendo DS oder die XBox oder die Playstation. Kaufen uns Intel-Produkte, kaufen Grafikkarten der Marke Leadtek, die teilweise FoxConn gehört. Wir wissen's doch, es juckt uns aber nicht, nicht wirklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich muss mich korrigieren, ein paar juckt es schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und denen schüttle ich gern die Hand. Aus Respekt. Aber der Rest, zu dem ich mich auch dazuzählen muss, da ich keinen Deut besser bin, kauft und konsumiert. Ich weiß aber um meine Fehlbarkeit und habe es nicht nötig anderen "Gutmenschentum" zu unterstellen.&lt;br /&gt;Ich weiß dass ich mit meinem Konsumverhalten Kinder in der dritten Welt zum Einsammeln von Elektroschrott zwinge bis ihnen die Haut von dem Mist abfällt, der als Second Hand Ware umetikettiert dorthin verschifft wird. Weiß ich. Ich weiß auch, dass ich mit meiner Ultra-günstig-Suche Menschen in die Lohn-Abhängigkeit zwinge. Oder dass ich die Umwelt mit meinem Auto verpeste, das weiß ich alles, das muss mir keiner sagen. Oder dass ich nicht auf die Straße gehe wenn Kriege als probates Mittel zur Förderung von Brunnen- und Schulbau durchgesetzt werden, obwohl sie nachweislich der Sicherstellung unserer Ressourcen dienen.&lt;br /&gt;Oder dass ich Atomstrom konsumiere, dessen Abbau in der dritten Welt Menschen verstrahlt, dessen&amp;nbsp;Wiederaufbereitung die Umgebung verstrahlt und dass unsere atomstromfreundlichen Länder den Müll früher in Fässer vom Schiff kippten, heute direkt ins Meer pumpen.&lt;br /&gt;Weiß ich alles. Wissen wir alle: Es ist nur ein paar Klicks entfernt. Auf Wikipedia, auf Youtube, im Netz. Sogar die Sites der Länder, Behörden, Firmen sagen es uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Kabarett ist zur neuen Kirche geworden, der Satiriker der neue Pfarrer. Wir gehen hin, wir hören zu, wir lachen. Ich, zumindest, lache. Häufig, nicht immer. Das Lachen befreit, ist wie das Vater-Unser nach der Beichte - Sprechen, Beten, Strafe leisten, Amen. Aber ich bleibe was ich bin, weil ich mein Verhalten nicht ändere, egal ich in welcher Form Abbitte leiste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehme ich mit. Ist halt so. Aber das ist _mein_ Problem, meine Sorge und meine Schuld.&lt;br /&gt;Deswegen muss ich nicht denen, die anders handeln, als Bein pinkeln nur um mein Gewissen zu relativieren. Um mir zu sagen "Ha, du bist genauso böse wie ich, du... Tölpel!". Habe ich nicht nötig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher habe ich für die, die auch nur einen Funken Prinzipien haben meinen Respekt. Finde ich toll, ehrlich. Der einzige Haufen, der es verdient weiterzumachen wenn der Rest sich eines Tages für den Dreck zu verantworten hat den er fabriziert.&lt;br /&gt;Müssen wir aber nicht, baden ja unsere Kinder aus - sofern irgendwer noch die Chuzpe hat, Kinder in die Welt zu setzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-1940209079490360490?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/1940209079490360490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=1940209079490360490' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1940209079490360490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1940209079490360490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/12/gutmenschen.html' title='Gutmenschen...'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-4741546308899199606</id><published>2011-12-04T23:34:00.000-08:00</published><updated>2011-12-04T23:37:50.463-08:00</updated><title type='text'>Warhammer - Space Marine</title><content type='html'>Treffen sich zwei Spieler - sagt der eine "Ich mag die Farbe Blau ziemlich gern", sagt der andere "Bah, letztens habe ich noch gelesen, dass Blau ziemlich abgewertet wurde. Nur 60%". Daraufhin entgegnet Spieler 1 "Gut, dann mag ich jetzt Blau nicht so sehr" - "Gute Wahl".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spieler unterschiedlichster Art und Güte tummeln sich dort draußen und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Somit ist es kein Wunder, dass Spiele, die eigentlich eine unterirdische Bewertung erhalten, von anderen gemocht werden. Die Wahrscheinlichkeit ist stets vorhanden, die Bewertung als Maßgabe für "Massenkompatibilität" senkt aber die Chance, dass man zu den Auserwählten gehört. Möglich ist es dennoch, wie Warhammer - Space Marine beweist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besagtes Spiel erhielt leider keine guten Noten. Und bei genauerer Betrachtung und unter Berücksichtigung eines gewissen Anspruches an gängige Spielestandards heutzutage auch gut nachvollziehbar: Die schlechte deutsche Synchronisierung und das repetitive Element sind für heutige Verhältnisse einfach nicht mehr zeitgemäß und hinnehmbar. Auch ist die Steuerung ein klein wenig gewöhnungsbedürftig, ohne Frage. Und schlauchartiges Leveldesign ist nicht unbedingt ein Segen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits: Der Charme Warhammers ist ein anderer, schon immer gewesen: Massenmetzel mit viel Gewalt, viel Krieg, viel "wir gegen den Rest" - kurzum: martialische Aktion. Und da weiß Space Marine durchaus zu überzeugen. Man muss dem Spiel einfach eine gewisse Chance geben und unvoreingenommen in den Krieg hüpfen. It's war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Mischung aus Terminator-, Rambo- und Soldat James Ryan-Feeling kommt auf sobald der Charakter das erste mal gespielt wird. Die Slo-Mo bei bestimmten Angriffcombos und die Regeneration durch Exekution (natürlich auch stark action-verlangsamt) sind Ausdruck roher, zielgerichteter Gewalt und eine ideale Möglichkeit, überschüssigen Frust loszuwerden. Brutalität trifft auf Zweck. Diplomatie ist in diesem Setting so gefragt wie gelbe Zähne für Schauspieler.&lt;br /&gt;Die Steuerung, auch wenn anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, geht relativ fix in Fleisch und Blut über - das muss sie auch, denn bei Schwierigkeitsgrad "Normal" ("[...] Sie werden oft sterben") ist nach ersten Geplänkel ein Vorschlaghammer der Erkenntnis auf dem Hinterkopf zu spüren - da heißt es Kleckern nicht Klotzen. Die bemängelte Regenerationsfähigkeit des Charakters ist hierbei Feigenblatt und Hindernis zugleich: Die Orks finden einen, ob man will oder nicht - da ist Angriff nicht selten die beste Verteidigung. Abgesehen davon regeneriert man Gesundheit durch Deckung nicht, wohl aber durch die erwähnte Exekution. Daher: Angriff, Space Marine!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Charakterentwicklung folgt hier weniger dem klassischen Muster im Sinne von "hier die Punkte, da die Optionen", sondern findet über Ausrüstungs-Punkte in regelmäßigen Abständen statt. Das senkt den Wiederspielwert gewaltig, andererseits verhindert es das Gefühl, man hätte den Charakter "falsch geskillt". Ein schwacher, aber vorhandener Segen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Auswahl an Tötungsmitteln beinhaltet verschiedene Nah- und Fernkampfwaffen. Und wer den ultimativen "Massenmetzelkick" haben möchte, kann hin und wieder eine temporäre Stärkung aktivieren. Diese erlaubt nicht nur, ordentlich im Nahkampf auszutelen, sondern verlangsamt im Sniper-Modus die Zeit, was Sportschützen erfreuen dürfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Grafik sorgt die Havoc-Engine, die derlei Massenszenen ohne Einbußen in der Performance erlaubt - auch versagt sie nicht, wenn es um die Vermittlung von "Größe" geht: Einige Szenen, in denen beispielsweise ein großer Kampfroboter dargestellt wird, wirken so recht beeindruckend.&lt;br /&gt;Der Sound ist weniger gut gelungen - zwar kracht und explodiert es hier und da, aber das war's auch schon. Die Dialoge sind auf Deutsch kaum zu ertragen, gerade wegen der äußerst schlechten Synchronisierung.&lt;br /&gt;Die Sprachausgabe ist bei den Orks wiederum gut gelungen - klassisches Warhammer-Feeling kommt auf wenn wieder mal "da Space Marine" &amp;nbsp;gerufen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine gewisse Story ist vorhanden, sie durchzieht von Anfang bis Ende das Spiel und stellt einen klar deutlich erkennbaren roten Faden dar. Überhaupt gehen die Gebiete nahtlos ineinander über - kein Nachladen, ab und an kleine Zwischensequenzen. Schade ist hier jedoch die mangelnde Möglichkeit zu speichern.&lt;br /&gt;Zwar sind die Speicherpunkte fair und nah beieinander - dennoch kann der dritte Tod, gerade bei Cutscenes, stören. Ärgerlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem ist Space Marine ein schöner Zeitvertreib. Mit Sicherheit ist es keine spieltechnische Offenbarung und das repetitive Moment sind auf Dauer nicht übermotivierend, sind aber für Wahrhammer-Verhältnisse recht normal: Die Monotonie wird durch das überirdische Gefühl, alles und jeden in die Luft zu jagen, vertrieben.&amp;nbsp;Es ist nunmal Krieg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab und an ist "Blau" doch die bessere Wahl. Für manche. Nicht für alle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-4741546308899199606?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/4741546308899199606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=4741546308899199606' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4741546308899199606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4741546308899199606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/12/warhammer-space-marine.html' title='Warhammer - Space Marine'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7087360151417695437</id><published>2011-11-30T04:37:00.000-08:00</published><updated>2011-11-30T04:37:43.324-08:00</updated><title type='text'>Vorsicht, Verwechslungsgefahr</title><content type='html'>Nachfolgend soll hier etwas im Sinne des Bildungsauftrages getan werden. Daher, weil es oft auch falsch ausgeschrieben dahertrabt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;- &lt;b&gt;Pogrom:&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Massenausschreitung gegen Minderheiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;- &lt;b&gt;Prognom:&lt;/b&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Bewegung zum Schutze und Förderung kleinwüchsiger spielbarer Rassen in Rollenspielen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Möglich wäre auch, dass man sich beispielsweise bei einem Onlinespiel-Schlachtzug gegen kleinwüchsige Minderheiten zu der Äußerung hinreißen lässt, dass eine reine Pogromstimmung herrsche - wohingegen der Satz "Die Prognom-Bewegung erfährt regen Zulauf" auch nicht verkehrt wäre.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7087360151417695437?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7087360151417695437/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7087360151417695437' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7087360151417695437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7087360151417695437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/vorsicht-verwechslungsgefahr.html' title='Vorsicht, Verwechslungsgefahr'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-283652368595833487</id><published>2011-11-29T14:22:00.000-08:00</published><updated>2011-11-29T14:33:53.774-08:00</updated><title type='text'>Deutsche - wehrt euch</title><content type='html'>Man muss die Welt in der man lebt nicht begreifen, aber man sollte sich bemühen. Die Wut wird größer, die intellektuelle Verwirrung lässt dann jedoch nach. Konkretes Beispiel: "Typisch deutsch".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für zwei meiner Beiträge erhielt ich in letzter Zeit Kritik. Von der konstruktiven einmal abgesehen, regnete es neben "sehe ich genauso"-Bekundungen in meinem unmittelbaren Bekanntenkreis und dann nochmals an anderer Stelle, von zwei Seiten auf eine Art und Weise negativ ein, dass man meinen könnte, das Dach sei ein schweizer Käse und draußen würde die Welt untergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die zahlreichen Schubladen möchte man eigentlich gar nicht groß eingehen, der Text hat in ausgedruckter Form noch seine Erfüllung als Toilettenpapier gefunden. Allerdings soll auf einen Punkt besonders eingegangen werden: "typisch deutsch".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spätestens an dieser Stelle hat sich das Lesen des restlichen Textes erübrigt - und da dies mitunter die ersten Worte waren, war es auch ein kurzes Lesevergnügen. Von der Tatsache abgesehen, dass eine solche Wortwahl soviel Dialogbereitschaft wie ein Bluthund auf Diät beweist, ist dieser rhetorische Selbsttorpedo schon deswegen falsch, weil der hier Schreibende schockierenderweise gar kein Deutscher ist. Welch fabulöse Überraschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies, wiederum, zeigt aber eindrucksvoll in welchem Dilemma sich eine Nation befinden muss, in der die gegenseitige Selbstzerfleischung dazu führt, dass jede Kritik grundsätzlich auf eine vermeintlich nationale Eigenart reduziert wird. Geht der Bürger auf die Straße muss er a) deutsch sein und folglich b) ein Nörgler sein. Ein professioneller gar, vielleicht ein bezahlter. Wer weiß, vielleicht wurde ihm gar seine Gerichtsbarkeit aufgrund eines diagnostizierten Nörgelwahns aberkannt? Vielleicht ein Wutbürger? Einer von diesen Wohlstandskindern?&lt;br /&gt;Aber ist es nicht einfach nur alt und überholt? Muss es einem nicht längst schon überdrüssig sein angesichts solch dummdreister Unterstellungen wie "German Angst"? Gene und Verhalten sind ja schon schwer miteinander zu vereinen - Gene, Verhalten und Nationen sind aber plötzlich die neue Volks-Meinung. Na da rufe doch jemand einen sanitären Rettungsdienst zwecks Silikon-Einlauf, da läuft einem doch bald das Hirn aus der Nase.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Typisch deutsch" ist ungefähr das, pardon, dämlichste Totschlagargument, welche tragischerweise je das Licht der verbalen Welt erblickt hat. Die Reduzierung eines Verhaltens bei gleichzeitiger Projektion einer individuellen Beobachtung auf eine ganze Nation. Welch ausgemachter Unfug - aber welch genialer Schachzug. Denn auf diese Weise soll wohl der Bauer aus der Reserve gelockt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur, wohin?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal angenommen, es wäre "typisch deutsch" zu nörgeln. So widerspräche dies einer positiven Bewertung von irgendwas. Wie kommt der prototypische Deutsche denn zu 90% für Skyrim? Etwa über eine Bewertungsanleitung anderer Länder? Im Sinne von "Rating for Dummies".&lt;br /&gt;Damit sei bewiesen, dass "typisch deutsch" ausgemachter Schwachsinn ist - auch deswegen, weil die von mir im konkreten Falle Skyrims dargestellten Mängel auch von Schreiberlingen anderer nicht-deutscher Nationen - neben meiner - angeprangert worden sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aussage "typisch Deutsch" kann ich daher nichts abgewinnen und dieser ständigen Selbstzerfleischung übrigens auch nicht. Weil es Unfug ist, ein Diskussionskiller - so man denn um Diskussion eher noch als um einen Monolog bemüht ist - und ein Fass ohne Boden (ist der Nörgler an einem Nörgler nicht auch "typisch Deutsch"?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher, liebe Leute, steht auf und wehrt euch. Ihr seid facettenreich, egal woher ihr kommt. Ihr habt Humor, ehrlich wahr; vielleicht habt ihr auch keinen - auch gut. Und viele sind auch gebildet, bemühen sich um korrekte Aussprache, um ein gutes Miteinander und sind offen für alles und jeden. Auch für Meinungen anderer. Lasst euch nicht in eine Schublade stecken und steht einfach dazu, dass ihr alle anders seid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn ihr mal wieder jemandem begegnet, der euch zufällig doch mit einer Schublade verwechselt, einfach nicht darauf eingehen. Wer jemand anderen ohne offensichtliches Hintergrundwissen auf etwas reduziert, hat keinen Dialog verdient. Allenfalls etwas anderes - aber das wäre zutiefst typisch menschlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, über die nachweislich vermurkste Steuerung - die auch Bestandteil der Skyrim'schen Kritik war - nicht. Wenn derlei Aspekte für einen wichtig sind, dann ist das genauso zu berücksichtigen wie jene Meinung, die darüber hinwegsehen kann.&lt;br /&gt;Willkommen im Pluralismus - Geschmack ist nicht, wenn eine Mehrheit entscheidet was alle essen müssen. Wer nicht unabhängig von der Mehrheits-Nadel entscheiden kann, soll an ihrem Tropf hängen bleiben, aber tue bitte anderen den Gefallen, ihnen ihre eigene Vernunft nicht zum Gegenstand von Vorwürfen zu machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-283652368595833487?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/283652368595833487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=283652368595833487' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/283652368595833487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/283652368595833487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/deutsche-wehrt-euch.html' title='Deutsche - wehrt euch'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-4973667504486062659</id><published>2011-11-28T00:16:00.000-08:00</published><updated>2011-11-28T00:16:35.271-08:00</updated><title type='text'>Moderne Deeskalationsmethoden(1)</title><content type='html'>Deeskalation ist wichtig - das weiß man auch bei der Polizei. Da muss man nicht immer drauf rumreiten.&amp;nbsp;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://cdn.spiegel.de/images/image-287480-galleryV9-bsmj.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="178" src="http://cdn.spiegel.de/images/image-287480-galleryV9-bsmj.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Via Spiegel&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-75596-3.html"&gt;http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-75596-3.html&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da gibt es übrigens noch mehr Tutorials zur richtigen Deeskalation. Anschauen lohnt sich.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-4973667504486062659?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/4973667504486062659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=4973667504486062659' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4973667504486062659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4973667504486062659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/moderne-deeskalationsmethoden1.html' title='Moderne Deeskalationsmethoden(1)'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-8452677149349115056</id><published>2011-11-27T07:12:00.000-08:00</published><updated>2011-11-27T07:17:04.203-08:00</updated><title type='text'>Wikipedia-Autor? Keine Relevanz</title><content type='html'>Wikipedia ist nicht die Welt - und das hat seinen Grund in der Relevanz-Prüfung. Im Zweifelsfall landet das frisch Geschriebene egal welcher Länge in unter fünf Minuten in die Rundablage - ohne Vorwarnung des Autors, versteht sich. Nachfolgend ein Link zur Geschichte eines betroffenen Autors:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schweizer-degen.com/2011/11/meine-gezahlten-tage-als-wikipedia-autor/"&gt;http://www.schweizer-degen.com/2011/11/meine-gezahlten-tage-als-wikipedia-autor/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur ein Beispiel unter vielen.&amp;nbsp;Na da macht das Mitschreiben gleich viel mehr Spaß.&lt;br /&gt;Wer auf Verständnis hofft, dem empfehle ich Kommentare wie diesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote class="tr_bq"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #fafafa; color: #333333; font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans Unicode', 'Lucida Sans', Verdana, Arial, sans-serif; font-size: 11px; line-height: 19px;"&gt;Lieber verhinderter Wikipedia-Autor,&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #fafafa; color: #333333; font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans Unicode', 'Lucida Sans', Verdana, Arial, sans-serif; font-size: 11px; line-height: 19px;"&gt;darf ich fragen, was du vor dem Schreiben des Artikels gemacht hast, wie du dich vorbereitet hast? Wir haben am Seitenrand “Hilfe” und warnen bei Erstellen eines Artikels, dass er unter Umständen wieder gelöscht werden kann. Dabei gibt es mehrere Links wie zu “Wikipedia:Dein Erster Artikel”.&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #fafafa; color: #333333; font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans Unicode', 'Lucida Sans', Verdana, Arial, sans-serif; font-size: 11px; line-height: 19px;"&gt;Außerdem wurdest du im Nachhinein auf Seiten wie “WP:RK” hingewiesen (Relevanzkriterien). Hast du dich da informiert, oder bei “WP:Literatur”?&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #fafafa; color: #333333; font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans Unicode', 'Lucida Sans', Verdana, Arial, sans-serif; font-size: 11px; line-height: 19px;"&gt;Du wirst zugeben müssen, dass die Wikipedia ein sehr offenes System ist – ohne jemanden um Erlaubnis zu bitten, durftest du einen Artikel einstellen. Dann haben aber auch andere die Erlaubnis, zu prüfen, ob der Artikel unseren Regeln und Absprachen entspricht. Ich hoffe, du findest es in Ordnung, dass es Regeln gibt, und probierst nicht einfach aus, wie weit du gehen kannst. :-)&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #fafafa; color: #333333; font-family: Verdana, 'Lucida Grande', 'Lucida Sans Unicode', 'Lucida Sans', Verdana, Arial, sans-serif; font-size: 11px; line-height: 19px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Na denn: ein verfrühtes Prost Neujahr. Noch feinfühliger ist eigentlich nur noch ein Presslufthammer.&lt;br /&gt;Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Einerseits wird über Autorenknappheit geklagt, auf der anderen Seite werden Interessenten mit einem Instant-Löschungs-Zäpfchen torpediert. Diskussionen, Verständnis? It's all about rules, stupid!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da kann der Herr Wales noch oft schreiben, wie wichtig es sei sich &amp;nbsp;zu beteiligen - im Zweifelsfall wird ohnehin gegoogelt und dementsprechend ist das ganze Internet das deutlich bessere Wikipedia - denn relevant ist, was das Netz für relevant hält.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-8452677149349115056?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/8452677149349115056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=8452677149349115056' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8452677149349115056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8452677149349115056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/wikipedia-autor-keine-relevanz.html' title='Wikipedia-Autor? Keine Relevanz'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-3727279610865209025</id><published>2011-11-17T05:06:00.000-08:00</published><updated>2011-11-17T05:08:22.876-08:00</updated><title type='text'>Wer sucht sowas? (1)</title><content type='html'>Aus der - ab sofort - beliebten Serie "Wer sucht sowas" hier Teil 1...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4vHIUZDUle4/TsUG3S9zSnI/AAAAAAAAAEQ/R2MHG9uTjFU/s1600/GoogleSuche1.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/-4vHIUZDUle4/TsUG3S9zSnI/AAAAAAAAAEQ/R2MHG9uTjFU/s1600/GoogleSuche1.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Da bleibt nur zu sagen: Bei der Macht von Grayskull - ich habe die Regierungsmacht. Dies dürfte wohl die Politik der kleinen Schwerthiebe sein...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-3727279610865209025?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/3727279610865209025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=3727279610865209025' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3727279610865209025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3727279610865209025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/wer-sucht-sowas-1.html' title='Wer sucht sowas? (1)'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-4vHIUZDUle4/TsUG3S9zSnI/AAAAAAAAAEQ/R2MHG9uTjFU/s72-c/GoogleSuche1.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2629795080000452808</id><published>2011-11-16T23:03:00.000-08:00</published><updated>2011-11-16T23:08:13.567-08:00</updated><title type='text'>Verschlossene  Gesellschaft</title><content type='html'>Man stelle sich, nur für einen kurzen Augenblick, vor, man wäre zu einem Freund eingeladen. Dort, in geselliger Runde, weist man darauf hin, dass man nebenbei noch andere Freunde hätte, die man auch gerne besuche.&lt;br /&gt;Man stelle sich nun vor, der Gastgeber des Abends steht auf und bittet darum, solche Anspielungen in Zukunft zu unterlassen. Die Welt nicht verstehend, fragt man nach und erfährt, dass der besagte Freund hier nicht willkommen sei und man sich notfalls auch mit einem selbst nichts mehr &amp;nbsp;zu tun haben möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klingt gleichermaßen verrückt und zugeknöpft? Ein wenig nach Sippenhaft und infantil? Richtig. Ist aber im offiziellen Herr der Ringe Forum der ganz normale Irrsinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Aufklärung: Auf der offiziellen Diskussionsplattform des MMOs "Herr der Ringe Online" &lt;a href="http://lotrocommunity.com/forum/topic/1062-turbine-removed-all-links-to-this-site-in-signatures/"&gt;wurden nach und nach kommentarlos Signaturen gelöscht, die auf die inoffizielle Plattform "LotroCommunity" hinwiesen.&lt;/a&gt; Der Dialog wurde seitens der Moderatoren gar nicht erst gesucht - wohl aber von den Betroffenen.&lt;br /&gt;Daraufhin wurde geantwortet, dass das Verlinken auf Sites, die gegen die Bedingungen Turbines verstießen, nicht gestattet sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Punkt ist: Die besagte Site ist nicht schlimmer als das, was sich vorher auf den offiziellen Codemasters-Foren tummelte. Ganz im Gegenteil: Die Community ist ein Stück weit schreibfreudiger, gerade weil sie nicht befürchten muss, deswegen eine vor den Latz geknallt zu bekommen - was, erwiesenermaßen, in den offiziellen Lotro-Foren tagtägliche Realität ist. Aber nicht nur das...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat sich herausgestellt, dass Beiträge gerne mal als "&lt;a href="http://lotrocommunity.com/forum/topic/834-the-things-i-have-said-that-sapience-does-not-like/"&gt;unsichtbar&lt;/a&gt;" markiert werden. Im Klartext: Nur der Autor kann seinen eigenen Beitrag sehen und muss davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Weder wird er über diese Maßnahme informiert, noch wird sonst auf irgend eine Form Kontakt aufgenommen - nur die ausbleibenden Reaktionen in einem eigentlich recht beliebten Thread weisen auf eine Merkwürdigkeit hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt: Wer ein wenig Feingefühl und Erfahrung besitzt weiß um die Diskussionsbereitschaft von Usern, weswegen MMO-Foren im allgemeinen ein Hort der Kritik sind. Blickt man allerdings in die offiziellen HDRO-Foren möchte man meinen, es handle sich um eine Wettbewerbsplattform auf der man sich gegenseitig offene Türen einrennt bis es allen Seiten zu langweilig wird. &lt;br /&gt;Die vereinzelt auftretenden Beiträge mit weniger positivem Inhalt können getrost als Anomalie bezeichnet werden. Insbesondere im Vergleich zu den vorher existierenden Codemasters-Foren, die den Zustand der Community um ein Vielfaches besser be- und durchleuchteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch während die User auf LotroCommunity "Spot an" rufen, zerschießt man von offizieller Seite lieber die Lampen. Der offensichtlichste Grund hierfür dürfte wohl sein, dass es auf LotroCommunity eben _keine_ Meinungsrichtlinie gibt. Jeder kann, in einem gewissen vernünftigen Rahmen, seine Meinung kundtun, ohne zu fürchten, dass seine Beiträge gelöscht, gesperrt oder auf "durchsichtig" geschaltet werden.&lt;br /&gt;Der offizielle Hinweis, es gäbe auf der besagten Plattform Aussagen, die gegen die Nutzungsbedingungen der Lotro-Foren verstießen ist ein Feigenblatt und gleichzeitig ein argumentationstechnischer Offenbarungseid. Wenn es darum ginge, müssten sämtliche Links auf allen Seiten, ob Lotro-relevant (Sippensites, etc. pp.) entfernt werden, geschieht aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An der ganzen Geschichte ist aber eine Sache hochgradig paradox: Beide Seiten wollen, dass das Spiel besser wird, beide wollen dasselbe. Doch während &lt;a href="http://lotrocommunity.com/"&gt;LotroCommunity &lt;/a&gt;selbst auf die offiziellen Foren verlinkt und gerne auch verlinken lässt, wird von der anderen Seite her alles geblockt. David gegen Goliath, Verbraucherschutz gegen wandelnde&amp;nbsp;Litfaßsäule. Wo soll das hinführen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zumindest zu steigenden Besucherzahlen für die Community-deren-Namen-man-nicht-nennen-darf. "Verbotenes" hat bekanntlich gerne Hochkonjunktur, weswegen die Aktionen dem Versuch gleichen, brennendes Fett mit Benzin zu löschen. Buchstäblich eine saubere Idee.&lt;br /&gt;Es bleibt Turbine daher nur zu wünschen, hier in Zukunft etwas mehr Feingefühl walten zu lassen. Von Professionalität zeugt dieses Verhalten ebenso wenig wie die ergriffenen Mittel, die von subtil über infantil bis überzogen eine Bandbreite des Grauens offenbaren. Ein guter Entwickler muss Gegenmeinungen zulassen, andere Plattformen tolerieren und Kontakt aufnehmen, statt seiner Kundschaft ggf. mit Spielausschluss zu drohen.&amp;nbsp;Respekt vor der Community sieht anders aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2629795080000452808?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2629795080000452808/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2629795080000452808' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2629795080000452808'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2629795080000452808'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/geschlossene-gesellschaft.html' title='Verschlossene  Gesellschaft'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7775590367061369764</id><published>2011-11-15T23:04:00.000-08:00</published><updated>2011-11-15T23:57:44.160-08:00</updated><title type='text'>Skyrim - chronisch untersteuert</title><content type='html'>Bewertungen von Spielemagazinen sind eine Sache für sich. Anfangs noch als nette Beigabe verstanden, auf die man sich ggf. zusätzlich stützte um zu überprüfen, ob man zum Testenden und zum Mainstream kompatibel sei.&lt;br /&gt;Mit der Zeit wandelten sich die Tippgeber von einst in die Ratingagenturen von heute. Da wird bewertet was das Zeug hält und das, je nach Belieben mit oder ohne Schlüssel. Von Grafik über Schwierigkeitsgrad hin zur Verpackung, netten Dreingaben und Schlechtwetter-Kompatibilität ("Weil [Spiel XYZ] die Langeweile da aufnimmt wo sie passiert: Im Inneren des Hauses"). Das Ergebnis ist eine Zahl, der Zahl glaubt man wiederum blind - muss passen, sagt auch XYZ. Jahre der Aufklärung gehen in der Medienwelt tanzend und singend baden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist gerade der Schlüssel mit der interessanteste Aspekt: Die Gewichtung eines Kriteriums kann nämlich von den eigenen Vorlieben abhängen und was für den einen Kollateral- ist für den anderen der Totalschaden. Plötzlich wird aus "Super, genial, toll" nach erneutem Durchrechnen ein "Naja, wie bitte?!, erschießt mich". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestes Beispiel:&amp;nbsp;Skyrim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überall hochgejubelt, überall gefeiert, über 90% durchschnittliche Wertung von den Spielern und jede Menge Lobhudelei. In Kurz: Man könnte fast meinen, Skyrim sei der Messias der Unterhaltung. Die Frage ist nur: für wen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Tatsache abgesehen, dass Bethesdas jüngster Spross eine Art Modifikation von Fallout:New Vegas sein könnte, was wiederum Mod eines Fallout 3 wäre, was wiederum Mod von Oblivion sein müsste (was beweist, dass die Engine sich nie wirklich verändert und der Designer unter einem kreativen Blackout zu leiden hat), zeigt sich im zunehmenden Maße die "Konsolidierung" der Spielewelt: Wenn ein Spiel außer für den PC auch noch für Konsolen erscheint, ist die Steuerung für PC-Verhältnisse unterirdisch. Das hat seinen Grund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konsolen sind anders gestrickt, die Steuerung - meistens ein Pad - digital. Anders ausgedrückt: Die Menüführung ist minimalistisch und zielgerichtet, die Maus wird somit oft gar nicht berücksichtigt. Und hier macht auch Skyrim keine Ausnahme. Das kann es einem deutlich verhageln.&lt;br /&gt;Denn die Maussteuerung ist in Skyrim mit der heißen Nadel gestrickt worden - sie ist nicht nur schwammig (was noch über einen ominösen Schalter in den Konfigurationsdateien zu regeln ist - auch ein Relikt seit Fallout 3) sondern auch mehr als nur unpräzise: Da wo der Mauszeiger hinguckt muss beim Klicken nicht unbedingt etwas geschehen, selbst wenn der Scrollbalken oder die Gesprächsoption peinlich genau anvisiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der nächste Spaß ist die Menüstruktur an sich. Wer erwartet, über ein Charaktermenü ähnlich dem von WoW zu verfügen, mit Slot-Ansicht für jedes Rüstungsteil, der wird enttäuscht. Über ein Menü hangelt man sich durch und klickt die Teile an, die man anziehen möchte. Hat man sie angezogen, werden diese angehakt. Ob Slots noch ohne Rüstungsteil sind ist durch Versuch und Irrtum zu klären. Praktisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleiches gilt für Waffen. Gut, es ist deutlich, dass bei einem Zweihänder eine weitere freie Hand unmöglich ist. Und es ist auch nur konsequent, gerade hier Abstriche auf Ansehnlichkeit nicht in Kauf nehmen zu wollen. Aber das macht es nicht zwangsläufig besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Analog dazu auch die Zauber. Diese werden, wer hätte das gedacht, über ein weiteres verzweigtes Menü ausgewählt und wie Waffen und Rüstungen ausgerüstet. Je nachdem ob man mit M1 oder M2 auf ihnen klickt (linke Maustaste, rechte Maustaste) weist man diesen einer Hand zu. Dumm nur, dass dabei wortlos die Waffe abgelegt wird. Auch schwierig ist, dass ein nervöses kurzes Klicken zu keinem Erfolg führt - je nach Zauber muss die Maus länger gedrückt gehalten werden. Sagt einem keiner, wieso auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich ungenau verhält sich das Talentmenü beim Stufenaufstieg. Über ein virtuelles Firmament wird in das Sternbild investiert, das einem gerade in den Sinn kommt. Von Zerstörung über Wiederherstellung hin &amp;nbsp;zu Einhand- oder Zweihandwaffen ist alles dabei - und alles unpräzise. Das Mausrad erlaubt ein Vor- und Zurück, wer hinaus will drücke die Tab-Taste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der allgemein häufig genutzten Tab-Taste werden auch andere Tasten gerne in den Fokus gerückt. Die E-Taste nimmt E.in Item auf, R nimmt R.alles auf (oder "r.all" &amp;nbsp;im Englischen). Da in Skyrim solche Dinge, wie die restliche Menüführung, über Listen abläuft, ist es wichtig zu wissen, ob man sich oberhalb oder unterhalb des Striches befindet - unterhalb ist das eigene Inventar und dort hat R eine r.andere Bedeutung, nämlich: ein Item r.unterfallen zu lassen. Kein Nachfragen, nichts - es liegt dann eben am Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei eine kleine Information zum Thema Stufenaufsftieg: Skyrim macht keine Ausnahme zu Oblivion: Gegner leveln mit. Das ist angesichts starker Waffen und Zauber noch verschmerzbar, allerdings geht Berthesdas "mach was du willst, du packst das immer"-Logik nicht unbedingt auf: Wer vier Stufen dadurch macht, dass er in einem Sekundärberuf levelt, ist vier Kampfstufen unter dem Kämpfer, der einem dann die Rübe einschlagen möchte, was je nach Situation zu interessanten Effekten führt. Im Lowlevel-Bereich noch verschmerzbar, im Endcontent aber ungefähr so opportun wie die Anwerbung von Soldaten auf einem Begräbnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt bleibt Skyrim auf dem PC unter seinen Möglichkeiten, sowohl die Steuerung, aber auch die Grafik entsprechend. Die Story selbst ist ungefähr so mitreißend wie die Live-Übertragungen der internationalen Graswuchs-Wettbeobachtungen, doch das ist typische Elder-Scrolls-Angewohnheit. Es gilt: Mut zur Selbstunterhaltung, hier und da etwas Erkunden und ansonsten Kämpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend bleibt zu sagen, dass die Bewertungen von Skyrim ein Lehrstück dafür sind, wieder mehr auf die eigene Vernunft zu setzen. Was für den einen 90% sind für den anderen ggf. 70% und was für den einen 50% ist für den anderen 90%. Je nach Gewichtung, versteht sich. Am Ende bleibt es immer eine Geschmacksfrage, egal wie man es dreht und wendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei Drehen und Wenden bei der Zumutung von Konsolensteuerung nur bedingt möglich wäre. Aber das ist ein anderes Thema...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7775590367061369764?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7775590367061369764/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7775590367061369764' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7775590367061369764'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7775590367061369764'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/skyrim-chronisch-untersteuert.html' title='Skyrim - chronisch untersteuert'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-1165323877119936188</id><published>2011-11-11T00:01:00.000-08:00</published><updated>2011-11-11T00:12:04.428-08:00</updated><title type='text'>Wetten, dass...</title><content type='html'>... mir gleich der Kragen platzt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Probleme über Probleme und wir alle müssen sie haben. Wir müssen hingucken, wir müssen sehen aber nicht beobachten, hören aber nicht verstehen, lesen aber nicht begreifen, fühlen aber nicht denken. Die Welt steht am Abgrund und wir erhalten einen exklusiven Einblick, ob wir wollen oder nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Finanzkrise ist offensichtlich das größte Sorgenkind. Gut, für jeden, der im BWL-Unterricht nicht seinem Schönheitsschlaf nachging war ersichtlich, dass die geplatzte Blase kompensiert werden musste. Von Nichts kommt eben Nichts, da hilft auch keine Badbank, da hilft auch kein Schönreden - die Großen müssen finanziell bluten für das, was sie verzockt haben. Denkt man.&lt;br /&gt;Denkt man falsch - die Zeche zahlt der kleine Bürger, wird aber gerne vergessen. Die Zahl der Reichen hat in den letzten Monaten und Jahren zugenommen, unabhängig von einer Finanzkrise. Während in Griechenland kleine Kinder aufgrund Nahrungsmangels in Ohnmacht fallen, fordert der Hartz4-Geplagte Bürger weitere Einschnitte, weil er schon lange verkannt hat, dass er zur Markt-Prostituierten gemacht wurde und fordert, dass auch andere sich dem Markt mit gleicher Demut und Ohnmacht hingeben.&lt;br /&gt;Ein Volk, dass tagtäglich über seinen Niedriglohnsektor klagt, fordert auch andere auf, zu Bordsteinschwalben des Kapitalismus zu werden, damit es ihnen auch bald so gut ginge wie uns - "so gut"? Und wie soll dieses arithmetische Wunderwerk funktionieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergessen wird dabei, dass gerade die Kommunen jener Länder, die am meisten in die EU investieren, auch den größten Anteil der EU-Gelder abgreifen. Deutschland, Frankreich - es wird viel gezahlt aber wenn es um die Einnahmen geht, wird gerne viel verschleiert. Muss es auch...&lt;br /&gt;... denn gerade die bundeslandtechnische Subunternehmer-Kultur, die wir "Föderalismus" taufen, verteilt Risiken und Sorgen sowie die Verantwortung auf die Länder, verkauft dieses Loch in der Tasche als Bonus und freut sich, wenn es wieder Steuererleichterungen propagieren kann - die natürlich häufig die Länder treffen,die dann als Spielverderber auftrumpfen müssen. Aber blöd sind die Menschen dort auch nicht, ergo holen sie sich die Gelder einfach zurück. Über andere Wege eben.&lt;br /&gt;Risiken und Begründungen werden nach oben und unten verteilt - abwechselnd sind EU oder die Länder die Schuldigen, die Regierung freut sich ein zweites Finanzloch und der Bürger wird nach Strich und Faden veräppelt. Das ist Liberalismus auf höchstem Niveau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Davon abgesehen: Es war kein Land gezwungen, kein Anleger genötigt am globalen Pokertisch zu sitzen. Es wird keinem, der auf Nahrungsmittel wettet und damit deren Preise mit hochspekuliert, die Pistole auf die Brust gesetzt. Ohne die Gier der Zocker wäre die Gier der Bänker nichts wert gewesen, sagte schon Hagen Rether und wahrer kann es nicht sein. Es gehören zwei zum Spiel - aber bei aller Empörung wird das gerne vergessen.&lt;br /&gt;Aber es gehört längst nicht jeder dazu - der Anteil der Aktionäre ist im Vergleich zur Mehrheit de Bevölkerung klein. Es dürfte wahrscheinlich mehr Alkoholiker geben (eine Schnittmenge ist nicht ausgeschlossen), aber die bekommen wiederum nicht tagtäglich ihre zehn Minuten Sendezeit, wohl aber die Aktionäre. Verkehrte Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verkehrt ist übrigens auch die Sinnsuche wenn es um "Wetten, dass..." geht. Da wird verzweifelt ein Moderator gesucht und wer nicht gerade absagt kommt erst gar nicht in Frage. Als ob es nichts Wichtigeres gäbe, dabei gäbe es so viel mehr als nur die Existenzfrage einer Sendung, die zwar ordentliche Quoten bot aber ansonsten so antiquiert war wie der Sender, auf dem die gesendete Gummibären-Schleuder ihr Dasein fristete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es könnte jedoch sein, dass die Welt sich nach allen Katastrophen nach etwas Ruhe und Alltagssorgen sehnt. Wenn es überall brennt kann es eventuell wichtig sein, noch den Geschirrspüler auszuräumen, die Gardinen zu waschen und die Waschmaschine einzuschalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen uns aber, egal wie wir dazu stehen, die Katastrophen anhören, müssen darüber lesen, müssen informiert werden. Wir müssen Panik haben - was früher "der Russe" war, ist heute der Bänker. Was der drohende Atomkrieg war ist heute Fußball. Oder der Blowjob eines US-Präsidenten. Oder der Muslim. Irgendwas muss immer her, Hauptsache beschäftigt - und am nächsten Tag: Augen zu und weiter im Text. Alltagsschizophrenie eben .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber, um auf die Metapher mit dem brennenden Haus zurückzukommen:&lt;br /&gt;Man könnte auch einfach das Haus verlassen und sich Ruhe gönnen. Die Welt dreht sich morgen auch weiter und falls ein "globaler Reboot" nötig sein sollte, dann wird er eben kommen. Man sollte eher in Freundschaften investieren - die unterliegen, trotz Facebook, nach wie vor keiner Inflation, können einem nicht ohne Weiteres genommen werden und bleiben, selbst wenn sonst nichts mehr da ist.&lt;br /&gt;Eine Minute mit Freunden ist entspannender als eine Stunde Fernsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wetten, dass.... ?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-1165323877119936188?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/1165323877119936188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=1165323877119936188' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1165323877119936188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1165323877119936188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/wetten-dass.html' title='Wetten, dass...'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-8439472380941685797</id><published>2011-11-10T23:32:00.000-08:00</published><updated>2011-11-10T23:33:55.221-08:00</updated><title type='text'>World of Warcraft lost 800k subscribers - incoming: the end</title><content type='html'>&lt;i&gt;Achtung: Der folgende Text ist auf Englisch, da ich dieses mal für beide Blogs denselben Text verwendet habe. Man möge es mir nachsehen - es bleibt auch eine Ausnahme, versprochen ;)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;After the announcement about losing 800 000 subscribers &amp;nbsp;(after the 300k and the 600k before) forums are full of "apocalyptic messages" around the incoming end of World of Warcraft. It seems as if World of Warcraft is really dying and all the&amp;nbsp;skeptics are leaving their holes to tell that they have been always telling that. Good, let's clarify some points.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;First: World of Warcraft is old. Not as old as Everquest 1, for sure, but old. Seven years are a long time - not only regarding gfx stuff, but gameplay, too.&lt;br /&gt;Ever played chess for about seven years for at least two hours per day? If you would take a break this would be more than understandable.&lt;br /&gt;But: What would happen if you would tell that your break is symptomatic for the problems chess has?&lt;br /&gt;Honestly, it would be difficult to not laugh. But why?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Because it would be clear that you left because you got bored, not because chess is like chess has ever been. No one would change the rules to make it more appealing to you. And there will always be people playing chess. Good.&lt;br /&gt;But what would happen if you mention other games? Like "Halma got a release soon, this will smash chess, believe me!". Again people would laugh. But why again?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Because diversification is a blessing, not a bane. The more different games exist, the more people are able to choose. Regarding MMOs this is much better as they can learn from each other which would be not possible if there would only exist one big game, World of Warcraft.&lt;br /&gt;So learn to accept the truth that over 10 mio. subscribers are still playing a game, the same game, and that there is a reason for it: Either there is no other choice for them or because they are quite happy with the game, beside the bad aspects every MMO has. Pretty normal.&lt;br /&gt;It has never been and will never be good for markets if only one company rules - we honestly need competition, we really need new ideas, new stuff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So I've always have to laugh when someone writes that WoW has serious problems, often written by guys who already quit a long &amp;nbsp;time ago. They seem to justify their decision, where nothing has to be justified: Play what you want, World of Warcraft is not made for everyone. And if you find something else, feel "congratulated" and be happy that you found something. Perhaps some of the remaining 10 million gamers still haven't. But also accept that a bunch of guys are happy, too, and that they could quit if they want. After all other MMORPGs have far less active subscribers - and I consider only Pay2Play as "Free2P(l)ay"-subscriber-numbers are a joke (create 10 accounts, costs nothing and you have a bunch of toons to play with).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;These high amount of active subs means that even if WoW keeps losing players at that speed it might last some years till it would be really considered dead. Let's say the game would have reached a lifetime of ten years. Ten years... some games even exist for one year. And then? Will Blizzard shut down everything?&lt;br /&gt;Probably not. It might get F2P and, before, there will be some server merging (which will take a while considering the high amount of servers out there). And even then Blizzard probably won't shut down WoW - they even patched Diablo 2 some time ago and this game is really old.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In other words: Do not panic. This game will last for a while and even if it might end one day, ok, acceptable. After all it's only a game. We play because it's fun, because of the people we've met. We play for the moment - not for family planning or house building purposes. We simply want to have fun. If someone plays only because he hopes the game will exist for a while he will never be happy - those times are over. The risk of server shutdowns is not abstract anymore, happening all the time. Some will say "yeah, the games deserved that", but never forget that there were players who had the same hopes like the guys now judging and laughing.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We're all in the same boat. We want the same following different paths but still marching in the same direction. Accept the truth of others and hug differences - they might help you, your game and helps you to quickly find new paths if you lose yourself during your walk.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-8439472380941685797?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/8439472380941685797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=8439472380941685797' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8439472380941685797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8439472380941685797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/world-of-warcraft-lost-800k-subscribers.html' title='World of Warcraft lost 800k subscribers - incoming: the end'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-8873418843916458042</id><published>2011-11-07T02:16:00.000-08:00</published><updated>2011-11-07T02:16:21.486-08:00</updated><title type='text'>Wer-bung. Bei Mondschein: Wut.</title><content type='html'>Liebe Website-Betreiber,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;schon seit Anbeginn meines Web-Daseins verspüre ich den Wunsch, die in eine Site investierte Zeit und die anfallenden Kosten über Werbung zurückzuholen. Denn, wir alle wissen es: Nichts ist umsonst. Ehrlich, mein vollstes Verständnis, hier und jetzt. Keine Rechtfertigung nötig, ehrlich nicht. Alles was ihr in die Waagschale werft, ich verstehe es. Internet und Kosten, nichts ist Gratis, alles verstanden, alles begriffen - geschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist der Grund, wieso ich ab und an gerne den Popup- und Adblocker deaktiviere. Einerseits _weil_ ich Verständnis habe und für das Angebot, das ich nutze, gerne zahle (auch wenn ich weiß, dass die gierigen Produktvampire dies auf den Kaufpreis aufschlagen, diese möchtegern-omnipotenten Gierlappen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits auch, um mich zu erinnern.&lt;br /&gt;Daran zu erinnern, wieso ich überhaupt die Werbeblocker einschalte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Der nachfolgende Text ist eine kurze Zusammenfassung der geballten Wut, die sich nach nur fünf Minuten ohne eingeschalteten Adblocker herauskristallisiert hat. Wer über schwache Nerven verfügt, sollte ab hier nicht weiterlesen. Es wurde gewarnt. Danke.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kurzer Klick auf eine Spieleseite, ein unschuldiger Button-Druck. Da ist er, der gewünschte Text. Aber kurze Zeit später, ein gefühlter Augenblick irgendwo zwischen Lichtsekunde und Unwahrscheinlichkeits-Antrieb-Zündfunken später: Zack, ein riesiges Flash-Popup. Schiebt sich drüber, als Layer, und der Hintergrund wird nicht anklickbar.&lt;br /&gt;Wer immer sich diese virtuelle Zumutung aus dem Hirn-Sekret absonderte gehört an die Wand gestellt und so lange mit den ausgedruckten Screenshots bombardiert bis er sich wünscht, statt dessen erschossen zu werden. Welcher geistesschwache Marketing-Callboy, respektive: BWL-Nachgeburt des Antichristen hat es sich zum erklärten Ziel gemacht, die Website-Betreiber auf die Idee zu bringen, ihre User zu verbraulen?&lt;br /&gt;Solch ein IQ-technischer Auswurf kann lediglich nur den Schluss zulassen, wonach jemand schon einkalkuliert, dass 99% der User ohnehin per Werbeblocker unterwegs sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das eine Prozent? Das wird bald zum Block-Konvertiten werden wenn er verzweifelt nach jenem Schließmuskel-Button sucht, der selbst in voller Dankbarkeit des bevorstehenden Werbe-Exorzismusses dankenswerterweise aus dem Sicht- und Klickbaren Bereich ausgetreten ist. Gerade als man die Befürchtung hatte, die Werbung wäre bald vorbei, wurde man eines Besseren belehrt. Erleichterndes Seufzen, sie steht noch und fällt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 60 Sekunden verzweifelter Suche verschwindet das Fenster, endlich, der Text. Dachte man, aber ein falscher Klick...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vorhölle will es, dass es mittlerweile Usus geworden ist, dass auch der letzte selbsternannte Spiele-Info-Recyclinghof meint, er müsse 90% des Backgrounds als Wallpaper für Firmen vermieten, die auf den Kontext so viel geben wie auslaufende Fässer mit radioaktiven Müll auf Fische. Da kann es schon mal sein, dass man den Eindruck bekommt, die Sesamstraße wäre ein First-Person-Shooter mit einem aliengewordenen Samson und einer Tiffy auf Speed in einer kriminalisierten Großstadt, während der Zahlenvampir beim Drogenhandel von einem DEA-Team festgenommen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es spielt auch alles keine Rolle, denn Verkraften kann man selbst dies - vorausgesetzt, man verfügt über ein ausreichendes Maß an Kopfschmerztabletten und Schreibtische. Doch es hört ja nicht auf, von wegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fährt man zufälligerweise oder aus purer Lustlosigkeit mit der Maus über den Text, könnte es sein, dass ein freundliches Popup daran erinnert, dass man zum Thema "Hund" bestimmt tolle Angebote bei einem großen Versandhändler findet. Wer über Autos fährt darf sich über eine neue KFZ-Versicherung freuen - die in den Städten GTAs alles andere als günstig wäre. Und wer bei Alien über das Wort "Predator" fährt, darf sich den Gladiator auf DVD holen. Wieso auch nicht - die Vorstellung eines Aliens in der Arena ist bestimmt eine tolle Idee für die blühende Simulator-Reihe ("Der Alien-in-der-Arena-Simulator 2011" - kurz: SIm AIDA).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gönnt man sich die dazugehörigen Newskommentare wird es sogar noch einen Zacken abstruser. Zwischen "Das spielt doch eh keiner" und "Doch, ich werde es bestimmt spielen", kommt man vom Staunen nicht mehr los wenn ein Beitrag dazwischen meint einem mitteilen zu müssen, dass es toll wäre, wieder in Aktien zu investieren. In welche? Die des Publishers, der mit dem Spiel eine Traumwertung von 10% über Zimmertemperatur auf einer Skala von 1 bis 100 erreicht hat? Bestimmt - eine Bombeninvestition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wer meint, er habe schon genug gesehen, der darf sich nicht wundern, wenn bei einem Klick auf einen Seitenbanner, bei dem irgendwo davor und danach in Schriftgröße -4 "Anzeige" geschrieben steht, eine neue Seite mit einem Levelservice für MMOGs angeboten wird. In einem Artikel zu eben wegen der Inanspruchnahme solcher Dienste durchgeführten Accountbans.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man dann gefüttert genug ist um die Schnauze endgültig voll zu haben, man somit die URL wechselt - um sich zu erkundigen was es denn für Lieferdienste gibt, poppt ein Banner mit einem blutigen Auswurf - und dass es dafür eine Lösung gäbe. Und was soll man sagen? Die gibt es: Den Werbeblocker wieder einschalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend zwei Bitten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;An die Werbetreibenden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr wollt, dass eure Produkte aus Überzeugung gekauft und nicht aus Mitleid im Regal notgeschlachtet werden, versucht den Kunden zu begleiten und ihn nicht wie Schlachtviech zur Bank zu führen. Ihr habt auf vielen Flash-Werbebotschaften schon den Sound abgeschaltet - löblich. Aber wenn er ihr meint, dass die Aneinanderreihung von nicht-gewollten und -gewünschten Produktinformationen, die einem bei der Nutzung des Angebots selbst verhindern, ergiebig sein soll, dann habt ihr euch aber arg geschnitten. Das einzige, was dadurch ausgelöst wird ist ein Negativ-Gefühl, weil die verdammte Seite nicht laden konnte, weil euer dahingeschluderter feuchter Werbetraum maximal im Wutzentrum des Hirns ein Dasein fristet.&lt;br /&gt;Macht es richtig oder gar nicht. Und hört bitte mit dem Märchen auf, Werbung ermögliche kostenlose Inhalte - das ist Quatsch: Wir zahlen mit Nerven jetzt und über den Preis beim Produkt nachher mit. Doppelte Abzocke bei einer einfachen Botschaft. Stopft euch diese Lüge dort hinein, woher eure Banner offensichtlich stammen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;An die Website-Betreiber&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr euch zu Prostituierten eurer Werbung machen wollt, eure Sache. Aber beschwert euch nicht, wenn der User auch reagiert. Wenn ihr eure Dienste nicht kostenlos anbieten wollt - was durchaus verständlich ist - dann bietet ein Bezahlsystem an. Und wenn das nicht fruchtet, liegt es vermutlich an dem, was ihr anbietet.&lt;br /&gt;Sicher, dann würden einige dank Blocker woanders hinpilgern, aber diese Wanderwut habt ihr schließlich ausgelöst - Adblocker sind lediglich Symptom einer überwuchernden Krankheit, die in ihrer Chronik nur von einem handelsüblichen Ebola-Virus übertrumpft wird. Das ist nicht Problem des Users, das ist Problem der Betreibers. Akzeptiert es oder bleibt auf euren Kosten sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, das musste mal raus.&lt;br /&gt;Wie bereits erwähnt, ich bin gerne bereit, für guten Service zu bezahlen. Dass ich eine Site X ansurfe liegt oftmals nicht daran, dass ich dort und nur dort exklusive Infos erhalte. Ich surfe sie aus purer Gewohnheit an, da viele Insiderinfos gerade zu Spielen von US-Sites extrahiert werden. Und was auf den kommentar- und wertungsverseuchten Nachrichtenportalen ausgegeben wird, ist, sofern es wirklich nur um Inhalte geht, meistens eh der abgeschriebene DPA-Ticker.&lt;br /&gt;Das heißt, ich _muss_ bisher Seite XYZ nicht besuchen, ich habe Alternativen. Und für die schalte ich die Werbeblocker gerne aus - sofern ich den Inhalt dann auch noch ungestört wahrnehmen kann. Falls nicht: Alternative suchen oder Blocker an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon deswegen um die Nerven zu schonen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-8873418843916458042?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/8873418843916458042/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=8873418843916458042' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8873418843916458042'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8873418843916458042'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/wer-bung-bei-mondschein-wut.html' title='Wer-bung. Bei Mondschein: Wut.'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-96371711405374312</id><published>2011-11-05T05:29:00.000-07:00</published><updated>2011-11-05T05:29:57.114-07:00</updated><title type='text'>Alle Jahre wieder..</title><content type='html'>Ja, so langsam sollte der Autor darüber schon gar nichts mehr schreiben - aber es gibt dieses mal, zumindest, einen kleinen Unterschied. Es geht, konkret, um das Design.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Besonderheit liegt darin, dass jeder selbst auswählen kann, wie er den Blog lesen möchte - eine entsprechende Leiste gibt die nötige Hilfe. An sich ist das nichts Schlimmes - leider gibt es ein unschönes Merkmal, auf das ich bewusst hinweisen möchte: Die Social Network Buttons weiter unten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst versuche gerade, diese loszuwerden. Allerdings erlaubt mir Google bislang nicht, auf das Template zuzugreifen, was wiederum bedeutet, dass ich bis dahin die Facebook- und Google-Buttons nicht loswerde. Es tut mir (und das meine ich so wie ich es schreibe) wirklich Leid, denn ich selbst bin kein großer Anhänger dieser Funktionalitäten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ebenfalls verschwunden ist, ist die Möglichkeit der Bewertung mittels fünf Sterne. Dies ist einerseits nicht gewollt, auf der anderen Seite bleibt die Frage, ob das Feature wirklich nötig ist. Immerhin ist mir Feedback zwar wichtig, aber ich ziehe Reaktionen von wirklich Interessierten eher vor als das Feedback von anonymen Trollen - von denen ich in letzter Zeit mehr als genug hatte.&lt;br /&gt;Jedoch, wie bereits geschrieben: Es bleibt zu prüfen, nicht ist in Stein gemeißelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend: Sobald es gelungen ist, die Social Network Buttons loszuwerden, wird dies separat nochmals angekündigt. Bis dahin hoffe ich auf euer Verständnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Grüße&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euer Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-96371711405374312?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/96371711405374312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=96371711405374312' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/96371711405374312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/96371711405374312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/alle-jahre-wieder.html' title='Alle Jahre wieder..'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-6039214341124871363</id><published>2011-11-02T00:35:00.000-07:00</published><updated>2011-11-02T00:35:40.103-07:00</updated><title type='text'>Hysterie? Wieso nicht.</title><content type='html'>Für viel Aufregung sorgt derzeit Battlefield 3, welches schon vor längerer Zeit polarisierte (der immerwährende Streit zwischen Call of Duty- und Battlefield-Spielern wird nie aufhören). Nun, allerdings, stehen weniger Spielinhalte zur Diskussion - eher die Installation. Konkret: &lt;a href="http://winfuture.de/news,66263.html"&gt;EAs neue Softwareplattform lässt es sich nicht nehmen, den Rechner zu scannen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem, allerdings, ist, dass dies geschieht, &lt;a href="http://www.pcgames.de/Battlefield-3-PC-221396/News/Battlefield-3-Scannt-Origin-PCs-vor-AGB-Zustimmung-sogar-medizinische-Daten-und-Chat-Protokolle-Neues-Video-852101/"&gt;noch bevor die Lizenz akzeptiert wurde&lt;/a&gt;. Mit anderen Worten: Sobald der Installer loslegt, ist nicht jede Festplattenaktivität automatisch etwas Positives. Verkündet wird dann seitens EA lapidar, es &lt;a href="http://winfuture.de/news,66332.html"&gt;handle sich _nicht_ um Spyware &lt;/a&gt;und es würde lediglich ein Prozess initiiert, der nunmal über alle Dateien laufe - das sei normal und kein Ausspionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kunde ist &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Electronic-Arts-Deutschland-aeussert-sich-zu-Spyware-Vorwuerfen/forum-214745/list/"&gt;empört&lt;/a&gt;, das Unternehmen beschwichtigt und manch einer ist genervt. "Gab es alles schon, ist ja bei &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/World-of-Warcraft-Spyware-oder-nicht-138207.html"&gt;World of Warcraft&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://store.steampowered.com/hwsurvey"&gt;Steam &lt;/a&gt;doch auch nicht anders", heißt es. Und ja, das ist wahr - auch dort werden Daten gesammelt, auch dort gab es allerdings Aufstände, Diskussionen, Debatten und Empörung. Ist das nun alles hinfällig, ist jede zukünftige Schlacht schon deswegen sinnlos, weil vergangene bereits verloren wurden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, natürlich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Benutzer anfangen, eine gewisse Sensibilität bezüglich ihrer Daten aufzubauen und sich so weit zu empören, dass sie damit eine Negativschlagzeile nach der nächsten induzieren, so ist das nicht nur menschlich, sondern auch nötig. Es muss, wenn es um persönliche Rechte geht, stets Widerstand geleistet werden, egal ob gegen Unternehmen oder Staat - weil jede Partei bestrebt ist, seine Freiheiten auszuloten. Und jeder ist damit verpflichtet, dem Einhalt zu gebieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mag natürlich immer edle Ziele geben. In diesem konkreten Fall wird es darum gehen, illegalen Verbreitungswegen Einhalt gebieten zu wollen. Verständlich, denn Spiele können, je nach Genre und Anspruch, eine große Summe an Investitionen bedeuten, die sich dann wiederum rentieren müssen. Dies ist verständliches und notwendiges Verhalten, denn es sind Unternehmen, deren Zweck Gewinnstreben ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist aber: Muss ich als ehrlicher Kunde Gängelungen hinnehmen, die beispielsweise ein anderer, der Software illegal herunterlädt, nicht hat? Natürlich nicht und es bleibt die Frage, wieso solche Aspekte, die sehr wohl die Kaufentscheidung beeinflussen können (sofern man rechtzeitig davon Kenntnis erlangt) nicht mit in die Bewertung eines Spieles einfließen. Programmfehler werden schließlich ebenfalls berücksichtigt, obwohl sie kaum als Feature gelten können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solange dies aber nicht der Fall ist, muss der Kunde wohl allein deutliche Signale setzen um sich Gehör zu verschaffen. Es hilft nichts, ihre Ängste zu relativieren, denn es ist nicht die Aufgabe des Kunden, der Firma unredliches Verhalten nachzuweisen - ganz im Gegenteil: Die Beweislast liegt beim Unternehmen und wer meint, soetwas Wichtiges wie ein Rattern über alle Daten des Rechners sei nichts, was man im Vorfeld ausgiebig kommunizieren müsse, der muss eben mit dem PR-Schaden leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist für ein Spiel wie BF3 schade und der Fehler dürfte weniger beim Entwickler, als beim Publisher EA liegen. Der ist gerade auf Korrekturkurs und versucht, den Schaden zu begrenzen. Er muss Screenshots erklären, worauf die License.Dat der Daemon Tools genauso wie Steuerformulare im Zugriff sind. Er muss erklären, wieso bei Installationsbeginn unterschiedlichste Server ange"funkt" werden und er muss erklären, wie all dies das Spielerlebnis "steigern" soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das ist auch sein Job - nicht die des Kunden. Der hat das Recht, Produkte zu bewerten und macht davon ausgiebig Gebrauch. Die Mündigkeit des Kunden ist wohl die letzte Insel in einem Meer an unkontrollierbaren Datenfluten, in der jeder meint, er könne mit den persönlichen Informationen eines Kunden umgehen wie er möchte, egal ob er diese speichert, verwertet oder einfach nur zugreift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsächlich haben jene, denen man keinen Sieg voraussagte, schon zum Teil gewonnen.&amp;nbsp;&lt;a href="http://theorigin.de/EULA_vergleich2.png"&gt;Die Eula wurde&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://theorigin.de/EULA_vergleich3.png"&gt;anngepasst&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Man achte auf die durchgestrichenen Passagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer nicht jeden Tag aufs Neue für seine Mündigkeit kämpft, hat keine verdient.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-6039214341124871363?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/6039214341124871363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=6039214341124871363' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6039214341124871363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6039214341124871363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/11/hysterie-wieso-nicht.html' title='Hysterie? Wieso nicht.'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-4728325493189764987</id><published>2011-10-26T01:04:00.000-07:00</published><updated>2011-10-26T22:44:38.810-07:00</updated><title type='text'>Fiat Lux? Fiat Panda? Wohl eher: Fiat Denken.</title><content type='html'>Die aktuellste Ankündigung einer Erweiterung World of Warcraft heißt nun offiziell "Mists of Pandaria", wobei weniger eine qualitative Bezeichnung aus dem deutschen Sprachraum als vielmehr der englische "Nebel" zu verstehen ist. Doch für derlei flachen Wortwitz ist es nicht einmal nötig die deutsche Sprache zu bemühen - hier ist man sich international sicher, dass es sich wirklich um einen qualitativen Griff in den Lokus handeln muss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere gilt dies für die Spieler, die sich zur Zeit langweilen, die Nicht-mehr-Spieler, die eine Nicht-Daseinsberechtigung suchen und für all jene, die diesem MMOG schon deswegen eine ablehnende Haltung offenbaren - sprich: die Spieler, die in anderen MMOGs unterwegs sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Punkt ist: Von diesen Gruppen kann ohnehin keine konstruktive Kritik erwartet werden. Wer für sein Leben gerne Birnen isst, von dem erwartet man keine objektive Meinung zu Äpfel. Und wer sich Zeit seines Lebens mit dermaßen vielen Äpfel vollgestopft hat, dass er vor lauter Vitaminen und Pestiziden den Apfelbaum vor lauter Wald nicht mehr sehen mag, der wird auch nichts Konstruktives mehr beitragen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dennoch ist ihre Meinung nicht weniger wichtig. Ganz im Gegenteil. Sie offenbart eine differenziertere Analyse und lässt Raum für Diskussionen. Widmen wir uns daher den gern gewählten Argumenten der letzten Tage - nur für eine Sekunde. Es wird nämlich Zeit, dem einseitigen WoW-Bashing einen einseitigen Konter zu verpassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher einseitig, aber nicht weniger wahr, eine Auseinandersetzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;"Blizzard gehen die Ideen aus"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dieses Argument, sofern man diesen Satz als solchen schimpfen möchte, ist so alt wie MMOGs selbst, wenn nicht sogar noch älter. Statt "Blizzard" war hier schon "Turbine" zu lesen, um mal ein junges Beispiel aufzugreifen.&lt;br /&gt;Es scheint Volkssport zu sein:&lt;br /&gt;Wann immer eine Erweiterung angekündigt wird, hüpft es aus seinem Loch um dann von all denen gekrault zu werden, die zwar selbst keine Ideen haben, aber für ihre Investition eine ordentliche Rendite erwarten. Was auch völlig legitim ist - nur:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Einführung einer neuen Rasse, einer neuen Klasse, einer völligen Überarbeitung eines Talentsystems als Kernbestandteil des Spiels sowie eine Anpassung der mittlerweile inflationär aufgedunsenen Attribute quer durch das gesamte Spiel, die Einführung von alternativen aber nicht verpflichtenden Spielinhalten sowie eine Erweiterung der Geschichte mitsamt riesiger und mehrschichtiger Gebiete unter "Konzeptlosigkeit" subsumiert, dem könnte nur ein völlig neues MMOG helfen.&lt;br /&gt;Und, angesichts der Tatsache, dass diese Kritik, wie bereits erwähnt, von jener Seite kommt, die auf dem Sprung oder schon längst abgesprungen ist, wir deutlich, dass hier kein Punkt zu holen ist. Welcher Pinguin bewundert Solariumsbesucher und welcher Delfin die neuesten Errungenschaften im Fahrradsport?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Die haben Angst, Spieler zu verlieren"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Aktuell hat World of Warcraft unter einem Verlust an Spielern zu leiden, der sich prozentual ungefähr auf einer Höhe mit den inaktiven Konten in einer gewisssen Zeit vor und nach den bisherigen Erweiterungen bewegt. Absolute Zahlen wirken beeindruckender - noch beeindruckender wirken sie angesichts der Subscriber-Zahlen anderer MMOGs: Der Abgang an WoW-Spielern entspricht mindestens zu einem Drittel und teilweise weit über 100% dem aktueller MMOGs. Allerdings hat World of Warcraft auch über fünf Jahre auf dem Buckel. Wer fünf Jahre am Stück jeden Tag ein paar Stunden Schach spielt, braucht sich nicht dahingehend anzustrengen, Argumente für seine Langeweile zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wahrheit ist: Der asiatische Markt boomt, bald wird es eine weitere sprachlich angepasste Version geben. Die Einnahmen fließen und dank des Fluff-Shops (der auch tatsächlich Fluff geblieben ist) springen auch rund 3 Mio. für gute Zwecke raus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, davon abgesehen: Ja, Blizzard hat Angst, Spieler zu verlieren. Diese Angst ist aber für ein Unternehmen normal und ist schon Antrieb für viele MMOs gewesen. Turbine ist durch seine Anpassungen Lotros ebenso ein Beispiel wie Eve, welches damit in letzter Zeit wiederum weniger erfolgreich war. Aber nicht jede Änderung ist automtisch ein Hinterherrennen - andere Signale sind durchaus eindeutiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor davon ausgegangen werden kann, dass ein Unternehmen wirklich den Break-Even-Point nach unten hin verlässt, sprich den Punkt, wo sich Kosten und Gewinn treffen und nur noch Kosten überwiegen, wird auf ein gewinnträchtigeres Zahlungsmodell gewechselt und dafür käme die Umstellung auf F2P in Frage. Davor noch Serverschließungen, Investitionsstreichungen in Lokalisierung und Community-Betreuung sowie Verspätungen von Content-Releases. Mit anderen Worten: Dinge, die eigentlich andere Unternehmen eher auszeichnen als Blizzard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Pandas sind ja wohl das Letzte"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mag man denken und, tatsächlich, wirken sie buchstäblich weltfremd.&lt;br /&gt;Doch diese zotteligen Kugelhaufen sind WoW-kompatibler als man denkt, gab es sie schon in Warcraft 3. Dagegen wirken die vom Weltraum verstoßenen Dranei so passend wie ein Veganer auf einer Metzger-Versammlung. &lt;br /&gt;Auf der BlizzCon wurde nebenbei erwähnt, dass die Pandaren eigentlich mit der ersten Erweiterung Blizzards kommen sollten, man sie aber erst einmal zurückzog. Sie hätten einfach nicht in den Kontext der Dranei und der Blutelfen gepasst. Vielleicht im Zuge einer Käfighaltung, was aber ihren&amp;nbsp; Grad der Spielbarkeit nicht erhöht hätte...&lt;br /&gt;Statt dessen gibt man ihnen nun eine vollkommen neue Welt und kümmert sich zugleich um eine neue Klasse, die zumindest für WoW-Verhältnisse innovativ ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Sicht eines First-Gen-MMOG-Spieler sieht die Welt anders aus. Die Mönch-Klasse ist alles, nur nicht neu und findet sich mittlerweile auch in anderen Spielen wieder. Doch für die Erfinderung des Rades war WoW nicht bekannt. Eher für die Neukonzeption sowie die Anpassung an die Welt Azeroths und die Zeit wird zeigen, ob die virtuelle Evolutionstheorie nicht auch eine praktsiche Manifestation erfahren wird. Falls nicht, wäre es nicht die erste Streichung einer Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;"Das Spiel wird immer einfacher und einfacher"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dieser Zug ist seit über einem Jahr abgefahren. Wenn eine Erweiterung symbolisch für die Vereinfachung steht, dann dürfte dies zweifelsohne "Wrath of the Lich King" gewesen sein, welches "Epix 2 go" anbot, sofern man Zeit investierte. Seit Cataclysm wurde der Schwierigkeitsgrad deutlich angehoben und wer heroische Schlachtzüge erlebt, wird seine Meinung zurückziehen müssen, wie der Autor dieser Zeilen aus leidvoller persönlicher Erfahrung wohl zu berichten vermag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Zusammengefasst:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die aktuell angekündigte Erweiterung Blizzards offenbart nur vordergründig Schwächen, besitzt aber dank neuer Endgame-Möglichkeiten mehr Inhalt als manch aktuelle Erweiterung alternativer MMOGs. Es schlägt bei Weitem nicht den Umfang eines Moria Lotros, so scheint nach aktueller Faktenlage klar&amp;nbsp; zu sein - doch diesbezüglich sitzt man mit diesen Spielern in einem Boot: Auch unter "Lotrianern" gibt es genug Menschen, die die Auffassung vertreten, dass die nachfolgenden Erweiterungen Herr der Ringe Onlines allesamt im Schatten Morias stünden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wobei auch hier die Meinungen auseinandergehen - aber, wie bereits erwähnt, auch diesbezüglich sind alternative&amp;nbsp; Meinungen legitim.&lt;br /&gt;Sie müssen nur nicht unbedingt stimmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-4728325493189764987?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/4728325493189764987/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=4728325493189764987' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4728325493189764987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4728325493189764987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/10/fiat-lux-fiat-panda-wohl-eher-fiat.html' title='Fiat Lux? Fiat Panda? Wohl eher: Fiat Denken.'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-729284534986081232</id><published>2011-10-23T23:00:00.000-07:00</published><updated>2011-10-23T23:06:31.918-07:00</updated><title type='text'>Brummkreisel - und noch eine Runde....</title><content type='html'>Es gibt Momente in denen man verzweifelt. Da hilft auch keine stabile, rationale Basis mehr, die einem sagt, dass das gerade Erlebte normal, alltäglich und zwangsläufig zur Realität gehört wie Butter auf eine gut geschmiertes Brot.&amp;nbsp;Doch es gibt einen Lichtblick: Die Langeweile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie ist es, die einen davor bewahrt, sich auf unnötige Diskussionen einzulassen und stets denselben Brummkreisel mitzumachen, der sich im Zuge des virtuellen Daseins gerne "Forum" nennt. Man muss lediglich die Zeichen erkennen, dann fällt es auch nicht schwer, sich rechtzeitig auszuklinken. Energie ist ein knappes Gut und die ist im Zweifelsfall woanders besser investiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage, die sich einem dann aber immer stellt ist: Wie sehen sie nun aus, diese Zeichen? Und, viel wichtiger noch: Worum in aller Welt geht es?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder hat es schon erlebt: Ob in Spiele- oder Technikforen, es spielt keine Rolle - irgendwann geht es los, das Relativieren. Das geschieht immer dann, wenn Menschen mit vorgefassten Meinungen versuchen, über ihr instabiles Fundament ein Konstrukt zu errichten, bei dem am Ende die Wasserwaage explodiert. Nur um dann mitzuteilen, dass die Wasserwaage defekt war - und nicht das Gebäude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders ausgedrückt: "Ihr habt alle keine Ahnung, dafür aber ich. Lasst mich euch erleuchten".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fiat Lux, mein Sohn. Solch sektenführerähnliches Verhalten erlebt man beispielsweise in Diskussionen rund um den berühmten Glaubenskrieg "MacOSX vs. Windows". Ein Klassiker - und daher auch ganz klassisch die Argumente, je nachdem welches OS Ziel der Diskussion ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Gibt es ein Problem rund um MacOSX gilt:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Es war immer der Anwender der Schuldige. Womöglich handelt es sich um einen Windows-Schläfer.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Das System wurde nicht geupdated. Eigentlich liegt das aber auch am Anwender.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Das System ist veraltet. Kann nur am Anwender liegen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Es könnte sich im Zweifelsfalle um einen der seltenen Programmfehler handeln.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Es gibt dafür aber einen Patch. Den der Anwender noch nicht eingespielt hat.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Es liegt eben am Anwender.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Gibt es ein Problem rund um Windows gilt:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Konnte ja nichts werden, das System ist schlecht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Es könnte am Anwender liegen, aber bei der instabilen Betriebssystem-Basis auch kein Wunder&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Es könnte am Virenscanner oder der Firewall liegen. Bräuchte man aber nicht wenn das OS gut wäre&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Das OS ist aber nicht gut, daher muss der Anwender das ausbaden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Eventuell wurden nicht alle Treiber geupdatet&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Das Updaten kann man aber dem normalsterblichen Anwender auch nicht auf Dauer zumuten&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Windows ist daher weitaus weniger benutzerfreundlich als andere Systeme, die den Anwender auffangen&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Widerspruch, dass der "aufgefangene" Anwender hier zum Hauptschuldigen bei Problemfällen dort erklärt wird, wird gerne ausgeblendet und damit untermalt, dass es zahlreiche Anwender gäbe, denen es durchaus anders, besser ergeht. Der dann erneut angebrachte Einwand, wonach es auch unter Windows genug positiv gestimmte Anwender gäbe, wird dann mit einem "Marketingopfer" zementiert. Ab hier dreht es sich im Kreis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Gleiches gilt übrigens für MMOGs.&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wer etwas Negatives anspricht, erhält folgende prototypischen Vorwürfe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Fehler XYZ gab es schon immer, in anderer Form. Daher nichts Besonderes.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Fehler ZXY ist sicherlich ärgerlich, wird aber bestimmt bald korrigiert&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Bei Fehler XYZ handelt es sich um ein gewolltes Feature und überhaupt könne man es ignorieren&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Der Spieler konzentriere sich nur auf das Negative und wolle sich gar nicht auf anderes einlassen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Der Betroffene sollte wieder zu Spiel ZYX zurückkehren&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Es gäbe genug anderer Spieler, denen Fehler XYZ und ZXY nichts ausmachten&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Daher gäbe es keinen Grund, dafür extra einen Thread zu eröffnen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Außerdem würde Spiel ZYX teils gravierende, schlimmere Fehler besitzen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Und übrigens sei dieses MMOG ja wenigstens noch spielbar&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Typischer Whine. Don't feed the troll.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen diese "Argumente" kann gar nicht angegangen werden. Wie auch? Im Wesentlichen beruhen diese darauf, wonach absolut alles relativiert werden kann. Nur wenn betroffenes Produkt gar nicht mehr nutzbar ist, dann erst wird es angreifbar - aber im Zweifelsfall wird das Feld anderen überlassen und / oder erneut relativiert ("Produkt XYZ hatte auch einmal Ausfälle. Ach, nein, gleich mehrere", usw. usf.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hier soetwas wie eine "Diskussion" sieht, der findet mehr Konsensbereitschaft bei einer Assoziationskettendebatte mit einer Gebetsmühle. Der bessere Einstieg scheint hier der Ausstieg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Punkt ist nur: Steigt jeder, der etwas Sensibles anspricht, vorzeitig aus, bestimmen jene den Kurs, die unter "Produktverbesserungen" allerhöchstens die Beherrschung einer bestimmten mathematischer Grundrechenart verstehen.&lt;br /&gt;Es ist folglich schwierig hier einen geeigneten Weg auszumachen. Der Ratschlag kann am Schluss nur lauten: Einfach selbst eine Liste von sich stets wiederkehrenden Einwänden nennen und falls darauf angesprochen, damit kontern, dass es sich um verbale Notwehr handele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispielsweise auf das Thema MMOGs gemünzt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Mag sein, dass es den betreffenden Fehler schon immer gab. Umso schlimmer, dass er so lange existiert. Die Tatsache, dass er nach wie vor besteht bestärkt eher die Pessimisten und weniger die, die mitten in der Wüste bestimmt darauf hoffen, gleich auf eine Eisdiele zu treffen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn es sich um Feature statt um einen Fehler handelte, müsste man es nicht ignorieren. Handelt es sich jedoch um einen Fehler, ist dies höchst subjektiv - der eine mag Dreiräder, der andere findet drei Räder an einem Wagen weniger praktisch.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Negative Aspekte sind, genauso wie positive, eine Sache der persönlichen Gewichtung. Wäre es anders, könne der Spieler ja gerne MMO wechseln. Wenn nein, so könne man ihm unterstellen, er würde sich lediglich auf das Negative konzentrieren.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Bitte, zu einem anderen Spiel zurückzukehren, ist für den Betreiber bestimmt ein gänzlich neues und erfolgversprechendes Marketingkonzept.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Es mag sein, dass es genug andere Spieler gäbe, denen die angesprochenen Fehler nichts ausmachten. Allerdings ist nicht bekannt, wie lange dies der Fall ist, zumal keiner wirklich im Namen aller Spieler sprechen könne. Diesen Anspruch erhebt man selbst nicht, wohl aber der, der meint, dass der Fehler anderen nichts ausmachte.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Wenn ein Forum nur zum gegenseitigen Schulterklopfen bestünde, gäbe es keinen Grund, ein Forum zu eröffnen. Bestimmt auch keines mit dem Namen "Bugs" oder "Technische Probleme".&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&amp;nbsp;Es mag sein, dass Spiel ZYS schlimmere Fehler besäße. Allerdings ist das der Grund, wieso man hier und nicht drüben ist. Noch.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es stimmt, dass dieses MMOG spielbar ist. Es geht aber um eine Verbesserung des Spielerlebnisses. Dieser Anspruch an Qualität ist nachvollziehbar - beispielsweise für den Mann mit dem gebrochenen Arm, der vom Arzt unbehandelt nach Hause geschickt würde weil er sich ja noch glücklich schätzen könne zu leben.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn jede Kritik per se Whine ist, dann stellt sich die Frage, ob die Unterstellung, man sei ein Troll, nicht ebenfalls ein Whine und Trollversuch zugleich sind.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie man sieht gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich dem Brummkreisel hinzugeben und eigentlich ermüdet es schon, überhaupt zu antworten. Daher bleibt es jedem selbst überlassen ob er sich darauf einlassen mag oder nicht. Man muss sich nur vor Augen halten, dass es ggf. nie eine Lösung geben wird, allenfalls noch eine Runde...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;... und noch eine....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;.... ..... und noch eine....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;.... ..... .... und noch eine.....&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-729284534986081232?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/729284534986081232/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=729284534986081232' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/729284534986081232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/729284534986081232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/10/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst.html' title='Brummkreisel - und noch eine Runde....'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-8286510306552826760</id><published>2011-10-19T22:51:00.000-07:00</published><updated>2011-10-19T22:56:41.712-07:00</updated><title type='text'>Turbine - mit Volldampf in den Ironie-Himmel</title><content type='html'>Manchmal haben auch Unternehmen Sinn für Humor. Selten genug - noch seltener, jedoch, wird es dann, wenn diesen ihr neuer Schenkelklopfer nicht einmal auffällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So geschehen im Zuge eines Threads mit der Frage, wieso Turbine überhaupt den EU-Teil von Herr der Ringe Online übernommen hat, da sie wohl nicht in der Lage wären, eine gute Lokalisierung anzubieten. Hier ergab es sich, dass jemand ein Website-Problem besaß. Hilfreich sprang hier Turbine zur Seite zum englischen Original-Text, der da lautete:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #0e0e0e; color: #c2c2c2; font-family: Verdana, Arial, Tahoma, Calibri, Geneva, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Click the American flag and switch the site into English. That will bypass this error and the notes will still be in German.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #0e0e0e; color: #c2c2c2; font-family: Verdana, Arial, Tahoma, Calibri, Geneva, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;.... und bot gleich folgende Übersetzung an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="background-color: #0e0e0e; color: #c2c2c2; font-family: Verdana, Arial, Tahoma, Calibri, Geneva, sans-serif; font-size: 13px;"&gt;Schalten Sie die Seite in Englisch. Die Noten werden immer noch in Deutsch und Sie werden diesen Fehler zu vermeiden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne Smilie, ohne Ironie-Flags. Das ist formvollendeter Zynismus in&amp;nbsp;Reinkultur. Das macht das Unternehmen vielfach sympathischer und erinnert ein mal mehr an die fernöstlichen Übersetzungen von einst, als es noch hieß:&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Courier New'; font-size: medium;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;pre&gt;Setzen Sie das Stereo in Kopfphon Wagenwinde ein, die Macht ist an, sonst ist die Macht ab.&lt;/pre&gt;&lt;pre&gt;&lt;/pre&gt;&lt;br /&gt;Gerüchten zufolge soll daraufhin Darth Vader verstorben sein.&lt;br /&gt;Heaven, ass and thread aber auch, das ist manchmal auch echt schwer mit der Lokalisierung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Die üblichen Verdächtigen werden jetzt den Einwand bringen, wonach das Community Team wohl weniger an den Übersetzungen beteiligt sind. Geschenkt.&amp;nbsp;Allerdings richtete sich die Frage an Turbine als Unternehmen und auf diese Weise ergibt sich ein ganz neues und nicht weniger lustiges Bild.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-8286510306552826760?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/8286510306552826760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=8286510306552826760' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8286510306552826760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8286510306552826760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/10/turbine-mit-volldampf-in-den-ironie.html' title='Turbine - mit Volldampf in den Ironie-Himmel'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2834686753242387854</id><published>2011-09-30T00:13:00.000-07:00</published><updated>2011-09-30T01:48:04.243-07:00</updated><title type='text'>Fraktionsdisziplin - der goldene Schuss unserer Demokratie</title><content type='html'>&lt;b&gt;Kaum kommen "Abweichler" zum Finanz-Rettungsschirm zu Wort geht ein Murren und Knurren durch die Menge.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nicht ohne Grund, denn die Redezeit wurde von ihren Parteien nicht genehmigt - die gab ihnen jemand anderes, der Präsident des Bundestages, und der habe seine Grenzen überschritten.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Schon geht ein Raunen durch die Bevölkerung. Also bitte, der Abgeordnete ist lediglich seinem Gewissen verpflichtet, nicht der Partei. Aber war es je anders?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nein, war es nicht.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer echte "Demokratie" getreu dem Grundgesetz erleben möchte, der sollte in den nächstbesten Ortsverein gehen. Partei? Spielt keine Rolle. Ergebnis? Geklüngel.&lt;br /&gt;Und zwar nicht schwächer oder stärker ausgeprägt als auf Bundesebene. Selbst auf dem "Marsch durch die Institutionen" wird man keinen großartigen Unterschied bemerken: Es hört nicht auf. Synchronisiertes Abstimmen, mit Probeabstimmungen - Demokrationspantomimenspiel für Fortgeschrittene. Puppentheater der Großen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die strengen Hierarchien innerhalb der Parteien sind vergleichbar mit jenen organisierter Banden. Es ist Fakt, dass sich daran so schnell nichts ändert, denn es geht primär darum, Macht zu erhalten. Und deswegen freuen sich Partein immer über "Mehrheiten", weil ihnen im Kern bewusst ist, dass sie sich auf diese verlassen (müssen). Deswegen ist es egal ob wir von der CDU, SPD, von den Grünen, der FDP oder den Linken reden (denn auch Herr Gysi stimmt mit Lammert in der Entscheidung nicht überein).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Konzept einer Partei hebt die Idee eines lediglich an das eigene Gewissen gebundenen Abgeordneten auf. Wer sich laut wehrt kann ggf. auf einen Listenplatz ewig warten, um ein Beispiel zu nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitte nicht falsch verstehen: Es gibt mit Sicherheit Menschen, die die gleiche Linie wie ihre eigene Partei fahren und daher gewünschtes Abstimmungsverhalten an den Tag legen. Aber im Idealfall geschieht dies nur deswegen, weil man mit den Prinzipien jener Partei, der man beigetreten ist, übereinstimmt. Nicht weil man sich unterordnen wollte, sondern weil man in die gleiche Richtung fährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber diese einseitige Abhängigkeit, die nunmal zur Realität gehört, führt eben zu der jetzigen Situation. &lt;br /&gt;Schlimmer noch: Durch das Murren und Knurren der Technokraten werden zusätzlich mögliche engagierte und ihren Idealen verpflichtete Menschen von einem Engagement in der Politik abgeschreckt. Denn die Realität hebt jedes Prinzip, jede Idealvorstellung auf: Parteien sind keine Autobahn, sie sind kein Verein. Sie sind Galeeren auf dem dem Meer der politischen Zwänge und entschieden wird gefälligst im Trommeltakt eines Anführers. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn tatsächlich verhält es sich in der Politik immer gleich: Auf der Pyramide oben sitzen die Machtmenschen. Die, die unbedingt an die Spitze wollen und das Taktieren in der eigenen Partei auf Kosten anderer nicht lassen können.&lt;br /&gt;Weiter unten die Mitläufer, die das Tagesgeschäft lebendig halten. &lt;br /&gt;Und ganz weit unten die jungen Wilden, deren Engagement man lobt und die als Stimmfänger dafür gelten um die Listenplätze von oben herab aufzufüllen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer in diesem Meer an Unzulänglichkeiten als Blubberblase nach oben steigen möchte, kann gar nicht anders als sich nass zu machen. Wer ein eigenes Gewissen hegt und pflegt wird früher oder später mit den Konsequenzen leben müssen. Und es spielt keine, wirklich keine Rolle was vorher für die Partei geleistet wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die politische Realität ist daher ein vorgegebener Alltag. Ob der Alltag immer der Meinungsmehrheit innerhalb der Parteien entspricht ist fraglich, oftmals wird auch innerhalb der Gruppe hoch gepokert. Sobald dann der Anführer ausgewechselt wurde, ändern sich auch nicht selten Positionen ganz schnell.&lt;br /&gt;Das ist das maßgeblich größte Unterschied zwischen politischen und persönlichen Idealen.&lt;br /&gt;Politische Ideale sind angesichts der Parteienkultur kurzlebig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2834686753242387854?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2834686753242387854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2834686753242387854' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2834686753242387854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2834686753242387854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/fraktionsdisziplin-der-goldene-schuss.html' title='Fraktionsdisziplin - der goldene Schuss unserer Demokratie'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7888873202949149562</id><published>2011-09-27T23:39:00.000-07:00</published><updated>2011-09-27T23:40:07.698-07:00</updated><title type='text'>Krieg und Frieden - MMO-Bewertungen</title><content type='html'>Den ultimativen Anspruch an die Wahrheit stellen, die vollständige und allumfassende Objektivität als stetes Prinzip eines Wunsches, eines Maßstabes. Über den Dingen stehen und doch ganz nah bei ihnen sein...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso gut könnte man einem professionellen Kokain-Verkoster die Bitte stellen, er möge bitte etwas Objektives zum Drogenkonsum beitragen. Könnte Holzkohle kommunizieren, könnte man einem gerade verfeuerten Stück die Frage stellen, ob es nicht einen verbalen Deckungsbeitrag zum Thema "Feuer - Chance oder Segen" leisten wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wahrheit stirbt nicht nur im Krieg zuerst, sie stirbt auch bei der Berichterstattung. Vollkommene Objektivität ist ein Prinzip, eine Richtlinie, aber auch oftmals ein frommer Wunsch. Gerade die gängigen MMOs sind es, die durch geschicktes Auswerfen von Ködern den schnöden und durchschaubaren Alltag zu managen versuchen. Was bleibt dem Berichtenden übrig? Sich völlig fallen lassen und sich dermaßen "anmotivieren" lassen, dass er auch über das letzte Detail reden und schreiben kann? Oder bleibt er oberflächlich und wird von manchem Teil der spielenden Gemeinde erst gar nicht für voll genommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fakt ist: Die eigenen Vorlieben und Abneigungen werden stets im gleichen Maße eine Rolle spielen wie auch die Rechtfertigung, wieso sich der Schreiberling des Spieles erbarmt oder nicht.&lt;br /&gt;Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Ergebnis oftmals nur im Extremen liegen kann: Entweder völlige Oberflächlichkeit oder im fan-trunkenen&amp;nbsp;Geseier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Not fragt der informationsgierige Mensch natürlich die Spieler, da man sich oftmals eine gewisse Detailtreue wünscht um dann selbst abzuwägen. Aber wer sich hier auf eine Meinung verlässt, der ist verlassen - je nachdem, an welchen Typ Spieler man gerät...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Der aktive Spieler&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Er kennt nur die /pro-"Fakten". Seine Skala reicht nicht von 0 bis 10 wobei 10 das absolute Feature-Paradies &amp;nbsp;und 0 eine Art spieltechnisches Tschernobyl wäre, nein. Die Skala dieses Vertreters der Gattung HoMMo Spielerus geht nur von 7 bis 10.&lt;br /&gt;Grundsätzlich ist alles erst einmal toll, weil super, weil einzigartig. Und wenn nicht einzigartig (=9) dann ist es zumindest gut implementiert und umgesetzt (=doch 10, spätestens im Nachfolgesatz).&lt;br /&gt;Wenn es Features gibt, die nerven (=7) dann sind sie der obligatorische Pferdefuß, den es ja überall gibt (=8), was wiederum in seiner aktuellen Umsetzung sogar weitaus weniger nervend ist als in den anderen MMOs (=9) und außerdem sei dies die beste Gelegenheit, sich auch mal von einem Spiel zu lösen (=10) um dann etwas anderes zu spielen. Man sei damit einfach weniger stark an das Spiel gebunden wie es woanders der Fall wäre (=11, ...).&lt;br /&gt;Wer von diesem Spielertyp noch Objektivität erwartet, der kann sich genauso gut mit Schnee über den Vorteil von Heizkraftwerken unterhalten oder auf dem Planet der Kühe eine Burgerbude eröffnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Der nicht-mehr-aktive-Spieler&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Er kennt grundsätzlich erst einmal die negativen Dinge. Seine Skala reicht folglich von 0 bis 6, wobei fünf und sechs in der Vergangenheit liegen und die Nicht-mehr-Existenz ja zum Weggang führte.&lt;br /&gt;Dieser Typ Mensch hat aus irgend einem Grund aufgehört und hebt jene vermeintliche Ursache auf ein Podest, dem sich alles andere unterzuordnen hat. Für ihn ergibt sich daher ein Bewertungsmuster gleich eines Sonnenschirms: Oben steht die 4, im Schatten die 0. Dazwischen gibt es bis hinab auf Quantenebene nichts, was Forscher regelmäßig entzückt - solche Zustände gibt es nicht einmal im Labor.&lt;br /&gt;Es gilt:&amp;nbsp;Ja, es gäbe positive Aspekte, aber die würden wiederum durch [...] und [...] wettgemacht werden.&lt;br /&gt;Wer hier meint, eine bunte Fülle an Wahrheiten zu erhalten, der erhält ein mit schwarzer Farbe gemaltes Bild über eine Stadt bei Stromausfall in der Nacht, betrachtet von einem blinden Maulwurf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: large;"&gt;Die Wahrheit...&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;... liegt zwischen den Zeilen. Was der eine positiv bewertet kann dem anderen buchstäblich auf die Füße fallen. Was der eine hasst, könnte für andere der positivste aller Aspekte sein. Was für den einen verschmerzbar ist für den anderen Frust und was des einen Schmerz ist des anderen Orgasmus. So war es schon immer, nicht nur bei Spielen. Und wieso sollte es dann gerade bei Online-Welten anders sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher sind Bewertungen im %-Bereich in Spielemagazinen auch immer kritisch. Sie erlauben einerseits ein Ranking, aber sie können nie die persönliche Meinung ersetzen. Was des einen Deus Ex Human Revolution ist, ist des anderen der Landwirtschaftssimulator.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Punkt ist: Im Idealfall lohnt es sich, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, sich selbst ein Bild zu verschaffen (sofern einem das Genre anspricht, denn das ist quasi die Rahmenbedingung). Viel wichtiger ist es noch, innerlich gefestigt genug zu sein und sich stets zu fragen, ob man etwas unternimmt oder unterlässt weil es der Meinung eines anderen entspricht - &amp;nbsp;oder nicht.&lt;br /&gt;Und, mehr noch: Wer merkt, dass er sich für einen Geschmack zur Rechtfertigung genötigt fühlt, sollte das Gespräch abbrechen. Spätestens ab dem Punkt liegt die Objektivität irgendwo bewusstlos in einer dunklen Gasse.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7888873202949149562?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7888873202949149562/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7888873202949149562' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7888873202949149562'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7888873202949149562'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/krieg-und-frieden-mmo-bewertungen.html' title='Krieg und Frieden - MMO-Bewertungen'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2254440447842461436</id><published>2011-09-27T22:51:00.000-07:00</published><updated>2011-09-27T22:51:23.071-07:00</updated><title type='text'>De(un)sign - es ist abgeschlossen</title><content type='html'>Endlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach über vierhundert gesichteten Vorlagen und einigen Reinfällen - inklusive jenen Missgriffes, der hier einige Tage lang zu sehen war - ist es endlich abgeschlossen: Die Design-Sinnsuche. Gott sei Dank, denn nach dermaßen vielen Template-Sichtungen ist das Auge faktisch de-signtegriert (um mal die Wortspielkasse bis zum Bersten zu füllen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das neue Design richet sich nach dem alten. Die Navigation wird auf den Footer verschoben, der Text steht im Vordergrund. Weiterhin wird es in unregelmäßigen Abständen ein neues Hintergrundbild geben.&lt;br /&gt;Damit wäre das Thema hoffentlich vorerst abgeschlossen. Hoffentlich. Obwohl....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein. Lieber doch nicht. Mit dem Vorschlaghammer und dem dazugehörigen Beipackzettel, der einem zur leichten Massage des Hinterkopfes rät, sollten derlei Ausbrüche gut zu kontrollieren sein.&lt;br /&gt;Vorerst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2254440447842461436?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2254440447842461436/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2254440447842461436' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2254440447842461436'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2254440447842461436'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/deunsign-es-ist-abgeschlossen.html' title='De(un)sign - es ist abgeschlossen'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7525933771953718071</id><published>2011-09-20T23:01:00.000-07:00</published><updated>2011-09-20T23:01:09.206-07:00</updated><title type='text'>Designfeld</title><content type='html'>Ich liebe Veränderungen. Ab und an, zumindest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen wird es bald auch eine Veränderung der Blog-Oberfläche geben. Da soetwas jedoch immer eine gewisse Zeit beansprucht, ist nur schwer vorhersagbar, wann es so weit sein sollte. Wiederkehrende Leser werden es jedenfalls bemerken und ggf. schreiend davonlaufen.&lt;br /&gt;Im Zweifelsfall kann jeder grausige Fehlgriff als Vorbereitung auf Halloween verstanden werden. Scheitern als Chance.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7525933771953718071?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7525933771953718071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7525933771953718071' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7525933771953718071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7525933771953718071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/designfeld.html' title='Designfeld'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-8639023741742048626</id><published>2011-09-19T23:51:00.000-07:00</published><updated>2011-09-19T23:51:30.538-07:00</updated><title type='text'>Post-traumatisches Erlebnis</title><content type='html'>Manchmal gibt es Augenblicke in denen man anfängt am Konzept einer Vernunft zu zweifeln. Dann möchte man nackt, mit einem Sonnenschirm und einer Ukulele bewaffnet durch die Innenstadt marschieren und Weihnachtslieder spielen. Nicht weil man es nicht anders könnte, sondern weil man es den anderen gönnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein Tag wie jeder andere auch. Es war nicht zu heiß, nicht zu warm. Es war auch nicht zu früh, denn ich kam von der täglichen Tortur, die sich Arbeit schimpft, übermüdet nach Hause. Dort erwartete mich auf dem Schreibtisch ein Zettel. Ja, ein Päckchen konnte mich nicht erreichen. Das war schade.&lt;br /&gt;Denn dabei unternehme ich doch so viel um dafür zu sorgen, dass Päckchen mich immer erreichen können. Beispielsweise habe ich mir Nachbarn angeschafft, ich denke die gab es vergünstigt im Supermarkt im Angebot. Sicher bin ich mir nicht. Jedenfalls: Ich habe sie und die Garantie ist noch nicht abgelaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gibt es die verschiedensten Paketdienste. Die einen klingeln nicht weil sie schon ahnen, dass man nicht zuhause ist - ungeachtet der Tatsache, dass man eventuell doch anwesend ist, aber das widerspräche den Jedi-Kräften des Auslieferers. Aber darum geht es weniger. Viel wichtiger dürfte sein, was mit dem Objekt der Begierde geschieht, sollte man nicht Zuhause sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Variante 1: Das Ding wird von der Wohnungstür abgelegt. Könnte ja ein tollwütiges Opossum sein, oder C4. Wäre schade, wenn beim Nachbarn explodierte. Der Plastiksprengstoff, nicht das Opossum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Variante 2: Im Briefkasten findet sich ein Zettel, dass das Päckchen woanders hinterlegt wurde. Meistens beim erwähnten Nachbarn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Zusteller hatte sich für die zweite Variante entschieden. Allerdings entsprach seine Auslegung von "Nachbarn" jenem Blickwinkel der sich einem vom Mars aus anbietet, denn mein Nachbar war neuerdings ein Computerladen am anderen Ende der Stadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Problem, wozu hat man ein Auto? Bis heute konnte ich darauf keine vernünftige Antwort bieten. Zur Zunahme aufgrund sportlichen Verzichtes? Um der Umwelt noch ein paar Ohrfeigen dafür zu geben? Oder einfach nur um das überflüssige Benzin loszuwerden?&lt;br /&gt;Nein, in meinem Falle war es nötig, meinem Mars-Nachbarn einen Besuch abzustatten. Auf ins Auto, ab zur Abholung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort angekommen musste ich mich gedulden, denn ich hatte es mit einem 1-Mann-Computerladen zu tun, dessen einziger Arbeitnehmer mit dem einzigen Kunden beschäftigt war. Da ich ohnehin warten musste und mein Bewusstsein nur bedingt auf Reisen schicken konnte, nahm ich den ungefähren Sachverhalt auf, der im Hintergrund tönte. Ob Erdung beim Einbau von Teilen wichtig sei, zum Beispiel. Und dass man sich an einer Heizung erden sollte - woraufhin ich mir die Frage stellte, ob es nicht ratsam wäre, auf die eventuelle Hitze des Zieles hinzuweisen. Sonst könne man gleich vorschlagen, die Hand auf die Herdplatte zu legen. Erdet nicht, aber wenigstens gibt es kein leitfähiges Material mehr...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, entgegnete der Kunde, er habe eine Schwester an der er sich reiben könne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen davon, dass dies meiner ungezügelten Phantasie so gelegen kam wie einem Biber ein Dammbruch, fragte ich mich, ob dem jungen Kunden das Konzept der Ent-ladung klar war. Sofern es sich bei der Schwester nicht um eine Stahlbürste handelte, dürfte es eigentlich keinen Anlass geben, sich nach der Reibung entladen zu fühlen, allenfalls zu einem Äquivalent einer kalten Dusche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, beide konnten lachen während ich versuchte, mir durch lustige Bilder, die einen Wal, einen Korken und Spaß beinhalteten, das Bildnis der Schwester aus dem Sinn zu vertreiben. Und schon war der Kunde weg, ich war dran. Man erkannte an dem Zettel und meiner verkrampften Haltung, dass ich wohl ein Paket abholen wollte. Der gute Herr verschwand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann erschien er wieder und fragte ob ich eine Sackkarre dabei hätte. Ich drehte mich um und sah das kleine Päckchen und musste für eine Sekunde überlegen was die schlaueste Antwort wäre. Von "Oh, ja, Sie haben Recht, warten Sie, ich fahre mit meinem Tieflader vor" bis hin zu "Haha, Sie Reinkarnation Fips Asmussen, Sie" wäre alles drin gewesen. Aber ich entschied mich für ein schlichtes Grinsen. Den Rest habe ich mir gedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob ich mich denn identifizieren könne. Ich überlege auch hier kurz: Ja, unter zwei Meter, Augen, Beine, mal sehen... ah ja: Mensch.&lt;br /&gt;Doch ich entschied mich, hier nicht länger auf einen humorvollen Erstschlag zu setzen und händigte dummerweise meinen Reisepass aus, statt beispielsweise meinen Führerschein. Bislang war das für mich als Südländer auch nie die Frage - heute wäre es aber besser gewesen, sie mir zu stellen. Hätte ich nur den Führerschein gezogen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Habe Sie eine Aufenhaltserlaubnis?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf war ich nicht vorbereitet. Wurde das Päckchen eventuell in einer Einwanderungsbehörde abgegeben? Stehe ich vielleicht gar nicht zwischen Netzteilen und CPUs, sondern zwischen Formularen und Verzweifelten?&lt;br /&gt;Nein, es war wirklich ein einfacher PC-Laden. Dennoch, ich musste eine Antwort geben und sagte wahrheitsgemäß: "Ja".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Könnte ich diese haben?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mann war hartnäckig, das musste man ihm lassen. Ich verstand nur das Anliegen nicht: Seit wann brauchte man eine Aufenthaltserlaubnis zur Abholung eines Päckchens? Doch das war nicht einmal das eigentliche Problem.&lt;br /&gt;Vor knapp drei Jahren wurde mir Pass und die darin vorhandene unbefristete Aufenhaltserlaubnis gestohlen. Den Verlust beider Dinge habe ich gemeldet, den Pass auch neu beantragt. Die Erlaubnis auch, aber nicht immer dabei. Wieso auch - sie ist unbefristet. Abgesehen davon war der Aufwand ungleich höher, denn für das Festhalten einer obsoleten Tatsache muss bei Amtsgängen ein deutliches Plus an Zeitvolumen eingeplant werden. Je trivialer, desto unverhältnismäßiger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, die Antwort konnte daher nur lauten: "Nein, habe ich nicht". Ich fügte noch ein charmantes Lächeln hinzu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welches ich mir übrigens auch hätte sparen können. Die Wahrscheinlichkeit, mit einem Lächeln eine ankommende Rakete vom Kurs zu drängen wäre deutlich höher gewesen. Die Reaktion: "Dann kann ich da nichts machen" - gepaart mit einem "Sie wissen, dass Sie die Erlaubnis immer dabei haben müssen?".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohlgemerkt, es handelte sich nicht um die Reisedokumente eines Menschen, der aus Mexiko einwanderte, sondern um den Pass eines benachbarten EU-Mitgliedstaates. Dies war auch der Grund, wieso ich bis dato nie eine Erlaubnis vorzeigen musste. Ich war immer noch ob der Überraschung&amp;nbsp;paralysiert. Doch ans Aufgeben dachte ich nicht. Ich konterte mit einer mehr oder minder vernünftigen Antwort:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich, öh, habe meinen Führerschein dabei".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch eigentlich, noch während ich die Worte sprach, wurde mir klar, dass ich genauso gut bei einer Mordanklage deswegen auf unschuldig hätte plädieren können, weil ich zum Tatzeitpunkt Kopfschmerzen hatte. Die Reaktion folgte, zusammen mit einem breiten Grinsen, auf dem Fuße: "Steht da Ihre Adresse drauf?".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Eh, nein". Touché.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Sehen Sie, ich brauche daher die Aufenhaltserlaubnis, irgendwas wo Ihre Adresse darauf steht".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Offensichtlichkeiten konstatiert werden, ist der Punkt erreicht, wo ich höflich darum bitte, die verschwendete Zeit zurück zu bitten. Ohnehin war ich mit Warten beschäftigt, es war meine Freizeit und ich musste mich gerade vor meinem Nachbarn von Pluto rechtfertigten, weil ich nicht lupenrein nachweisen konnte, dass ich auch wirklich der bin, der hier stand. Zumal: Weder war das Paket "eigenhändig" abzugeben, noch gibt es irgendwen mit einem ähnlichen Namen in der ganzen Stadt (ich habe es nachgeprüft) und der Reisepass noch gültig war.&lt;br /&gt;Ich wies auf diese drei Punkte dezent hin. Und fügte hinzu, dass ich wohl wieder gehen und dem Zustelldienst einen Zettel in den Briefkasten werden müsse, dass ich das Päckchen nicht abholen könne, weil ich dummerweise bei der Einwanderungsbehörde nicht nachweisen konnte, dass ich kein C4-geimpfter-Analsondentragender Terrorist bin, der hier ein Päckchen im Warenwert von 6 Eur mit Plutonium-Inhalt abholen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich drückte mich etwas diplomatischer aus und es gab ein Einsehen. Aber auch nur, weil "Der Reisepass gültig sei". Ach? Wieso sollte ich ihn sonst dabei haben? Weil er seit zehn Jahren abgelaufen ist und ich ihn nur aus Gründen der nationalen Unsicherheit bei mir trage?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich unterschrieb, nahm das Paket und ging, ab ins Auto, nach Hause. Meine erste Amtshandlung war, die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen. Für jemanden, der hier geboren und ausgebildet wurde, dem Staat nicht auf der Tasche sitzt und mit Steuergelden dafür sorge, dass andere Menschen die Möglichkeit haben, mit ihrem Auto auf einer geteerten Straße ihrer Tätigkeit als Einwanderungsbehörde in zweiter Reihe nachzugehen, habe ich das Recht, mich nicht immer wieder aufs Neue ob meiner Daseinsberechtigung erklären zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich die Bürgerschaft habe, wird der Autor wieder ein Päckchen bestellen. Vielleicht eine Packung Kaugummis, oder eine Tüte Luft. Natürlich wird der Bestellende nicht zu Hause sein und mit Sicherheit auf jenen Zustelldienst pochen, der schon damals so freundlich war, den Nachbarn auf Alpha-Centauri mit dem Zustellen zu beglücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wird der Schreiberling dort aufschlagen und seinen abgelaufenen Reisepass entgegenhalten. Und wenn es dann breit grinsend heißt, nu könne man für mich gar nichts mehr tun, wird der deutsche Perso gezückt, das Ding hingehalten und gesagt "Oh, entschuldigen Sie bitte. Und nu her damit".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Menschen verdienen es einfach nicht anders.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-8639023741742048626?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/8639023741742048626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=8639023741742048626' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8639023741742048626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8639023741742048626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/post-traumatisches-erlebnis.html' title='Post-traumatisches Erlebnis'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-4687587616900483891</id><published>2011-09-18T23:25:00.000-07:00</published><updated>2011-09-18T23:26:12.943-07:00</updated><title type='text'>Skype Home - Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen</title><content type='html'>Es gibt Momente, da möchte man einfach nur explodieren. Nicht, weil die Mittel der Diplomatie erschöpft sind, nicht weil der Warteraum logischer Argumente leer ist, nicht weil es an Freunden mangelt, die einen zur Besonnenheit raten. Nein - einfach deswegen, weil es der schnellste und direkteste Weg ist, anderen die Meinung zu geigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Entwicklern von Skype gehört jedenfalls eine ganze Sinfonie an exothermen Reaktionen gewidmet. Es ist nämlich bis dato nicht vielen gelungen, Anwender durch ein Programmfeature eher noch zu nerven als durch Werbung.&lt;br /&gt;Die Rede ist von "Skype Home", einer Antwort auf eine Frage, die nie gestellt wurde. Der nachfolgende Dialog könnte aus einer schlecht synchronisierten amerikanischen Verkaufs-Show stammen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;" Hey Peter! "&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;" Hey Christine!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;" Peter! &lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;" Ja, Christine, was gibt es?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;" Peter, mich quält da eine Frage"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Nein!"&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Doch!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Ja, wirklich. Ich frage mich:&amp;nbsp;Gibt es eine Möglichkeit mich beim Einschalten des Rechners zu nerven?"&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Ja aber sicher gibt es die!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Nein!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Doch!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Muss ich dafür Geld zahlen?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Nein!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Muss ich dafür mein Erstgeborenes opfern?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Nein!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Aber, wie funktioniert es dann?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Au-to-ma-tisch, &amp;nbsp;Chris, und das Beste ist: Es ist einfach nur nervig!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Nein!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Doch!&amp;nbsp;Warte, ich rede gar nicht lange drum herum. Schau her: Wie wäre es mit mehr Klicks? Einfach verlängerte Ladezeiten beim Windows-Start, weil ja neben der puren Skype-Oberfläche noch dieses Zahnarzt-Bohrer-Gegenstück von einem Fenster aufpoppt!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Nein!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Doch! Und besser noch: Man kann es nicht abschalten!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Nein!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Doch, Chris, doch!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Und dafür gibt es keine Lösung?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Nein! Weil wir einfach sagen: Es gibt keine Lösung!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #990000;"&gt;"Nein!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: blue;"&gt;"Doch!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und tatsächlich schien es auch so, als ob es keine Lösung gäbe. Folgt man den Skype-Foren, so ist den Entwicklern zumindest klar, dass sie "verstehen", dass man das Fenster abschalten wolle. Am Verständnis mangelt es nicht - nur an der Umsetzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht klar, was mit diesem Logik-Ausbruch bezweckt werden sollte, aber das Internet wäre nicht das Internet, wenn es dafür nicht bereits eine Lösung gäbe. Es gibt sogar mehrere, aber auf eine gut funktionierende soll eingegangen werden. Sie verhindert zwar nicht, dass das Fenster sich öffnet, aber sie schließt sie wenigstens auch wieder fix.&lt;br /&gt;Die Rede ist vom mehr oder weniger bekannten: &lt;b&gt;ClickOff &lt;/b&gt;auf unter&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.johanneshuebner.com/ge/clickoff.shtml"&gt;http://www.johanneshuebner.com/ge/clickoff.shtml&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfach dem Link folgen, die Anwendung herunterladen, starten.&lt;br /&gt;Anschließend in der Taskleiste mit einem rechten Mausklick auf das neue Icon ClickOff öffnen.&lt;br /&gt;Danach auch Skype neustarten, das Home-Fenster offen lassen.&lt;br /&gt;Im Home-Fenster STRG + ALT + D drücken. Das ClickOff-Fenster listet nun Skype Home auf.&lt;br /&gt;Danach Skype neustarten&lt;br /&gt;Das Home-Fenster Skypes wird geöffnet und kurz daraufhin wieder geschlossen. Thema erledigt, fertig. Ach ja, am besten die Anwendung in den Autostart-Ordner Windows legen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diese Weise kommt man übrigens um einige Clicks zu anderen Anwendungen herum. Viel Spaß beim Ausprobieren - derweil kann die neu gewonnene Zeit für das Fernsehen ausgegeben werden. Beispielsweise für schlecht synchronisierte Verkaufs-Shows.&lt;br /&gt;Eine längere Aufmerksamkeitsspanne haben diese ohnehin nicht verdient.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-4687587616900483891?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/4687587616900483891/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=4687587616900483891' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4687587616900483891'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4687587616900483891'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/skype-home-ich-liebe-den-geruch-von.html' title='Skype Home - Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-1393276184621196606</id><published>2011-09-16T00:15:00.000-07:00</published><updated>2011-09-16T00:15:37.845-07:00</updated><title type='text'>Missionierungsversuche - jetzt reicht's</title><content type='html'>Egal wohin man im Netz unterwegs ist, überall begegnen einem neue Links und Berichte zum Thema "Puh, Religion XYZ ist aber böse" oder "Das gefährlichste Buch der Welt" oder "Wir gehen unter".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich beschleicht so langsam das Gefühl, dass mich jede Seite für sich gewinnen will. Jeder will irgendwas "aufdecken" und vor irgendwas "warnen". Dann gibt es noch solche, die können mit gar keiner Ansicht irgend etwas anfangen - siehe Broder. Wer sich den Herrn als Kompass nimmt, der kann sich gleich im Kreis drehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht ausgeschlossen werden kann, dass jede Seite irgendwie Recht hat. Für sich genommen, zum Teil. Und wenn man sich hinstellt und die Radikalgläubigen egal welcher Glaubenszugeörigkeit mal hervorhebt, dann wird gleich die Keule geschwungen. Man misst in MHD, der mittlerer Hitler-Dichte, drunter tun's ja viele nicht mehr. MHD = 1, ist quasi eine Konstante sobald kritisiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja, die paar Heinis. Aber _die_, die sind ja richtig schlimm". Ach, ehrlich? Woho, ja. Puh, ja. Eh.. ok, nächste Karte: Ah, hier: Jesus, Kreuzigungen: 1. Christentum sticht. BäM, meine Karte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit "Alles ist gut"-Ansichten kann ich ebenso wenig etwas anfangen wie mit den Xenophoben auf PI, die ganz im Stile von "Das muss ja mal gesagt werden" bashen was das Zeug hält, einfach weil irgend ein Thema gerade tabu ist. 1 + 1 = 3 - würde es dahingehend ein Tabu herrschen, würde es eine wahre PI-Artikelflut geben. Aus Prinzip.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann gibt es ja noch die bereits erwähnten "Alles supi"-Typen. Jo, alles ist supi. Supi ist zum Beispiel die Tatsache, dass ein paar Betonköpfe meinen, im Schutze der Toleranz und Gleichgültigkeit zum Kulturschihad ausrufen zu müssen. Das Fiese ist, die Knallköpfe verstecken sich hinter einer Religion - und belasten jene, die sich tatsächlich integriert haben. Jo, die gibt es auch. Aber &amp;nbsp;die lässt man gerne weg. Gibt's nicht. Und wenn sind das Ausnahmen. Und überhaupt: Gibt auch Gegenbeispiele. Aaah ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich wirklich ein Bild machen möchte, sollte um die Welt reisen, zumindest aber mehrere Info-Quellen heranziehen, die Schnittmenge suchen. Objektivität gibt es bei Berichten mE. ohnehin nicht - das ist eher ein frommer Wunsch und maximal eine moralische Asymptote. Das war's dann aber auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich mir aber persönlich wünschte wäre eine komplette Privatisierung der Religion. Soll doch jeder glauben woran er will, solange er die jeweiligen Gesetze des Staates respektiert. Falls nicht - und dabei ist es mir egal ob Christ, Muslim oder wasauchimmer - einfach die volle Härte des Gesetzes ausspielen. &amp;nbsp;Oder wie wäre es mit einem Gesetz, nach dem Motto "Wer meint, sich indirekt oder unmittelbar über die freiheitlich demokratische Grundordnung zu stellen, wird des Landes verwiesen". Praktisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre mir dabei egal ob es Staatsreligion ist oder nicht. Religion ist Geschmackssache und wegen meiner Vorliebe nach Schokolade habe ich nicht das Recht, einen Vanille-Freund eine Dynamitstange in die Waffel zu drücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ehrlich. Und die Religions-Homöopathen mit "je ferner Gott ist, desto näher ist er dir" gehen mir ohnehin tierisch auf den Senkel. Die sind auch ständig auf einem schlechten Dauer-Missionierungstripp. Christel Meth, jetzt aus Weihwasser extrahiert, mit 10% mehr "die Wege sind unergründlich".&lt;br /&gt;Dann haben wir noch die Dorfmachos, die ihre feuchten Träume vom Patriarchat ausleben. "Jo, also meine Schwester, näh, die darf hier net und so. Weil die muss konkret keusch sein. Verstehst du? Ja ich darf durch die Gegend poppen, gibt ja Frauen von anderen Glauben. So Ungläubige und so. Tod allen Ungläubigen!! Voll so". Ja, völlig hirntot und so. So voll konkret krass Hirnschlag und so. Würfle 5 für Logik: Critical Fail.&lt;br /&gt;Wenn's nicht weitergeht mit dem Verständnis, mit den Fragen, einfach alles über den Haufen werfen und beichten. Irgend ein Pfarrer findet sich fürs Sündenlaichen. 452 Ave-Marias und 1240 für Vater-Unser dürften für einen handelsüblichen Mord reichen. Und falls nicht, Zack, auf geht's, Powerpilgern für Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt auf eine religiöse Bühne heben um dem einfachen Gesundheitstripp noch einen fassbaren Sinn zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber, das alles ist deren Sache. Sollen sie alle machen - für sich. Die machen sich über mich lustig, ich mache mich über sie lustig. Die beten für mich, ich bete für deren Vernunft. So betet jeder - für sich allein und im Stillen. Und die dazugehörigen Missionierungskriege könnt ihr unter euch ausmachen. Wie wäre es mit "Dschihad-Ville" oder den "Kreuzzugsimulator 2011". Für 300 Jungfrauen und 200 Oblaten gibt es religiös gesellschaftlich akzeptierten Massenmord. Multikill-Ausrufe inbegriffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die ganzen Fans, Anti-Fans und Xenophoben-Hooligans könnten dann dort mitspielen. Spectator-Mode. Aber haltet ansonsten einfach mal die Klappe.&lt;br /&gt;Bitte. Danke.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-1393276184621196606?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/1393276184621196606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=1393276184621196606' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1393276184621196606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1393276184621196606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/missionierungsversuche-jetzt-reichts.html' title='Missionierungsversuche - jetzt reicht&apos;s'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7852287482746488690</id><published>2011-09-12T23:13:00.000-07:00</published><updated>2011-09-12T23:26:11.476-07:00</updated><title type='text'>Transmutation - wenn MMO-Träume Realität werden</title><content type='html'>&lt;div&gt;In letzter Zeit, auch wegen der anhaltenden Diskussion rund um die Risiken der Atomkraft, wandert ein Begriff verstärkt durch alle Foren. Es handelt sich um den heiligen Graal der Befürworter der Kerntechnik und lässt MMO-Herzen höher schlagen: "Transmutation". Wunderbar. Herrlich. Doch was ist "Transmutation"?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Begriff selbst ist schon etwas länger bekannt. Die Alchemisten, die verzweifelt versuchten Gold herzustellen, glaubten an die Überführung eines Stoffes in einen anderen, namentlich eben: Gold. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Heute meint man damit die Wiederaufbearbeitung von Atommüll, der dann nur schwach strahlend sein soll und weswegen damit die Atommüllfrage geklärt wäre - so die Befürworter. Klingt auch erst einmal prickelnd...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;... ist es auch. Statt eine mehr oder minder kontrollierte Kettenreaktion durchs Becken schießen zu lassen, dient ein Teilchenbeschleuniger als Neutronenquelle. Es entsteht, zumindest unter Laborbedinungen, ein Überschuss an Energie, was natürlich wiederum besonders interessant ist: Atommüll als Energiequelle. Der Professor aus "Zurück in die Zukunft" würde müde abwinken: "Gab's alles schon".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In unserer Realität gab es die Technik bisher noch nicht und so mancher glaubt, dass die Medien das Thema bewusst kleinreden würden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Realität ist jedoch ernüchternd. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fakt ist, dass die Medien sehr wohl darüber berichten, große Energiekonzerne sich jedoch mit der öffentlichen Werbung der Transmutation zurückhalten. Es wäre ein Leichtes allen Skeptikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sagt ihnen einfach "Müll? Gibbet nich!". Geschieht aber nicht, jedenfalls nicht lautstark. Und das hat einen Grund:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Transmutation entsorgt den Müll nicht komplett, verkürzt seine Lebensdauer auf mehrere hundert Jahre. 500 Jahre, beispielsweise, klingt nach einer anderen Hausnummer als 100 000 bis 500 000 Jahre. Geologisch zumindest.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Generationentechnisch bleibt eine Erblast zurück. 500 Jahre sind nach wie vor eine lange Zeit, in der schon Asse mehrfach auf Grund(wasser) gelaufen ist. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ebenfalls darf nicht vergessen werden: Die Belastung für die Umwelt bleibt. Auch eine Wiederaufbearbeitung ist nicht frei von Radioaktivität. &lt;a href="http://www.taz.de/!42111/"&gt;Wer sich ein Bild machen möchte, braucht nur vor der französischen Küste auf Tauchtour zu gehen. Bitte mit Geigerzähler. Und wer einen Drachen steigen lässt, sollte sich nicht wundern, falls dieser nachts glühen sollte. &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Transmutation selbst ähnelt dem Grunde nach der klassischen Wiederaufbereitung, weswegen nicht davon ausgegangen werden kann, dass alles "sauber" sein wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon abgesehen wurde bereits der Punkt der Energiegewinnung angesprochen, der einen ganz neuen Aspekt ins Spiel bringt: die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kritikalit%C3%A4t"&gt;Kritikalität&lt;/a&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Verkürzt dargestellt gibt sie an, ob eine Kettenreaktion für sich alleine abläuft, sprich: selbsterhaltend ist, oder von außen "nachgeholfen" werden muss. &lt;a href="http://www.gsi.de/documents/DOC-2003-Jun-32-2.pdf"&gt;Transmutationsanlagen haben nun den Vorteil, das sie deutlich unter dem Wert von "1" laufen&lt;/a&gt; und damit sicherer wären als ein Kernkraftwerk, der immer an der Grenze gefahren und ständig überwacht werden muss. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Will man aber die Energieausbeute erhöhen, wird der Wert natürlich erhöht.&lt;a href="http://myrrha.sckcen.be/en/MYRRHA/ADS/Sub-critical_core"&gt; Und nun darf man drei mal raten, welchem Wert sich der erste Experimentalreaktor nähert&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es bleibt abzuwarten in welche Richtung die Technik geht und ob das, was unter Laborbedinungen funktioniert, auch für die Anwendung im großen taugt. Dazu kommt die Frage, wie lange es dauert, die Menge an Atommüll wiederaufzubereiten, die jetzt schon vor Ort in Abklingbecken gelagert wird. Allein in Deutschland kommen mehrere hundert Tonnen hinzu. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Zeit drängt, egal wie man es dreht und wendet. Und Vorsicht ist geboten, denn unternehmerische Interessen sind nicht zwangsläufig im Sinne aller. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Waren die Interessen der Alchemisten auch nicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7852287482746488690?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7852287482746488690/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7852287482746488690' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7852287482746488690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7852287482746488690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/transmutation-wenn-mmo-traume-realitat.html' title='Transmutation - wenn MMO-Träume Realität werden'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-8572945701020735779</id><published>2011-09-10T01:36:00.000-07:00</published><updated>2011-09-10T01:44:54.703-07:00</updated><title type='text'>Parallelprojekt gestartet</title><content type='html'>Man expandiert.&lt;div&gt;Und das nicht nur deswegen, weil man auf Sport, jedoch nicht auf die Kalorienaufnahme verzichtet. Nein, man folgt einfach neuen Ideen.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bekanntlich gibt es nur zwei Arten von Menschen: Solche, die nicht zählen können. Und daher ist es wichtig, den Bildungshorizont zu erweitern um nicht zu der anderen Gruppe gehören zu müssen. Das ist der Grund, wieso es an der Zeit ist, das Schulenglisch auszupacken, es mit dem Straßen-Jargon aus einschlägigen MMO-Besuchen zu verknüpfen und einen neuen Blog  zu initiieren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Daher startete gestern &lt;a href="http://nocturnis.blogspot.com/"&gt;http://nocturnis.blogspot.com/&lt;/a&gt; um auf diese Weise jene zu erreichen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Erste Leser habe ich schon, aber ich vermute, dass diese nicht lange allein sein werden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Natürlich wird dieser Blog hier nicht verworfen, ganz im Gegenteil. Ich persönlich verfüge über genügend Schreibschubkraft um jeden Tag in neue Gefilde aufzusteigen, was wiederum bedeutet, dass ich natürlich ohne Weiteres beide Projekte stemmen und nebenbei mit Handgranaten jonglieren kann.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nur: Nach über 200 Postings gehen mir langsam aber sicher die Themen aus und daher bin ich auf der Suche nach Neuigkeiten, neuen Ideen, am besten solche, die eine gewisse Brisanz beinhalten, aber auch sonst ganz alltägliche Wahnsinnigkeiten. Ich bin da im Grunde recht offen und für jeden Tipp dankbar. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Natürlich steht es euch frei, auch den englischsprachigen Blog zu verfolgen, das ist euch überlassen. Und sollte ich dort auf ein Thema stoßen, dass ich hier nicht schon mehrfach verdaut habe, wird es sich auch hier aufschlagen, das ist sicher. Natürlich mit verändertem Inhalt - es geht ja immer nur um das Thema.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das war es auch schon. Bis demnächst :)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Namidh&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-8572945701020735779?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/8572945701020735779/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=8572945701020735779' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8572945701020735779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8572945701020735779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/parallelprojekt-gestartet.html' title='Parallelprojekt gestartet'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-4639689278514469586</id><published>2011-09-07T22:53:00.000-07:00</published><updated>2011-09-07T23:31:02.022-07:00</updated><title type='text'>Der Zug, die Kuh und ich</title><content type='html'>In gruselig schöner Regelmäßigkeit werde ich in Gilden oder Sippen, denen ich angehöre, gefragt, wieso ich eigentlich nach Release von frischem Content eine komplette Raidpause einlege. Wobei man hier natürlich gleich vorab einschränken muss: Es geht primär um solche MMOs, in denen Raids eine gewisse Rolle spielen.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun, ich hätte darauf viele Antworten geben können: schlechtes Wetter, Klimawandel, Nahost-Konflikte, Scheinschwangerschaft oder ein partieller Ausbruch von Pocken. Ich entschied mich aber doch für ein plausibles und zugleich einfaches Bild - das der Wahrheit. Diesmal anhand eines bekannten MMO-Vertreters: World of Warcraft&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Autor dieser Zeilen ist, mitunter, WoWler der ersten Stunde. Mit einigen Ausnahmen und MMO-Seitensprüngen gesegnet, kann ich auf eine lange erfolgreiche virtuelle Karriere zurückblicken. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Problem ist: Mit der Zeit ist der Content verbraucht, sozusagen "ausgelutscht" und die zahlreichen negativen Details gewinnen schon deswegen an Leuchtkraft, weil der Rest in stetig anwachsender Dunkelheit versinkt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist einem gewissen Mindestmaß an Routine zu verdanken, dass das Spiel nicht gleich in die Ecke geworfen wird. So ist in einer gut eingespielten Gruppe - sofern der oder die Server insgesamt routiniert genug sind, dann auch mit zufälligen Bekanntschaften - möglich, den aktuellen Content fix abzugrasen, Items oder eine bestimmte Menge an "Marken" zu erwirtschaften und sich dann zurückzulehnen und den Tag kommen zu lassen. Das ist der normale Alltag, an dessen Ende man sich sagen kann: Juhu, man hat was geleistet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Routine contra Alltag, wie abstrus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieser "Flow", dieser Fluss, der sich dadurch ergibt, dass man gleich einer Dampflock durch bestehenden Content zischt als ob einen nichts und niemand aufhalten kann, ist Segen und Fluch zugleich, denn inmitten einer schönen Zugfahrt...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;BAM. Geschieht es: Der Zug steht stillt - eine Kuh steht auf dem Gleis.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-MEfOxOzSDIc/TmhgyZLYm_I/AAAAAAAAACc/nKyWYALPecc/s1600/KOE.png" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-MEfOxOzSDIc/TmhgyZLYm_I/AAAAAAAAACc/nKyWYALPecc/s400/KOE.png" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649872151404649458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun gibt es verschiedene Mittel und Wege mit der Situation umzugehen. Da man bekanntlich nie wirklich alleine reist und solch ein Zug nunmal einige Menschen mehr als einen selbst befördert, kann man die Menge im wesentlichen in zwei Gruppen unterteilen....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Gruppe 1&lt;/b&gt; steigt aus. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Voller Tatendrang und ob der Situation fast schon auf eine interessante Art und Weise glücklich bis hysterisch dreinblickend, bespricht man sich. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da werden provisorisch Tische aufgebaut und Taktiken skizziert. Taktiken wie "Lasst uns die Kuh schieben", "Wie wär's mit Ziehen?", "Seitwärts wäre paradox, aber mal was Neues!" oder auch "Ich habe in einem Kuhführer gelesen, dass...". Manch anderer melkt die Kuh spontan -um den ganzen Perversen da draußen Rechnung zu tragen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein anderer probiert sich als Sitting Bull und versucht die Kuh in eine Assoziationskettendebatte zu verwickeln. Und wenn der letzte Kuhschubbser vor Erschöpfung eingeschlafen, der letzte Milchtrinker an "Übermilchung" gestorben und der letzte Kuhführer-Leser vor "wieso hört ihr nicht auf mich"-Protest nicht mehr weiß, worum es überhaupt geht, dann erst werden sie alle erfahren, dass eine Kuh dickköpfig sein kann.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Gruppe 2&lt;/b&gt;, sprich: ich, sieht die Sache etwas differenzierter, pragmatischer. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich bemerke erst einmal, dass der Zug steht, was trotz mehrfacher Vor-Ankündigung schon ein gewisses Novum ist. Für meine Verhältnisse.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Danach steige ich aus um den Euter allen Übels zu betrachten. Folglich gehe ich ein mal um die Kuh herum und betrachte sie von allen Seiten. Ja, ist eine Kuh. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann schubse ich sie ein mal. Ziehe sie ein mal. Auf das Melken gehe ich hier nicht ein und für ein literarisches Duett mit einer Kuh bin ich nicht bewaffnet genug. Ich stelle fest, dass diese Kuh diametral zu meinem Fortschritt steht und beschließe, wieder in den Zug zu gehen, wo ich mich in ein Eck verkrieche, meinen MP3-Player hervorhole und laut Musik höre. Hell's Bells, von AC/DC - als Erinnerung an die Kuhglocke. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gut, es gibt noch weitere Gruppen. Gruppen, die ich nur ungern erwähne, weil sie recht interessante Persönlichkeiten hervorbringen. Solche, die nach Zug-Stopp laut überlegen, den Zug in die Luft zu sprengen, da es der Natur des Zuges widerspricht hier zu stehen anstatt sich fortzubewegen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Oder jener Typus, der den Zug am liebsten dorthin zurückschieben möchte wo er hergekommen ist. Und dann gibt es noch die Fraktion , die sämtliche Zeitungen und Zeitschriften kontaktiert um auszuloten, ob Interesse an einem Skandal besteht, der eine Kuh beinhaltet, die von den Schienen nicht heruntermöchte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch von diesen Menschen halte ich mich lieber fern. Ist nichts Persönliches. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Irgendwann werde ich den Zug doch verlassen und bei den Taktikern mitmachen, wohlwissentlich, dass irgendwann und unvermittelt ein Typ auftauchen wird, den ich nicht kenne, irre dreinblickt, sich selbst "BlihaZZard" nennt, der Kuh Dynamit hineinstopft und diese von den Gleisen sprengt. Woraufhin alle genüsslich in den Zug springen und sich auf die Weiterfahrt freuen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch ich, der aber schon ahnt, dass zehn Km weiter von derselbe Verrückte, der meine Kuh in die Luft jagte, gerade eben die nächste Kuh aufs Gleis schiebt. Ob der Schadenfreude oder des Wunsches wegen, als Held gefeiert zu werden, ich weiß es nicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was ich aber weiß ist, dass ich irgendwie glücklich darüber bin, dass die Batterien meines MP3-Players noch lange halten.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-4639689278514469586?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/4639689278514469586/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=4639689278514469586' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4639689278514469586'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4639689278514469586'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/der-zug-die-kuh-und-ich.html' title='Der Zug, die Kuh und ich'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-MEfOxOzSDIc/TmhgyZLYm_I/AAAAAAAAACc/nKyWYALPecc/s72-c/KOE.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-3204254305236954219</id><published>2011-09-01T08:55:00.001-07:00</published><updated>2011-09-01T09:01:22.978-07:00</updated><title type='text'>Lehrer - und die Frage: Wieso macht ihr den Job noch?</title><content type='html'>&lt;div&gt;Wer "Lehrer" hört, der denkt eventuell an seine eigene Zeit zurück. Das zickige Klassenoberhaupt, das einem all das diktierte, wonach man eigentlich gar keine Lust hatte. Das eigene Gehirn hatte ganz andere Interessen und empfand die mehrstündige Tortur nicht selten als emotionales Sprungbrett vom Hochhaus aus gen Tiefe. Selbstmord als Grundlage der Selbstverwirklichung. Praktisch.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es fällt daher leicht später regelmäßig denen auf die Finger zu klopfen, die einen nun zumindest gleichgestellt sind. Kann man ja nun gefahrlos tun, man ist ja nun erwachsen, stört ja keinen und ist heute hoffähig, massentauglich. So eine Lehrer-Piñata ist auch was Feines, denn die haben einen in der Vergangenheit auch verprügelt. Zumindest verbal. Zeit für Rache.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Problem ist nur: Immer häufiger wird zu spät bemerkt, dass dabei auf jene eingeprügelt wird, die sich auf Subjekte einlassen, vor denen man früher von den eigenen Eltern gewarnt wurde, man solle das Spielen mit ihnen unterlassen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Lehrer von heute müssen aber mit ihnen spielen, haben gar keine Ausweichmöglichkeiten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Häufig liegt es daran, dass die Eltern die Erziehungsarbeit aufgegeben haben. Das persönliche Waterloo fängt ja in vielen Fällen da an, wo das Kind die Schwachstelle bei den übermüdeten, von der täglichen Selbstverwirklichung heimkehrenden Eltern mit einem "Nein" ausgebaut, zementiert und verfestigt hat. "Na ich habe keine Zeit mich noch jeden Abend mit dem Kind zu streiten".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dann muss der kleine Tim eben seine Grenzen beim Lehrer suchen. Und wenn der sich nicht wehren kann, ist das sein Problem. Der muss das beruflich machen, wozu ich privat ohnehin keine Kraft habe. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der tägliche Wahnsinn nimmt dann groteske Züge an, wenn Dank moderne (V)erziehungsmethoden plötzlich ein Vorzeichenwechsel stattfindet und alles, was der Lehrer behauptet, nicht stimmt. Aus Prinzip nicht, denn - wir erinnern uns: Der hat einen früher immer geärgert. Der kann nicht, ja der darf nicht einmal recht haben. Soweit kommt's noch.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dass der kleine Antichrist Klein-Linda vermöbelt, Sabine gewürgt und Hannes die Nase gebrochen hat, interessiert nur wenig. Dafür wird es einen Grund haben, weshalb die Telefonnummer des Grundes ausfindig gemacht und zum telefonischen Sturm auf die Bastille gerufen wird. "&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Wegen Ihres Rauswurfes aus dem Unterricht hat mein kleiner Tim keine Lust mehr auf Boxen und Morden. Und die Karriere als Leistungsträger im Hochsicherheitstrakt ist auch dahin."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Derweil muss das Telefonat unterbrochen werden, denn der Vater von Hans-Jürgen meldet sich. Guten Tag, er heißeachdasspieltkeineRolle, Sie haben sich höchst sittenwidrig verhalten. Wieso? Sie haben behauptet, Hans-Jürgen hätte keine Hausaufgaben gemacht. Dabei bin ich Lehrer und ich habe meinen Hans-Jürgen selbst unterrichtet. Ach, das können Sie doch nicht beurteilen wenn Hans-Jürgen Pausen einlegt. Das sind Kunstpa... usen und... über... ha... upt. Sehen Sie? Können Sie nicht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Wieder zurück auf Leitung 1, nein, 3: Die Mutter von Rasmussen meldet sich. Rasmussen ist in der Schule bekannt, weil er in seinem früheren Leben wohl ein Tirannosaurus oder ein tollwütiger Piranja mit schweren verbalen Durchfallerkrankungen war. Jedenfalls lotet er, so munkelt man im Sterbezimmer der am Tropf hängenden zwangsernährten Patienten, die frisch aus dem Koma erwacht sind, jedenfalls lotet dieser Rasmussen gerne Grenzen aus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Hallo? Ja? Der Rasmussen ist eigentlich ein ganz lieber. Ja natürlich hat er Sie mit der Kettensäge gejagt. Da haben Sie den Rasmussen aber bestimmt nicht sonderlich gefördert, wie? Hallo? Ja, so ein Finger wächst nach, haben Sie sich nicht so.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was soll man hierauf antworten? Auf die ewig gleiche Vernunfts-Parodie? Jeden zweiten oder dritten Abend?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zurück auf Leitung 1: &lt;span class="Apple-style-span" &gt;Ja, der Jürgen, nein, der Hannes, nein, jetzt: Tim. Ja, Tim habe... Wie bitte? Das Würgen sei ein Hilferuf? Für was? Nach Polizeigewahrsam? Ich solle nicht frech werden? Ja, aber.. ach, er habe gelernt sich zu wehren? Ja, so ein tätlicher Angriff mit der Bitte um etwas Ruhe ist natürlich ein Grund für einen fausttechnischen Blitzkrieg. Mein Vorgesetzter? Gott. Sie kennen ihn bestimmt, zu ihm sollten Sie für diesen Satansbraten um Vergebung bitten. Grüße an die Engel, tschüss.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Leitung 2: Hallo? Entschuldigen Sie bitte. Ja, die Kunstpausen. Ich habe einen Vorschlag: Sie erklären mir, wie Sie es als Lehrer schaffen, um Ihr Kind, das nach der Wiederholung des selben Textes bei mir sofort eine Leistungsverbesserung zeigte, einen Verteidigungs-Zaun zu errichten, wo doch Ihre mir gegenüber bewiesene Lehr-Inkompetenz das viel größere Kriegsverbrechen darstellt. Schönen Tag noch.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Leitung 3: Sie sind also die Mutter von Rasmussen. Ich habe von Ihrem Kind in einschlägigen polizeilichen Suchanfragen gehört. Sie sollten Ihrem Kind übrigens jetzt schon die Worte "Es war Notwehr" und "Hat jemand einen Euro für meinen mir zustehenden Anruf" beibringen, die er beim jetzigen Kurs gut gebrauchen kann. Wenn Sie mir nicht glauben, folgen Sie doch der Blutspur zur Schulmappe und wenn Sie schon dabei sind, überprüfen Sie das Hausaufgabenheft. Meine dort von Ihnen so gewünschte "Förderung" in Form von einer der Bibel in Anzahl der Worte nicht nachstehende Sammlung schönster Einträge wartet auf Unterschrift. Wäre Ihnen aber bei Ihrem Teil der Erfüllung der Erziehungspflichten natürlich früher aufgefallen. Falls nicht, falls Sie sich nicht trauen, kann Ihnen aber bestimmt ein Beistand vom örtlichen Zoo zur Seite gestellt werden. Dankeschön noch.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Problem ist aber, dass Lehrer so nicht antworten können und dürfen. Und so enden alle drei Anrufe mit Verständnis - das die Eltern offensichtlich nicht haben - und einem bitteren Beigeschmack der Niederlage - den die Eltern auch haben. Mit Sicherheit, denn so ein Kindtier hört doch mit der Grenzerkundung nicht einfach bei der Pausenhof-Grenze auf. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Quittung hierfür erhalten Eltern später dann über das Feedback der restlichen Gesellschaft, die dem Sohnemann die Grenzen der Grenzüberschreitungen zeigt. Das, was der Lehrer eigentlich verhindern möchte und weswegen Eltern früher noch Hand in Hand mit den Lehrkräften daran arbeiteten, nämlich um genau die Folgen von Respekt- und Disziplinlosigkeit zu vermeiden, wird heute dem Lehrer allein aufgetragen. Mehr noch: Er wird sogar bei der Vermittlung dieser Werte verhindert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es kann nicht sein, dass in Zeiten zunehmender Bildungsetat-Kürzungen die bestraft werden, die täglich mindestens 8 Stunden plus Vorbereitungsstunden für den nächsten Tag plus Korrekturstunden von Hausaufgaben und Klassenarbeiten verbringen... dass man diesen Menschen noch regelmäßig eine mitgibt. Und sich dann wundert, wieso in dieser Gesellschaft, in der das Dasein als Lehrer noch niedriger bewertet wird als einer handelsüblichen von einem schweren Stein erschlagenen Kakerlake, immer weniger Lehrer zur Verfügung stehen und sich ggf. bessere Schulen mit dem (noch vorhandenen) Rückhalt suchen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bestimmt sind nicht alle Lehrer gut. Aber es sind auch nicht alle Kinder unschuldig. Ebenso wahr ist, dass es schon immer personifizierte Störfaktoren gab, aber die waren nicht nur selten in der Minderheit: Man war auch eher bemüht, mit dem zuständigen Lehrer gemeinsam eine Lösung zu finden. Aus einem Team wurde ein Einzelkämpfer. Die wahren Soldaten heutzutage verteidigen die letzten Ressourcen, die wir noch haben. Nicht irgendwo weit weg, sondern an der Schule. Und es sind die Erziehungsberechtigten, die nicht merken, auf welcher Seite sie wirklich stehen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da fragt man sich jeden Tag als Lehrer, wofür man eigentlich noch zu Felde kriecht. Für viele ist es Berufung. Das ist mehr als so mancher für seinen eigenen Job empfindet. Wenn man sich umhört, suchen diese Kriegsopfer nicht einmal Mitleid, sondern Lösungen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das hat Respekt verdient. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-3204254305236954219?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/3204254305236954219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=3204254305236954219' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3204254305236954219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3204254305236954219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/09/lehrer-und-die-frage-wieso-macht-ihr.html' title='Lehrer - und die Frage: Wieso macht ihr den Job noch?'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2247227288607925246</id><published>2011-08-28T01:52:00.000-07:00</published><updated>2011-08-28T02:59:19.136-07:00</updated><title type='text'>Der Apple fällt nicht weit vom Stamm</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Wann immer ein kritischer Beitrag zu Apple verfasst wird, ist die Reaktion nicht fern, lässt nicht lange auf sich warten. Dabei ist dieses PingPong-Spiel nichts Außergewöhnliches. &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn man sich ein teures Produkt zulegt, dann muss die Investition gerechtfertigt sein oder ggf. "nach-gerechtfertigt" werden. Was früher nicht selten "Oh, aber die Jungs sind gegen Microsoft und Co.!" hieß, heißt heute schlichtweg "Weil es so durchdacht ist". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dass "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Usability"&gt;Usability&lt;/a&gt;" heutzutage kein Apple-Unikum ist, geht in der Kakophonie der Rechtfertigungen unter. Der höhere Preis, der früher auf "Design" und Andersartigkeit begründet wurde, wird heute mit dem Argument der Technik unterlegt. Und überhaupt sei das eigene Gerät so toll, weil...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Weil? Na... darum halt.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht wenige User &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jailbreak_(iOS)"&gt;jailbreaken &lt;/a&gt;was das Zeug hält, einfach weil das Produkt nicht dem entspricht, was sie sich wünschen - die Bevormundung als Feature zu verkaufen, ein gewagtes Unterfangen: Damit scheiterten schon andere, insbesondere Unternehmen. Einen Themenpark mit eigenem Absatzmarkt ist nun wirklich nichts Apple-Spezifisches, es ist ein wahrer Freudentraum. Im Idealfall kommt alles aus einer Hand: Vom Endgerät bis hin zu den mit ihm konsumierten Inhalten. Wer die Kette kontrolliert, kontrolliert den Geldfluss. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das alles sollte man vor dem Kauf wissen, sollte man aber auch nach dem Kauf nicht vergessen - denn der Nachteil des eigenen Gerätes, den man durch Eigenarbeit wettgemacht hat, wird gerne unterschlagen. Ganz im Gegenteil: "Kann ich alles auch" stimmt nur solange bis zum nächsten Geräte-Update. Danach geht das Rennen von vorn los. Wo die Antwort auf einen Hersteller X, der mir den Umbau seines Autos verwehrt, der Kauf eines mittlerweile ähnlichen zur Verfügung stehenden Models wäre, wird auf Letzteres verzichtet und "X" durch den Kauf auf seinem Kurs bestätigt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht selten heißt es übrigens, dass Apple sein tolles Image der absoluten Kundenfreundlichkeit zu verdanken hätte. Jüngst dürfte der Autor dieser Zeilen von einem Apple-User erster Stunde genau dies erfahren. Auf den Hinweis &lt;a href="http://www.golem.de/0402/29695.html"&gt;eines der bekannten Fälle&lt;/a&gt;, in denen das Unternehmen nur &lt;a href="http://www.netzwelt.de/news/83189-iphone-4-apple-sieht-kein-empfangsproblem-update.html"&gt;bedingt lieferte was es versprach&lt;/a&gt;, gar nicht so "anders" agierte wie der einstige böse Konkurrent, wurde ausgewichen: Auch andere Unternehmen würden nicht immer das leisten, was sie versprechen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf den Einwand, dass sich dies mehr nach einer Rechtfertigung statt einer Entwertung anhörte, folgte Schweigen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Von einem Kollegen kam auf einen ähnlich gelagerten Hinweis die Gegenfrage, wie das überhaupt gegen Apple sprechen würde, immerhin sei bekannt, dass es sich lediglich um ein Unternehmen handle. Auf die Gegen-Gegenfrage, inwiefern dies nun _für_ Apple spräche folgte auch hier ein Schweigen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Rationalität ist ein zweischneidiges Schwert und ist im Krieg der kognitiven Dissonanzen das erste Opfer.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch das hat mit Apple allein nichts zu tun, dies gibt es auch woanders. Android-Anhänger watscheln durch den Google-Datensumpf mit der gleichen Unbekümmertheit als ob der einstige Datenkrakenfeind nun der beste Freund sei. Im Zweifelsfall gewinnt das "kleinere Übel" - auch eine Logik.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nur: Apple, der einstige Underdog, muss sich mit der bitteren Wahrheit konfrontiert sehen, dass Größe nunmal Aufmerksamkeit nachzieht und damit eben nicht nur gute. Ohnehin gilt in einer schnelllebigen Welt wie die des Konsums recht fix: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Nicht selten folgen Fans einem Hype, einer Marke, einer Idee - flaut dies ab, wird der, die, das nächste auf ein Podest erhoben.  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ohnehin kann schon lange vor der Flaute ein neuer Underog Platzhirsch spielen und so im Windschatten Sympathien aufbauen. Diese überschäumende Andersartigkeit wird alsbald chic und hip - und schon dürfen sich diese dann fühlen wie die einstigen Fans des nunmehr "großen Bösen". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon abgesehen gilt das Underdog-Image Apples nicht mehr. Ab einer bestimmten Unternehmensgröße mitsamt entsprechender Verbreitung der Endgeräte ist von "Think different" soetwas wie "Think the same" geworden. Die Apple-Fans agieren im gleichen Maße wie die Microsoft-Jünger, die sie einst verfluchten. Dass die Fans des "Think different" im Zweifelsfall eher "Think like everyone else" den Vorzug lassen ist das eigentliche Paradoxon.  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies könnte aber auch darin begründet sein, dass sich den zahlreichen, von der einstigen Idee Apples überzeugten Menschen nun solche angeschlossen haben, die auf der Hype-Welle mitschwimmen wollen, denen es um das Mitmachen mehr geht als um die Idee. Selbstfindung durch Abgrenzung lautet dann nicht selten die Devise.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was man Apple, welches Steve Jobs nicht nur gute Entscheidungen bescherte (und es sei den Ingenieuren gedankt, dass sie es noch geradegebogen haben), hoch anrechnen muss ist die Risikobereitschaft, die zu einer entsprechenden Rendite führte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht jedes Unternehmen traut sich heute noch diesen Schritt und wenige sind dann noch damit erfolgreich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Nur am Rande:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als Kunde sollte im Spiel des Hypes und Gegen-Hypes aber Besonnenheit herrschen. Bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass bei diesem Spiel Emotionen eher zu zählen scheinen als Rationalität: Muss ich mir Gerät XYZ kaufen, weil ich es für mich als nützlich erachte? Oder will ich nur einen erwachsenen GameBoy? Und: Kaufe ich es mir, weil _ich_ es will oder weil es die Umgebung erwartet oder gar aus Protest, um ein Zeichen zu setzen?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In einer konsumorientierten Gesellschaft wird häufig vergessen, dass der Kunde schlicht und ergreifend Kanonenfutter ist. Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich eines Tages herausstellte, dass das Hin und Her großer Konzerne mitsamt den Kritiken und Co. lediglich strategische Züge sind um die Aufmerksamkeit des Kunden an sich zu reißen und ihn zum Konsum anzuregen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gilt sich stets zu fragen: "Wem nützt es". Wenn man mit der Antwort zufrieden ist, dann kann man getrost zugreifen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Oder auch nicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2247227288607925246?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2247227288607925246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2247227288607925246' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2247227288607925246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2247227288607925246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/08/der-apple-fallt-nicht-weit-vom-stamm.html' title='Der Apple fällt nicht weit vom Stamm'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7482289417473479188</id><published>2011-08-25T07:21:00.000-07:00</published><updated>2011-08-25T07:35:43.209-07:00</updated><title type='text'>Die bittere Wahrheit</title><content type='html'>Oberst General von und zu Namidh, für uns tagtäglich an der konservativen Wertefront kämpfend, hat sich zur ganzen Gamer-Kritik abschließend geäußert. Es soll vorerst der letzte Kommentar zur Thematik sein und sich mit der Frage beschäftigten: Entspricht es nicht doch der Wahrheit, wonach Gamer asozial sind, schlecht riechen und sich mit der Partnersuche schwer tun? &lt;div&gt;Die folgenden Worte sollen hier einfach unkommentiert stehen bleiben. Wir distanzieren uns derweil und beobachten Gesagtes vom nächsten Bunker aus...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="color: rgb(34, 34, 34); font-family: 'Droid Sans', arial, sans-serif; font-size: 14px; line-height: 20px; background-color: rgb(249, 249, 249); "&gt;&lt;blockquote&gt;Menschen, die gut aussehen und gerne an der Konsole oder am PC spielen gibt es nicht. Aus. Ende. Wer etwas anderes behauptet hat einfach keine Lebenserfahrung.&lt;br /&gt;Eine blauhaarige dauerspielende WoW-Nachtelfe, die vor dem Monitor herumspringt, wird wahrscheinlich von einem personifizierten männlichen Schwertransporter gespielt, der seinen Bürostuhl mitsamt der Etage tieferlegt.&lt;br /&gt;Die Wahrheit ist oftmals bitter und getroffene Hunde bellen. Gut, tun Hunde auch dann, wenn man ihnen ins Bein schießt, aber dann muss es wohl einen Grund haben.&lt;br /&gt;Sagt schon der Volksmund: "Er ist Spieler und auch sonst mit mangelnder Hygiene gesegnet".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss sowas auch mal sagen können. Deswegen wird es von mir bald ein Buch geben: "Der Gamer schafft sich ab". Eventuell haben Spielerso einen argumenttechnischen Schützengraben und können sich vor Überfremdung mit Frauen schützen - so bleibt diese Truppe wenigstens unter sich und vermehrt sich nicht. Tut mir eh im Herzen weh wenn ich sehe, wie junge, gut aussehende, weibliche Wesen sich gehen lassen und Gamer werden. Was soll das? Was haben all die Jahre der Aufklärung falsch gemacht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort ist wohl in der Vergangenheit zu suchen. Als die 68er mit ihrer pazifistischen Ader die gute alte preußische Rückhand den eigenen Kindern verwehrten und auch sonst kriegsmüde wurden, wurde so der Grundstein für eine vollkommen sinn- und ziellose Generation gelegt. Ohne ordentlichen Krieg kriegen wir die Hauptschüler nirgendwo verbraten. Als Konsumprostituierte müssen nun sogar Realschüler herhalten, die kaum Kohle in der Tasche haben weil sie lieber spielen statt beispielsweise Autobahnen zu bauen. Und die Gymnasiasten? Die studieren Geisteswissenschaften - wer braucht sowas? Wo ist da die Rendite? Wo ist da das Kapital? Arbeitslosenkunde als neues Studienfach, da liegt die Zukunft. Wir Kinder vom Uni-Zoo - Endstation BaFögtrich. Die Kohle sehen wir nie wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soll man mit diesen Generationen machen? Vollbeschäftigung gab es nur in Kriegszeiten, da hat man noch vorher aussieben müssen damit das ansonsten viel zu dumme Kanonenfutter wenigstens versteht, wie man den Abzug drückt. Jetzt, wenn sie den Abzug drückt, kommen sie hinter Gittern, jetzt ist es plötzlich nicht mehr chic, oh.&lt;br /&gt;Die Abschaffung der Wehrpflicht hat ihr Übriges getan. Die Kids von heute rennen planlos in Messehallen rum. Genauso planlos wie die ganzen Anwerber der Bundeswehr, die auch nicht wissen was sie tun sollen. Eventuell wäre ihnen mit einer TankCon geholfen, mit "coolen virtuellen Schlachten". Haben die Kids Spaß. Nicht am Hindukusch wird unsere Freiheit verteidigt, sondern am Messestand, am Deodorant-Stand und am Anstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Früher war alles besser. Bevor die roten Socken ihre Werte unters Volk streuten und den konservativem Wertgut von Anstand und Moral den Krieg ansagten war alles gut, war alles im Lot. Seit der gesellschaftlichen Degeneration über Stein-Schere-Papier hin zum Brettspiel und schließlich beim Computerspiel landend, geht es mit dem Abendland bergab. Muss das sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hat uns verraten, die Aristokraten. Wir waren früher alle Gebildeter, mit Bauernschläue gesegnet, wir brauchten soetwas wie Philosophie nicht, Differenzieren war was für Generäle. Der Soldat marschierte und wer beispielsweise stank, der stank weil ihm der Geruch des Krieges, nicht der überfüllten Messehallen berührte. Da wurde kein Sitzkreis gebildet, da wurde nicht der Psychologe gerufen, da wurde nicht Selbstbewusstsein vorgeschoben, nein, da wurde knallhart und ungeschönt die Wahrheit trompetet bis dass das Trommelfell den taktischen Rückzug durch den Hintern ankündigte.&lt;br /&gt;Da wurde nicht gedaddelt, da wurde ordentlich gekämpft. Da gab es den kollektiven Geruchstest beim Morgenappell und wer meinte, er müsse sich vor der Dusche drücken, der wurde mit Sandstrahl und Glaswolle behandelt wie vorher noch nie in einer Kaserne zuvor behandelt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe die Verrohung und es mag sein, dass es weh tut. Aber es tut nur weh, weil sich Spieler peinlich berührt fühlen. Sie mögen mich dafür hassen, mir ist das egal. Ihr könnt doch die Wahrheit gar nicht vertragen. Meine Wahrheit. Unsere Jugend verroht und kennt keine Werte mehr.&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;Am Ende dieser Worte zog sich unser Oberst General zurück. Wohin, das weiß niemand. Wieso, das ist auch nicht bekannt. Bekannt ist lediglich nur eines: Wo er herkommt, gibt es noch viele mehr. Es ist immer die aktuelle Generation, die dem Nachfolgemodell den Werteverfall vorwirft. Daran hat sich nie etwas geändert: Ob im alten Griechenland oder im neuen Deutschland.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jede Generation hat ihre bittere Wahrheit. Nur: Mit der Zeit ändert sich der Geschmack und was einst süßlich schmeckte ist heute lieblich nimmermehr. Geschmäcke sind subjektiv. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Von "bitter" kann für andere gar keine Rede sein. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Allenfalls von Geschmacksverirrung. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7482289417473479188?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7482289417473479188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7482289417473479188' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7482289417473479188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7482289417473479188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/08/die-bittere-wahrheit.html' title='Die bittere Wahrheit'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2635822204044219842</id><published>2011-08-24T23:42:00.000-07:00</published><updated>2011-08-25T04:24:11.126-07:00</updated><title type='text'>Streisand Wars - Gampire strikes back (wichtiges Update)</title><content type='html'>Während RTL noch damit beschäftigt ist, auf Youtube verlinkte Videos zu ihrer "Reportage" entfernen zu lassen, hat die Community sich die Zeit genommen, kreativ zu werden. Die Presse schließt sich dem an.  Da sich darunter auch echte Perlen verstecken, hier nachfolgend einige interessante Beiträge (Die Liste wird ggf. erweitert, für sachdienliche Hinweise ist der Autor natürlich dankbar):&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ach ja, vorab: Den Bericht selbst kann man sich direkt hier angucken: &lt;a href="http://rtl-now.rtl.de/explosiv/thema-ua-maenner-hoeren-besser-zu.php?film_id=45903&amp;amp;player=1&amp;amp;season=0"&gt;http://rtl-now.rtl.de/explosiv/thema-ua-maenner-hoeren-besser-zu.php?film_id=45903&amp;amp;player=1&amp;amp;season=0&lt;/a&gt; - einfach zu Minute 12 vorspulen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Wichtiges Update!&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der verantwortliche Mensch hinter dem Beitrag hat sich entschuldigend geäußert:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.facebook.com/gamescom.cologne/posts/10150290276333774"&gt;http://www.facebook.com/gamescom.cologne/posts/10150290276333774&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Giga.de hat es sich nicht nehmen lassen, in RTL-Manier zu antworten&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px" width="640" height="390"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nlNB5MGWRgY?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/nlNB5MGWRgY?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Protest lässt sich auch musikalisch ausdrücken&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px" width="640" height="390"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YAvPVGmfdUU?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/YAvPVGmfdUU?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Einer der zahlreichen Beschwerde-Aufrufe - wer mitmachen möchte, sollte sich die Video-Infos durchlesen&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px" width="640" height="390"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pFnGi09kkXg?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/pFnGi09kkXg?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;RTL schaffte es sogar ins Spiel "Minecraft":&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px" width="640" height="390"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/s9Z56z4L9_g?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/s9Z56z4L9_g?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kommentare gibt es ebenfalls, nicht zu knapp:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.iamgamer.de/news/gamescom/skandal-bericht-auf-rtl-beleidigt-gamer/"&gt;Iamgamer.de&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.onlinewelten.com/games/allgemeine-news/news/rtl-contra-gamer-gamescom-laufen-echt-komische-gestalten-herum-106974/#comment272178"&gt;Onlinewelten.com&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.giga.de/top-themen/00154460-rtl-explosiv-diffamiert-gamer-giga-findet-bei-rtl-stinkt-es-gewaltig/"&gt;Giga.de&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.gamecity.ch/news/rtl-basht-gamescom-besucher/0033482/"&gt;Gamecity.ch&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://de.krautgaming.com/22967/ragemode-rtl-explosiv-berichtet-uber-die-gamescom-2011/"&gt;Krautgaming&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.tech-review.de/include.php?path=content/news.php&amp;amp;contentid=12618"&gt;Tech-Review.de&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.mmog-welt.de/onlinegames/12415-stellungnahme-uber-den-bericht-von-rtl-uber-gamescom-besucher-und-spieler/"&gt;MMOG-Welt.de&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.rtl.de/forum/index/uebersicht/id/14/allgemeine-foren/off-topic"&gt;Und das RTL-Forum selbst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nebenher: Anonymous kündigt Konesquenzen an: &lt;a href="http://www.iamgamer.de/news/gamescom/rtl-reportage-anonymous-kuendigt-konsequenzen-an/"&gt;http://www.iamgamer.de/news/gamescom/rtl-reportage-anonymous-kuendigt-konsequenzen-an/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px" width="640" height="390"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6u6MaNl78aE?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/6u6MaNl78aE?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Macher hinter dem besagten RTL-Beitrag hat sich &lt;a href="http://www.onlinewelten.com/games/rtl-bericht-ueber-die-gamescom-2011/news/proteststurm-rtl-redakteur-wirft-gamern-humorlosigkeit-106994/"&gt;mittlerweile dazu geäußert&lt;/a&gt;. Offensichtlich um Deeskalation bemüht, heißt es: &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; font-style: italic; background-color: rgb(255, 255, 255); "&gt;"Ich persönlich glaube, Gamescom-Besucher und Computerspieler sind ein humorloser Menschenschlag."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; font-style: italic; background-color: rgb(255, 255, 255); "&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; Und weiter:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; font-style: italic; background-color: rgb(255, 255, 255); "&gt;"Mich störnense [die Reaktionen der Gamer] jedenfalls auch nicht. Weil das ja offensichtlich nicht ganz ernst gemeint ist, was, wie der ein oder andere Kommentator ja trefflich bemerkt hat, schon mit alberner Musik unterlegt ist und albern betextet ist. Die Reaktionen der Daddler bestärken mich allerdings eher in der Vermutung, dass zuviel Computerspielen keinen förderlichen Effekt auf Sprachverständnis u.ä. hat..."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch nicht nur das: Bereits am 18. August hieß es zum Thema Gamescom 2011 seinerseits:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; font-style: italic; background-color: rgb(255, 255, 255); "&gt;"Ich glaube, die ganzen Daddel-Freaks bei der Gamescom sind direkt aus Wacken hierher gereist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sehen so aus. Und riechen so."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; font-style: italic; background-color: rgb(255, 255, 255); "&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;... Was sich übrigens mit der Schlussaussage des humorvollen Beitrages deckt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weshalb man dann überlegen sollte, nächstes Jahr am Eingang der Gamescom 2012 Deos zu verkaufen. Möglichst in rauen Mengen, während eine Art "Duftpilz" jeden, der in das Gebäude möchte, mit Rosenduft oder Ähnlichem bestäubt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eventuell eine patentfähige Idee.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2635822204044219842?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2635822204044219842/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2635822204044219842' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2635822204044219842'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2635822204044219842'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/08/streisand-wars-gampire-strikes-back.html' title='Streisand Wars - Gampire strikes back (wichtiges Update)'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7781472101475645208</id><published>2011-08-23T23:12:00.000-07:00</published><updated>2011-08-24T23:59:37.477-07:00</updated><title type='text'>Gamer - Überleben um jeden Preis</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;b&gt;Namidh Life präsentiert...&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Voller Stolz in Zusammenarbeit mit...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Rofl Television (RTEL) und Oberflächen-TV (OB-tv)...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Basierend auf einer wahren, realitätsgetreuen Dokumentation &lt;a href="http://rtl-now.rtl.de/explosiv/thema-ua-maenner-hoeren-besser-zu.php?film_id=45903&amp;amp;player=1&amp;amp;season=0"&gt;eines großen Privatsenders &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt; (Ab der 12. Minute)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun das erste Projekt Namidhs:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;b&gt;Gamer - Überleben um jeden Preis.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Inhalt:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für viele ist das Leben eine Alltäglichkeit, doch für einige wenige Wesen ist es der tägliche Kampf um das Überleben. Sehen Sie daher atemberaubende Aufnahmen in einer noch nie vorher dagewesenen Realität. Entdecken Sie gemeinsam mit dem Regisseur und zahlreichen Kamerateams den Alltag eines Gamers. Lernen Sie zahlreiche Dinge kennen, die Ihnen vorher so noch nicht bekannt waren, Sie allenfalls in dunkelster Nacht im hintersten Eck einer alten verrosteten und heruntergekommenen Eckkneipe in einem verlasenen Bahnhof in Sibierien von einem halbtoten Pinguin mit einem halbgaren Fisch im Mund erfahren haben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"&lt;b&gt;Gamer - Überleben um jeden Preis&lt;/b&gt;" widmet sich in einer noch nie vorher dagewesenen Detailtreue und Liebe zum Detail, aber auch detaillierte Liebe zur Treue um das Leben von Gamern. Um auf diese Weise etwas zum Verständnis für diese kaum beachtete Untergruppierung entarteter Wesen mitten unter uns beizutragen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachfolgend einige Ausschnitte aus der packenden Dokumentation. Nicht verpassen: Gamer - Überleben um jeden Preis. Bald auch in Ihrem Kino:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Der Gamer, der Rasier und der Rebell im Barte&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der prototypische Gamer kennt keinen Rasierer, da er irgendwann im Leben vor der Entscheidung steht: "Kaufe ich mir einen Rasierer oder ein Computerspiel" (Konsolenspiele mal abgesehen, die werden eh nur von Einbahnstraßenrückwärtsfahrern gespielt und sind allenfalls als Kollateralschaden der Jugendbewegung zu verstehen). Da ist das Ergebnis schon vorprogrammiert: Computerspiele.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gibt hierbei Ausnahmen, die sich tatsächlich für einen Rasierer entscheiden, bereuen dies aber recht schnell und überlegen sich früher oder später ein hohes Gebäude aufzusuchen um ihrem Leben ein möglichst rasches Ende zu bereiten. Wer oberflächlich lebt, so das geheime Gamer-Motto, hat die Oberfläche in all ihrer Härte verdient. Kein Wunder also, wenn die Selbstmordrate unter den gescheiterten Spieler-Existenzen eklatant hoch ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Besonders selten und kaum vor die Kameralinse zu schnappen ist jener Gamer, der beides besitzt: Spiel _und_ Rasierer, was oftmals darin begründet ist, dass Letzteres dem Spiel beilag oder der zugeteilten Mutter / dem Vater / Freund oder Bewährungshelfer zu verdanken ist. Das Vorhandensein garantiert noch keinen Nutzen und, so das Credo der Gamer-Community, führt bei Benutzung ohnehin zum Ausschluss aus dem Kreise.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Übrigen gilt: Gamer stehen ohnehin vor zahlreichen alltäglichen Fragen, nicht nur vor "Kaufe ich mir einen Rasierer oder ein Computerspiel?". Nicht selten heißt es "Gehe ich zur Schule oder zünde ich ein Auto an?", "Rufe ich die Polizei oder spiele ich lieber Lotto" und "Gebe ich boulevardseuchten drittklassigen Abstiegssendern ein Interview oder bewerbe ich mich um einen Platz an der Uni?".  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Gamer und ihre natürliche Abneigung gegenüber Deos.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für normale Menschen gilt: Bei 30° in beispielsweise einer Messehalle müsste der Körper evolutionsbedingt auf Notstrom setzen und mit dem Schwitzen aufhören. Jeder kennt diesen Selbsterhaltungstrieb des Körpers: Bloß kein Wasser verschwenden. Könnte ja noch gebraucht werden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Den Schuss haben Gamer-Körper aber nicht gehört, ja ganz im Gegenteil: Unaufhörlich schwitzen sie als ob es Wasser im Überfluss gäbe. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun könnte der Einwand gelten, dass ein Deo helfen könnte, den unangenehmen Geruch zu übertünchen. Leider falsch: Der typische Gamer verzichtet nicht nur auf das Deo, er rebelliert förmlich dagegen. Mehr noch: Durch schweißschleudernde Bakterien werden durch die Luft hinweg ahnungslose Mitmenschen infiziert, die ihrerseits ebenfalls unangenehme Gerüchte verbreiten. Kein Wunder, dass niemand dieser Menschengattung  zu nahe kommen möchte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Versuch während der Dreharbeiten, wenigstens Duftbäumchen unter die Achseln zu legen, wurde dankend vereitelt. Diese menschlichen Schweißgeräte bevorzugen das Leid und es scheint sie nicht zu kümmern, dass die Umgebung ebenfalls darunter leidet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Styling scheint diesen Menschen mit Selbstvertrauen, zu sich und dem makaberen Äußeren zu stehen, nicht zu munden. Und das, wo uns die Werbeindustrie tagtäglich erklären möchte, dass wir ohne ihre Produkte faktisch keinen Grund haben, irgendwas von uns zu halten, oder zumindest darauf angewiesen sind, was andere von uns denken. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist somit kein Wunder, dass diese evolutionären Sackgassen, die ihr Selbstvertrauen gar nicht verdient haben, von Mitmenschen mit einem ordentlichen Feeling für Styling nur belächelt werden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Gamer schneiden sich keine Haare&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man will es nicht glauben, aber die Zahl arbeitsloser Friseure in Relation zur steigenden Anzahl an Spielern beweist, was der Medienwelt schon lange bekannt war: Spielkinder schneiden sich keine Haare, ja, schlimmer noch, sie lassen nicht einmal schneiden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Während die Puppen- und Toupetindustrie diesen Ressourcenmangel nur durch Entführung und Tötung von Hauskatzen und dazugehörigen jagenden Plüsch-Aliens beikommt, erhängen sich ganze Generationen von Haarstylisten am eigenen Fönkabel auf. Das kann auf Dauer nicht gutgehen. Führt auch zu Halsschmerzen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies alles gilt nachts nicht. Wenn die restliche Umgebung schläft, klingelt der Wecker des Spielers, der sich dann vor dem nächsten Spiegel und mit einer Nagelschere wenigstens die Nasenhaare zurechtschneidet. Dreiecke und sonstige geometrische Figuren sind angesagt, die Mode wechselt jedoch ständig. Und ist auch kaum sichtbar: Lediglich beim geheimen Gamergruß, bei dem man sich gegenseitig tief in die Nase hinein blickt, erkennt einer den anderen. Auf diese Weise sollen Außenstehende, die sich in den Kreis einschleichen möchten, sofort identifiziert und ausgeschlossen werden können.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Gamer und die Angst vor Frauen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Frauen, beispielsweise, gelten als praktisch ausgeschlossen. Die Mehrheit der Gamer ist männlich, was auch darin begründet liegt, dass die Mehrheit der Spiele auf das Jagen und Sammeln ausgelegt sind. Kochen und Reden kommt äußerst selten vor, allenfalls in dem nun in der achten Version neu aufgelegten "Höhlensimulator".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aufgrund dessen ist der Spieler in Bezug auf Frauen sehr unerfahren. Handbücher wie "Frauen sind auch nur Menschen, wenn auch anders" und "Sim-Frau: Sie gibt es wirklich" helfen nur bedingt und kurzzeitig. Spätestens beim StarTrek-Gruß oder dem traditionellen Niederschießen mit einem vollautomatischen Maschinengewehr ist es auch schon vorbei und der enttäusche Gamer zieht sich gesenkten Hauptes zurück - während Rettungsmannschaften versuchen, das durchsiebte weibliche Wesen wenigstens für das Begräbnis wieder fit zu machen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es stellt sich daher die berechtigte Frage wie sich Gamer paaren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun, die Frage mutet nicht absurd an. Die Lösung wohl eher: Während alle normalsterblichen Menschen einem geregelten Sexualleben folgen, besteht das Paarungsritual eines Gamers darin, DNA in Form eines (Nasen-)Haares oder einer Haarschuppe an ein US-Labor zu schicken, der daraus Klone erzeugt, die dann nach neun oder zehn Monaten mit der Post in Form eines lebendigen Wesens zurückgeschickt werden. Praktisch, schnell, zuverlässig und ohne lästiges Beziehungsdrama, für das der Spieler heutzutage ohnehin keine Zeit hat. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Bonus-Programm: Hostessen und Spielemessen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Früher oder später kreuzen sich die Wege von Frauen und Gamern - auf Messen. Da ein Produkt zielgruppengerecht (sprich: für männliche Wesen) präsentiert werden soll, ist es wichtig, auf Frauen zu setzen, die eine Karriere als Modell oder Lara Croft anstreben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was einerseits jedoch aus werbetaktischer Sicht ein Sieg ist, entpuppt sich als kundentechnischen Waterloo: Manch weibliche Litfaßsäule könnte den Gamer vom rechten Weg abbringen und ihn vom Konsumieren abhalten.  Muss das sein?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Natürlich nicht. Durch ein perfekt einstudiertes Programm wird seitens der Frauen dafür gesorgt, dass das altbekannte Gamer-Klischee, wonach die Schönheit einer Frau sich proportional zur Oberflächlichkeit verhält, genährt wird. Die natürliche Abneinung gegenüber dieser vermeintlich zur Differenzierung unfähigen weiblichen Holden sorgt dafür, dass weiterhin gespielt und weniger geflirtet wird. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für den Händler ist diese Strategie zwingend, weil existenzfördernd, logisch. Für Gamer ist es dies ohnehin, denn für sie gilt: Oberflächlichkeit kann es nur geben, weil es woanders Tiefe gibt. Die Welt und der Glaube an sie gerät nicht aus den Fugen und alle sind glücklich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Dies und noch vieles mehr...&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;... auf der neuen DVD: "Gamer - Überleben um jeden Preis". Und in der limitierten Sonderauflage mit Bildern des betrunkenen Kameramanns "Ray" die Sonder-Fassung in der begrenzten"Blue Ray-Edition". Zuschlagen, Lernen und Gamer spontan umarmen. Denn auch sie brauchen Liebe. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Namidh Life - for a better world&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7781472101475645208?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7781472101475645208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7781472101475645208' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7781472101475645208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7781472101475645208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/08/gamer-uberleben-um-jeden-preis.html' title='Gamer - Überleben um jeden Preis'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-6017938405422845733</id><published>2011-08-22T05:40:00.001-07:00</published><updated>2011-08-22T05:49:36.904-07:00</updated><title type='text'>Portal 2 - Wenn Maschinen Opern sängen</title><content type='html'>Manch Spielende ist epischer als das Spiel selbst. Und manchmal entlocken sie auch dem stärksten Nerd eine Träne hervor. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das nun folgende, leider sehr kurze Lied ist dem eigentlichen End-Song vorgeschaltet, aber für einige ist es das bessere Stück. Doch entscheidet selbst:&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px" width="640" height="390"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_kPyGvqNn4Y?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/_kPyGvqNn4Y?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und nun das eigentliche Endlied:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px" width="640" height="390"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dVVZaZ8yO6o?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/dVVZaZ8yO6o?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Viel Spaß beim Hören :)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;P.S.: Ach ja, für Freunde des ersteren Songs gibt es eine eigene Seite: &lt;a href="http://turretopera.com/"&gt;http://turretopera.com/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Na wenn das kein Grund ist, Nerd sein zu wollen, dann weiß ich auch nicht :)&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-6017938405422845733?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/6017938405422845733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=6017938405422845733' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6017938405422845733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6017938405422845733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/08/portal-2-wenn-maschinen-opern-sangen.html' title='Portal 2 - Wenn Maschinen Opern sängen'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2703437866324951338</id><published>2011-08-21T22:47:00.000-07:00</published><updated>2011-08-21T23:45:43.887-07:00</updated><title type='text'>SSD - Endstation Datenstrich</title><content type='html'>Seit geraumer Zeit - um genau zu sein: Seit Anbeginn der SSD-Geschichte - offenbart sich zunehmends ein verzerrtes Bild der Realität rund um dieses neue Geschäft der Datenhalden: Alles super, SSDs sind zuverlässig und toll. &lt;div&gt;Als ob dies nicht reichen würde, treffen sich die Gegner zweier Lager auf den großen forumstechnischen Schlachtfeldern dieser Erde um den Kampf für sich zu entscheiden: Performanceschub vs. Zuverlässigkeit.  &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Immer wieder heißt es, es gäbe um die Datenspeicher der Zukunft&lt;a href="http://ht4u.net/news/1611_analyst_spricht_von_hohen_ssd-ausfallraten/"&gt; zunehmends kleinere Problemchen&lt;/a&gt;. Unter solchen "Problemchen" fallen dann Kleinigkeiten wie "&lt;a href="http://www.hartware.de/news_52190.html"&gt;Reduzierung des verfügbaren Speichers gen nul&lt;/a&gt;l" bis hin zum &lt;a href="http://www.google.de/#sclient=psy&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=hp&amp;amp;q=SSD+%22Nicht+mehr+erkannt%22&amp;amp;aq=f&amp;amp;aqi=g1&amp;amp;aql=&amp;amp;oq=&amp;amp;pbx=1&amp;amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;amp;fp=1a9958ad6490906b&amp;amp;biw=1680&amp;amp;bih=955"&gt;Totalausfall&lt;/a&gt;. Allein die Google-Suche nach den Begriffen SSD und Probleme führt zu 4,7 Mio. Ergebnissen - einige beschäftigten sich natürlich mit versprochenen Firmware-Updates, die aber nicht immer die erhoffte Lösung bringen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fairerweise muss man hier einfügen, dass "Festplatte" und "Probleme" zu 8 Mio. Suchergebnissen führt, was aber in Anbetracht der kurzen Geschichte der SSDs und deren relativ niedrigerer Verbreitungsgrad eine stolze Aufholjagd bedeutet (am Rande sei angemerkt, dass unter "Festplatte" auch "SSD-Festplatte" fällt).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Realität ist: Wie jede neue Technik sind auch SSD-Datenspeicher noch mit Kinderkrankheiten behaftet. Nur offenbaren sich Kinderkrankheiten im Zusammenhang mit Festplatten nicht selten im Zusammenhang mit Datenverlusten. Ehrlich gesagt, erstaunt der Versuch der Relativierung bei einem so wichtigen Gut wie Daten sehr: Was weg ist ist weg - und das kann, zweifelsohne, schmerzen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Einwand, eine Datensicherung sei das A und O mag stimmen. Andererseits ersetzt mir die Datensicherung den Aufwand, eine neue Platte zu besorgen im Zusammenhang mit den Ausfallzeiten dazwischen nicht. Zeit ist bekanntlich Geld und gerade dann, wenn es um Arbeits-Zeit geht, ist jede Minute mehr als teuer. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der deswegen folgende Einwand, man solle sich für sensible Daten keine SSD besorgen, ist daher schon durch den offensichtlichen Widerspruch zum Aufbau des nötigen Vertrauens in diese neue Technik, schon mehr als entkräftet. Wer einerseits behauptet, SSDs wären im Grunde "sicher", gleichzeitig aber von der Nutzung im professionellen Bereich abrät, kann allenfalls noch auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im Zweifelsfall braucht es dann keine SSD - und das, wiederum, senkt den ohnehin alles andere als niedrigen Preis pro Gigabyte nicht, ganz im Gegenteil.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Allein im Umfeld des Schreiberlings sind zwei Menschen (ein Kollege, ein Bekannter) jeweils die SSDs ausgefallen. Die Ersatzprodukte hatten unterschiedliche Mängel, waren aber daraufhin auch nicht mehr einsatzfähig. Was noch erschwerend hinzukam: Ein mit einer Onlinezeitschrift  aufgenommener Kontakt unterstrich den Verdacht, dass die vermeintliche Realität, wonach SSD-Platten "im großen und ganzen sicher seien", nicht dem entspricht, was bei besagter Online-Schreibstube tagtäglich aufschlägt. Nicht selten läge es aber auch daran, dass bei dem für SSDs verwendeten Speicher &lt;a href="http://ht4u.net/news/1627_mtron_zu_ausfallraten_bei_ssds/"&gt;nicht immer die höchste Qualität verwendet würde&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fakt ist eins: Der Performanceschub durch eine SSD-Platte fällt je nach Nutzungsgrad von "hoch" bis "wow" aus. Es soll nicht geleugnet werden, dass das Arbeiten mit derlei Technik ein Traum ist, ist doch gerade die rotierende Festplatte bis dato der größte Flaschenhals eines Rechners. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Allerdings darf und kann nicht geleugnet werden, dass die Technik noch verhältnismäßig jung und daher ein gesundes Maß an Skepsis angebracht ist. Ausfälle, Firmwareprobleme in diesem Segment sind oftmals mit Daten- und Zeitverlust verknüpft und relativieren den Performanceschub massiv: Der Begriff der "Gesamtlatenz" drängt sich einem förmlich auf.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Beispiel: Ein LKW voller Festplatten, der von Düsseldorf nach Berlin fährt, liefert bei der Ankunft eine Datenmenge pro Sekunde, von der jeder nur träumen mag. Allerdings ist der Anfahrtsweg für die nächste Lieferung lang genug, sodass in der Zwischenzeit gar keine Daten fließen. Fair wäre es, auch diesen Weg zu berücksichtigen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fair wäre es natürlich auch zuzugeben, dass SSD-Platten ausfallen können, aber nicht _müssen_. Nicht wenige User sind mit ihren Platten bis heute zufrieden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Punkt ist nur: Für diese Zufallsprostitution ist ein Performanceschub nicht unbedingt die beste Gegenleistung. Nicht für jeden. Besonders nicht bei dem Aufpreis. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Daher ein heißer Tipp: Da zwischen den SSD-Moddeln beträchtliche Unterschiede herrschen, auch vom gleichen Hersteller innerhalb der Produktserie, empfiehlt es sich, grundsätzlich vor dem Kauf die Suchmaschine anzuwerfen und zu recherchieren. Wenn die Mängel-Suchergebnisliste lang ist, gilt es, davon lieber die Finger zu lassen und ggf. nach einem anderen Produkt Ausschau zu halten. Nicht immer ist die teuerste Platte die beste Wahl, nicht immer ist es die größte, nicht immer die schnellste. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das alles soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine gute Datensicherung immer wichtig ist. Daten sind wichtig und oftmals wird einem erst nachher klar, was man vermisst. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Langfristig sind SSDs jedoch (wahrscheinlich) die Zukunft. Aber bis dahin gilt: Augen auf vor dem Kauf - was an Vernunft für rotierende Scheiben gilt, gilt mindestens auch für SSDs und wer bereit ist, für den Performance-Kick auf den File-Strich ungeschützten Datenverkehr begeht, muss mit eventuellen Konsequenzen leben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Namidh&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2703437866324951338?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2703437866324951338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2703437866324951338' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2703437866324951338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2703437866324951338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/08/ssd-endstation-datenstrich.html' title='SSD - Endstation Datenstrich'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2490195854164013456</id><published>2011-08-20T01:03:00.000-07:00</published><updated>2011-08-20T01:23:35.542-07:00</updated><title type='text'>German Angst</title><content type='html'>&lt;div&gt;Seit geraumer Zeit geistert es immer wieder durch Medien und Foren. Wann immer die Argumente ausgehen, wann immer im Zuge von Diskussionen die Waffen streiken, muss es her. Der Vorwurf: &lt;b&gt;German Angst &lt;/b&gt;(nachfolgend mit "GA" abgekürzt)&lt;b&gt;.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was anfangs noch dermaßen absurd anmutete, dass man überhaupt Mühe hatte, diese Worte für voll zu nehmen, hat mittlerweile für dermaßen viel Frust gesorgt, dass man sich manchmal fragt, ob die mittlere GA-Dichte steigt, je weniger neue Argumente produziert werden. Was übrigens interessante Rückschlüsse auf die intellektuelle Kapazität des Gegenübers zulässt - das aber nur am Rande.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist dem Schreiberling schleierhaft, wie dieser Begriff überhaupt entstehen konnte. Und wieso gerade hierzu "German" bedient werden musste. Gerade im Zuge der AKW-Diskussionen musste es mal wieder herhalten, der Vorwurf der "German Angst". Doch gerade hier offenbaren sich die Risse jenes Vorwurf-Konstruktes.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In Japan, beispielsweise, bestand schon seit geraumer Zeit ein Protest gegenüber dem AKW-Bau. Dieser erhielt offensichtlich nach dem Fukushima-Unglück regen Zulauf. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;In Italien, um ein weiteres Beispiel zu bemühen, wollte Berlusconi am liebsten wieder AKWs aufbauen - musste aber eine herbe Niederlage einstecken. Nicht nur wegen Fukushima: Schon lange vorher gab es größte Bedenken, auch und wegen der Abhängigkeit zu Frankreich - denn die Beschaffung und Anreicherung von spaltbarem Material kostet Zeit und Geld, geht mitunter alles andere als "sauber" zu und verschafft daher nicht die gewünschte saubere und unabhängige Energie, die Berlusconi immer gerne propagierte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Somit stand das italienische "Nein" faktisch schon vor Fukushima fest.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie soll man diesen Nationen beibringen, dass sie unter akuter "German Angst" leiden? Wichtiger noch: Wie soll man ihnen möglichst schonend beibringen, dass sie sich mit GA infiziert haben? Was sind die Konsequenzen für eine derlei große Exportnation? Wird es bald neue Einfuhrbeschränkungen für deutsche Produkte geben?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Werden an den Häfen aller Welt bald German-Angstzähler aufgestellt werden, die importierten Ängsten den Kampf ansagen? Wird es Umerziehungs- Quarantänelager für verängstigte Menschen geben? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch von diesen Sorgen und Fragen einmal abgesehen, ist es dem Autor schleierhaft, wieso Menschen immer dazu tendieren, sich negative Alleinstellungsmerkmale ihrer Nation zurechtzulegen, anstatt einfach zu verstehen, dass es solche und solche Typen gibt. Nein, statt dessen muss man in Landesgrenzen denken. Als ob Ängste, ob vernünftig oder nicht, sich an irgendwelche Grenzen halten würden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Italiener, beispielsweise, meinen, dass sie den lockeren Umgang mit Gesetzen für sich gepachtet haben. Und das in einem Land, das über Nacht quasi den Nichtraucherschutz kompromisslos umgesetzt hat. Ein Widerspruch in sich. Interessiert aber keinen - im Grunde geht es nur um die landesgrenztechnische Schublade, die ab und an nach neuem Material schreit. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Statt Nationalstolz heißt es eben Nationalscham. Nur: beide Extreme sind alles andere als nützlich und behindern eine sachliche Auseinandersetzung mit Gegebenheiten des Alltags.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon abgesehen stellt sich die berühmte Frage: Wem nützt das? Wer bedient sich solcher Aussagen? Die Antwort ist einfach und sie war sogar Bestandteil der Einleitung: All jenen, denen die Argumente ausgehen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses "German Angst" ist daher nichts weiter als ein Versuch, gewisse Dinge kleinreden zu wollen. Dummerweise funktioniert das aber nur bedingt: Wenn genug Menschen einen Diskussionsbedarf sehen, dann wird es eine Diskussion geben. Da hilft auch kein Meckern und Murren, so sind Menschen gestrickt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn sich am Ende herausstellt, dass alles nicht so schlimm war: Gut, Thema erledigt. Falls nicht, auch gut. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;So ist's im Leben - es gewinnt nicht immer der mit dem größten Schäufelchen oder der, der am lautesten plärrt. Das ist kein Sandkasten  mehr - Willkommen im Pluralismus. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Für alle anderen gibt es noch den Sandkasten. Dort können sie auch bleiben. Es wäre nur manchmal wünschenswert, betroffenes Areal wäre hermetisch abgedichtet. So müsste man sich nicht allen von dort kommenden Ergüssen auseinandersetzen. Das ist dann "Vernunfts-Angst". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das soll an dieser Stelle dann ausnahmsweise erlaubt sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Namidh&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2490195854164013456?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2490195854164013456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2490195854164013456' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2490195854164013456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2490195854164013456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/08/german-angst.html' title='German Angst'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-4867956933121597242</id><published>2011-08-16T22:39:00.000-07:00</published><updated>2011-08-16T23:52:59.587-07:00</updated><title type='text'>Wieso WoW-Spieler asozial sind</title><content type='html'>Häufig wird einem als WoW-Spieler unterstellt, man sei asozial, ein Paradebeispiel für soziale Zerstörungswut und eine Litfaßsäule für Misanthropie. Die Wahrheit ist leider nur die: WoW-Süchtige sind weitaus schlimmer und das wirklich Kritischste daran ist, dass ewige Sozialromantiker meinen, man könne diese Tatsache wegreden. Nicht selten werden dafür laute Minderheiten aus anderen Spielen herangezogen, womit man aber den dortigen Communities keinen Gefallen beschert und zu Unrecht diskreditiert. &lt;div&gt;Nein, die Wahrheit ist trivial: WoWler sind abartige, unzivilisierte und mitunter auf eklatante Weise menschlich fehlbesetzt. Und dafür gibt es zahlreiche Beispiele.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;1. Gefühle unerwünscht&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Grundsätzlich zeigt der typische WoWler kein ernsthaftes Interesse daran, sich irgendwie mit irgendwem zu unterhalten.  Nach 30 Minuten in der Warteschlange sollte man annehmen, dass der Drang, sich mit jedem und allem unterhalten zu müssen, immens hoch und breit sein müsste. Ist er aber nicht und das ist schade.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn wer führt inmitten einer Schlacht nicht gerne einmal eine Assoziationskettendebatte über die filigrane Herstellungsweise der eigenen Robe an? Wer würde nicht gerne einmal spontan den Heiler umarmen, einfach so oder um ihm zumindest zu danken, zu sagen: "Danke, dass es dich gibt". Allzu oft wird der Tank der Gruppe unterschätzt, nicht gewürdigt, dabei begibt er sich doch in gefährliche Gefilde. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer aber meint, er könne jetzt mitten im WoW-Gefecht zum Krieger rennen und ihm "Du bist nicht allein, du tapferer, tapferer kleiner Soldat. Ich bin bei dir, lass dich umarmen" rufen, der hat sich geschnitten: Keine Reaktion. Nichts. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;2. Statistiknazis.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ganz anders wird es, gerade im Gruppenchat, dann, wenn Statistiken ins Spiel kommen. Wer nur 0.2 Promille unter dem ausgeteilten Schaden pro Sekunde (auch "Hirnschlag-Messlatte") liegt, wird sofort und ausnahmslos aus der Gruppe geworfen. Nicht selten werden Tickets geschrieben mit der Bitte, den Charakter zu löschen, da der Verdacht groß ist, man habe es mit einem "Leecher" zu tun. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer gegen Statistiken ist, wird als Carebear beschimpft. Wer dafür ist - was somit auf ausnahmslos alle zutrifft - ist dazu angehalten, nach jedem Kampf die Statistiken in den Gruppen-, Sagen- und Gildenchat zu posten. Kontrolle und Konkurrenz sind die Antriebsfeder der Orchidee unter den MMO-Spielern.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Solche Individuen gibt es woanders nicht, nicht einmal den Hauch einer Diskussion. Was mitunter nicht selten am Schwierigkeitsgrad WoWs liegt, welcher in den letzten Jahren rapide zuge....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Nein, ganz ernsthaft&lt;/b&gt;, nun ist aber Schluss. Was als ironieschwangere Hetzschrift gegen WoW-Spieler gedacht war, entpuppt sich selbst für diesen Schreiberling als Mammutunternehmung. Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, dieses ohnehin im Netz herumgeisternde Sammelsurium an hanebüchen Unsinn nochmals auf virtuelles Papier zu verzapfen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das wirklich Tragische ist, dass Menschen gerne dazu neigen, ihre Entscheidung immer zu rechtfertigen. Manchmal auf plausible Weise, manchmal aber eben nicht ("Ich muss dieses neue iPhone haben, weil... es bestimmt toll ist" / "Die Klinik musste gesprengt werden - da wollten schwangere Frauen abtreiben", ...). Unter diesen "manchmals" unplausibler Gangart gehört zweifelsohne die diffamierende Abgrenzung gegenüber anderen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;WoW-Spieler sind im Zuge der letzten Jahre zu Prügelknaben geworden. Ist es asozial, ist es WoW. Nicht selten versucht der etwas Gebildetere den Vergleich in seiner Tragweite zu reduzieren: Es hieße ja auch "Manchester-Kapitalismus" und damit seien wohl schlecht alle dortigen Menschen gemeint wenn man darüber rede. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was nur bedingt stimmt. Denn mit "WoWler" wird explizit die Spielgemeinde angesprochen und die dürfte darüber nicht unbedingt glücklich sein. Wer dies anders sieht, sollte in einem Fußballverein laut "Fußballer sind alles infantile Idioten" rufen und sich über den Popularitätsschub freuen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nein, wie immer liegt die Wahrheit dazwischen. Die Zahl an nachweislich verhaltensgestörten Spielern ist groß, aber in Relation zur Spielgemeinde wiederum nicht. Man müsste sich schon sehr anstrengen um ähnlichen Anteil nicht in anderen MMOs mit ordentlicher Subscriber-Zahl _nicht_ zu finden. Sogar unter den Spielern Everquests gab es genug Menschen, die mit "bedingt sozialtauglich" noch sehr wohlwollend umschrieben werden konnten. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nur: Die Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Realität führt eben dazu, dass Vorurteile genährt werden. Selbst im nunmehr etablierten Herr der Ringe Online ist die Zahl an Spielern, die im Sozial-Limbo ständig die Stange berühren, nicht gerade gering. Und nicht selten heißt es dann in anderen MMO-Foren, was die HDRO-Community alles sei - bloß nicht erwachsen. Wahrnehmung und Realität eben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber für den geneigten kognitiven Dissonanzler unter den Lesen möchte ich dennoch eine Korrektur anbringen. Denn die zwei Absätze für WoWler rufen nach einer Korrektur.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;1. WoW-Spieler sind zu Gefühlen fähig&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer 30 Minuten in einer Warteschlange verbringt um dann mit wildfremden Leuten, die die gleiche Instanz schon an die 100 mal besucht haben und lediglich in 20 Minuten durchjagen wollen, wird ohnehin ständig ackern und kaum Zeit zum Schreiben haben. Das serverübergreifende Dungeon-Suchtool könnte getrost als "Grindgleichgesinnte-Suchmaschine" bezeichnet werden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ganz anders sieht die Welt in Gilden aus. Nicht selten liest man, dass die Grundregeln für ein gutes Miteinander einzuhalten sind und Spieler deswegen aus der Community rausgeworfen werden können - was auch geschieht. Ein guter Umgangston sowie ein Mindestmaß an Kommunikation für ein gutes Miteinander markieren die untere Sozialgrenze - unabhängig davon ob Casual oder competitive Raidguild. Menschen, die dazu nicht in der Lage sind, geistern häufig allein umher...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;... und nutzen das Random-Dungeon-LFG-Tool, um somit andere beglücken zu dürfen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;2. Statistiken - notwendiges Übel für die einen, vernachlässigbar für die anderen&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Statistiken spielen in WoW eine zentrale Rolle. Ständiges Posten ist verpönt, aber wer - insbesondere im besagten Grind-Modus mit Powerfarmern - weniger Schaden austeilt als der Tank der Gruppe, muss sich die Frage gefallen lassen, was er oder sie falsch macht. Dass es dabei manchmal ruppig zugeht ist leider ab und an Realität - ist aber wiederum untrennbar mit der Tatsache verbunden, dass die Farmer einfach nur fix durchjagen und ihre Beute mitnehmen möchten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diesem Umstand ist es zu "verdanken", dass etwas gemütlichere Spieler gerne bevorzugt mit ihrer Gilde reisen, was in einer halbwegs guten Gemeinschaft ohne Weiteres möglich ist. Andere sammeln erst die nötige Routine und Ausrüstung um dann dem gelegentlichen Grind-Schnellzug zu folgen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ansonsten sind Statistiken nur noch in Ausnahmefällen wichtig, beispielsweise wenn neue Raidziele angegangen werden. Der Fokus liegt daher gerade bei Raidgilden etwas stärker auf Statistiken, bei Casuals fast gar nicht (was wiederum nur logisch ist: Wer den Mount Everest besteigt sollte seine Fähigkeiten besser kennen und einsetzen können als jener, der sich dazu aufmacht, die Treppe zum ersten Stockwerk zu bezwingen. Wer hier mit Bergsteiger-Ausrüstung, Sauerstoffflasche und Atemmaske daherkommt, den kann man - zumindest in normalvernünftigem Kreise - nur bedingt ernstnehmen).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon abgesehen gilt selbst in Randomgruppen: Wer in einer vollen Gruppe auf Platz 3, dennoch deutlich über den Tank liegt, hat seltenst mit einem Rauswurf aus der Gruppe zu rechnen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Schlusswort:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Autor möchte sich nachweislich für die ersten Zeilen entschuldigen. Es bestand nie das Interesse, die WoW-Community anzugreifen. Auch soll nicht geleugnet werden, dass es derlei Auswüchse leider überall gibt. Es fällt dem geneigten Multi-MMO-Spieler daher schwer, die ersten Zeilen dieses Blog-Eintrages für voll zu nehmen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wem es dennoch gelingt, der sollte sich auf eine akute Infektion mit Vorurteilitis abklopfen. Manchmal, allerdings, ist die ganze Geschichte schon chronisch. Da hilft dann auch keine Vernunft mehr, da bedarf es schon eines Vorschlaghammers.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Erkenntnis hilft da ungemein. Wer bei den ersten Zeilen dieses Eintrages statt "WoW-" einfach nur "Lotro-", "SWG-", "DAoC-" und Co. einträgt, wird solche Texte in anderen MMOs auch finden. Vielleicht mit leicht abgewandeltem Inhalt. Und das sollte dann schon zu denken geben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht selten erkennen Menschen, dass ihnen selbst jenes Attribut anhaftet, das sie anderen unterstellen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-4867956933121597242?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/4867956933121597242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=4867956933121597242' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4867956933121597242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/4867956933121597242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/08/wieso-wow-spieler-asozial-sind.html' title='Wieso WoW-Spieler asozial sind'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-3930678020282337300</id><published>2011-08-10T23:27:00.000-07:00</published><updated>2011-08-10T23:58:07.541-07:00</updated><title type='text'>Glaubenswährung</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Wer MMOGs spielt, der kennt den Verfall von Währungen ungemein. Der blickt mit einem müden Lächeln in Richtung Finanzkrise und geht dann zurück zur Tagesordnung über. Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass eben solche Spiele genau jenes Zahlungsmittel benötigen, welchem man selbst gerade noch hinterhergegähnt hat. Ein wenig Brisanz hat das Thema damit schon - vor allem im internationalisierten Onlinespielemarkt.&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Geld ist wie die Kirche: Sie leben beide von zahlungswilligen Gläubige(r)n. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Wert auf dem Papier in der Brieftasche ist lediglich ein Versprechen innerhalb eines funktionierenden Wirtschaftssystems. Wer meint, ihm gehöre es, liegt falsch. Ganz im Gegenteil: Der Aufdruck ist die indirekte Verpflichtung eines jeden dafür zu sorgen, dass das System weiterhin funktioniert. Sonst "gibbet nüschts". Recht einfach, wenn man es genau nimmt. Und nicht einmal dämlich. Wenn jeder an sich selbst denkt, ist eben an alle gedacht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ganz lustig wird die Situation dann, wenn man gedruckte Zahlen betrachtet, sprich: Spareinlagen, usw. usf. etc. pp.: Da die Bank durchaus mehr Geld verleihen darf als sie tatsächlich hat, haben die Sparer - und damit die unabdingbaren Gläubiger der betroffenen Währung - ein eklatantes Interesse daran, dass das System funktioniert. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jetzt sind Banken, entgegen ihrem Ruf, nicht mit mangelnder Intelligenz gesegnet. Jeder Schuldner ist ja indirekt "Kapital", das weiterverliehen werden kann. Mit anderen Worten: Je mehr Kredite eine Bank vergibt, desto mehr Geld kann kursieren. Wer in einer Konsumgesellschaft damit seinem Sammeltrieb nachkommt, hilft damit allen. Wobei der Zurückzahlende fast schon ein schlechtes Gewissen haben könnte - das aber nur am Rande.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mit anderen Worten: Der Aufdruck auf dem Schein, die Prägung der Münze ist eine Glaubenswährung. Und wer am Glauben an die Währung sägt, sägt sich damit auch immer an die eigene Brieftasche.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ganz zum Vorteil derjenigen, die natürlich weniger als Nichts haben. Minus mal Minus ergibt nunmal ein Plus. Schuldner neigen dazu, solche Situationen zu lieben. Wieso nur? Ganz einfach: Weil sie gerade bei einer Inflation im Gegensatz zu vorher zwar die gleiche Zahl,  jedoch vom tatsächlich Wert her betrachtet weniger zurückzahlen müssen. Anders ausgedrückt: Wer gestern mit 500 000 Eur in den Miesen liegt, mit dem er oder sie sich ein Häuschen finanziert haben, freut sich sehr, wenn er Wochen später mit einem 5. Mrd Schein zum Gläubiger rennen darf. Und sich mit dem Wechselgeld, wiederum, lediglich eine Hand voll Erdnüsse kaufen kann - das ist dann der Nachteil.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn: Wenn das Wirtschaftssystem zusammenkrachen sollte, kann man Gold schlecht essen und in einer Region, in der Massenarbeitslosigkeit herrscht, sinken uU. die Grundstückspreise. Schulden spielen eine untergeordnete Rolle und hohe Gebäude sind dann maximal für Suizidpilger interessant. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Allheilmittel "Zurück zur alten Währung" ist übrigens mit Vorsicht zu genießen. So könnte man die DM wieder einführen. Fragt sich nur, wie die europäische Union darauf reagierte, welche Verträge aufgekündet werden müssten und, vor allem, welche Chance ein Land hat, dass maßgeblich vom Export lebt, aber eigentlich unterm Strich gegen China ein wenig, nun, "unterlegen" ist (milde ausgedrückt). Faktoren wie "Umschuldung in die alte Währung" sowie die "volkswirtschaftlichen Kosten für die Umstellung" spielen ebenfalls eine gewisse Rolle. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon abgesehen würde der Einzelhandel wahrscheinlich nicht nur blaue Flecken davontragen. Die Umstellung einer Währung führt regelmäßig zum "Urlaubseffekt": Menschen neigen dazu, ihr Geld - man ist ja im Urlaub - etwas lockerer auszugeben. Dies führt in aller Regel dazu, dass Preise nur bedingt nach "unten" korrigiert werden. Vor allem dann nicht, wenn sie kurz vor der Einführung der neuen (alten) Währung nach oben korrigiert worden sind.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was die Zukunft bringen wird, das weiß niemand. Aber das Wirtschaftssystem ist komplexer als Fußball, auch wenn es für beide Dinge im Zweifelsfall ein paar Millionen Experten gibt. Aber egal wie die Zukunft aussieht: Alles hängt vom Glauben ab, wie in der Kirche. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man sollte daher vorsichtig sein, welcher Heilsbringer einem was erzählen möchte. Was es ihm oder ihr nützt, denn der Mensch handelt in aller Regel nicht uneigennützig. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Ende gibt es immer genügend Apokalyptiker und erfahrungsgemäß haben die nicht ganz Unrecht. Wer beim Roulette immer auf Rot setzt, der gewinnt. Irgendwann. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bis dahin gewinnt die Bank. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-3930678020282337300?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/3930678020282337300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=3930678020282337300' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3930678020282337300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3930678020282337300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/08/glaubenswahrung.html' title='Glaubenswährung'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7218112243625684841</id><published>2011-07-26T13:24:00.000-07:00</published><updated>2011-07-26T14:38:17.995-07:00</updated><title type='text'>Das Fegefeuer ruft - verdammt, ich will schlafen.</title><content type='html'>Man ahnt es kaum, man mag es kaum glauben, aber ab und an geschehen Zeichen und Wunder. In diesem Falle konnte sich der Autor dieser Zeilen zu einem mehrtägigen Urlaub in die Tiefen Italiens überreden (lassen). Da man dies jederzeit mit Verwandschaftsbesuche koppeln und somit in ausgezeichneter Art und Weise von affinen Synergieeffekten profitieren kann, versprach man sich für die freie Zeit nur das Beste. Und dabei entdeckte der Schreiberling eine tief religiöse Seite...&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun kann man zu Religionen stehen wie man möchte. Man kann dem Konzept eines Paradieses und einer Hölle glauben, man muss es nicht. Und ob man wiederbelebt wird, vielleicht als Porzellan-Dschihad-versessener Elefant, als eine mit einem Fußfetisch dotierte Viper oder - falls es das Reinkarnations-Glücksrad doch nicht gut meint - als straßentechnische Randerscheinung in Form eines radargerät-bedienenden Bullen (diese Form scheint zur Zeit übrigens eine Hochkonjunktur zu durchleben)....&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie dem auch sei, wie immer man dazu steht: Es gibt ein Konzept, dem alle folgen. Ob religiös oder nicht: Sie alle kennen es. Vielmehr ein Gefühl. Ein ganz bestimmtes. Sie alle glauben daran.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Immer dann wenn sie einem Hundehaufen ausweichen um direkt in den nächsten zu treten, immer dann wenn sie der Chef mit den Worten "Überstund' hat Gold im Mund" begrüßt. Immer dann, wenn der eigene Partner entscheidet, dass die Beziehung mit dem Postmann buchstäblich tiefer geht als mit der bisherigen guten Hälfte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Konzept des Fegefeuers.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jener Zwischenhölle, deren Existenz man schon deswegen nicht leugnen kann, weil sie mit einer gewissen Vehemenz gesegnet einem auf die Füße tritt und sagt: "Huhu, hallo: Mich gibt es. Und dein heutiges mieses Erlebnis wird sein: [Apokalypse hier einsetzen]". Und wer immer noch jene Fußschmerzen leugnet, wird spätestens dann, wenn er vom Montagsgeräte-Toaster mit Kohle anstatt Toasts begrüßt wird, daran erinnert, dass es sie geben muss. Denn Montagsgeräte sind der indirekte Beweis für ihre Existenz.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch es gibt sie, die Skeptiker.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der hier vorliegende Schreiberling, beispielsweise, vertraute auf die kosmische Kraft des Urlaub-Schutzschildes. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Urlauber lassen sich nämlich in zwei Kategorien einordnen: Den zwanghaften Optimisten und denen, die sich am Check-In-Schalter aufhängen, weil sie den Glauben an die Perfektion vor langer Zeit verloren haben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da man selbst gerne zur "Das Glas ist halb voll"-Fraktion gehören möchte (egal welchen Inhaltes, meinetwegen auch Blausäure - als Kompromiss für die Realisten unter den Lesern), war es kein Problem grundsätzlich davon auszugehen, dass nichts - wirklich gar nichts - das Urlaubsfeeling trüben könnte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bis die Realität zuschlägt. Denn es gibt diesen Schutzschild nicht. Egal was man plant, es kommt anders - angefangen von banalen bis hin zu eklatanten Divergenzen zwischen Traum und Wirklichkeit. Diese Abweichung und die daraus resultierende Enttäuschung ist dann das berühmte Urlaubs-Fegefeuer.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gebe es diesen Ort als abgehobenen, leblosen Traum eines tiefchristlichen Ergusses in Form einer Predigt, so könnte man sich das Fegefeuer des Urlaubers als etwas Trostloses vorstellen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jener Hort, bestehend aus einem feucht-trüben, leicht vernebelten und zugleich überfüllten Aufenthaltsraum. Zugestopft mit Urlaubern, mit gesenktem Haupt und leichtem Wimmern. Ab und an hört man Menschen an einem Empfangsschalter laut brüllen, voller Unfassbarkeit. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auf der anderen Seite des Schalters sitzt der Realist und grinst: "Ich hab's dir ja gesagt".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mein Fegefeuer hatte keinen Schalter. Hatte keinen großen Empfangsraum, hatte keinen Nebel. Dafür Hitze. Und nebenbei: Ich war nicht allein. Aber es ist kein Trost, denn durch das Tal der Schmerzen wandert jeder allein. Jeder für sich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Um drei Uhr morgens bei 35° Zimmertemperatur und völligem Hitzestau aufwachen, völlig verschwitzt, während die eigene Haut zu brennen schien und die Matratze sich zu einem gigantischen Herd entwickelte, quasi um mit jeder Feder ausdrücken zu wollen: "Du hast mich mit deiner Hitze gequält - das kriegst du wieder. Brenne. Brenne für die Hölle".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hitzebedingte Kopfschmerzen, während das Zirpen von schätzungsweise tausenden von Grillen darauf hinweist, dass auf einen kein Gott mehr wartet, er schon lange die Bühne verlassen hat. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und während man sich selbst dabei ertappt, auch jene abwegige Ideen in Betracht zu ziehen, die man früher nicht einmal mit der mentalen Kneifzange anzufassen wagte, ist man verzweifelt genug, alle Skrupel beiseite zu schieben und das Surreale zu umarmen. Auf dass es Erlösung bringen möge.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da werden Handtücher unter fließendes kaltes Wasser gehalten, Wadenwickel gegen das von der Umgebung induzierte Fieber angelegt und mit Eisbrocken Voodoo-Puppen von sich selbst gefertigt. Die Idee der zerstochenen Thermotasche, die einem als passabler Kopfschmuck dienen könnte, wird verworfen - allerdings, und das beunruhigt dann doch, aufgrund mangelnder Kräfte und nicht ob der Absurdität.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gleich der erste Abend gestaltete sich als ganzheitliche Sauna. Die Gedanken erlahmen, man kommt dazu, sich mit überlebenswichtigen Fragen auseinanderzusetzen, die man so im Alltag nicht kannte oder als solche wahr nahm. Fragen wie "Gibt es noch einen Gott?", "Sollte solch ein Land nicht evakuiert werden?", "Gibt es noch einen unentdeckten Vulkan unter dem eigenen Bett?", "Beginnt der Klimawandel in der eigenen Unterwäsche?".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Irgendwann gibt man entkräftet auf und schläft doch ein. Es ist die feine aber wichtige Grenzwelt zwischen dem Selbsterhaltungstrieb und den damit verbundenen körperlichen Schutz-Reaktionen und der chronischen Übermüdung. Es ist ein wunderbares Gefühl. Ein Fallenlassen, ohne Fallen, aber mit viel Lassen. Und man schwebt. Schwebt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schwebt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bis einem um 8 Uhr morgens die Glocken zum jüngsten Gericht aus der Schlafwelt mit einer Gewalt boxen, die der eines Zungenkusses mit einem auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigten Elches auf Kollisionskurs gleicht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Fall ist klar: Irgend ein Heiliger braucht wieder einen unabdingbaren Beweis dafür, dass Menschen bereit sind, etwas zu opfern. Da Tiere tabu und Menschen dummerweise zur Glaubenswährung gehören, bleibt nur der wertvolle Schlaf.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieses Opfer wird aber dummerweise nicht nur denen abverlangt, die dazu bereit sind, sondern auch jenen Zombies, die bis vor ca. einer Stunde ein Ein-Mann-Kamasutra der Hitze-Stau-Vermeidung durchlebt haben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Während man anfangs noch geneigt ist, dieser Glaubensbekenntnis-Kakophonie noch ein Minimum an katholischer Dorf-Rustikalität abzugewinnen, ja sogar eine gewisse Sympathie für dieses Zeugnis des Widerwillens gegenüber der Moderne entwickelt - so zweigt der Pfad bald in eine Apostasie ab. Es gibt keinen Gott mehr, nicht mehr hier.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber das ist noch längst nicht alles. Falls nämlich zufälligerweise kein äußerst wichtiger Heiliger irgend einen Tag im Kalender besetzt hat, gibt es immer noch die Geheimwaffe: Hochzeiten. Und weil es sich um ein besonders freudiges Ereignis handelt, muss jeder daran glauben - man muss die Feste feiern wie sie fallen. Selbst wenn es nicht die Feste sind, die fallen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Irritierend wird es nur dann, wenn man selbst meint, man wäre ein Experte und würde mit anderen Leidgeplagten offen debattieren, feststellen, dass beispielsweise die heutige Hochzeit besonders langweilig klingen würde als ob sich das Paar dafür entschieden hätte, sich für immer von allen zu verabschieden - und sich herausstellt, dass es keine Hochzeit ist, die gefeiert wird, sondern der Trauerzug beginnt. Denn auch dann wird geläutet.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man darf es nicht falsch verstehen: Natürlich hat jeder das Recht an etwas zu glauben. Ich habe mir lediglich vorgenommen, mit vier Megaphonen und zwei große Trompeten nackt auf dem Dach zum Marsch der "Zeugen Kants und Lessings" zu blasen als ob es kein Morgen gäbe. Und wenn das immer noch niemanden von den Socken haut, so gibt es immer noch Plan B: Um vier Uhr morgens den Vollmond anheulen - immerhin brauchen auch Werwölfe eine ordentliche Religion.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wehe, irgendwer ist dann nicht am Tag darauf putzmunter. Dann wird man einen in einem Superman-Cape gewickelten Irren auf einem Pogo-Stock von Haustür zu Haustür hüpfen sehen, der überall anklopft und laut "Guten Taaaag - glauben Sie eigentlich an die Gravitation?" ruft. Vorzugsweise um sechs Uhr morgens.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber die Ideen hören nicht auf. Sie werden sogar immer intensiver, je länger die Glocken-Beschallung andauert. Doch das ist nicht einmal das Merkwürdigste. Wirklich beunruhigend wird es erst, wenn die ersten Glockentöne in den eigenen Traum übergehen und eingebaut werden, einfach so. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was zunächst noch harmlos klingt, wird erst dann zum melodischen Albtraum, wenn man plötzlich davon träumt, als Ziegenpeter neben der Heidi den Berg hinab zu tanzen, während sie fröhlich mit ihren Glocken spielt. Denen der Kühe, versteht sich. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Später, wenn der Albtraum überwunden ist, kommt die harte Realität: Es ist heilige Schlafen-Fastenzeit und das muss gefeiert werden. Jeder muss aufwachen, da hilft kein Schlaf mehr. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und das ist mittlerweile noch die moderate Umgangsform. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es soll dezent darauf verwiesen werden, dass früher an einem Sonntag Morgen gerne einmal im ein-Minuten-Takt ein Böller der Größe einer Wasserstoffbombe gezündet wurde. Da diese Art der Heiligenverehrung einen gewissen Beitrag zum Anstieg der natürlichen Fluktuationsrate unter den doch recht betagten Glaubensanhängern geführt haben könnte, wurde der Autor dieser Zeilen zumindest damit verschont.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine Sache kann jedoch festgestellt werden: Während man früher annahm, der handelsübliche Südländer geht nur deswegen mittags zu Bett, weil die Temperaturen zu hoch für einen normalen Arbeitsalltag wären, so kann man heute feststellen: Es wird wohl eher an der Heiligenverehrung liegen. Der Körper fordert seinen Tribut...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;... egal ob Heidi mit den Glocken läutet oder nicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7218112243625684841?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7218112243625684841/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7218112243625684841' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7218112243625684841'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7218112243625684841'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/07/das-fegefeuer-ruft-verdammt-ich-will.html' title='Das Fegefeuer ruft - verdammt, ich will schlafen.'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2326134011429566431</id><published>2011-06-29T23:41:00.000-07:00</published><updated>2011-06-30T00:30:07.885-07:00</updated><title type='text'>Spaziergang zum Wahnsinn</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;b&gt;Wenn man denkt, man hätte schon alles gesehen: all die menschlichen Abgründe, Schmerzen, Fegefeuererfahrungen emotionaler Dekadenz - nun, dem offenbart sich gerade im Zuge der aktuellsten Inhaltserweiterung WoWs ein noch viel grausameres Bild.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Denn was zur Zeit auf den Bildschirmen flimmert überspringt die Grenze des Zumutbaren und erreicht neue Horizonte. Willkommen in der wunderbaren Welt des PVPs.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So kommt es vor, dass selbst auf einem puren PVE-Server Spieler, die sich auf PVP geschaltet haben, es darauf anlegen, dass sich andere Spieler ver"klicken" oder - wohl eher - ver"Tab"ben um dann den neu markierten PVPler ihrerseits zu verprügeln. Kollateralschaden dieser Unzumutbarkeit: Der Spieler darf seinen Fortschrittsbalken für die jeweilige Quest dann von vorne füllen, denn tot ist tot. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Spaßig ist das nicht und was anfangs noch belächelt wird, ist spätestens dann, wenn man selbst betroffen kurz vor Ende mehrfach "gefarmt" wird, nicht lustig. Es wird nach einer Stunde übrigens nicht noch spaßiger.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die eigentliche Frage, die sich hier stellt, ist weniger die nach der Motivation (die ist eindeutig), als vielmehr die, ob derlei Verhalten nicht schon unter dem Begriff des "Grief Play"s fällt.  Grund: Laut Terms of Use / Terms of Service gilt unter anderem:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Harassing, mocking, insulting players [...]&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Handlungen jener Spieler, die es bewusst darauf anlegen, anderen den Spaß zu verderben, ohne dass diese überhaupt jemals eine Einwilligung hergegeben haben, dürften nicht so weit von der Definition entfernt sein. Immerhin geht es darum, jemandem eins überzubraten und da idealerweise jemandem, der es so gar nicht aufs Prügeln abgesehen hat. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer in einem PVE-Questgebiet auf einem PVE-Server ohne PVP-Ausrüstung oder erkennbarer Gegenhandlung dahinvegetiert (wird), hat de facto kein ernsthaftes Interesse daran, am Friedhof oder kurz vor Questabgabe von Spielern, die sich in den NPC hineinstellen, abgefarmt zu werden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Übrigens: Wer es schafft, dies anders zu sehen, sollte eine Karriere als Anwalt anstreben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Punkt ist nur: Blizzard wird sich nicht einmischen. Im Zweifelsfall steht das Wort des einen auf einer Ebene mit dem des anderen und würde man sich delrei Problematiken annehmen, würde dies lediglich dazu führen, dass die GMs nur noch mit der Auswertung der Serverlogs beschäftigt wären - mit ungewissem Ausgang. Was für Optionen bleiben?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun, da wäre die Möglichkeit, einfach 5 Minuten lang bei der Leiche zu stehen und zu warten, bis das PVP-Flag von allein verschwindet. Danach wäre es günstig, den Namen der Gegner - meist sind es stets dieselben - als "/target [name]"-Macro zu verewigen und fortan auf AOEs zu verzichten. Das ist Möglichkeit 1, die sich bislang auch bewährt hat.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Möglichkeit 2: Man organisiere sich in Gruppen die durchaus bereit sind, den Spieß umzudrehen wenn es sein muss. Da viele PVPler in den dortigen Gebieten ihrerseits auf eine ordentliche PVP-Ausrüstung verzichten, sollte der durchschnittliche Schadens-Output groß genug sein, um zwei oder drei Spieler quasi sofort zum festen Bestandteil des örtlichen Friedhofes zu degradieren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vor  Rachegelüsten sollte ein ordentlich ausgerüstete PVP-Heiler, der im günstigen Falle ohnehin alle dortigen Quests abgeschlossen und nichts zu verlieren hat, bewahren. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Möglichkeit 3: Ausloggen und später wiederkommen. Gerade in den ersten Patchtagen ist der Lauf auf die neuen Gebiete dermaßen hoch, dass ein vernünftiges Questen nur bedingt möglich ist. Was Blizzard durch neue Questtechniken ausgleicht, macht der Spieler offensichtlich wett, weswegen wieder die klassisce Regel gilt: Never play on a patch day.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch ehrlich: Für den rachsüchtigen Spieler von Welt sind diese Optionen, bis evtl. auf Möglichkeit 2, nicht die wahren Lösungen. Der Punkt ist nur: Und dann?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ohne jetzt etwaige Motivation dämpfen zu wollen, stellt sich die Frage, wohin diese Handlungen führen sollen, außer ggf. zu noch mehr Frust, der übrigens regelmäßig dann abzusehen ist, wenn das Verhältnis zweier Fraktionen nicht gerade einem 1 zu 1 entspricht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon abgesehen gibt es auch auf der Gegenseite genügend Spieler, denen es wahrscheinlich genauso ergeht wie einem selbst. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Natürlich wünscht man nur und ausschließlich den Spielverderbern alles Mögliche. Ob spontan herabfallende Bärenfallen oder Magengeschwüre, ob Blitzeinschläge in die nahe Elektrik oder schlicht und ergreifend einen 24-Stunden-Bann.. und nicht zu vergessen: eine Verlängerung um nochmals weitere 24 Stunden bei der Aussage "ist doch alles nur Spiel" wegen offensichtlicher Realitätsleugnung und Unterstellung von Naivität. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das alles weiß das dauersterbende und gefrustete Opfer. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jedoch, tief in seinem Inneren wünscht er sich all die Bestrafungen nicht - gut, zumindest in der ersten Sekunde, aber nicht danach. Er will lediglich seine Aufgaben abschließen und seine Ruhe. Daraus entsteht all das Unverständnis für die Handlungen der anderen und eventuell sollte man sich gut überleben, ob man sich dies nicht bewahrt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Immerhin unterscheidet das einen selbst von den anderen. Und das, wiederum, sollte doch Aufmunterung genug sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2326134011429566431?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2326134011429566431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2326134011429566431' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2326134011429566431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2326134011429566431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/06/spaziergang-zum-wahnsinn.html' title='Spaziergang zum Wahnsinn'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-8883067451897390601</id><published>2011-06-27T01:53:00.000-07:00</published><updated>2011-06-27T02:32:46.896-07:00</updated><title type='text'>Habt ihr noch alle Fußbälle im Netz?</title><content type='html'>Es ist mal wieder an der Zeit, sich über eine grundsätzliche Sache Gedanken zu machen: den Fußball.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nein, nicht um wieder einmal alte Klischees auszupacken. Nicht um wieder einmal das übliche "Brot und Spiele"-Argument hervorzukramen und ganz gewiss nicht um auf die Diskrepanz zwischen Unzulänglichkeit und medialem Hype hinzuweisen. Das alles spielt keine Rolle. Diesmal nicht. Aber Frauen - diesmal seid ihr dran.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Vorab:&lt;/b&gt; Gleichberechtigung ist gut, Gleichberechtigung ist toll. Jeder nach seiner Leistung, unabhängig vom Geschlecht - wunderbare Sache. Auch gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Hurra. Und gleiche Rechte für jeden: Da simma dabei. Aber, wo wir uns schon bei den Rechten befinden: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich will ein Recht, dass mich davor schützt, alles gut finden zu &lt;b&gt;müssen&lt;/b&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ernsthaft, liebe Medien, liebe Frauen, liebe Männer: Es soll soetwas wie den Geschmack geben. Und der gibt einem das Recht - nein, die Pflicht! - sich seiner eigenen Vernunft bedienen zu dürfen (müssen). Mit anderen Worten und in ganz kurz: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Habt ihr einen an der Klatsche?&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was darf man sich die Tage nicht alles anhören dürfen, was darf man nicht alles lesen. Und egal was man dagegen hält, man ist automatisch ein faschistoider Macho mit Kindermordambitionen, hat eine Affäre mit Fidel Castro, betreibt Leichenschändung mit Mao Tse Tung und ließ sich als Kind Gute-Nacht-Märchen von Stalin vorlesen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kurz fürs Protokoll...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;"Frauenfußball scheint immer noch ein Tabu zu sein"&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer sagt das? Frauenfußball ist toll, Frauenfußball ist super, Frauenfußball ist das Beste, was es auf der Welt gibt. Für andere. Für den Autor nicht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht, weil es von Frauen gespielt wird, sondern weil es mich einfach nicht interessiert. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Würde jemand auf die Straße rennen und Dossiers über "Currling - Tabusport Nummer 1!" verteilen? Oder "Kaugummiweitspucken: Der unterschätzte Sport"? Wie wäre es mit "In die Sonne wettstarren: Wieso nicht anerkannt?".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wohl kaum, denn hier ist man sich einig: Das Interesse für diese beispielhaften Sportarten ist begrenzt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sobald aber irgend ein Geschlecht eine Rolle spielt, geht der Krieg der Chromosomenwelten los. Dabei muss mangelndes Interesse nicht zwangsläufig etwas mit dem Vorhandensein eines Y-Chromosomes zu tun haben. Tut es für die Freunde der leichten Schubladenunterhaltung aber. Ist jedoch deswegen nicht automatisch richtig.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;"Der Fußball der Frauen ist genauso gut wie das der Männer"&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mag sein - und? Ändert es etwas daran, dass nicht jedem jede Sport-Kombination mundet? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gibt Menschen, die können zwei sich zu Brei prügelnden Frauen wenig anhaben, finden aber Frauenfechten unterhaltend. Heißt Letzteres nun, dass das Fechten der Männer schlecht ist?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wohl kaum, da hätte man mehr Chancen einem Analphabeten vorzuwerfen, dass er es nach drei Stunden immer noch nicht gepackt hätte, die Bibel ins Sanskrit zu übersetzen.  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon abgesehen gehen die Meinungen über die leistungstechnische Äquivalenz beider Geschlechter arg auseinander. Wenn wirklich eine Diskrepanz bestünde, müsste dies ggf. ebenfalls als Grund reichen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fakt ist: Gleichberechtigung heißt nicht "Hurra, wir leisten automatisch alle Gleiches", sondern "Hurra, wir können zumindest alle das Gleiche erreiche". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;"Gleichberechtigung ist nicht in allen Köpfen angekommen"&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine Sekunde: Wie bitte? Frauen und Männer können meinetwegen alles, dürfen alles, kein Problem. Sie könnten Völkerball mit Tretminen spielen oder Formel 1 mit Wettschießen verknüpfen. Wie wäre es mit "Herr der Ringe Online" als offizielle Sportart? Wettgrinden in RoM oder "Chinafarmerweitwurf" in WoW? Alles kein Problem.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber deswegen müssen die Einschaltquoten nicht gigantisch sein - obgleich die Vorstellung eines Strafwurfes beim Tretminenbeispiel nicht unbedingt eines gewissen Unterhaltungswertes entbehrt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gleichberechtigung ist nicht Geschmacksgleichschaltung. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie immer man zum Frauenfußball inhaltlich stehen mag, es bleibt eine Tatsache, dass es am Ende mehrere Gründe für eine bewusste Ablehnung oder Zustimmung gibt. Und diese Fülle muss jedem zugestanden werden können, ohne ihn oder sie gleich degradieren zu wollen. Das wäre dann wirklich "Machotum", der ausnahmsweise nicht von Männern allein ausginge.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Namidh&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-8883067451897390601?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/8883067451897390601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=8883067451897390601' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8883067451897390601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8883067451897390601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/06/habt-ihr-noch-alle-fuballe-im-netz.html' title='Habt ihr noch alle Fußbälle im Netz?'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-1662345988852410468</id><published>2011-06-26T23:02:00.000-07:00</published><updated>2011-06-26T23:03:05.682-07:00</updated><title type='text'>Kreuzzug eines Gutmenschen</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;b&gt;Wann immer um Einsicht gebeten wird, um Differenzierung, um ein Miteinander statt sofort die Bastille zu stürmen, da ist der Vorwurf nicht weit weg. Er begleitet jede Diskussion gleich einem Schatten, der nur auf die Gelegenheit wartet, beachtet zu werden: &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;"Du Gutmensch".  &lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Es wird gerne überlesen, es wird vorbeidiskutiert - hat man eben nicht gelesen, man gähnt es hinweg. In aller Regel. Normalerweise.&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Doch diesmal nicht. Diesmal wurde ein Gutmensch nach Mitternacht gefüttert.&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space:pre"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im allgemeinen heißt es, dass Gutmenschen gutmütig wären, sich alles gefallen ließen und ggf. sogar die dritte Wange hinhalten würden. Sie würden alles stets optimistisch sehen, debiler ins Feld grinsen als ein Mensch auf einem schlechten Antidepressiva-Trip und überhaupt: Die Wahrheit würde sie gar nicht interessieren. Dazu Folgendes:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Wahrheit? Die Wahrheit können diese vorwerfenden Schubladenzyklotronen doch gar nicht verkraften. Sie würden sie nicht einmal erkennen, wenn sie einen halben Meter vor ihnen stünde oder freundlich auf die Schulter klopfen, oder sie in Form eines LKWs auf der Autobahn frontal rammen würde. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Wahrheit ist ein relativer Begriff, das ist beim populistischer Gefühlshaufen bis heute nicht angekommen. Wenn behauptet wird, dass 1 und 1 nur 2 ergeben kann, so gilt das nur deswegen, weil dies einer Regel entspricht, die allgemein akzeptiert wurde - wir haben der Sache einfach einen Namen gegeben. Mathematik eignet sich dafür hervorragend, aber in den Grenzbereichen wird sie alles andere als einfach.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Würde da jemand auf die Idee kommen und "Pi = 3" rufen? Einfach "damit die Gutmenschen nicht ständig die Meinung diktieren"? Ohne wissenschaftlichen Beweis? Auf welchem schlechten Trip wäre man da? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wahrheit ist immer die  vorherrschenden Meinung und damit stets subjektiv. Dass sie einem ständigen Wandel unterliegt ist klar, muss nicht erwähnt werden. Wie würde man auf ein "Ah, haha, oh: Aber schau, wenn ich das Licht ausschalte ist es dunkel"  reagieren, wenn nicht mit einem vorsichtigen Anruf bei der nächsten Geschlossenen?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer meint, sie für sich gepachtet zu haben, die berühmte Wahrheit, sollte sich hüten nicht von den eigenen Sinnen ver-Brutus-t zu werden - was da am Rücken piekst ist der Dolch, werte Zeitgenossen. Wer A sagt, muss sich mit B konfrontiert sehen: Jeder kann die Wahrheit besitzen - das sollte man anderen zugestehen können, sonst wäre man selbst nicht besser als das, was man verurteilt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist also festzuhalten: Wer mit Wahrheit argumentiert, hat in Wahrheit keinen blassen Schimmer.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Damit wäre dieser Punkt abgehakt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Ein weiterer Klassiker:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Das darf man doch wohl noch sagen dürfen" ist die typische Rechtfertigung eines moralgereinigten Hirnakrobaten, dessen Leber den Kampf gegen die fortschreitende Trivialisierungsvergiftung in der alltäglichen pluralistischen Blutbahn schon längst aufgegeben hat. Auf einer Stufe mit "Es darf keine Denkverbote" geben, vollzieht dieser evolutionäre Gnadenstoß Rechtfertigungskrapriolen, die dem eines durchschnittlichen religiösen Fundamentalisten in Punkto "Gehirnaktivitäten" nicht unähnlich sind. "Seht mich an, ich bin es, ich bringe euch die zehn Gebote".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nein, es gibt keine Denkverbote. Man darf über viele Dinge nachdenken - beispielsweise wie es wäre, jemanden zu erwürgen, so wie es dem Autor nach dem Besuch gängiger MMOG-Foren gerne ergeht - aber man darf dem nicht per Tat nachgehen. Man darf denken, dass der Doktorvater nicht der hellste Stern im Multiversum ist - man sollte sich nur davor hüten, diese Aussage in die Tat umzusetzen. Und natürlich kann man sich über Flatulenzen zu Tisch Gedanken machen - aber groß darüber zu reden oder sogar Beweise für das Erdachte zu liefern, nun, das kommt - zu Recht - nicht gut an. Jedenfalls in diesem Kulturkreis.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieser Versuch, gefühlszersetzte Stammtischparolen salonfähig zu machen ist eine Beleidigung für den durchschnittlichen Stammtisch per se. Denn dem zugedröhnten Feierabendschädel ist die eigentliche Ursache für derlei Stumpfsinn nur allzu bekannt, hat er sie doch vor sich auf dem Tisch stehen, die 0.5 L "Wahrheitssaft". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Alkohol von damals ist das Forum von heute. Wer enthemmt seiner Hirnflatulenz freien Lauf lässt, der diskreditiert erst einmal, wer nicht seiner Meinung ist. Umgangsformen? Quark, wieso auch - das machen, wer hätte das gedacht, nur Gutmenschen. Wo, wenn nicht im Internet, spielt Enthemmung solch eine wichtige Rolle und ist (anders als der Stammtisch) nicht zugleich negativ behaftet? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dass diese Meinungen nicht zwangsläufig mehrheitsfähig sind, das zeigen beispielsweise die Wahlen. Aber im Zweifel liegt die Mehrheit falsch oder traut sich nicht, irgend etwas  zu sagen. Die Erleuchtung entpuppt sich manchmal als schlecht versorgte Energiesparlampe: Es wird nicht heller, wenn man mit einem Marker Strahlen auf die Birne malt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man darf alles sagen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;... und muss doch zugeben, dass das jeder darf. Das virtuelle Speaker's Corner ist für grenzdebile Weltverschwörungstheorien genauso offen wie für den Mathematiker. Man sollte sich nur im klaren sein, dass in der Arena der Irren Verstand gelegentlich hinderlich sein kann.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;"Die fahren immer nur den Kuschelkurs auf"&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Niemand ist perfekt, jeder hat seine Konsequenzen für die entsprechende Handlung verdient. Dass der Nicht-Schablondendenker auf die absurde Idee kommt, dass jedes Opfer und jeder Täter gleichermaßen Mensch ist und deren Handlungen ggf. austauschbar (keiner ist vor Fehlern und Fehlhandlungen als solche geschützt), ist für Außenstehende erst einmal nicht vorstellbar. Dass es allerdings zwischen einem völligen Täterschutz und einem Lynchjustiz zahlreiche Abstufungen gibt, das scheint noch weniger der eigenen Vorstellungskraft zu entsprechen - wieso verwundert dies nicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ebenso wenig verwundert nicht, was die Umkehrung des "Kuschelkurs"-Begriffs bedeuten mag. "Schlagstockkurs", "Prügelkurs", "Lynchkurs"? Wer zieht da die Grenze?  Niemand. Das spielt in Diskussionen keine Rolle. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch besitzt die Tatsache, dass das deutsche Rechtssystem auf einer völlig anderen Vorstellung als das der USA beruht, ebenfalls eine untergeordnete Wichtigkeit. Dass man in Deutschland an die Fehlbarkeit jedes Menschen glaubt und an die Möglichkeit der Resozialisierung, dass Grundrechtseingriffe das allen (!) Menschen gleichermaßen zustehende Rechte einschränken, wirkt angesichts der Existenz eines repressiven Rechtssystems wie das der USA langweilig, fadenscheinig und ausgesprochen "kuschelig". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jedoch ist dies nunmal das deutsche Justizsystem. Da kann man meckern, da kann man mosern - aber man muss sich mit dem abgeben, was man hat oder ggf. nach Texas ziehen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Fazit:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dass der prototypische "Gutmensch" deswegen einer ist, weil er sich nie auf eine Ebene begibt, ist falsch. Schon deswegen, weil der Begriff auch solchen Menschen angedichtet wird, die eben doch nicht immer wieder aufstehen und um mehr Prügel bitten. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was den "Gutmensch" vielleicht von anderen unterscheiden mag, ist der Ekel, der sich einstellt, sobald man sich hinab auf eine Ebene begibt. Die mangelnde Differenzierung, die völliger Nichtbeachtung menschlicher Eigenarten und das Ignorieren von Gegebenheiten führen zu Widersprüchen. Diese Stimmen, weitab im Hinterkopf, wollen gar nicht auf die Idee kommen zu schweigen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Damit sei der kleine Kreuzzug an dieser Stelle beendet. Am Rande sei jedoch angemerkt, dass sich beim Verfassen des Textes eine Frage einstellte, die bis zum Schluss nicht verschwinden wollte: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn der Gutmensch "Gutmensch" ist, wie würde dann der gegenteilige Vorwurf lauten?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Namidh&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-1662345988852410468?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/1662345988852410468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=1662345988852410468' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1662345988852410468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1662345988852410468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/06/kreuzzug-eines-gutmenschen.html' title='Kreuzzug eines Gutmenschen'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2586579372015461499</id><published>2011-06-15T22:44:00.001-07:00</published><updated>2011-06-16T00:09:34.285-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='http://www.openclipart.org/people/Peileppe/Peileppe_Skeleton_Chibi.svg'/><title type='text'>Die Mathematik des Leides</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Heute geht es um Mathematik. Nicht in ihrer reinsten Form, keine Sorge: Vielmehr steht die Mathematik des Leides im Vordergrund. Sie spielt regelmäßig dann eine gewisse Rolle, wenn von Gruppenerfahrungen in Onlinespielen die Rede ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Einer nicht wirklich unbekannten Formel nach ergibt sich die Menge des empfundenen Leides aus der Relation zwischen Anzahl der Betroffenen, geteilt durch die räumliche Nähe.Mit anderen Worten:  Werden zwei Menschen in der Nachbarschaft schwer verletzt, würde dies demnach in aller Regel intensiver gespürt werden als 200 Opfer eines Flugzeugabsturzes am anderen Ende der Welt (die Faktoren "Medien" und "Nationalität" nicht miteinbezogen).&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In der MMOG-Welt verhält es sich nicht viel anders. Die Menge an empfundenem Leid lässt sich anhand einer einfachen Formel feststellen:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;img src="http://latex.codecogs.com/gif.latex?Leid%20=%20Wichtigkeit%20der%20gespielten%20Klasse%20*%20\frac{Randoms%20*%20(fremder%20Server)^{2}}{(Gildenmitglieder%20+%20Freunde)%20%20+%201}" title="Leid = Wichtigkeit der gespielten Klasse * \frac{Randoms * (fremder Server)^{2}}{(Gildenmitglieder + Freunde) + 1}" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Diese Formel ist, mehr oder weniger, seit den ersten Onlinespielen anwendbar und sie verliert ihre Gültigkeit nie, wird allenfalls verfeinert und landet früher oder später als unappetitliche Mahlzeit auf den eigenen Tisch.  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, dass es, wie bei jeder Regel auch, Ausnahmen gibt. Allerdings vollführt die Realität keine Kapriolen um auch nur ansatzweise vom Kurs abzuweichen. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Persönliche Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle: &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;img src="http://latex.codecogs.com/gif.latex?\frac{1}{(Erfahrung%20*%20dickes%20Fell)%20*%20Selbstsicherheit%20^{2}}" title="\frac{1}{(Erfahrung * dickes Fell) * Selbstsicherheit ^{2}}" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Unter Berücksichtigung dieser Formel ergibt sich &lt;/div&gt;&lt;div&gt;eine gewisse Vorhersehbarkeit bezüglich des Grades an Schmerz, der in aller Regel dann zu erwarten ist, wenn Gruppen gebildet werden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein klassisches Beispiel für die Anwendbarkeit obiger Formeln ist eines der etwas älteren und etablierteren  MMOGs: World of Warcraft.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die dortige virtuelle Zumutung an zwischenmen&lt;/div&gt;&lt;div&gt;schlicher Degeneration ist nur dadurch verkraftbar, dass bestimmte Elemente der genannten Gleichungen völlig ausblendbar sind. Anders ausgedrückt: Wer am Ende des Tages als wenig gefestigter Mensch nicht zum Strick greifen möchte, sollte vom Gruppensuch-Tool die Finger lassen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn insbesondere seit der serverübe&lt;/div&gt;&lt;div&gt;rgreifenden Suche nach Gruppe hat einerseits die Gruppenfindung erleichtert - stellt andererseits den Glauben an die Menschheit regelmäßig vor schweren Belastungsproben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie dem auch sei: Nehmen wir an, dass es einen Hans-Jürgen gibt (dessen Name hier aus Gründen der Entstehung eines weniger angenehmen Akronymes nicht abgekürzt werden soll). &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hallo Hans-Jürgen, Willkommen:&lt;/div&gt;&lt;img src="http://www.openclipart.org/people/Peileppe/Peileppe_Skeleton_Chibi.svg" style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 184px; height: 276px;" border="0" alt="" /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hans-Jürgen spielt einen Untoten-Krieger, wie man nur unschwer anhand der mittleren Hautdichte erkennen kann. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hans-Jürgen ist, davon abgesehen, dass er sich eine wichtige Klasse ausgesucht hat, charakterlich so gefestigt wie zwei Pfund Mehl im Wind. Da sich dies auch auf seinen Glauben an seine spielerischen Fähigkeiten niederschlägt, ist Hans-Jürgen bestrebt, nicht allein losziehen zu müssen. Er findet aber niemanden und schließt sich einer zufälligen Gruppe an.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da seine von ihm gewählte Rolle als Tank ungefähr so beliebt ist wie ein Metzger auf einer Party militanter Veganer-Dschihadisten, findet er sofort eine Gruppe, die sehnsüchtig auf einen Tank wartet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hans-Jürgen hat sich natürlich im Vorfeld vorbereitet. Er hat die ihm bekannten Formeln angewandt.  Er kommt nicht umhin festzustellen, dass die von ihm gewählte Konstellation alles andere als günstig ist. Denn weder befinden sich Gildenmitglieder, noch Freunde in der Gruppe. Wie es mit den weiteren Faktoren aussieht, nun, das wurde bereits erwähnt: Hans-Jürgen ist seelisch so stabil wie eine Wasserlilie inmitten eines Tornados.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn jetzt keine statistische Ungenauigkeit zuschlägt, sollte unser Krieger sich Gedanken darüber machen, ob es nicht besser wäre, sich nach den ersten negativen Erfahrungen zu verabschieden - sofern er nicht von der Gruppe in Form eines /kicks verabschiedet wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und tatsächlich: Hans-Jürgen verlässt seine Gruppe nach den ersten persönlichen Beleidigungen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;So bleibt unser Nachwuchstank glücklich, er lernt ggf. aus evtl. begangenen Fehlern und hat nicht aufgegeben. Gut gemacht, Hans-Jürgen: Lerne aus deinen Fehlern und halte die Ohren steif.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer trotz der obigen Formel noch verwundert ist oder gar dennoch Hoffnungen wahrt, dem sei angeraten, persönlich los zu ziehen und den Gleichungen zu widersprechen. Tatsächlich gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass eigentlich alles anders, viel schöner und gelassener ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dagegen ist zu halten: Es kommt immer darauf an, wer zu Felde zieht. Ein Selbstbewusstseinspanzer würde bei einem Übergriff örtlicher Indianer um ein Vielfaches heiler herauskommen als der super perforierte Infanterist, der sich um den Eisengehalt seines Blutes in nächster nicht mehr kümmern muss.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Auch darf der Blick auf das Ziel niemals unbeachtet bleiben: Wer sich mit dem Fokus gen Ziel prostituieren lässt, ist bereit, den Waffenrock regelmäßig anzuheben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jedoch, wie es im Herrn der Ringe schon hieß: &lt;i&gt;Es gibt noch Gutes in der Welt&lt;/i&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Man täte gut daran, sich auch nur mit Guten zu umgeben um den Glauben daran nicht zu verlieren. Erspart Enttäuschungen und, wie bereits weiter oben erwähnt: Die Gleichung dankt es einem.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Rande nur eine Anmerkung: Jedes Onlinespiel hat seine Negativbeispiele. World of Warcraft diente hier lediglich ob der Größe und Mitgliederzahlen der Veranschaulichung - auch deshalb, weil das implementierte Feature der serverübergreifenden Gruppensuche eine neue Form der Anonymität schafft, die erst recht zeigt, wozu der Mensch imstande sein kann. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber selbst Herr-der-Ringe Online, von dem die Mitglieder nicht selten meinen es wäre um einiges "erwachsener" als zahlreiche andere MMOGs, beherbergt einige selbsternannte Progamer ("selbsternannt" deswegen, weil häufig das Gezeigte arg vom Behaupteten divergiert). Da die Spielerzahl kleiner ist, sind die Negativerlebnisse leider umso intensiver - so gleicht sich eben alles aus und widerspricht daher auch der eigenen Auffassung, man wäre frei von den "R0xx0Rn" anderer Spiele.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;Schlusswort:&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Egal wohin man zieht, egal woher man kommt: Eigentlich lässt sich alles auf ein Element reduzieren. Je anonymer die Gruppe, desto direkter die Angriffe. Der sicherste Schutz sind und bleiben gute Bekannte und Freunde. Wenn auch nur virtuell: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Am Ende des Tages sind sie immer noch da, während Negatives nur in der Erinnerung verbleibt. Ebenfalls einfachste Mathematik. Und diesmal der Erleichterung, nicht des Leides.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2586579372015461499?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2586579372015461499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2586579372015461499' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2586579372015461499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2586579372015461499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/06/die-mathematik-des-leides.html' title='Die Mathematik des Leides'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-3866872373120283734</id><published>2011-06-14T00:27:00.000-07:00</published><updated>2011-06-14T02:10:06.818-07:00</updated><title type='text'>Die Guten, die Bösen und die User.</title><content type='html'>Die aktuellen Meldungen rund um gehackte Game-Sites reißen nicht ab. &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Der-Naechste-bitte-Server-von-Codemasters-geknackt-1259071.html"&gt;Codemasters&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.gamestar.de/hardware/news/vermischtes/2323595/hacker_angriff_auf_bethesda.html"&gt;Berthesda &lt;/a&gt;und &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zurueckgesetzt-Hack-bei-Epic-Games-1259307.html"&gt;Co&lt;/a&gt;. dürften dabei längst nicht das Ende der Fahnenstange sein und so langsam regt sich in der Community der Unmut. Was einst bei Sony noch belächelt wurde, löst jetzt eine Welle der Empörung aus: &lt;i&gt;&lt;b&gt;"Halt, hey, die sollen bei Sony bleiben, nicht woanders weitermachen. So war das aber nicht ausgemacht."&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;.&lt;div&gt;War es das jemals?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Fakt ist: Nein. War es nie. Bei diesem Spiel ist man als User lediglich Publikum, nicht Spieler. So mancher übernimmt gerne online die Rolle des Cheerleaders, aber mit Puscheln werden keine Schlachten geschlagen. Das haben die Jungs und Mädels auch nicht nötig.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bei der ganzen Diskussion geht aber eine Frage regelmäßig unter: Ist dieser Weg gerecht?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Selbstjustiz ist nur im engen Rahmen möglich, jedenfalls qua Gesetz in zahlreichen Ländern. Wenn es nicht anders geht, sozusagen, wenn eine akute Notwendigkeit herrscht. Tat sie das?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese Frage ist noch zu klären, denn auch hier gehen die Meinungen auseinander. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Landgericht-Duesseldorf-dDoS-Angriffe-sind-strafbar-1259530.html"&gt;Das Gericht, jedenfalls, sieht das für dDos-Angriffe mittlerweile eindeutig&lt;/a&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;(Am Rande sei erwähnt: Ebenfalls kritisch zu betrachten ist die Durchsetzung des Faustrechts im Internet - getreu dem Motto: "Ich weiß wo dein Auto steht".)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Obwohl das Für und Wider von Selbstjustiz oft diskutiert wird, wird hierbei nicht beachtet, wie der Normal-Benutzer tickt. "Das spricht alles gegen die Vorratsdatenspeicherung!!", heißt es häufig. Und weiter? Wurde hier nicht die weit verbreitete Obrigkeitstreue völlig vergessen?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Geschichte zeigt: Geht es den Leuten an ihren Geldbeutel oder ihre Sicherheit - oder gar beides - und handelt es sich bei dem Verursacher nicht um den Staat - so wird nach dem Staat gerufen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eigentlich auch nur konsequent, denn die Ausübung von Gewalt wurde letztlich auch dem Staat übertragen - unter anderem in Form der Polizei. Auch wenn bekannt ist, dass diese ab und an ihre Macht missbraucht, aber im großen und ganzen tut sie was sie soll, sonst gäbe es sie nicht (mehr).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und auch bezüglich des Online-Schutzes schläft der Staat nicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine ganze Stalinorgel an wunderbaren Möglichkeiten wartet darauf den Menschen auf die Pelle zu rücken. Von Online-Abhörmaßnahmen einer Superbehörde ohne lästige Gerichtsbeschlüsse bis hin zur Vorratsdatenspeicherung: Mit Sicherheit lässt sich alles untermauern und, wie die Geschichte immer wieder beweist, wird im Zweifelsfall lieber nicht hinterfragt. Angst und Panikreaktionen kennen keine Kultur- oder Landesgrenzen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist also festzuhalten: Im Zweifelsfall ruft der Bürger den Staat.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gibt zahlreiche weitere Stimmen, die die Handlungen auf andere Weise zu rechtfertigen versuchen. Nicht wenige Menschen vertreten die Meinung (so zumindest lässt sich dies auf einschlägig bekannten Tech-Foren nachlesen), dass die User hier nur Kollateralschaden seien.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon abgesehen würden hier jene, die nicht genügend an ihre Sicherheit denken, zu recht bestraft werden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieser Password-Darwinismus lenkt von der eigentlichen Handlung ab.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mehr noch: Es degradiert das eigentliche Opfer, den User. Das kann nicht rechtens sein, egal welches Mittel man zur Demonstration irgend eines Anliegens verwenden mag.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn wer, wenn nicht der User selbst, hat denn das alleinige Recht darüber zu entscheiden, wem er seine Daten und Kennwörter - egal wie trivial sie auch immer sein mögen - überlässt? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Verdient denn der Fahrradfahrer den Diebstahl seines Gefährts bloß weil das verwendete Schloss nicht der üblichen 10%-Warenwert-Faustformel entsprach? Erkennt das Gesetz Schulderlass den Diebstahl bei nicht hochgradig gesicherter Ware an? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;(Anm.: Wenn das Unternehmen Kennwörter, seien sie sonst so ausgefuchst, im Klartext speichert kann der User dies nicht wissen und könnte in diesem Fall genauso gut "Passwort" als Passwort gewählt haben. Oder gleich ein 90-Euro-Fahrradschloss für sein 900 Eur-Rad verwenden, welches dummerweise eine dem Besitzer weniger, dafür dem Dieb äußerst bekannte Schwachstelle verfügt)&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch Halt: &lt;i&gt;"Gestohlen..."&lt;/i&gt;, so wird der geneigte Foren-siker gerne argumentieren,&lt;i&gt; "Gestohlen wurde hier nichts."&lt;/i&gt;. Was zunächst stimmt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es wurde eher der Schlüssel mehrfach dupliziert und weitergereicht, an wen auch immer. Das ist natürlich etwas anderes, denn das Fahrrad selbst wurde ja nicht gestohlen. Noch nicht. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Da niemand aber das russische Radlette mitmachen möchte, muss wohl ein neues Schloss her. Von den Kosten abgesehen (sie sollen bei dieser Parallelwertung nicht mit betrachtet werden) entsteht ein Aufwand, den es ohne den Passwortklau nicht gegeben hätte. Präventives Schloss-Wettrüsten ist anstrengend.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch Halt: &lt;i&gt;"Der User sollte dankbar sein, auf sein mangelndes Sicherheitsbewusstsein hingewiesen worden zu sein"&lt;/i&gt;, heißt es ebenso häufig. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieser Euphemismus glänzt mit einem Funken Wahrheit: Und zwar dann, wenn dasselbe Passwort bei mehreren Diensten gleichzeitig Verwendung findet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun ist es so: Wer immer sich die Mühe macht - und das Netz wäre nicht das Netz würde sich nicht irgendwer zu irgend einem Thema äußern - wird feststellen, dass mit der Zeit die Anzahl der im Netz angesprochenen Dienste wächst. Je nach Nutzungsgrad recht schnell und intensiv:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;eBanking&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ebay, Amazon, usw. usf.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Webmail-Dienst (-Dienste, je nachdem)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Eventuelle Zugänge für und zum Arbeitsplatz&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Messenger &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Social Networks (Facebook, Stayfriends, etc. pp.)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Verschiedene Multiplayer-Spiele, allen voran MMOGs und deren Kontoverwaltung,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;...&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Würde man für jeden Dienst gesonderte Kennwörter verwenden und diese regelmäßig austauschen, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der größtmöglichen Sicherheitsrichtlinien für Kennwörter (nichts aus dem Wörterbuch, nichts Kurzes, Verwendung von Zahlen, Groß- und Kleinschreibung sowie Sonderzeichen, ...) dürfte der User bald seine Online-Zeit bald ausschließlich mit dem Ändern von Kennwörtern verbringen. Denn nicht selten kommt man im Laufe seines Online-Daseins auf über 100 Dienste.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weswegen zahlreiche Benutzer wiederum (un-)bewusst Abstriche in Kauf nehmen um Bequemlichkeit zu erlangen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sicherheit vs. Usability: Es dürfte deutlich sein, dass beide Extreme nicht praktikabel sind, weswegen sich nicht wenige Benutzer schon mit verschiedenen Zwischenlösungen anfreunden, bzw. angefreundet haben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch wie immer man zu dieser Frage steht: Die Entscheidung obliegt dem Betroffenen allein und, viel wichtiger noch: Es hat niemand das Recht, ungefragt "Erzieher" zu spielen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wobei, Hand aufs Herz: Die Erziehungsfunktion spielt für die Frage, ob der Daten"klau" gerechtfertigt ist oder nicht, gar keine Rolle. Für die sich hieraus ergebene Kausalität ist es unerheblich, ob der User hier zu triviale Kennwörter verwendet hat oder nicht, da zweifelhaft ist, ob für den Zugriff auf mehrere tausend Datensätze der Zugang eines Otto-Normaluser-Kunden verwendet wurde. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Viel Wahrscheinlicher ist ein Zugriff über eine andere Sicherheitslücke.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Doch Halt:&lt;i&gt; "Selbst Schuld, wenn Firmen nicht genügend Geld in die Sicherheit der Daten investieren"&lt;/i&gt;, ist ein oft verwendetes Argument. Und ja, auch das kann man betroffenen Unternehmen durchaus vorwerfen - man täte gut daran, in Zukunft eigene "Gruppen" zu engagieren und sie ordentlich zu bezahlen. Teilweise sollen sogar &lt;a href="http://www.golem.de/1106/83967.html"&gt;SQL-Injections zum "Einbruch" geführt haben&lt;/a&gt;, was wiederum für das Unternehmen besonders peinlich ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Stellt sich jetzt wiederum die Frage aus Nutzersicht: Und nu?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sollte ich als User, dessen Daten hier weiterwandern, dafür dankbar sein, dass die Guten meine Daten haben? Und sind es überhaupt die Guten? Will ich, davon abgesehen, überhaupt meine Daten Dritten überlassen? &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wahrscheinlich nicht. Man stelle sich vor, es gäbe bei der Registrierung einen Passus wie folgt:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;blockquote&gt;[ ] Ich stimme zu, dass meine Kennwörter und sonstigen persönlichen Daten in regelmäßigen Abständen von Dritten, namentlich nachfolgend "die Guten" genannt, kopiert werden können. &lt;/blockquote&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es sei jedoch versichert, dass die wirklichen harten Jungs und Mädels, die sich bei einem solchen Dienst anmelden, mit Sicherheit ein besonderes, anderes Kennwort verwenden und auch sonst nicht sonderlich ehrlich sein werden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mit Ausnahme eines gewissen Menschenschlages, der getrost den virtuellen Datennudisten hinzugerechnet werden kann. Für jenen sollten die jüngsten Hacks aber nicht wirklich ein Thema sein (zumindest nicht in Bezug auf die Sensibilität persönlicher Daten).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schließlich:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie immer man zu den betroffenen Unternehmen oder gar den diversen Hacker-Gruppierungen stehen mag: Der User ist immer das Opfer. Und keiner hat es verdient - egal wie &lt;a href="http://www.golem.de/1106/84156.html"&gt;moralisch anrüchig&lt;/a&gt; der Dienst auch sein mag - hat diese Übergriffe verdient.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Somit trifft eine eine weitere Erkenntnis nicht wenige Menschen weitaus schwerer: der Widerspruch zwischen "Die Guten, die Site XYZ hacken" und "Die Bösen, die den Dienst hacken, bei dem ich registriert bin". &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es ist eben doch nicht alles Schwarz und Weiß - und man sollte vorsichtig sein mit den Geistern, die man rief, denen man jedoch zumindest zujubelte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-3866872373120283734?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/3866872373120283734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=3866872373120283734' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3866872373120283734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3866872373120283734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/06/die-guten-die-bosen-und-die-user.html' title='Die Guten, die Bösen und die User.'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-8397258667550269438</id><published>2011-06-09T22:47:00.001-07:00</published><updated>2011-06-09T23:39:54.382-07:00</updated><title type='text'>Darkfail</title><content type='html'>Wer gerne Diablo im Dreieck spielt, eine sog. "Squad" bestehend aus drei pervertierten und danebendigitierten Pokemon-Kreaturen zur Massenschlacht zu Felde führt, sich gerne den Kopf gegen die Wand donnert und dabei laut "Wenn du glücklich bist und du weißt es - ist es Sünde" singt, der ist bereit für: Darkspore.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die ursprüngliche Idee, die K(r)ampfader Spores zu extrahieren und als eigenständiges Spiel zu verkaufen, ist vom Grundsatz her nicht schlecht. Anpassbare, frei gestaltbare Figuren mit frei auswählbaren Fähigkeiten ziehen je nach Erfordernis in die Schlacht. Und weil gute Massenmörder ungern einsam sind, geht der Spaß auch als Gruppe. Gute Idee.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schlechte Umsetzung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer immer die Idee hatte, ein optionales Gruppenelement (Online-Schlachten) mit Online-Zwang zu verknüpfen, selbst wenn man gerne nur allein spielen möchte, gehört selbst als Figur in die produktgewordene Zumutung namens "Darkspore" implementiert. Wer dann noch ständig zufällige Verbindungsabbrüche und Login-Probleme als Feature erachtet, sollte ebenfalls integralter Bestandteil des Kreaturen-Verunstalters werden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Überhaupt: Die Möglichkeiten der Kreaturengestaltung sind begrenzt, die Fähigkeiten sind vorgegeben. Das dürfte das erste sein, was dem geneigten Sporisten auffällt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Story, sofern man das kurze Gerede aus dem Off zwischen den einzelnen, viel zu kurz geratenen, Leveln als solche beschimpfen möchte, ist schnell erzählt: Gen-Versuche hier, Probleme dort, Schöpfungen wenden sich gegen einen und alle fliehen. Irgendwer wacht dann auf und soll die Schande aufwischen. Und jetzt sei geraten, welcher Weltall-Hausmeister gerade aufgeweckt wurde? Richtig. Aber Gott sei Dank ist man nicht allein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine freundliche Stimme, die man nur hört und nicht sieht - es ist ja die Stimme des Schiffes, auf das man sich befindet - erzählt einem die Story. Mit der aufgeladenen Emotion eines 80er Jahre Film wird die K.I. einem fortan erklären was geschehen ist. Ab und zu gibt es noch Sightseeing-Tipps zwischen den zahlreichen Kämpfen ("Sieh nach unten. Da ist ein Wasserfall, er erinnert an die ganze Schönheit"... "sieh hin"? Wie bitte? Sieh doch selbst... Was ist denn das für ein Ton).&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Von Zeit zu Zeit gibt es sogar Videos. Diese sind aber weniger aussagekräftig als ein Stummfilm von einem Blinden über einen Maulwurfsbau bei Nacht.  Das war's auch schon mit Story.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Tank-Heiler-DPS-Konzept ist so konsequent umgesetzt worden wie die Idee des taschenlosen Taschenbuches. Während in den ersten paar Stufen der Gedanke eines Prügelknaben mit Heil-Backup insbesondere in Gruppen regelmäßig dieselbe Präsenz besitzt wie ein Sauerstoffmolekül im Weltraum, trifft einen einige Stufen später die Erkenntnis wie ein Schlag ins Gesicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Solospielbarkeit nimmt von Level zu Level schon allein deswegen rapide ab. Ein Heiler allein ist auf Dauer genauso effizient wie es bei einem Solo-Tank oder - DPS der Fall wäre. Dass für den "höheren Schwierigkeitsgrad" nach dem viel zu kurzen ersten Part (Anmerkung: Der einzige Part mit "Story", sonst rauschen die Stufen wie ein Durchlauferhitzer seelenlos vorbei) überhaupt eine Solomöglichkeit existiert ist demnach verwunderlich. Genauso gut könnte über dem Button  ein "Solospiel macht frei" stehen, es wäre nicht unehrlicher.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Gruppenfähigkeit gestaltet sich im Grunde als recht angenehm. Da offensichtlich viele erfahrene Spieler unterwegs sind, scheint die Idee, wonach sich jemand nach dem fünften Tod des Tanks zum Heilen berufen fühlt, nicht gänzlich abwegig. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Andererseits erlaubt das Spiel jedem auf alles zu würfeln. Spezielle temporäre Sammelbuffs (Items, sog. Katalysatoren, die einem je nachdem verschiedene Vorzüge für die Dauer der Schlacht und sog. von Stufe zu Stufe gewähren) können von jedem eingesammelt werden: So geschieht es nicht selten, dass Tanks sich die +Heilung-Items eintüten, die ggf. beim Heiler der Gruppe besser aufgehoben wären. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Stört aber nicht, denn der ist klug genug sich die Nahkamp-Boni einzutüten. Na denn, Waldmannsheil.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Besonders spannend, zumal auch lustig wird es, wenn die Gruppe sich die Mühe macht, mehrer Level hintereinander anzugehen. Dabei verzichtet jeder auf die Abschluss-Bonusbeute und setzt alles darauf, auch die nächste Stufe zu packen. Vorteil, falls der Versuch gelingt: eine erhöhte Chance auf noch bessere Beute. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Scheitert allerdings der Versuch, weil jemand in der Twilight Zone zwischen Zusage und Spiel beim Laden zum Desktop zurückgeschickt wurde, wird die nächste Zone ungleich "spannender". Man stelle sich vor, man zöge in die Schlacht. Und beim Drachen kippt der Heiler hinter einem wortlos mit weit offenen Augen tot zur Seite. Pöff, verschwunden. Blöd. Aber eventuell ließe sich die Sache im Zuge einer Assoziationskettendebatte mit dem Drachen klären.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In DarkLol sieht die Welt anders aus: Wenn auf dem Schirm groß "Achtung, Horde!" prangert ist es höchste Zeit sein Testament zu vervollständigen und Flüche gen Entwickler zu entsenden: Diese Meldung bedeutet regelmäßig einen Massenzerg an Gegnern, die im Grunde einem alten Schlachtzug aus World of Warcraft-Zeiten ähneln. Mit dem Unterschied, dass man auf der falschen Seite steht und hofft, die Massenvergewaltigung hat bald ein Ende. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Tipp: Augen zu und sich woanders wünschen. Eventuell hört die Schlacht bald von allein auf.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Sollte man allerdings zu denen gehören, die aus dem Spiel getreten wurden: Pech gehabt, ihr erhaltet gar keine Beute - bis auf die eingesammelte, sofern der Krieger auf das purpurne Meisterwerk der Heilbegierde nicht zufälligerweise "Need" gebrüllt hat. Doch auch dafür gibt es übrigens einen ausgezeichneten Grund: Andere Helden. Denn je nach eigener Stufe kann jemand ab und dann locker über 40 Figuren besitzen. Mindestens. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese selbst Kakerlaken-Großfamilien neidisch machende Menge ruft regelmäßig nach Ausrüstung und das hat ebenfalls eine Begründung, die sanften Gemütern partielle Hirnlähmung beschert: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Stufe der steuerbaren Charaktere richtet sich nach dem Durchschnittslevel der getragenen Gegenstände. Unabhängig davon ob diese Gegenstände für den betreffenden Charakter sinnig sind oder nicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gut, wer diesen Teil verdaut hat, der dürfte darüber glücklich sein, dass der Spieler selbst auch einen Levelbalken hat, der immer fleißig mitzählt. Damit kann der geneigte Grinder neue Boni freischalten, wie zum Beispiel ein größeres Ausrüstungspotential für seine Kreaturen. Das bedeutet nicht, dass diese automatisch stärker werden - wer als Heiler doppelt so viel Geisteskraft tragen könnte wie kritischer Schaden, dem steht es frei dennoch auf Schaden zu skillen. Könnte ja wichtig sein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gibt jedoch auch positive Seiten an Darkspore. So gibt es dem erwähnten Levelbalken noch zahlreiche Items, die in einem selbst die guten alten Jäger- &amp;amp; Sammler-Reize herauskitzeln. Das ist fein und schön, motiviert ungemein. Auch das Risikospiel von Stufe zu Stufe ist gelegentlich ganz unterhaltend.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Allerdings überwiegen die Frustmomente ungemein. Bezeichnenderweise möchte der Autor dieser Zeilen auf einen hilfreichen Zen-Meister-Workaround zum oft begegneten Login-Problem hinweisen, während er sich durch Herausnahme des eigenen Hirnes geistig als auch seelisch vom Spiel verabschiedet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;"Bei Einlogproblemen hilft es, zwei mal in das Feld für das Kennwort hinein zu klicken, das Kennwort einzugeben und drei mal um den Einlogbutton zu kreisen. Danach sollte der Login funktionieren"&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-8397258667550269438?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/8397258667550269438/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=8397258667550269438' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8397258667550269438'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/8397258667550269438'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/06/darkfail.html' title='Darkfail'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-1111263686845740157</id><published>2011-06-08T00:37:00.001-07:00</published><updated>2011-06-08T01:29:17.420-07:00</updated><title type='text'>Der Nerf, das unbekannte Wesen</title><content type='html'>Was macht man, wenn man feststellt, dass die gewählte Klasse nicht allein auf der virtuellen Welt ist? Richtig, sich vergleichen. Und was fällt einem ein, wenn jemand anderes etwas kann, was man selbst eben nicht kann? Richtig: traurig sein. Wenn sich die Vorfälle häufen gibt es nur eine Lösung:&lt;div&gt;Der Nerf muss her.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Nerf war vor vielen Jahren fast ausgestorben, kaum jemand kannte ihn. Er zeigte sich regelmäßig auf Schlachtfeldern, wenn der Schwertträger allzu spät feststellte, dass sein Gegenüber mittlerweile auf die Handfeuerwaffe umgestiegen war. Wenn Land A erfuhr, dass Land B neuerdings unter die Atompilz-Züchter gegangen ist. Oder im Falle, dass man noch damit beschäftigt ist den erdnahen Overkill zu planen während jemand anderes die geostationäre Umlaufbahn schmückt wie einen überreifen thermonuklearen Weihnachtsbaum.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Nerf verschwand dann jedoch in den Untergrund, denn in der  Zwischenzeit lernte man durch gezielte Nachrüstung Defizite zu beseitigen. Alles andere als ein fruchtbarer Nährboden für das ausgestorbene Tierchen.  Doch sollte seine Zeit wieder kommen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mit den MMOGs.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Seit es die Möglichkeit gibt, sich mit alles und jedem zu vermessen, gibt es nun auch wieder eine akute Daseinsberechtigung für unseren allseits beliebten Nerf. Seine Hauptnahrungsmittel ist die ganze Tragik menschlichen Daseins: Zwei gleiche Klassen stoßen sich ab (was insbesondere unter Heilern zu Wut- und Dschihadausbrüchen führt), während zwei unterschiedliche Klassen (von Natur aus) Stärken und Schwächen besitzt, die der jeweils andere leider oder dankenswerterweise nicht hat.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nun leiden gerade Spieler unter einem Aspekt: einer Wahrnehmungsstörung. Schwächen werden gar nicht erst betrachtet, zumindest relativiert, wohingegen Stärken hervorgehoben werden als würde die jeweils andere Klasse einen gigantischen "I win"-Button auf den Schirm haben, der immer dann wie ein brennender Christbaum fröhlich nach Aufmerksamkeit ruft.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kaum ist diese unumstößliche Tatsache festgestellt, wird es auch Zeit für die sofortige Suche nach unserem beliebten Tierchen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zuerst wird die Petrischale gesucht, welche in aller Regel ein oder mehrere Foren darstellen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Anschließend wird sich, sofern nicht schon geschehen, registriert und schon wird ein oder werden mehrere Beiträge verfasst. Dies ist der Lockruf, der in aller Regel immer gleich, jedoch zumindest ähnlich aussieht:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Unfassbarkeit&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was ist geschehen, Nennung der Ziel-Klasse&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Feststellung der eigenen Unfehlbarkeit&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was ist geschehen: Wiederholung&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ruf nach Nerf (wichtig, eigentlicher Lockruf)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Unfassbarkeit&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ausrufezeichen um die eigene Wut zu unterstreichen&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ganz allgemein ist dieser Ruf schon ausreichend um das Tierchen aus seinem Versteck zu locken und maßgeblich zu seiner Verbreitung beizutragen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber ein Nerf will gut gefüttert werden, da reicht ein einmaliges Bekenntnis nicht aus.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das ist der Grund, wieso gerade Spiele mit parallel zueinander existierendem PVP- und PVE-Inhalten weitaus häufiger mit Nerfs gesegnet werden als eine gut gepflegte Darmflora mit Baktieren. Zwischen beiden Vergleichen gibt es neben der Populationsrate noch einen Vergleich:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn ein Mangel von Nerfs und Darmbakterien ist für das allgemeine Wohlbefinden im gleichen Maße schädlich wie ein Überfluss. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenig Nerfs machen Entwickler stutzig, denn dies ist in aller Regel - wenn nicht zwangsläufig - ein Alarmsignal für ein umkippendes virtuelles Ökosystem. Größtes Indiz: Es gibt zwar wenig frei umherschwirrende, dafür aber fokussierte Nerfs auf wenige Klassen verteilt. Kritisch, muss häufig "repariert" werden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zu viele Nerfs, hingegen, sorgen für Frust. Denn einerseits sind Nerfs gerne Träger von "Trollen", welche sich immer wieder magisch angezogen fühlen und bei "LoL", "Rofl", "STFU" und "L2P" fröhlich jauchzend in Rudeln jagen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Andererseits fühlen sich Entwickler gerne dazu berufen, Stellung zu beziehen um die Gemüter zu beruhigen. Was in aller Regel erst überhaupt den Fokus auf Klasse XYZ lenken kann (wenn auch nicht: muss) und häufig (aber nicht: immer) zum späteren Nerf führt. Ein klares Bekenntnis zum häufig unterschätzten Tierchen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir alle, insbesondere die Spieler, sollten daher der Existenz dieses Lebewesens nicht unter-, sondern eher wertschätzen. Es ist untrennbar mit der menschlichen Existenz verbunden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Würde man ein MMOG ohne Nerfs haben wollen, müsste man - unter Berücksichtigung der menschlichen Eigenart - die Einheitsklasse haben, als spielbare und nicht spielbare Charaktere. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jedoch ist dann davon auszugehen, dass wieder nach dem Nerf-Tierchen gerufen wird - und zwar zwischen Entwicklern und Spielern.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-1111263686845740157?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/1111263686845740157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=1111263686845740157' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1111263686845740157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1111263686845740157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/06/der-nerf-das-unbekannte-wesen.html' title='Der Nerf, das unbekannte Wesen'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7820563503927140518</id><published>2011-06-06T01:16:00.001-07:00</published><updated>2011-06-06T02:27:43.804-07:00</updated><title type='text'>Herr der Ringe Turbline - Endlich Zuhause angekommen</title><content type='html'>&lt;div&gt;Eine Sekunde, bitte. Ich bin mitten im Umzug und hatte kaum Zeit mich herzurichten. Aber der Kaminplatz ist frei und einen Couchplatz gibt es ebenso. Nun, ich habe mich schnell eingerichtet (zumindest im wesentlichen), denn es ist ungemein gemütlich. Geworden. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das war nicht immer so. Mit Graus erinnere ich mich an vergangene Zeiten. Aber das ist vorbei. Lasst uns gemeinsam einen Blick in das große Buch der "Mark-my-Words"-Aussagen werfen und blättern.... mmh...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;"Weltuntergang im Mai"&lt;/b&gt;: nein. Da war Grillen angesagt. Außerdem ist ein Samstag ungünstig.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;"Lotro wird schlimmeres Pay2Win als ROM anbieten":&lt;/b&gt; nein. Aber nicht weit entfernt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;"Spanische Gurken sind satanische Phallussymbole für dekadente Völlerei"&lt;/b&gt;: nein. Aber für religiöse Fundamentalisten ist jede Seuche ein vorweihnachtliches Entrückungsfest.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ah, hier... &lt;b&gt;"Turbine übernimmt das Lotro-Europe-Geschäft"&lt;/b&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Vielen war es klar, die Anzeichen waren deutlich: Turbine hat sich Herr der Ringe Online Europa  zurückgeholt und beglückt EU-Spieler mit der ganzen US-Servicefreude.&lt;/i&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Herrlich, wurde aber auch Zeit, denn vielen Menschen war schlicht und ergreifend nicht klar, was ihnen überhaupt entgangen ist. Trotz zahlreicher Bele(e)hrungsversuche der Spieler erwiesen sich ihre Mitstreiter regelmäßig als lern-, beratungs- und im großen Maße vernunftssistent. Kant hätte sich im Grab ver, nun, kantet. Lessing hätte sich gleich die nächste Parabel aus den Rippen schneiden müssen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dabei waren die Vorteile sonnenklar, wenn die Menschen nur vorab ordentlich nachgedacht hätten. Gar missionarischer Eifer wurde einem da abverlangt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Missionarischer Eifer benötigt Wiederholungen, denn Wiederholungen bilden die Grundlage einer stabilen Wahrheit. Außerdem kann man sich besser an das erinnern, was einem die Nerven mit Salzsäure übergoss. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachfolgend einige unumstößliche Wahrheiten:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Erst einmal das Wichtigste: Patches. Jeder mag sie, jeder will sie, am liebsten gestern eher noch als heute. Das Problem bisher: Codemasters. Denn bevor ein Update in Europa eingeschlagen ist, musste es zuvor an Codemasters vorbei. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dies führte regelmäßig dazu, dass die größenteils nicht wirklich fehlerfreien Nachbesserungen (die ihrerseits regelmäßig um Nachbesserung baten und manchem US-Mitstreiter das Spielen verwehrte) nur sehr spät in Europa einschlugen. Gerne wurde auch auf den Patch zum Patch gewartet. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Eine unerträgliche Qual, denn der Spieler hat ein recht auf schnelle Nachbesserungen. Die paar Bugs schrecken das  Feature-Suchtopfer nicht ab und im Zweifelsfall gilt: andere trifft es immer zuerst. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Codemasters, hingegen, verfolgte offensichtlich eine Strategie des Spielerschutzes. Das biss sich hin und wieder mit der brachialen Unmündigkeit des Spielers - freie Fahrt für freie Spieler, Patch in Sicht, alle Mann gen Bugboard. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Codemasters hörte die Rufe allerdings nicht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dieser Nachteil geht jetzt flöten, ab sofort kommt jeder Spieler weltweit in den Genuss einer Open Beta, ohne gesondertes OptIn Verfahren. Ein deutliches Plus in Richtung Kunde, denn der darf sich über Patches im Stile eines entgleisten Transrapids freuen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein weiterer Vorteil ist der Zugang zu den Social Diensten. Ab sofort darf jeder überall schreiben, das Wiki bekritzeln und sich selbst verewigen. Das ging vorher nicht, denn wie aus zuverlässiger Quelle bekannt, zierte sich Turbine bzgl. der Schnittstellenentwicklung für Nicht-US-Spieler. Stetige Nachfragen wurden mit Trost gesegnet. Die Wege Turbines sind eben unergründlich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Jetzt, wo alles aus einer Hand kommt, braucht es diese Ängste nicht, denn jetzt wird alles gut. Während vorher nur Lesen erlaubt, wohingegen das Schreiben - insbesondere in den Foren - nur mit Hilfe eines US (Beta-)Accounts möglich war, kann jetzt jeder alles. Egal ob US-, Deutscher, Franzose, usw. usf. Es wächst eben alles zusammen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Natürlich ist Mitteilungsbedürftigkeit kein One-way-Ticket. Dank Turbine-Accounts kann der Frust in den durchweg sauber moderierten Foren losgelassen werden - gerade auch im Hinblick auf die Patch-Qualitätsverbesserungen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bekannte Gesichter, die sich früher über gelöschte Postings und Threads ärgerten und vor einer überschüssigen Euphorie warnten, können hier getrost ignoriert werden. Für derlei Schund ist in Foren auch kein Platz.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Denn das Forum dient Turbine als Feedback-Plattform, nicht als virtuelles Stuttgart-21-Demo-Trainingslager. Gibt für alles einen Thread. Und zwar nur einen. Der Traum eines jeden Moderators. Für Danksagungen und Co. gibt es natürlich stets die Möglichkeit auf mehrere Beiträge zu expandieren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Den Atem kann man aber regelmäßig dann verlieren, wenn man voller Entzücken erfährt, wie schnell Forenverwarnungen ausgerufen werden. Da könnte der eine oder andere bekannte Codemasters-Forentroll auf einer Ebene mit dem satirischen Dauernörgler gestellt werden - und, Hand aufs Herz, verdient haben sie's: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wer komplizierte Texte verfasst, die schon deswegen niemand versteht, benötigt ganz gewiss keine Daseinsberechtigung. Beiträge sind kurz, trivial, einprägsam und im Stille eines alt-chinesischen Vierzeiles verfasst. Alles andere ist Schund und gehört abgestraft.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Davon abgesehen dürfte die häufig kritiserte Übersetzung Lotros jetzt ebenfalls über einen Qualitäts-Buff verfügen. Wie oft wurde über eine schlechte Übersetzung geklagt - bald gehört dies der Vergangenheit an. Die Sabotage-Aktionen CMs sind damit Geschichte, Hurra und Willkommen du grandiose Zukunft.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So, das war's auch schon. Im wesentlichen. Die Zukunft wird im Detail zeigen ob alles nicht noch weitaus besser und schöner wird als zunächst befürchtet. Die tyrannische Vorherrschaft CMs ist damit vorbei und wir können uns jetzt alle über ein neues Zuhause freuen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Alles in allem hat der Wechsel zu Turbine nur positive Seiten. Insbesondere die stufenlose Weiterleitung vom Charaktertransfer Codemasters (Seite 1) zur Angabe der Kreditkartendaten (Stufe 2) für eventuell spätere Einkäufe war einladend genug. Ein wohliges Gefühl kommt auf und ein großes "Home Sweet Home" prangert nun über meinem Lotro-Account. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mehr habe ich bislang auch nicht ausgepackt. Komme ich bestimmt noch zu,&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7820563503927140518?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7820563503927140518/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7820563503927140518' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7820563503927140518'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7820563503927140518'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/06/herr-der-ringe-turbline-endlich-zuhause.html' title='Herr der Ringe Turbline - Endlich Zuhause angekommen'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7225524091412837134</id><published>2011-05-13T10:44:00.001-07:00</published><updated>2011-05-13T12:11:36.673-07:00</updated><title type='text'>Der Homo Nervnuss</title><content type='html'>Es gibt auf der Welt gute und schlechte Dinge. Je nach Sichtweise. Die einen mögen Donuts, die anderen umarmen lieber ihren Salat. Wiederum andere mögen Fußball und so mancher ritzt sich gerne seinen Nachnamen ins Handgelenk (was bei ausreichender Länge dazu führt, dass die Mortalitätsrate unter dieser Hobby-Anhängerschaft auch mal steigt - und übrigens erklärt, wieso sich nur jene begeistern können, die möglichst ein- oder zweisilbige Nachnamen besitzen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche mögen Dinge, weil andere sie hassen. Diese Gattung Mensch, auch bekannt als "Homo Nervnuss" besitzt einen eindeutigen Drang zur Selbstdarstellung mittels Abgrenzung. Und je sichtbarer die Grenze, desto eindeutiger die Präsenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun lebt dieses kleine Wesen häufig nicht sehr lange. Denn manche Dinge werden aus gutem Grund abgelehnt, so beispielsweise Gift. Und Gift-Befürworter haben es im Leben bekanntlich nicht leicht. Daher sucht sich diese evolutionäre Sackgasse häufig einen Nischenplatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine dieser Nischen sind Programmiersprachen und Betriebssysteme. Wenn die Mehrheit der Welt sich einig ist: Wir hassen es, ist dies, ähnlich wie bei Regenwürmer das Geräusch herabprasselnder Regentropfen, das Signal zum Auftauchen und zur Paarungssuche. Der allgemeine Balztanz findet seinen regelmäßigen Höhepunkt im allseits beliebten "Trollen" in Foren oder, für Menschen, deren Mut sich antiproportional zu ihrer Lebenserwartung verhält, auch von Angesicht zu Angesicht im realen Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich erst genoss der Autor dieser Zeilen einen leicht verdorbenen Installationssoftware-Tropfen edelsten Jahrgangs mit einer verschrobenen Scriptsprache. Diese, mit der Eleganz eines nach vier Monaten exhumierten Leichnams gespickte Ausgeburt der Hölle erlaubte sogar das Entwickeln eigener Installations-Zwischenseiten. Angesichts der Tatsache, dass man sich bisher schon halb durch die Verwesung geackert hatte, sprühte man vor Freude zu erfahren, wie denn auch diese Hürde zu meistern sei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... dabei war die Aussage "Pain in the ass" so motivierend wie die Bitte des Arztes an die Familienmitglieder, für die Diagnose den Raum zu verlassen. Und tatsächlich: Das Design einer eigenen Seite war ungefähr so prickelnd wie eine ambulante Hirnentfernung. Damit war ich nicht allein (mit der mangelnden Motivation, nicht der Amputation).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Sekunde, keine Angst, man halte doch ein: Sir KnowALot ritt um die Ecke und konstatierte das lang Erwartete: Das sei doch toll. Überhaupt sei alles viel besser als vorher. Ein klares Outing: Hier haben wir einen Vertreter der vom Aussterben bedrohten Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Interessante hierbei ist, dass der natürliche Lebensraum erst richtig zur grünen Zone wird, je länger, häufiger und ausgiebiger jemand über die Fremdheit, mangelnde Logik beklagt. Es scheint sich um das Pheromon derer zu handeln, die davon angelockt nach Nicht-Gleichgesinnten suchen (sonst wäre es kein lebensfreundlicher Ort).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun mag es ja sein, dass nicht alles, was kompliziert ist, automatisch etwas Schlechtes darstellt. Nein, mit Sicherheit nicht - Raketen sind komplex, Autos sind komplex, MMOGs können komplex sein - auch wenn es die Spieler dahinter nicht sein müssen. Aber nicht alles, was kompliziert ist bedarf eines Anwaltes zur Existenzfortsicherung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand würde auf die Idee kommen, eine solarbetriebene Taschenlampe ohne Akku auf ihren Sinngehalt abzuklopfen. Oder gar solarbetriebene akkulose Heizstrahler für den praktischen Einsatz in der Wüste. Wie wäre es mit einer Tastatur ohne Tasten. Oder M&amp;amp;Ms-Sortierwettbewerbe. Oder vertikale Scrollbars auf Panoramabildern?&lt;br /&gt;Mit Sicherheit springt jemand um die Ecke und erklärt den Sinn, sei gestattet, geschenkt - und vielleicht ist es auch die empathieschwangere Ader des Schreiberlings die dafür Sorge trägt, dass vom Aussterben bedrohte Arten ein Habit erhalten, das ihrer würdig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch eigentlich ist dies nicht nötig. Eine Diskussion in gängige Linuxforen etwaiger Derivate offenbart einen wahren Zoo jener Gattung. Wobei es nicht einer gewissen Tragikomik entbehrt, dass ihre Daseinsberechtigung zugleich ihr größtes Hindernis ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während nämlich ein Teil die Annäherung an gängige Betriebssysteme als Ziel zur endgültigen Marktdurchdringung eines Linuxes im Desktopbereich erachten, fühlt sich die andere Seite bedroht. Jener Teil, der unter anderem in jeder zweiten Zeile durchscheinen lässt, dass die einzige Motivation zur Weiterentwicklung irgend einer Programmbibliothek darin begründet läge, wonach es eben _nicht_ ein allgemein einfaches und anerkanntes System sei um das man sich kümmere.&lt;br /&gt;Nerds sind bekanntlich unter anderem deswegen welche, gerade weil sie zahlenmäßig eingeschränkt sind. Kein Wunder also, dass sich darunter eben jene Nützlichkeitsseparatisten befinden die zum Bürgerkrieg ausrufen. Und das ist verständlich.&lt;br /&gt;Es geht ja schließlich um deren Existenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch gibt es Wege der friendlichen Koexistenz, die sich hauptsächlich dadurch von der Utopie erheben, wonach sie auf triviale Weise umsetzbar sind. Die Quintessenz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lasse reden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7225524091412837134?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7225524091412837134/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7225524091412837134' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7225524091412837134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7225524091412837134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/05/die-programmiersprachen-und-du.html' title='Der Homo Nervnuss'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-3199808708153200164</id><published>2011-05-04T22:40:00.000-07:00</published><updated>2011-05-13T10:33:02.865-07:00</updated><title type='text'>Parschipp. Elitepanther. Neun.de - jetzt ist aber auch mal gut</title><content type='html'>Zappt man durch die Werbung kommt man nicht umhin zu denken, dass die meisten Menschen auf dieser Erde Solisten auf der Suche nach der richtigen Hälfte sind. Was anfangs noch als schöne Idee galt, bei deren Anblick soetwas wie Entzücken und Erstaunen auftrat, ist nun der Punkt erreicht, an dem sich Verwunderung und Entsetzen einstellt. Und jene Emotionen nehmen mit fortlaufender Tageszeit an Intensität zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tagsüber ist die Welt noch in Ordnung - zwischen Kalkfraß, Zahnsteintuning und dem Versuch, längliche Vollzuckersahnetörtchen mittels Sportler als Wellnessnahrung zu verkaufen mischt sich das zarte Gesicht einer ganzkörperhochgesteckten Enddreißigerin, die darauf hinweist, den perfekten Mann gefunden zu haben, nachdem sie von ihren Freundinnen erst dauerbequatscht werden musste.&lt;br /&gt;Dann sieht man ihn: Schlecht rasiert, sportliche Kleidung, hat Erfolg. Sie hat auch Erfolg. Und erfolgreiche Menschen suchen keine Unterschicht, sie suchen Gleichgesinnte. Wo anders kann man jene finden als auf einem gemeinsamen Portal? Willkommen auf "Sex &amp;amp; the Money" - meinten Sie "Liebe?" - Äh, ach ja, stimmt ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch mittlerweile steigert sich der Spaß. Damit nicht nur junge einsame karrieregeile Menschen den Mann fürs Leben finden, gibt es die passende Werbung für jene einsame karrieregeilen Menschen, die alt sind - und passenderweise ebenfalls den Partner fürs (Rest-)Leben suchen.&lt;br /&gt;"Anfangs war ich mir nicht sicher, aber dann habe ich mich registriert und die haben den perfekten Partner fürs Leben gefunden".&lt;br /&gt;Natürlich kostet die Registrierung Geld und dass Menschen gerne dazu neigen, Gekauftes umso positiver zu bewerten je häufiger sie dafür eben Bares hinlegen beweisen Bewertungen auf gängigen Kaufplattformen. Der gekaufte Partner muss eben gut sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während also zwei lebende Denkmäler im besten Endzeitalter gemeinsam gen Versteinerung schwinden, kommt schon die nächste Werbung daher. Diesmal vollständig auf der Ehrlichkeitsschiene....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich habe gerne Sex mit Fröschen und esse in meiner Freizeit Tischbeine. Wenn ich nicht gerade beruflich von Autos angefahren werde um Versicherungsgelder abzugreifen, bin ich Nackttastaturpolierer in großen IT-Unternehmen mit ordentlicher Frauenquote" - Zapp, nächstes... "Manchmal verlaufe ich mich in meiner eigenen Handtasche, doch dann klingelt der Wecker und ich weiß, dass sich die Gummiwände um mich herum nie bewegt haben" - Zapp, der Nächste, bitte...&lt;br /&gt;"Ich mag Gesichter mit Mortadella" - Zapp - "Ich bin 1.60m, aber wenn du mich reibst, werde ich größer" - Zapp - "Ich mag Schlümpfe. Ich habe meine Gummipuppe blau angemalt und ihr ein schlechtsitzendes Kondom über den Kopf gezogen" - Zapp - "Manchmal setze ich mich aus Versehen auf meine Fernbedienung, aber dann mag ich es und kann damit meinen Videorekorder programmieren".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu viel Ehrlichkeit ist auch nicht gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazwischen brummt hier und da die Bitte, doch seinen Partner mal vom 10-Meter-Brett in das leergepumpte Schwimmbecken zu pushen, immerhin ist es Zeit für eine neue Bekannschaft. Da kommt Vertrauen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Später am Abend, wenn man der Meinung ist, man hätte schon alle Grausamkeiten menschlicher Abgründe erlebt, kommt irgendwas um die Ecke gewatschelt, schießt ein Loch in den Propangasbehälter und jagt sich fröhlich grinsend selbst in die Luft.&lt;br /&gt;Willkommen im Nachtprogramm für Moraldschihadisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein gutgebauter Mann sitzt am Esstisch mit einer tiefergelegten Enddreißigerin, die wohl ihre Libido aufgetischt haben muss und es nicht erwarten kann, dem ebenfalls von Sexsucht getriebenen und offensichtlich von derselbigen schwergeschädigten Version eines dauergrinsenden Deorollers zu erklären, dass sie eigentlich nur die deutsche Version einer spanischen Fliege sucht. "Komm, sag doch was du willst" - "Zahlen, bitte... aber schnell!".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere Werbung, gleiches Paar, am nächsten Morgen. Er will aufstehen, sie fragt ihn wohin des Weges, weil sie immerhin nicht nur für eine Nacht gezahlt hat. Leider kennt sich offensichtlich den Namen ihres P(r)achthengstes nicht, der dann kontert "Mein Name ist Jeff" - sie, ungläubig darüber, dass dieser reden kann und über einen eigenen Willen verfügt, reagiert mit einem großen Sorry und einer mehr als nur genervten Korrektur: "Ich werde doch wohl wissen wie du heißt!" (sinngemäß).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder andere Werbung, gleiches Paar, wohl derselbe Morgen. Er will gehen, versucht es zumindest. Wieder kommt es zur Namensverwechslung, diesmal zwischen Tür und Angel. Er korrigiert - sie wieder ungläubig. Kann ja wohl nicht wahr sein, dass der Gute seinen Namen wieder geändert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und immer wieder die Werbung, wonach sich hier nur jene melden, die das eine suchen - nicht mehr, nicht weniger. Wobei sich die Frage stellt, was noch "weniger" als gefühlloser Seitensprungsex ist. Eventuelle Swingerparties mit Einwegtaschen über dem Kopf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz vor der totalen Abschaltung sieht man dann noch die Ausgeburt der Improvisationshölle. Er, offensichtlich mit Haaren aus dem Bereich um den verlängerten Rücken, bringt mit einer sonoren Stimme auf den Punkt, was er meint für wahr zu halten (respektive: Was derjenige, der den viel zu klein eingestellten Teleprompter verbrochen hat, für richtig hält) - daraufhin Blitzschalte zu einer Frau, die das perfekte Gegenstück zum Mann sein könnte. Sie vervollständigt den telegeprompten Satz ihres Kollegen mit Robocop'scher Präzision und der Gefühlstiefe eines depressiven Presslufthammers:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Männer und Frauen... Beziehung.. alles blöd... Neues muss her". Und was läge da näher als das ultimative Leasing für Freunde des Full Contact Sports, die es mit der Treue genauso ernst meinen wie die beiden transistorgeschädigten Vollkornmüssliriegel? Eben - auf geht's, ans Telefon und...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... wieder eine neue Werbung. Zuckercallboys oder Ähnliches. Eine auf der Couch eines Fernsehpsychologen liegende Frau erklärt dem verständnisvoll zuhörenden Werbeopfer, dass sie natürlich von besagtem Angebot gehört habe. Der finale Schritt zur Emanzipation - freies Östrogen für die ganze Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei: Während Seitensprung und Powersex ihre Neuentdeckung im Internet feiern, gönne ich mir ein weiteres Bier und genieße die Tatsache, dass ich morgen noch weiß mit wem ich gestern zusammen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na denn: Prost.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-3199808708153200164?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/3199808708153200164/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=3199808708153200164' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3199808708153200164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3199808708153200164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/05/parschipp-elitepanther-neunde-jetzt-ist.html' title='Parschipp. Elitepanther. Neun.de - jetzt ist aber auch mal gut'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2556027549815001129</id><published>2011-04-04T00:24:00.000-07:00</published><updated>2011-04-04T00:45:16.117-07:00</updated><title type='text'>Rantologie: Sportwerbung essen Gehirn auf</title><content type='html'>In letzter Zeit hat die mittlere McFat und Sportschreck-Werbungsdichte zugenommen - kein Wunder, denn unter Winterspeck haben viele Menschen zu leiden und was läge da näher als den Menschen dort abzuholen wo er ist, respektive: liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber so langsam geht es mir auf die Nerven. Allein die neueste visuelle Ausgeburt der Hölle. Mehrere Fratzen, womöglich gestresste Menschen auf einem Feierabend-Suizidtripp, suchen Erlösung im Fernsehen indem sie ihrem Kamerabeichtvater erzählen wie sie sich selbst belügen um motiviert zu bleiben. Natürlich für jedes Wort ein anderes Gesicht ehe man beim alten zu genau hinguckt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Vielleicht - kriege - ich - mein - Hirn - nicht - auf - normalem - Wege - tot. Aber - körperlich - bin ich - schon - nahe - dran". Dazwischen beißt einer dieser Schweißzombies noch genüsslich in einen Kuchen und sorgt beim Krümelmonster vor dem Fernseher noch für den Identifikationsorgasmus "Oh, ja. Ja, die stopft sich das Zeug genauso in sich! Ja, iss es. Mmh, du willst es doch auch".&lt;br /&gt;Und am Ende "McDoof - eine Million Kunden - eine Million pro Stunde verdient".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann die andere Werbung... alte Menschen, junge Menschen, ausgelaugte Menschen - alle machen Sport und im schnellen Takt eines schlecht durchlauferhitzten Trance-LSD-Tripps gibt es diese monotone Stimme, die zum Sportdschihad ausruft:&lt;br /&gt;"Wir machen uns fett. Wir machen uns tot. Wir schwitzen uns leer. Wir saufen uns zu. Wir essen Gemüse, wir essen Kekse. Wir grinden XP, wir spritzen uns Tee. Wir trinken Wein, wir lassen's sein, wir laufen nachts und am Tage, gleich kracht's, was für ne Plage.&lt;br /&gt;Wir sind klinisch tot - was bist du?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es reicht so langsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch scheint es sich im RL genauso zu verhalten wie im Spiel: Während man sich selbst fragt, wieso man sich dem Lauf im XP- und Item-Hamsterrad geben muss, sind die Reiter der Grindokalypse schon auf dem Weg, den Tag des jüngsten Itemgerichts herbeizuläuten. Und Farmoses baut schon seine Arche um zwei Taten jeder Sorte mit über das große Contentloch zu führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leute: Sport ist toll, Bewegung macht Spaß - aber den Zeigefinger des moralischen Imperativs könnt ihr euch gepflegt dorthin schieben, wo auch die ganze Kohle eurer Opfer landet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2556027549815001129?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2556027549815001129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2556027549815001129' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2556027549815001129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2556027549815001129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/04/rantologie-sportwerbung-essen-gehirn.html' title='Rantologie: Sportwerbung essen Gehirn auf'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-3233098932709272830</id><published>2011-03-20T23:39:00.000-07:00</published><updated>2011-03-21T00:12:45.960-07:00</updated><title type='text'>Namidh News Network</title><content type='html'>Seit meiner mir selbst verordneten Zwangspause von Lotro hat sich einiges getan, worüber ich meine Leser hier kaum (bis gar nicht) informiert habe. Das hatte gleich mehrere Gründe, aber dazu an anderer Stelle. Viel wichtiger ist der tagtägliche bitterböse Zynismus, der einen begleitet - und der muss gehörig gepflegt werden. Daher: Mögen die Spiele beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lotro. MMorpgistan, nahe der Grenze zu Witzlawick. &lt;/span&gt;Trotz anhaltender Dauerkrise in japanischen Kernkraftwerken und dem kollektiven Schenkelklopfens der Erben Tschernobyls geben Entwickler Herrn der Ringe Onlines Entwarnung. So hätten diese eindrucksvoll bewiesen, dass die mittlere Halbwertszeit einer hochgradigen Verstrahlung keine mehrere tausend, sondern lediglich wenige Jahre im einstelligen Bereich beträgt. Außerdem rät man den Kraftwerksbetreibern dazu, mögliche Fehler einzugestehen, sie aber wenn möglich auf temporär eingestellte Aushilfskräfte zu beziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lotro. Codemasters-Foren. &lt;/span&gt;Nach dem atemberaubenden Hit "Wir kündigen wortlos 6-Monats-Abos" und dem Nachfolgerschlager "Wir kündigen auch 3-Monats-Abos (wortlos, Reloaded)" ist mit einer baldigen Liveperformance im Turbinestadl zu rechnen. Erste Groupies versammeln sich bereits im Codemasters-Forum und warten auf die baldige Einkunft eines Erlöse(r)s. Hierbei handelt es sich um die Zeugen Codemasters, deren Sprecher durch Alltagsschizophrenie und dem gebetsmühlenartigen Herunterrasseln des "Alles wird gut, Codemasters wird es schon richten"-Mantras mehr als nur angenehm auffallen.&lt;br /&gt;Gerüchte zufolge sollen CIA, BKA, Interpol und 250 Kilogramm waffenfähiges Plutonium auf besagte Sekte aufmerksam geworden sein - man ist gewarnt, bei einem möglichen Massenselbstmord Schlimmeres zu verhindern - oder zu forcieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;WoW. Cataclystierspritze, Lolpekistan.&lt;/span&gt; Der Machthaber "NARFdafi" sieht keinen Contenmangel und hält etwaige Demonstrationen für Propaganda Andersdenkender. Während die Raidiban uneingeschränkt zustimmt, droht sie den Casualgamern - die übrigens auch nicht anders denken, jedoch statt mit Schlachtzügen vielmehr mit neuem Content im Lowlevel-Bereich argumentieren - mit dem heiligen Flamewar.&lt;br /&gt;Uno-Kartenspielerverbände wollen eine Aufhebung des Natron-Doppelbeschlusses zwecks sofortiger Backpulvermischungskomplex-Errichtung. Eine Kuchenattacke soll helfen, beiden Parteien die Verbissenheit aus dem Gesicht zu zaubern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rift. Tiefseebohrungsstelle. &lt;/span&gt;Vertreter des ersten Erkundungstrupps sprangen vor mehr als einem Monat durch das Hype-Tor gen neue MMORPG-Gefilde. Ein wahres Meer eröffnete sich dem gelangweilten Heilssuchenden. Nach Errichtung einer Spaßbohrplattform mit der, Zitat: "wohl eindeutig grünsten Wiese von allen", fing man mit den ersten Erkundungsbohrungen an. In Ermangelung an Geduld und Wissen verfing sich der erste Bohropf bereits nach zwei Meter in der eigenen Plattform und ließ die Insel, mitsamt Besatzung, in die darunterliegende Spalte sinken.&lt;br /&gt;Dort angekommen entdeckten Vertreter aller MMORPGs eine neue Welt, die auch entsprechend in allen Nuancen leuchtete.&lt;br /&gt;Der erfahrenere Doktor VanWohrstellung hierzu: "Nicht alles, was leuchtet, ist auf Dauer gesund. Erfahrungsgemäß kommt ein Teil verschämt wieder - während der andere Teil dermaßen viele Brücken verbrannt hat, dass sich eine Rückkehr einfacher gestaltet als damals eine Flucht von Stalingrad". Wir berichten über mögliche zukünftige Entwicklungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ubisoft. Nahe am Abgrund&lt;/span&gt;. Wie SoftLeaks berichtete, war man bei Ubisoft vom Erfolg des eigenen Softwareschutzes dermaßen überzeugt, dass man auf diesen bei kommenden Titel verzichten wolle. Diese glanzvoll demonstrierte Fähigkeit zum geordneten Rückzug soll in Baden-Württemberg im Zusammenhang mit einem weiteren Projekt unterirdischer Ausmaße zum Einsatz kommen, gerade im Zusammenhang mit aktuellen Landtagswahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Und nun zum Wetter für MMOG-Spieler.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Heiß und regnerisch mit mehrfacher Auflockerung in den ersten 30 Minuten. Später einsetzender Sonnenschein bei regelmäßiger Wolkenbewegung von Osten nach Westen. Nach zwei Stunden wiederholt sich das Wetter mit gemütlicher Regelmäßigkeit.&lt;br /&gt;Aktueller Pollenflugkalender: Polygonale Schauer über Ostwest. Allergiker sollten Details abschalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das waren die Nachrichten. Wir melden uns, wie gewohnt, irgendwann wieder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-3233098932709272830?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/3233098932709272830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=3233098932709272830' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3233098932709272830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/3233098932709272830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2011/03/namidh-news-network.html' title='Namidh News Network'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-1582369602356375173</id><published>2010-12-23T04:17:00.000-08:00</published><updated>2010-12-23T04:41:06.153-08:00</updated><title type='text'>Wenn der fünfte Taure brennt, ...</title><content type='html'>Wenn der Nebel sich lichtet und die Vernunft die Abwesenheit vom Verstand zu übertünchen versucht, ist es an der Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Es weihnachtet in den MMOGs und das ist traditionell der Moment, an dem die Kunst des deplatzierten Kitsches seine virtuelle Daseinsberechtigung sucht und, traurigerweise, findet. Wer sich davor schützen möchte, muss sich mit einem Block, einem Stift und genügend Dosenfutter im Keller einsperren. Selbsterhaltung als Motor der Selbstgeißelung. Willkommen in der Weihnachtszeit.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das virtuelle Verwandten-Versteckspiel, das man früher einst zu diese  Jahreszeit pflegte, funktioniert schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Egal was man spielt: Irgendwo hüpft irgend ein Typ mit roter Nase und Blähbauch vor den Karren und bietet einem seine Geschenke an. Im echten Leben wäre dies ein Grund, das Brems- mit dem Gaspedal zu verwechseln, aber in der virtuellen Welt fährt man ohne Konsequenzen einfach hindurch. Oder bleibt dank Kollisionsabfrage einfach stecken - was Nachmachern im richtigen Leben regelmäßig die Kunst der metall'schen Deformation ihres Wagens vor Augen führt (besser bekannt als "Full Contact Reality Check").&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Also: Durchhalten ist angesagt. Und, Hand aufs Herz, mit ein wenig gutem Willen ist dies auch kein Problem. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Dennoch wird der eine oder andere ein Kribbeln im Hinterkopf verspüren. Keine Angst, das ist normal. Es handelt sich lediglich um ein Lebenszeichen des Verstandes, das auf seine Noch-Existenz hinweisen und sich gegen das Verschlingen durch Eindrücke aus Absurdistan wehren möchte. Ganz laut wird sie gar beim derzeitigen Branchenriesen "World of Warcraft".&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wenn das eigene Haus brennt, der Krieg vor den Toren steht und die Welt kurz vor dem Abrund steht, würde jeder nochmals vor die Türe gehen und nach kleinen Eiern suchen um sie jemandem zu schenken, der zufällig in Rot gekleidet daherstapft. Wenn regelmäßig damit gerechnet werden muss, dass nahe Verwandte und Bekannte vom Himmelsfeuer verschlungen werden, ist es an der Zeit, ein Buch zu lesen und den Sinn des Weihnachtsfestes zu begreifen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Willkommen in der contenttechnischen Kataklistierspritze World of Warcrafts. Hier findet man zwischen Blut und Gedärmen immer noch einen Lebkuchen. Wenn die eigene Stadt aussieht wie Dresden am Morgen sucht man eine große Tanne um dort seine Geschenke zu holen. Wenn das eigene Haus brennt, sucht man frische Milch für den Dicken im Schatten der Tanne. Das ist pure Selbstlosigkeit in zufriedenstellender Dissonanz zur eigenen Vernunft. Eine Kakophonie  von Weihnachtsgesängen bringt das richtige"Feeling" rüber, während man von einem Gnomenschurken erdrosselt wird.  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Alles ist dermaßen herrlich deplatziert wirkend, dass man fast schon vom Galgenfeiern reden möchte. Doch die Wahrheit ist viel simpler: Events nehmen eben keine Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten, auch wenn mit "persönlich" die ganze Welt gemeint ist. Die Zeit, beispielsweise, bleibt auch nicht stehen, bloß weil man auf der A10 Richtung Hauptstadt mit einer auf der Autobahn landenden Boing 747 zusammenprallt.  Ganz im Gegenteil: Da trifft man sich auf der Intensivstation zu einem Gläschen Punsch und betrachtet aus dem Fenster gemeinsam das erschaffene Lagerfeuer.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und um ehrlich zu  sein, jetzt ist mir auch danach. So viel Feuer gelegt, da ist es auch mal an der Zeit zurückzutreten und das Werk zu betrachten. Natürlich nicht ohne abschließende Worte.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ich möchte mich bei allen treuen Lesern bedanken. Bei allen konstruktiven Kritikern. Bei denen, die mir immer wieder rieten, weiterzumachen. Danke für ein schönes gemeinsames Jahr 2010 - euch ein frohes Fest, einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2011.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Euer Namidh&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-1582369602356375173?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/1582369602356375173/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=1582369602356375173' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1582369602356375173'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/1582369602356375173'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/12/wenn-der-funfte-taure-brennt.html' title='Wenn der fünfte Taure brennt, ...'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2096765293682066956</id><published>2010-11-14T21:48:00.000-08:00</published><updated>2010-11-14T22:40:36.425-08:00</updated><title type='text'>Sprung in die Schüssel</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ab und an geschieht es - zwar selten, aber dennoch oft genug - dass man beschließt, sich andere Welten abseits des geliebten MMOGs zu stellen um so durch Aneinanderreibung beider Welten eine Essenz dessen zu erhalten, was man am bisherigen Spiel vermisst. Oder auch um festzustellen, dass sich einfach kein vergleichbares Gefühl einstellen mag. Die Freude über die neue Heimat überwiegt in der Alltäglichkleit zwar das erschrockene Gefühl, sich einer (längst überfälligen) Realität gestellt zu haben - aber es kann nie schaden, sich mit der Thematik auseinander zu setzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor dieser Zeilen hatte es gewagt: Nach über drei Jahren Abstinenz griff er wieder zu.&lt;br /&gt;Es war eine anstrengende Nacht und obwohl alle davon abrieten, die Gedärme sich wehrten und eine kleine Stimme im Hinterkopf leise aber bestimmend "Nein!" rief, gab er nach. Am Anfang schmeckte es bitter, die Skepsis war die letzte Bastion. Die letzte schwimmende Grenze zwischen Vernunft und Tragik. Der Kollege, der ihm die Runde ausgab, lächelte mitleidig, er wusste, was bald geschehen würde.&lt;br /&gt;Und tatsächlich: Die Bitterkein wandelte sich in Genuss, um alsbald in einen vertrauten Geschmack überzugehen. Süße Erinnerung, sie stieg zu Kopf und hüllte alles in einen Nebel, der maximal einen Blick auf das Hier und Jetzt offenbarte, während die Vergangenheit unscharf, verschwommen erschien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, es geht weniger um Alkohol - obwohl die Parallele anderes vermuten lässt. Aber die Realität ist, zumindest in diesem Fall, eine andere. Der Schreiberling warf erneut einen Blick in das doch recht stark bevorurteilte World of Warcraft. Und stellte fest: Es war doch nicht alles so schlecht wie andere (man selbst) sagte(n).&lt;br /&gt;Aber war es im Einzelnen ist, vermag ich nicht zu sagen, egal wie sehr ich mich anstrenge. Der Nebel, der meinen Blick auf die Vergangenheit behindert, lässt auch keine deutlichen Konturen des Hier und Jetzt zu. Es ist jedoch ein Gefühl. Ein Gefühl dafür, dass die Idee hinter diesem MMOG "rund" ist, dass es vorwärts geht und dass die (unmittelbare) Zukunft nur eine Fortführung des bisherigen Prinzips bereithält, dessen Ecken und Kanten man bereits kennt. WoW ist ein itemzentriertes Spiel, das wird es vorerst auch bleiben - und Schluss. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vielzahl an Ideen - seien es Dungeonfinder, voll integrierter Kalender, eine dicht durchdachte (weil unter anderem auch protokollierte) Gildenbank oder schlicht und ergreifend die Vielzahl an Begleiter, Reit- und Flugtiere sowie -Fahrzeuge - und die Verspieltheit der Welt laden zu einer Erkundungstour ein, von der man sich am Ende eines Tages nur schwer lösen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, nach der Pause schmeckt sich alles etwas verbraucht an, etwas zu vertraut. Und ob World of Warcraft wirklich dauerhaft ein neues Zuhause darstellt, darauf lege ich mich (gerade zum (Wieder-)Anfang) nicht fest. Aber zur Zeit fesselt es mich wie kein anderes Spiel. Das liegt nicht einmal an WoW selbst, welches ich aus Gründen verließ, die nach wie vor bestehen und denen ich mich mit Sicherheit erneut stellen muss. Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist vielmehr die Konfrontation mit einer simplen und oft durchkauten Wahrheit, wonach man vor Problemen niemals weglaufen sollte. Nicht nur, weil sie einen ohnehin stets einholen (vor dem eigenen Schatten wegzulaufen hätte einen vergleichbaren Sinn), sondern weil man feststellen muss, dass man woanders ebenso auf Schwierigkeiten stoßen könnte. Und was dann? Wieder wegrennen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Umstellung auf das Free2Play-Modell Lotros hat, trotz der bisher überwiegenden "Fluffheit" des Shops, massive Auswirkungen auf meinen Spielspaß, aber insbesondere auf meine Motivation. Zwar ahnte ich derlei Problematik bereits im Vorfeld, aber ich wollte es darauf ankommen lassen. Dann war ich angekommen, stand mit beiden Füßen auf dem Problem und musste feststellen, dass es einfacher wäre, mit einem Akkubohrer eine Passage quer durch die Erde Richtung China zu erschaffen als sich zu motivieren, einzuloggen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann fragte ich mich, ob ich World of Warcraft dieselben Chancen eingeräumt hatte, welches ich damals wegen anderer, aber nicht minder wichtigen Gründen verließ. Und tatsächlich: Ja. Allerdings mit einem anderen Vorzeichen. Damals war es mangelnder Content, der mich von Lotro vertrieb (übrigens nicht nur zu WoW -&gt; siehe auch AoC-Versuche). Aber derlei Problem behebt sich dank der Zeit von selbst. Fakt ist jedoch: MMOG-Wanderer sind nicht nur Ge-, sondern auch Vertriebene. Etwas am bisherigen Spiel gefällt nicht, weswegen ein anderes als Erlöser herhalten muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem ist jedoch die Feststellung, dass das Gras auf der anderen Wiese eben nicht grüner ist - oder, im unwahrscheinlichen Falle (weil der Bauer in einem Akt des chronischen Wahnsinns reglemäßig am Wochenende Grashalme lackiert), dass es sich anders verhält, dass dort andere Probleme warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier verhält es sich ein wenig anders: Die Schwierigkeiten WoWs sind der Buchstabenschleuder hier bekannter als die Folgen des frisch eingeführten Shops. Dies alles kann sich allerdings, wie beispielsweise beim Contentmangel, noch ändern, weshalb die Festlegung von WoW als neue Heimat alles andere als feststeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aktuell jedoch hat sich, nach dem was Lotro für mich einst ausmachte und bezogen auf die Elemente, die mir persönlich in jenem MMOG wichtig sind, gerade World of Warcraft zum besseren "Herr der Ringe Online" gewandelt. Die Community sei mal dahingestellt - die kriege ich, gerade auf einem US-Server, gut ausgeblendet; auch wenn man sich manchmal fragt, ob ein Daueraufenthalt in der Volksmusikhölle nicht doch angenehmer wäre. Und auch die Itemzentrierung ist gerade im Endgame nicht gerade angenehm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings will sich mir einfach kein "ich vermisse etwas"-Gefühl einstellen. Vielleicht mag es auch an der bunten Mischung auf dem Server liegen: Egal ob Deutsche, Schweden, Engländer, Spanier oder auch Italiener - es ist alles vertreten. Vielleicht mag es an den neuen Ideen liegen, die es irgendwann, aber bislang noch nicht in Lotro gibt. Oder weil ich schon weiß, wohin die Reise mich führt. Wer weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Rückkehr ist nie ausgeschlossen. Aber seit langer Zeit habe ich in WoW wieder das Gefühl, irgendwo in einem MMOG "angekommen" zu sein. Auch wenn mein "Home sweet Home"-Schild aufgehängt und nicht an die Wand genagelt wird, so genieße ich zumindest das stille Gefühl, für eine gewisse Zeit nicht rastlos zu sein. Und das ist, trotz aller bisher genannten Argumente, das dankbarste Gefühl bisher.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2096765293682066956?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2096765293682066956/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2096765293682066956' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2096765293682066956'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2096765293682066956'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/11/sprung-in-die-schussel.html' title='Sprung in die Schüssel'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-5317451221526286840</id><published>2010-10-26T02:27:00.000-07:00</published><updated>2010-10-26T05:43:05.174-07:00</updated><title type='text'>Denglisch for awaysteppers - today: Lotro and the free2play worrings</title><content type='html'>Im Zuge der weltweiten Kommunikation mittels Internets ist es wichtig, sich für alle deutlich und klar zu artikulieren. Da das Trägermedium für derlei Anliegen die englische Sprache ist, ist es notwendig, diese ausgiebig zu üben. Hierfür reicht heutzutage schon der Blick in ein deutschsprachiges Forum, aber oftmals muss man selbst Hand an seine Sprachkenntnisse anlegen und daher ist es wichtig, durch Übung den Wortschatz und die Grammatik zu schleifen. Schleifen bis dass der Tod einen von den Skrupeln scheidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachfolgend ein kleiner Übungstext zu Ängsten im Free2Play, übersetzt ins Englische für englischsprachige Leser im englischsprachigen Teil der Herr-der-Ringe-Community; namidhisiert nach modernsten Erkenntnissen im soziokulturellen Bereich und angepasst an die tägliche Sprachmisshandlung, wie sie jeder schon erlebt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß beim Lesen und Weiterbild,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wünscht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;br /&gt;.....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haudie withtogether,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I heard to a beforeholding from the codemasters-conductor, thatt there  where some contractdifficulties betwixt codemasters and hydroelectric  turbine. The difficulties seem to be solved, now at least. So the free  to play version can be given out. I am filled up with luck about this  publicity-donation&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;, this is greatform.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Well, not everything will be amazing. Some players worry above the  effects on the side of buying things in shop on place of heworking it  from the game. These fears are understandable, they are so DINA4al.  These fears come from parallel-examples like runics of theurgy. Many  beforesayers wrote, basing on their hedriven, that the symbols are clear  and that these things will happen also in Lord of the Rings Online.  They also asked to designate their words so thatt noone foreats them.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Do you know what? I say this too. I also top this by saying that this is  no beforesaying, because if this would be beforesaying then I can say  before that while the next years water will come down from heaven. I'm a  beforesayer? For some humans: yes. For me this is frogtonesalve.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naturally Lord of The Rings will be based on moneypaying. Everything  presented for real money hefills the beforesaying. It's equal if it is  an atpull-thing or one slot more for the bank. So what is here the  truth? What is the overrustle? If I say: with red I can write in red,  nobody will say "Oh really? Amazing! I did not know". Or if I say  "Great, do you know that one of the future lottery numbers will be 12?" -  do you really think anyone will say "Ooooh, you're good. You are a  great beforesayer. You should work as our financing-battalion!".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Well, everything will depend on how deep enrooted the shop will be in  the daily playing emotion. Perhaps a lot, perhaps cookednothing. I do  not know. For me.&lt;br /&gt;But for some humans the only existence of adornmenthandiwork overkicks  the limits. So what about discussing things that are openseeable? It's  all about "here me, I know it at best". Well, I understand this, this  seems to be the normal art of forums. An art of existence-permission.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But equal, at the end Lotro will be different, for everyone and the  future will show who will be there or will be awaywandered to another  game. Let's wait. Withtogether.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-5317451221526286840?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/5317451221526286840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=5317451221526286840' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5317451221526286840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5317451221526286840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/10/denglisch-for-awaystandings-today-lotro.html' title='Denglisch for awaysteppers - today: Lotro and the free2play worrings'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-6675073378716846505</id><published>2010-10-21T23:12:00.000-07:00</published><updated>2010-10-21T23:58:23.905-07:00</updated><title type='text'>Gastbeitrag für den Mittelerde-Kurier</title><content type='html'>In den unendlichen Weiten des Alls gibt es zahlreiche Überraschungen - Dunkelheit, Sterne und einen akuten Mangel an Sauerstoff. Von angenehmen Temperaturen, Sandstränden und Martinis einmal abgesehen. Demzufolge ist diese Tatsache ein Garant dafür, dass man gar nicht umhin kommt jeden Tag von neuem auf Dinge zu stoßen, mit denen man nicht rechnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theoretisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rein praktisch traf es mich wie ein Schlag, dass ich gebeten wurde, einen Gastbeitrag für den &lt;a href="http://www.mittelerde-kurier.de/"&gt;Mittelerde-Kurier&lt;/a&gt; zu verfassen. Natürlich war ich, nach anfänglicher Sprach- und Schreiblosigkeit, geehrt überhaupt angesprochen zu werden. Und so kam es wie es kommen musste: Frisch ans Werk gesetzt, war der Beitrag auch schon entstanden - mit ein wenig Verzögerung von nur mehreren Wochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ergebnis: Ein Guide:&lt;a href="http://www.mittelerde-kurier.de/gastbeitrag-des-starkolumnisten-namidh"&gt; "Richtig Trollen für Fortgeschrittene"&lt;/a&gt;. Eine praktische Anleitung für den geübten Schreiberling, der mehr als nur ge(/be)liebt sein möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt an dieser Stelle nichts weiter als zu sagen: Viel Spaß beim Üben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-6675073378716846505?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/6675073378716846505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=6675073378716846505' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6675073378716846505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6675073378716846505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/10/gastbeitrag-fur-den-mittelerde-kurier.html' title='Gastbeitrag für den Mittelerde-Kurier'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-5583298803745131620</id><published>2010-10-20T22:56:00.000-07:00</published><updated>2010-10-19T23:25:57.345-07:00</updated><title type='text'>Serviervorprügel</title><content type='html'>Im Lande der offensichtlichen Vernunftsabstinenz gibt es regelmäßig dunkle Flecken purer Ironie. Dass die Hoffnung, es handle sich um die Anwesenheit von Logik, regelmäßig durch die Realität zerschlagen wird, hilft dieser Beobachtung nicht - im Gegenteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer dieser Enttäuschungen sind "Serviervorschläge".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt sie fast überall im Lebensmittelbereich. Immer dann, wenn Abgepacktes im Supermarktregal irgendetwas auf dem Haltbarkeitsumschlag illustriert, ist es zu finden, irgendwo im Eck: Der Serviervorschlag.&lt;br /&gt;Egal ob es sich um Tomaten neben der Wurst einer Salamipackung handelt oder um die Darstellung von Käse auf einem von schlichter Anmut glänzenden Beiwerk aus Teller und Besteck: Serviervorschlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt zahlreiche Ansätze, diese Darstellungsabsurdität zu erklären. Aber Tatsache dürfte wohl sein - und in der Hinsicht wird man angesichts steigender Realitätsschmerzen kaum widersprechen wollen - dass der Händler versucht dem drohenden Kunden vorab deutlich zu machen: Tomaten und Besteck werden nicht Bestandteil des Inhaltes sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Logik besticht. Bei genauerer Betrachtung kann dies nur bestätigt werden. Wer weiß, wie oft der in guter Vorfreudehoffnung dahinsiechende Kunde seine Salamipackung öffnete um enttäuscht festzustellen: Keine Tomate, kein Besteck und keine schlanke Frau, die es einem ans Bett bringt.&lt;br /&gt;Dass ein gewisser Verdacht vorab spürbar ist, das ist dem prototypischen Kunden bewusst. So würde eine Tomate kaum in die Verpackung passen. Da jedoch bekannt ist, dass Hormone den Blick trüben können und ein gewisser Grad an Absurdität das Vorzeichen der Unvernunft ändert, führt dies zu einer einzigen Annahme: "Für die Frau könnte aber noch Platz sein".&lt;br /&gt;Mit allen enttäuschenden Konsequenzen. Wer nackt wie die Entropie ihn schuf eine Wurstpackung öffnete, wird dem uneingeschränkt zustimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch: Auch dem vernünftigsten Kunde mit einem Erfahrungsröntgenblick wird klar sein, dass die Verpackung kaufentscheidend ist und somit die Verschönerung, trotz kleingedruckter Rücknahme der Versprechen, lediglich der Verkaufsförderung dient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dadurch ergeben sich ganz neue Ansätze für andere Bereiche des Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wäre es gut vorstellbar, dass Verkaufsvideos von Massenvernichtungswaffen einen dezenten Hinweis enthalten: "Vernichtungsvorschlag". In Kombination mit "Mordvorschlag" oder "Mehrfacheinschlagsvorschlag" ergeben sich ganz neue Kaufanreize für den gängigen Kriegstreiber von heute. Und der Verkäufer kann sich sicher sein, dass niemand auf die irrwitzige Idee kommt zu erwarten, dass die zerstörten Gebäude und die Toten Teil des Kaufvertrages sind - was überdies interessante Gedankengänge ermöglicht... ("Hier die zehn Atomsprengköpfe - und, ach ja, die Tieflader mit den verbrannten Körpern und die Bruchstücke mit eingebrannten Schatten sind bereits unterwegs...").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz neue Möglichkeiten ergeben sich im Bereich der MMOGs. In WoW könnten, gerade auf PVP-Servern, etwaige Präsentationsvideos von Schurken in Gruppen mit einem Distanzierungsdisclaimer "Einsatzvorschlag" garniert werden - denn aufgrund der mittleren Schurkendichte auf PVP-Realms wird niemand ernsthaft erwarten, mit dieser Klassenwahl pro forma heißbegehrt zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für AION, dem geflügelten Grinder-Infarkt, wäre es auch besser gewesen, angesichts der Bilder von anmutig wirkenden Dauervielfliegern einen kleinen Hinweis am Seitenrand anzubringen. Sinngemäß "Einsatzvorschlag" - denn niemand wird daraufhin auch ernsthaft erwarten, überall und ungezwungen auf ewig die Lüfte durchschneiden zu können. Es sei denn, es gäbe die Möglichkeit einer Flugbetankung, wobei die Parallele spätestens beim Tankstutzen die Grenzen der Altersfreigabe unter 18 sprengen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Herrn-der-Ringe-Online-MMOG wären Hinweise ebenfalls nicht wirklich verkehrt. Videos der Hauptleute könnten genauso einen "Einsatzvorschlag" enthalten wie die Präsentation der Fire-and-Forget-Jäger, die als onehit-wonder dargestellt werden als ob das bloße Spannen des Bogens den Gegner ins Jenseits befördern würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtiggehend aufklärend wären solche Anmerkungen bei den Server-Archetypen. So verwundert die Anzahl der Spieler, die auf einem PVP-Server regelmäßig zum Frustdschihad ausrufen, wenn sie beim Questen hinterrücks tiefentätowiert werden. Wer sich der Schmerzen eines motivierenden Überraschungsschlages nicht aussetzen möchte, könnte sich durch einen "Mordvorschlag" rechtzeitig gewarnt fühlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PVE-Realms spielen eine Sonderrolle, denn alle Vorschläge dieser Welt, die sonst nirgendwo angebracht wären - ob für Kriegs- oder Wurstwaren - fänden hier Anwendung. Die kosmopolitische Kapitulationserklärung an den gesunden Menschenverstand degeneriert selbst Sprachforscher gen absoluten Nullpunkt und fördert mit jeder Spielsekunde, die mit der Selbstverständnissuche dieses Servertyps verbracht wird, mehr tote Hirnzellen als drei Tage Flatrate-Süffeln in der nächstbesten Disco.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer meint, damit sei der Quell aller Ideen ausgeschöpft, muss sich mit der letzten Bastion akuter Schmerzbefreiung auseinandersetzen: den RP-Servern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn beim servergewordenen Paradebeispiel für misslungene Integrationsdebatten existieren mehr Parallelgesellschaften als dass dieses MMO Bits besitzt. Die vollumfängliche "jeder wie er will"-Wegtolerierung vollführt wahre Wunder wenn es darum geht, Leitregeln zu ignorieren, um auf ein gewisses Mindestmaß an Zusammenspiel zu gelangen. Wer meint, auf RP-Server "das" RP zu finden, der sucht auch nach Gold in der Toilette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ursächlich hierfür ist das Missverständnis, dass "Toleranz" und "Weggucken" ein- und derselbe Auswuchs des täglichen Grundverständnisses eines gezwungenen Miteinanders darstellen. Jeder wo wie es mag, ohne Grenzen.&lt;br /&gt;Gegen das "jeder wie er es mag" ist nichts einzuwenden - aber ohne Grenzen macht auch wirklich jeder, was er mag. Dies macht aus einer Mehrheit, den RPlern, eine geschlossene Gruppe, die sich wie die Urchristen geheim in Gebäuden oder Gebäudekellern aufsuchen um ihrer Kultur nachzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gelegentliche Folge für jeden Neuankömmling auf diesem Servertyp: Enttäuschung. Orientierungslosigkeit und, schlimmstenfalls, Anpassung an die Servergepflogenheiten an der auf-die-Regeln-pfeifenden Mehrheit, die sich eben nicht genötigt fühlt, ihre RP-Ignoranz verdeckt auszuleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei wäre es so einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein einfacher "Rollenspielvorschlag" würde helfen, Spielern deutlich zu machen, dass RP nicht automatisch enthalten ist, sondern von jedem jederzeit umgesetzt werden muss. Man wird nicht automatisch zum Rollenspieler, wenn man den Server betritt.&lt;br /&gt;Im Umkehrschluss für die etablierten RPler auf dem Server selbst würde gelten, dass die Verpackung allein nicht automatisch Allwissenheit beinhaltet, sondern diese erworben und stets vermittelt werden muss, anstatt grundsätzlich davon auszugehen, dass jeder und alles erst einmal stiller Mitleser war und "fortgeschrittene Rollenspielkunde" als Studienfach an der örtlichen Uni belegt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens, für den Rollenspielhardliner, der so weltoffen ist wie es Sektenmitglieder der fundamentalistischen Vereinigung steinbohrender Maulwürfe  sind, für den wäre der Zusatzhinweis: "Kann Spuren von verschiedenen Auffassungen enthalten" vielleicht ebenfalls angebracht. Nur um allergischen Schockreaktionen im Vorfeld begegnen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schließlich...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;bleibt die Umsetzung dieser utopischen Ideen bestenfalls ein Wunschtraum. Aber Tatsache ist und bleibt, dass Warnungen und Hinweise durchaus dazu beitragen können, (teils völlig vermeidbaren) Überraschungsmomenten im Vorfeld zu begegnen, aufzufangen und in die Entscheidung mit einfließen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst dann, wenn der Hinweis dermaßen überflüssig weil selbstverständlich ist, wie ein "Sitzvorschlag" bei einer Toilettenpräsentation.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-5583298803745131620?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/5583298803745131620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=5583298803745131620' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5583298803745131620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5583298803745131620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/10/serviervorprugel.html' title='Serviervorprügel'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-6125581339419750099</id><published>2010-10-17T23:32:00.000-07:00</published><updated>2010-10-18T01:27:47.426-07:00</updated><title type='text'>Stöckchentrauma</title><content type='html'>Es gibt Tage, an denen man aufsteht und erst im Verlauf bemerkt, dass es besser gewesen wäre, nicht aufgestanden zu sein. Meistens liegt dies an monotonen Ärgernissen, häufig auch an Sorgen und Nöten, gelegentlich an der Vorhersehbarkeit der kommenden 24 Stunden, die nur selten überraschend wirken und mitunter nur den Drang verstärken, bald wieder ins Bett gehen zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tagtraumatische Schmerzensschreie inmitten einer Realität, die nicht anerkennen mag, dass sie einem zuviel ist. Dass es besser wäre, alles, aber auch wirklich alles würde in einer gigantischen Explosion aus Frust und Wut zerbersten, wie ein unter Hochdruck stehender, außer Kontrolle geratener Reaktor. Wie ein Spiegel, der den Steineinschlag spürt und dessen wabernde Oberfläche nach Ausbrüchen der Entropie schreit, geradezu darum fleht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Ausgelöst durch Überraschungen, wird aus dem Alltag ein Tag-All. Wird aus dem Tunnel eine offene Wiese und aus einem Wassertropfen im Wasserhahn ein blaues Meer.&lt;br /&gt;Die Ursachen sind vielfältig, die Auslöser zahlreich. ob es der Blick des Partners ist, ob es die wiederentdeckte Leidenschaft für ein altes oder gar neues Hobby ist, ob es sich um lobende Worte des Chefs handelt.  Oder um Skurilitäten des Alltags, mit denen man gar nicht gerechnet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solch eine Kuriosität ist der Stöckenwurf &lt;a href="http://eroni.de/blog/allerlei/110-pfeffi-fang-"&gt;Pfefferonis&lt;/a&gt; - ein simpler, verräterischer Fragebogen voller Fragen, die viel über den Autor verraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klingt spannend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieso eigentlich nicht? Unter normalen Umständen würde ich die Kette unterbrechen, was an der Abneigung meinerseits an Kettenfrageketten liegt, deren Antworten sowieso kaum jemand liest.&lt;br /&gt;Andererseits gibt es keine Regel ohne Ausnahme. Diese liegt darin begründet, dass die Fragen einerseits aus dem Teil der Blogosphäre stammen, die dem Autor bekannt ist. Auch soll nicht verschwiegen werden, dass die Fragen recht... originell sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit: Hier die Antworten zu den gestellten Fragen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wenn deine Wohnung abbrennen würde und du könntest drei Sachen retten. Was wäre das?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Relativ simpel: Meine Brieftasche, mein Reisepass und meine TAN-Liste. Erstes brauche ich um überhaupt Geld zu haben, da in unserer Gesellschaft sonst niemand anderes die Feuerwehr ruft ehe das eigene Haus betroffen ist. Den Reisepass benötige ich nicht direkt - allerdings ist mir der Aufwand, einen neuen zu holen, zu umfangreich als dass dies meine vom Hausbrand geschundenen Nerven noch aushalten könnten.&lt;br /&gt;Die TAN-Liste würde mir helfen, die Überweisung für den Anwalt zu tätigen, da meine Versicherung versuchen wird, den Hausbrand zu relativieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hast du es schon mal bereut, ein Buch gelesen zu haben?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nein. Es gab Bücher, die mich mal mehr, mal weniger fesselten, aber im Grunde habe ich es nicht bereut. Wenn ich so weit war, ein Buch "gelesen" zu haben, dann muss es einen Anlass gegeben haben - "Lesemasochismus" gehört nicht dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wenn es wirklich Vampire gebe: Wie stellst du sie dir vor? Underworld, Twilight, Dracula ...?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe mit aller Kraft, die Hoffnung überhaupt freisetzen kann - und darüber hinaus - dass Vampire, so die denn existieren, nicht denen Twilights entsprechen. Insbesondere und fast schon ausschließlich den Hauptdarsteller entsprechend.&lt;br /&gt;Twilight, eine auf die Zielgruppe der stockchristlichen Buffyfanatiker mit Rück-Entjungferungsphantasien einer erzkonservativen Wertevorstellung geeichten Masturbationsvorlage, widerspricht in jeglichem Sinne der gängigen Auffassung einer Raubtierlogik mit menschlichem Antlitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es mag zwar nett daran zu glauben, dass Wer-oder-wasbinich-Wölfe und Wahnpire um die Vorherrschaft ihrer Spermien im menschlichen Uterus kämpfen, ohne je wirklich vorzuhaben, zum finalen Schuss ansetzen zu können - schon gar nicht vor der Heirat. Allerdings ist dieser feuchte Traum tiefchristlicher Rückständigen allenfalls dazu geeignet, die weibliche Phantasie anzuregen oder Depressionsbelastete eine Identifikationsfigur zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, wenn, dann wäre "Dracula" die wohl akzeptabelste Lösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;In welcher Zeit würdest du gerne leben?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Glaubt man an ein Schicksal, wäre es angebracht darüber nachzudenken, in der Zukunft zu leben. Allerdings würde es sich auch nur um einen phasenverschobenen Alltag handeln, weswegen letztlich nichts gewonnen wäre.&lt;br /&gt;Die Vergangenheit ist auch kein erstrebenswertes Ziel - die heutigen Vorzüge mitsamt den Nachteilen erscheinen mir allesamt besser als die (Nicht-)Optionen der Vergangenheit. Daher: Nein, das Hier und Jetzt reicht vollkommen aus. Es ist nicht perfekt, aber dies wäre langweilig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Welches Haustier wärst du gern?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Da ich bereits eines habe wird es schwierig. Der Kater hätte ein extremes Problem damit, würde ich mir einen Nager anschaffen - respektive: Der Teppich mit Gliedmaßen hätte weniger ein Problem damit als ich. Oder gar der Hamster bzw. die Maus.&lt;br /&gt;Ein zweiter Kater wäre recht nett. So kanalisiert sich die Zerstörungswut wenigstens auf den jeweils anderen. Wobei die Befürchtung im Raum steht, dass sich diese dann doch wieder gen Einrichtung expandieren würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Würdest du manchmal gern in die Rolle des anderen Geschlechts schlüpfen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dafür gibt es MMOs. Ein weiblicher Charakter, ein phantasievoller Name, einige Smilies und mehr als drei Wörter ohne Grunzlaute, sowie eine natürliche Abneigung am PVP - fertig ist das männliche Klischee einer Frau. Dies reicht völlig aus um Hilfe für alle gängigen Aufgaben zu erhalten, auch für Sippen-, Brunch- oder Orgieneinladungen, auf die ich aber gerne verzichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch: Rein aus Interesse wäre es eine Vorstellung wert. Da man mir androgyne Züge nachsagt, wäre es die ideale Möglichkeit, mal eine andere Seite zu erleben. Dennoch: Als Mann fühle ich mich - und das weiß ich wie bei einem Bungee-Sprung mit einem richtigen Seil, schon im Vorfeld - deutlich wohler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rot- oder Weißwein?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Rotwein. Weißwein wäre zwar auch eine Option, allerdings bin ich dafür nicht kultiviert genug. Darüber hinaus esse ich zu wenig Fisch um Weißwein zu fertigen. Die angefahrenen Elche decken meinen Rotweinbedarf in ausreichendem Maße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Welche Frage wolltest du schon immer mal beantworten, aber noch nie hat sie dir jemand gestellt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Diese. Eindeutig diese. Jedoch ist mein persönlicher Favorit von schlichterer Natur... Ob ich je meine Jugend bereut hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, das waren alle Fragen. Jetzt muss ich mir doch tatsächlich acht neue Fragen denken, allerdings bin ich darin nicht wirklich geübt. Da mir eh kaum Blogger persönlich bekannt sind, wird es schwierig werden, ein konkretes "Ziel" für den Stöckchenwurf zu lokalisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daher leite ich die Fragen an meine Leserschaft weiter. Viel Spaß beim Beantworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Autos oder Puppen - was war in der Kindheit das Lieblingsspielzeug?&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wenn alle Geldmittel der Erde gesteuert werden könnten, aber nur für ein Ziel, welches wäre es dann?&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wie stellt man sich den Ritt auf einem Lichtstrahl vor?&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wenn es die Möglichkeit gebe, hier und jetzt, würde man den Arbeitsplatz wechseln?&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ist die Vorstellung von parallelen Welten erstrebenswert?&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Angenommen, die Erde würde Menschen zur Kolonialisierung eines neuen Planeten entsenden, Lebenspartner und Kinder mit eingenommen, würde man mitreisen?&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wenn man Herrscher der gesamten Welt wäre, würde man Moral und Gesetz verwerfen?&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Behandelt man andere nett vorrangig der Angst wegen, selbst eventuell schlecht behandelt zu werden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-6125581339419750099?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/6125581339419750099/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=6125581339419750099' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6125581339419750099'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6125581339419750099'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/10/stockchentrauma.html' title='Stöckchentrauma'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-554484877370717590</id><published>2010-10-15T23:38:00.000-07:00</published><updated>2010-10-16T00:18:21.198-07:00</updated><title type='text'>Darksiders - das Rad neu erfunden</title><content type='html'>Es gibt da draußen zahlreiche Spiele, die alle gemein haben, dass sie den Award für die "Neuerfindung des Rades - jetzt mit 30% mehr rund" verdient haben. Es ist von der Kunst die Rede, alte Spielideen neu zu verwirklichen. Während es beim einen noch beim Vorhaben eines sehnervgestörten Künstlers kurz vor dem achten Schlaganfall bleibt, vollbringen andere wahre Meisterwerke. Wer es schafft, Staubkörner zu verhüllen und es als Kunst zu präsentieren, der hat den Olymp der Schaffenskraft erreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darksiders ist solch ein Werk, das sich als Mischung aus Devil May Cry und Zelda präsentiert und zu überzeugen weiß. Ein klassisches "prügel dich durch die (Unter-)Welt und versuche nebenbei den Krieg zwischen Himmel  und Hölle zu beenden".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als einer der vier Reiter des drohenden Weltuntergangs (der übrigens ziemlich erfolgreich war und einem feuchten Talibantraum hätte entspringen können), ist man berufen, aufzuklären, wieso es vor der Zeit zum Krieg zwischen Dämonen und Engel auf den Schultern der mehr als nur wehrlosen Menschheit gekommen ist. Und, wieso überhaupt nur einer der vier Reiter unterwegs ist, namentlich: Krieg. Und dieser wird auch noch beschuldigt, den ganzen Spaß vor der Zeit begonnen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na dann: Auf ins Gefecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die klassische Prügelei ist nichts Neues, die Steuerung auf einem XBox-Controller recht intuitiv.&lt;br /&gt;Übrigens: Wer lieber eine Tastatur verwendet, der sollte in der Herstellung von zehn einzelnen Nudelsträngen mit je einem Finger bewandert sein. Wer auf die Idee kommt, einen alternativen Controller zu verwenden, wird nur über Zwischensoftware Darksiders "controllieren" können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Primärwaffe: das Schwert und die Zweitwaffen leveln fleißig vier Stufen lang mit und je nach ausgerüstetem Spezialitem im Waffenslot gibt es nette Zusatzeffekte. Die Ausrüstung selbst verbessert sich erst, wenn alle Rüstungsfragmente gefunden worden sind.&lt;br /&gt;Beim dämonischen Händler, den eine Buffy instinktiv gepfählt oder, je nach Gemütslage, verführt hätte, können spezielle Fähigkeiten freigeschaltet oder verbessert werden - das betrifft die Waffen, aber auch den Charakter an sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn ein wenig Zauberei gehört dazu. Ob Klingen, die aus dem Boden schießen, oder Auren, die den Gegner schwächen oder selbst einen stärken: Der zusätzliche magische Kick kann Kämpfe entscheiden und ist ein wertvoller Verbündeter im Kampf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch damit nicht genug: Die erwähnten Zweitwaffen dienen nicht nur als Tötungswerkzeuge, sondern sind stellenweise hilfreich um bestimmte Orte zu erreichen. Ob es die Powerfaust ist, die Kristalle zur Feinstaubbelastung verwandelt oder der Haken, der einen an bestimmten Stellen von Ort zu Ort schwingen lässt - es ist für jeden etwas dabei.&lt;br /&gt;Freunde der gepflegten dreidimensionallen Wutausbrüche wird sicherlich auch die Portal-Parallele gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies alles erinnert an Zelda, welches ebenfalls nach und nach spezielle Sonderbewaffnung einführt. Und genauso wie es dort nötig ist, mit diesen Werkzeugen Rätsel zu lösen, ist dies bei Darksiders tagtägliche Realität: Stellenweise sind die Rätsel, aber auch die Bosskämpfe, alles andere als trivial - aber durch den gelungenen Mix aus Action und Rätselfreude verkommt das Spiel nicht zu einem Sudoku-Nachmittag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt sind die Zwischen- und Endbosse buchstäblich gigantisch. Zwar ist nicht immer sofort ersichtlich, wie der, die oder das Ding zu besiegen ist - aber auch das kann durchaus den nötigen Reiz ausmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso reizend sind die Finisher. Wer den gegnerischen Eingeweiden gerne zeigen möchte, wie schön eine scharfe Klinge sein kann, hat dank der Finishing-Moves (simpler Druck auf eine Taste, wenn diese beim Gegner erscheint) die Möglichkeit, sich völlig ungehemmt auszutoben. Zwar sind die Abschluss-Brutalitäten optional und vorgegeben - aber nett sehen sie allemal aus.  Und blutig ist es allemal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt sollte man angesichts von Blut nicht ohnmächtig werden um nicht Gefahr zu laufen, am Ende eines Spieltages festzustellen, dass man im Koma liegt. Das Spiel spart mit der roten Farbe nicht, begründet dies aber, auch dank der Finishing Moves, eindrucksvoll und gut nachvollziehbar. Dass ein Schwert im Bauch nunmal nur in Büchern zu Blümchenströmen führen dürfte jedem, der schon  mal in der Notaufnahme bestimmter Kulturkreise tätig war, bekannt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zwischendurch eingeblendeten Videos runden eine abwechslungsreiche Geschichte, die überdies alles andere als vorhersehbar ist, gut ab. Die Moral von "Gut gegen Böse" kann getrost verworfen werden - "Krieg" hat seinen ganz einen Plan und wandelt im wahrsten Sinne des Wortes zwischen den Welten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem ist Darksiders ein gutes Werk. Es ist zwar nicht die spieltechnische Offenbarung, aber die Mischung aus Adventure und Action, der Charakterentwicklung und des Massenmetzelns gestalten die Spielerfahrung zu einem Event.&lt;br /&gt;Leider ist die Wiederspielwert Darksiders nicht sehr groß, da bei einem erneuten Anfang, beispielsweise auf höherer Schwierigkeitsstufe, alle Upgrades verloren gehen - mit einer Ausnahme: Wer die Rüstung vorher vervollständigt hat, wird gefragt, ob er diese mitnehmen möchte. Ansonsten herrscht Ebbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer hier auf einen Dauergrinder wie Titan Quest hoffte, wird leider ein wenig enttäuscht. Aber Freunden des gepflegten Dauerprügelns ist dies in aller Regel auch egal. Fest steht: Darksiders ist trotz zahlreicher Parallelen zu anderen Spielen unterhaltsam genug, sodass Langeweile nur selten aufkommen mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fazit: &lt;/span&gt;Empfehlenswert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nörgelnamidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-554484877370717590?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/554484877370717590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=554484877370717590' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/554484877370717590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/554484877370717590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/10/darksiders-das-rad-neu-erfunden.html' title='Darksiders - das Rad neu erfunden'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-2710783892879109710</id><published>2010-10-12T23:25:00.000-07:00</published><updated>2010-10-13T23:39:49.604-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DrWhine'/><title type='text'>Nachtrag: Der Sinn des wahnsinnigen Dr. Whine</title><content type='html'>Aufgrund der Tatsache, dass es offensichtlich zu Unklarheiten in Bezug auf &lt;a href="http://namidh.blogspot.com/2010/10/doktor-whine-eroffnet-seine-praxis.html"&gt;Doktor Whines Praxiseröffnungsbeitrag&lt;/a&gt; (welches übrigens ein guter Begriff für nahtoderfahrungssuchende Hangman-Spieler ist) kam,  ist es wohl an der Zeit, den tatsächlichen Sinn hinter einer absurd oder zumindest infantil klingenden Idee zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ursprüngliche Gedanke zu einer virtuellen Praxis hat seinen Ursprung in den Tiefen der WoW-Foren. Da die Spielerzahl World of Warcrafts bekanntlich recht hoch ist, ist auch die Zahl der (unterschiedlichen) Forenuser alles andere als klein. Dies hatte zur Folge, dass sich Gemüter und Vulkane regelmäßig um die Vorherrschaft der Definition in Lexika stritten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders ausgedrückt: Die Stimmung war der regelmäßigen Explosion näher als Kernbausteine zueinander, weshalb man davon ausgehen konnte (und noch kann), dass man sich häufig über alles Mögliche streiten konnte - vor allem und insbesondere über das drohende Ende des doch recht erfolgreichen Warcraft-MMOs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Situation umzugehen war nicht einfach. Einzelne Menschen beschlossen, jedes Wort mit Gold und jedes Smilie mit Platin aufzuwiegen. Wer sich nicht richtig artikulierte war ein rechtschreibverweigernder Troll und wer sich zu gut artikulierte (sprich: wer Satzzeichen und mehr als sieben Wörter in einem Satz verwendete) war ein Angeber. Und Troll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der Mitte dieser absurden Situation entsprang der Versuch, die Ausbreitung von Feuer in der Innenstadt dadurch zu verhindern, dass in einem bestimmten Umkreis Gebäude gezielt in die Luft gejagt werden. Durch eine absurde und überdrehte Darstellung eines zynischen Arztes (als ein "Dr. House" noch Quark im Reagenzglas war) sowie die überspitzte Auseinandersetzung in Briefform, führte dies zu einer Deeskalation und gleichzeitig zu guter Unterhaltung für alle Beteiligten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ging dabei weniger darum, einzelnen Personen zu ihrer Meinung zu verhelfen, sondern war vielmehr eine Art gemeinsame Wertschöpfung. Plötzlich war jeder involviert, der sich zu einem Brief hinreißen ließ und aus der Feedback-Einbahnstraße wurde eine Meinungs-Kreuzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider kam die Idee zu gut an, weswegen es kaum möglich war, in passender Zeit auf alle gleichermaßen eingehen zu können. Auch war eine Forenplattform weniger geeignet um die nötige Übersicht zu wahren. Kurzum: Die Idee wurde vom Sand der Zeit eingeholt- die Praxis wurde geschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Jahre später sollten verschiedenste Ereignisse dazu führen, dass sich Doktor Whine doch wieder aus der Versenkung erhob. Ein zentrales Element ist sicherlich die F2P-Umstellung des MMORPGs "Herr der Ringe Online". Die Stimmung dort, die aufgrund der Hitzeentwicklung noch eher zur Fusion als zur Spaltung anregen sollte, war Anlass, sich Gedanken darüber zu machen wie es wäre, würde ein gewisser Doktor wieder Post empfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Gedanken wurde ein Experiment und aus der Theorie buchstäblich die Praxis. Die Chance auf Kontaktaufnahme mit den Usern, über Sternchenbewertungen hinaus, war die wohl wichtigste, zentrale Motivation. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob die Praxis geöffnet bleibt, hängt letztlich aber vom Feedback ab. Herrscht Ebbe, gibt es keine Flut. Davon abgesehen kann es kaum Anliegen irgendeines Schreiberlings sein, gegen die Interessen der Leserschaft zu agieren - mit Ausnahme der Anhänger des egozentrischen Weltbildes.  Aber letztlich wäre auch dies therapierbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur: Welcher Arzt wäre gerne sein einziger und zugleich bester Kunde?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-2710783892879109710?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/2710783892879109710/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=2710783892879109710' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2710783892879109710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/2710783892879109710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/10/nachtrag-der-sinn-des-wahnsinnigen-dr.html' title='Nachtrag: Der Sinn des wahnsinnigen Dr. Whine'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-7670051644612818484</id><published>2010-10-11T22:31:00.000-07:00</published><updated>2010-10-13T23:35:48.634-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='DrWhine'/><title type='text'>Doktor Whine eröffnet seine Praxis</title><content type='html'>In Anbetracht steigender Kosten für Antidepressiva und, für manch MMO-Spieler typisch, Hirn-Suppressiva, ist es wichtig, sich Problemen zu stellen statt zu flüchten.&lt;br /&gt;Daher ist ein offenes Ohr und eine gute Hand voll Geduld wichtiger als in Pillenform gepresstes Lächeln oder ein Sprung durch das Fenster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Lösung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dies alles (notfalls die Fenster mit eingeschlossen) bietet Doktor Whine nun in seinen offenen Therapiesitzungen in Briefform an. Jeder, der eine wichtige Frage, eine Beschwerde oder gar genug Frust besitzt, der einen Kanal sucht, kann sich austoben. Diese werden dann - auf Wunsch auch gerne anonymisiert - mitsamt der Rückantwort veröffentlicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was wird behandelt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Abnormale Abnormitäten,  Frust, seelische Probleme, Zwickmühlen, Menschen aus Zwickau,  Zwergfell-Flohbefall, Zahnschmerzen, Fragen nach dem Sinn des Lebens oder dem Sinn der Sinnsuche von sinnsuchenden Sinnsuchern sowie diverse Sehnsüchte sehnervgestörter Seelsorger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Behandlung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In aller Regel verläuft die Behandlung in der Form, dass eine Mail oder ein Kommentar die Praxis erreicht, der dann öffentlich thematisiert wird. Diese Öffentlichkeit ist wichtig, da es den Therapiegedanken erweitert und so dem Betreffenden auch zeigt, dass es anderen Menschen eventuell genauso ergeht, er nicht allein mit den Fragen und Sorgen ist.&lt;br /&gt;Im Grunde handelt es sich folglich um eine Gruppentherapie mit einem leicht erweiterten, unbekannten Teilnehmerkreis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gratis&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der Dienst wird selbstverständlich mit den gängigen Krankenkassen für virtuell gestörte Seelen abgerechnet. Hierzu gehören die "Vereinigte Leistungsverweigerungskasse" aus dem Bereich World of Warcrafts sowie die bekannte "Tremor Trollkiens"-Kasse aus Herr der Ringe Online.&lt;br /&gt;Die üblichen zehn Euro Praxisgebühr werden selbstverständlich ebenfalls quartalsweise fällig, wobei die Praxis der Ansicht ist, dass man hier nur sanften Druck ausüben möchte, anstatt zu Abkassierern zu mutieren (hierzu gehören freundliche Erinnerungsschreiben mit, wie üblich in der Branche, abgetrennten Gliedmaßen naher Verwandte sowie Breitschwerteinschreiben in regelmäßigen Abständen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Kontaktaufnahme&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ein formloses Schreiben ist absolut ausreichend. Fragen jedweder Art werden akzeptiert, beantwortet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Praxis ist stets offen. Der Briefkasten ist hierbei das Kommentarfeld unter diesen Beitrag. Die Bearbeitungsdauer beträgt in der Regel weniger Stunden - außerhalb der Regel auch deutlich schneller. Wer eine Blitzantwort benötigt, sollte sich mit einem Stück leitfähigem Draht auf einen sturmwolkenbedeckten Strandabschnitt stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitere Möglichkeit der Kontaktaufnahme ist via E-Mail. Einfach formlos an namidh@googlemail.com&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Abschließend&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Doktor Whine möchte an dieser Stelle vorab seinen Dank all jenen bekunden, die sich in nächster Zeit offen und ehrlich vertrauensvoll an ihn wenden um so gemeinsam für eine Lösung der Probleme zu kämpfen. Und der Kassengebühren, die - man möchte keinen Druck aufbauen - natürlich stets fällig werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-7670051644612818484?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/7670051644612818484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=7670051644612818484' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7670051644612818484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/7670051644612818484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/10/doktor-whine-eroffnet-seine-praxis.html' title='Doktor Whine eröffnet seine Praxis'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-6635077178697285146</id><published>2010-10-03T23:02:00.000-07:00</published><updated>2010-10-04T23:59:44.262-07:00</updated><title type='text'>Vom Sandschlossbau auf dem Meeresboden</title><content type='html'>Die Welt ist wunderbar vielseitig. Dafür reicht ein Blick abseits vom nächsten Kiosk hin auf den Bahnhof - viele Farben, viele Gesichter, viele Entgleisungen - ab und an auch buchstäblich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So vielseitig die Menschen auch sind, so zahlreich und unterschiedlich sind auch Meinungen und der Druck zum Drang, diese kundzutun. Für Überdruckleidende und Meinungsflatulenz-Geplagte gibt es Ventile jedweder Art: Die einen artikulieren sich in Lesekreisen, andere debattieren in Freundeskreisen und wiederum andere lassen beim Boxen den Sandsack oder einen Kontrahenten kreisen.&lt;br /&gt;Kurzum: Jeder hat seine ganz eine Art, sich zu entladen. Wie Blitze eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun verhält es sich so, dass niemand auf die Idee kommen würde, inmitten eines Sturmes einen Blitzableiter aufzustellen, darunter Luftballons zu verkaufen und dabei mit einem Kettenhemd einen von lautstarken Gottesflüchen begleiteten Regentanz aufzuführen. Wer das Schicksal herausfordert, sollte lieber in einem Käfig sitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt jedoch Menschen, die halten von Vorsichtsmaßnahmen nicht viel - teilweise aus einem Höchstmaß an Unvorsichtigkeit heraus, teilweise aber auch aufgrund eines unabdingbaren Glaubens an das Gute im Menschen. So wie es einen Sturm aber nicht sonderlich tangiert, was er am anderen Ende zu einem Sand-Glas-Kettenhemd-Klumpen verarbeitert, sind auch bestimmte Bedingungen bestens dazu geeignet, um Schmerz und Enttäuschungen zu erzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foren sind ein Paradebeispiel für eine Dauersturm-Situation, inmitten derer User beim Versuch, Menschen für ihre Sache zu gewinnen, regelmäßig gebraten werden. Versuche wie beispielsweise Petitionen oder Terminvereinbarungen zu gemeinsamen Aktionen im Sinne von Protesten.  Dabei müsste man es besser wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Foren, insbesondere Spielforen, sind Ventilplattformen für überschüssige Meinungen oder Frust - respektive: beides. Gute Foren leben, wie auch gute Blitze, von Diskrepanzen, von Ladungsunterschieden zwischen den kleinsten Elementen, den Benutzern. Einzelne, besonders mitteilungsbedürftige Artgenossen fungieren dabei als Katalysator, quasi als Teilchenbeschleuniger und sorgen somit für Bewegung innerhalb eines Forums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und je aktiver, sprich: stürmischer solch eine Plattform ist, desto wahrscheinlicher ist eine allgegenwärtige Konfrontation mit der Meinung anderer - unabhängig davon ob darum gebeten wurde oder nicht. Logisch, denn je wilder es zugeht, desto weniger Hemmungen müssen im Spiel sein - anders ausgedrückt: Wer würde auf einer Swingerparty aufstehen, laut Enthaltsamkeit postulieren und sich darüber wundern, dass man mit der mutigen Botschaft keinen wirklichen Anklang findet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konkret: Wer meint, er könne gefahrlos beispielsweise zu einem Demonstrationsmarsch für, nun, mehr Wachstum für Hobbits aufrufen, wird zwangsläufig mit zahlreichen Reaktionen im Stile von "mach ich mit" auch einige Beiträge im Stile von "doof", "blöd", "sinnlos!", "habt ihr sonst nichts zu tun" konfrontiert werden. Dabei spielt die Sinnhaftigkeit des Anliegens keine Rolle, höchstens die Frequenz der ungebetenen Meinungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt immer irgendwen der sich gegenteilig äußern mag, selbst wenn dies der Kontext nicht hergibt. Wer auf einem Treffen der Veganer ausruft: "Ihr seid doof, ich esse Fleisch lieber, ihr Pflanzonauten" wird sich über mangelnde positive Resonanz kaum wundern - in Foren, allerdings, ist dies anders: Gegenwind muss jeder erwarten. Überall. Immer. Foren seien dazu da und Abweichler müssen sich dem Kontext unterordnen (Prinzip der Einbahnstraßensolidaritäts-Doktrin) .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemein formuliert heißt dies:&lt;br /&gt;Ob man Foren nun als Meinungsorgie oder Trollsturm begreifen möchte: Wer hier meint, sich häuslich einzurichten und Frieden zu finden, der errichtet auch Sandschlösser auf dem Meeresboden.&lt;br /&gt;Oder, um etwas direkter zu werden: Wer in Foren Petitionen verfasst und Protestmärsche ankündigt, muss damit rechnen, dass irgendwer sich berufen fühlt, seine Meinung kund zu tun. Schon aus dem Grunde, weil das für 99% des restlichen Forums auch gilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Logik mag sich nicht jedem erschließen, ist aber ein pragmatischer Ansatz. Auf den restlichen Alltag übertragen ergeben sich interessante Szenarien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So würde ein Fußballer, der verletzt am Boden liegt, aus nächster Nähe einen in Absicht getränkten Ball ins Gesicht getreten bekommen. Der Schütze würde sich gegenüber den entsetzten Blicken damit verteidigen, dass man einerseits gewohnt sei, in einem Fußballspiel Fußball zu spielen (Kontext) - und andererseits, dass die Situation eines verletzten Spielers eine so niedrige Abweichung gegenüber dem Fußballalltag darstellt, dass man diese gut ignorieren könne (Spielforenlogik).&lt;br /&gt;Je nach Fußballmannschaft mag man hier weniger von Abweichung reden als vielmehr vom Alltag, aber nun gut, das steht auf einem anderen Papier, bzw. Blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes, plastisches Beispiel dürfte eine handelsübliche Autobahn sein. Tempolimit 120, dicht befahren, vierspurig, praktisch, gut.&lt;br /&gt;Autobahnen haben nun den Vorteil, dass sie -in aller Regel - nicht direkt mit Gegenverkehr konfroniert werden. Dies wäre für alle Beteiligten angesichts der Geschwindigkeiten äußerst unpraktisch (auch wenn manch selbsternanter Raketentechniker anders darüber denken mag - aber diese Menschen unterschätzen Physik um den gleichen Faktor wie sie die Leistungsfähigkeit ihres Denkapparates überschätzen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Tage ist allerdings ein solcher Geisterfahrer unterwegs. Er hat sich zwar verirrt, hat dort eigentlich nichts zu suchen. Und weil er dort nichts zu suchen hat, würde man, wie man es eigentlich auch kennt, eine Warnung des nächsten Radiosenders erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn die Sender vertreten die Auffassung, dass ein Geisterfahrer entgegen der Alltäglichkeit einer Autobahn eine solch geringe Abweichung darstellt, dass diese Besonderheit unter den Mantel der Ungenauigkeit gekonnt ignoriert werden kann. Mit allen Folgen für den einen oder anderen Autofahrer, der an diesem Tage mit erhöhter Wahrscheinlichkeit etwas später zum Abendessen erscheinen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun mag man, um wieder zurück auf das Forengeschehen zu kommen, den Petitionsschreiberlingen und Protestanten nur ungern den Titel von geisterfahrenden Forenusern zuschreiben - allerdings begibt man sich trotz besseren Wissens auf eine Bahn, die Gegenverkehr genauso gut wahrnimmt wie die Milchstraße eine auf der Erde umfallende Kuh (was übrigens dann doch buchstäblich ins Gewicht fällt, wenn die Kuh selbst die Milchstraße wäre - aber dies würde das dünne Band der Phantasie mehr als nur überdehnen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztlich ist der Punkt der: Foren eignen sich für Petitionen und Aktionsaufrufen nicht - es sei denn, der Autor besäße einen guten Draht zum nächsten Moderator. In einer guten Welt, die Prinzipien für unabdingbar hält und moralischen Skrupel einen höheren Stellenwert zuschreibt als dem eigenen Mitteilungsbedürfnis, würde das Angedachte problemlos Wahrheit werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings gibt es solch eine Welt nicht, zumindest nicht in diesem Erkenntniskreis. Wer dennoch anders handelt, muss damit rechnen, dass sein Schloss am Ende doch nicht so stabil ist, wie ursprünglich angedacht, sodass schließlich nichts mehr übrig von dem bleibt, was anfangs geplant war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-6635077178697285146?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/6635077178697285146/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=6635077178697285146' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6635077178697285146'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6635077178697285146'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/10/vom-sandschlossbau-auf-dem-meeresboden.html' title='Vom Sandschlossbau auf dem Meeresboden'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-6277243851519192154</id><published>2010-09-30T02:05:00.000-07:00</published><updated>2010-09-30T03:28:25.524-07:00</updated><title type='text'>In eigener Sache: Bewertunguska</title><content type='html'>Zeiten ändern sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer diese elementare Wahrheit leugnet, versteht unter dem Begriff der Zeit allenfalls eine stillstehende Uhr im teilchenbefreiten Raum, die immer weiter läuft und die sich selbst bis in die Ewigkeit hinein mit Energie versorgt.&lt;br /&gt;Aber die Welt ist anders: Wie Wendy, das Pony auf der Wiese, das gestern und heute fröhlich tanzelnde Kinder neureicher Vorstadt-Menschen trägt, während es morgen Amok reitet und droht, die Reitlehrerin mit der eigenen Peitsche zu massieren. Bis einer weint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade weil sich Zeiten eben ändern, gibt es auch Änderungen am Blog selbst. Konkret: Ab sofort ist es möglich, am Ende jeden Beitrages eine Bewertung auf Basis von Sternen abzugeben. Es gilt: maximale Anzahl der Sterne ist super, minimale oder keine Anzahl der Sterne ist... weniger super. Das umgekehrte Schulnotenprinzip eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ursprüngliche Idee, einen "gefällt mir"-Button einzufügen erwies sich im Probelauf als wenig hilfreich. Der Hauptgrund waren wohl die mangelnden demokratischen Möglichkeiten, für die sich allenfalls melancholieschwangere Diktatur-Liebhaber hätten erwärmen können. Die neue Variante ist da wesentlich offener, sodass sich keiner bevormundet vorkommen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bewertungen selbst dienen als Feedback. Nicht jedem liegen Kommentare, nicht jeder mag epische Texte schreiben. Aber Sterne sind fix gesetzt, worin Segen und Fluch zugleich liegen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie das Experiment ausgehen mag weiß niemand. Aber, wie bereits eingangs erwähnt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeiten ändern sich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-6277243851519192154?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/6277243851519192154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=6277243851519192154' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6277243851519192154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/6277243851519192154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/09/in-eigener-sache-bewertunguska.html' title='In eigener Sache: Bewertunguska'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-5103967078344803379</id><published>2010-09-27T22:50:00.000-07:00</published><updated>2010-09-27T23:24:43.753-07:00</updated><title type='text'>Seit 5.45 Uhr wird zurückverhandelt</title><content type='html'>Aus aktuellem Anlass ein Live-Bericht aus Mittelerde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint, als ob es aufgrund von Schwierigkeiten im Zuge der Vertragsverhandlungen zwischen dem US-Headquarter (CocaGollum) und der EMEA-Außenspitze (CoolMasters) zu einer Gefährdung des Geschenkrelease-Termins durch den Weihnachtsmann kommen könnte.&lt;br /&gt;Zwar gibt man sich öffentlich bedeckt und vertröstet die Kundschaft mit vorzeitiger Lebkuchen- und Nikolaus-Ausgabe. Glaubt man jedoch den Insidern, scheint man zur Zeit im Hintergrund um die europäische Existenz des Weihnachtsmannes zu kämpfen. Die Ursachen sind, laut den Berichten, fast unmögliche Forderungen der Konzernspitze, die der europäische Vertrieb kaum mittragen kann und möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So übe der US-CocaGollum-Konzern seit der Umstellung auf Free2Drink direkten Druck auf den  europäischen Pub "Lischer" aus, der eigentlich unter europäischer Vertriebsführung steht. Die Forderungen seien absurd und unmöglich, weswegen auch von dieser Seite der Widerstand groß ist.&lt;br /&gt;Der irische Manager des Pubs weigere sich  beispielsweise standhaft, an seine Kneipen Werbesprüche mit "Der Weihnachtsmann bleibt  bis der Sack leer ist" oder "Wer artig ist, bekommt die Rute"  anzubringen. Für Bedenken scheint auch der Wunsch zu sorgen, 90% der  Einnahmen aus Kekse und netten Briefen an den Weihnachtsmann direkt an  den Konzern weiterzuleiten.&lt;br /&gt;Ein der Redaktion vorliegendes internes Memo des US-Konzerns nach versuche man hierdurch eine gewisse Identität zu wahren, die man durch den europäischen Außenposten als gefährdert ansieht. Seitdem der US-Getränkehersteller durch einen größeren Medienvertrieb aufgekauft wurde, glaubt man sich auch in der entsprechenden Position, derlei Forderung zu stellen - und wundert sich nun über den starken, unerwarteten Widerstand seitens CoolMasters Ltd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man geht davon aus, dass sich bis zur einer endgültigen Einigung  Weihnachten verschieben wird. Als Ausgleich (und Schadensbegrenzung) bietet man europäischen Kunden für einen  begrenzten Zeitraum eine Wiedererweckung Osterns an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten die Vertragsgespräche vorzeitig abgebrochen werden, droht eine Übernahme der europäischen Kundschaft durch den US-Konzern. Dieser äußerte ohnehin seit längerer Zeit reges Interesse daran, seine ursprünglich ausgelagerte Lizenz zurückzuholen um den Vertrieb des Geschäftsmodelles unter eigenem Banner laufen zu lassen.&lt;br /&gt;Für die Kunden würde dies weitreichende Änderungen bedeuten, zu denen sich der Konzern bislang nicht äußern wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So würden Ressourcen der Lokalisierung der Sprache und des Äußeres eingespart werden. Neben einem möglichen Weihnachtsmann in Hawaii-Hemd und Unterhosen sowie einem Cowboyhut und einem burgerverschmierten Rauschebart müsste sich die europäische Kundschaft ausschließlich auf den englischen Kommunikationsweg beschränken. Eine weitergehende Betreuung des Weihnachtsmannes für, beispielsweise, Familienevents ist ebenfalls bislang nur europäischen Kunden vorbehalten, weswegen man hier nicht mit einem Wandel rechnen kann.&lt;br /&gt;Briefe an den Weihnachtsmann selbst bleiben aufgrund eines abewandelten Kundensupport-Begriffes weitgehend unbeantwortet oder werden wortlos bereits im Briefkasten verbrannt.&lt;br /&gt;Dafür erhielte man als Kunde die Gelegenheit, auch in den Genuss weitgehend unerprobter und ungeprüfter Geschenke zu gelangen, die gegebenenfalls - wenn auch nur mit äußerst geringer Wahrscheinlichkeit - geundheitliche Einschränkungen zur Folge haben. Allerdings, so einzelne europäische Kunden, sei dies recht unspektakulär, selten und ein guter Preis für den Ritt auf der Innovationswelle an vorderster Front.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unabhängig von möglichen Entwicklungen bleibt festzuhalten, dass man sich in einzelnen Punkten geeinigt hat. Ob dies der Einstieg in eine gemeinsame Zukunft oder lediglich ein überbewertetes Signal ist, kann zu diesem Zeitpunkt nicht ermittelt werden. Natürlich bleibt das Team vor Ort um die Kunden vorab zu informieren, sollte sich etwas Neues ergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Live aus Mittelerde, für SauronTV&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Namidh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-5103967078344803379?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/5103967078344803379/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=5103967078344803379' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5103967078344803379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5103967078344803379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/09/seit-545-uhr-wird-zuruckverhandelt.html' title='Seit 5.45 Uhr wird zurückverhandelt'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-5356609851852860910</id><published>2010-09-26T06:16:00.001-07:00</published><updated>2010-09-26T08:16:59.730-07:00</updated><title type='text'>Negatives Vorzeichen rettet die Wahrheit</title><content type='html'>Die Gattung der Rollenspieler ist eine, wenn nicht die komplizierteste überhaupt. Das merken die Mitglieder tagtäglich an der natürlichen Fluktuation, die der Geburtenrate manchmal sogar im Weg steht und dafür sorgt, dass sich diese Gruppierung auf natürlichem Wege selbst dezimiert. &lt;div&gt;Dabei ist die Geburt eines Rollenspielers das Schönste, was es gibt: Ein mit Idealen und Wahrhaftigkeit gespicktes Lächeln ziert das Antlitz des Frischgeborenen, der sodann in die Welt auszieht um in ihr einzutauchen und alle mit seiner eigenen Geschichte zu beglücken.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der vorhergehende Akt, allerdings, gestaltet sich schwierig. Forscher haben durch intensive Beobachtung herausgefunden, dass Männchen und Weibchen vor der eigentlichen Paarung dermaßen lange und ausgiebig über dieselbige diskutieren, dass der Prozess der natürlichen Alterung der Paarung diametral gegenübersteht. Anders ausgedrückt: Wer mit einer Kanone auf ein Boot zielt und sich für den finalen Schuss noch eine Assoziationskettendebatte über die Feinstaubbelastung heutigen Schwarzpulvers mit seinem Kollegen leistet, läuft Gefahr, die Gelegenheit zum Abschuss zu verpassen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Diese Problematik ist aber eine systemimmanente Facette der Rollenspielergattung. Sie diskutiert gerne und im Für und Wider verstricken sich Lösungsansätze, werden von den mehrbeinigen Aber- und Oder-Spinnen aufgegessen, verdaut und als Unmöglichkeit ausgeschieden. Nur am Rande: Dies erklärt, wieso manch Rollenspielgeschichte buchstäblich mit Spinnweben zugedeckt ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein typisches Beispiel ist die Diskussion rund um die unpassenden Rollenspielernamen. Es gibt sie, ohne Frage. Das zu leugnen würde der Verneinung von Sonnenstrahlen gleichkommen - auch wenn es einige rebellische Vertreter vom Stamme der Solarzellen gibt, die hierüber paradoxerweise anders denken. Aber in der aktuellen Realität bleibt festzuhalten: Es gibt schlechte Charakternamen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Aber was macht man, wenn das eigene Rollenspiel durch einen auf dem gemeinsamen Tisch dauerhüpfendenden "Gummibaer" gestört wird? Wenn jede heroisch epische Vergiftungsdramatik einen verbalen Dolchstoß durch den selbsternannten Geflügel-Zorro "Huhnter" erfährt? Wie wehrt man sich gegen den Virtuosen der Offensichtlichkeiten, der einen Menschenschurken namens "Menschenschurke" spielt? Und wo ist das heilige Rückholbändchen des strahlenden Hüterhelden, der auf den Namen "TamponDesGrauens" hört?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich zu wehren. Ignorieren allein würde helfen, sofern die Welt auf Prinzipien statt auf Pferden gen Sonnenuntergang reiten würde. Tut sie aber nicht, in der Not frisst (respektive: grouped der Teufel mit den) Fliegen, weswegen die personifizierte Missgunst höchstwahrscheinlich indirekt eine Bestätigung erfährt. Dies ist, mit voranschreitender Zeit der Existenz solch eines Namens gerade für gelangweilte und frustrierte Spieler häufig ein Zeichen, dem gleich zu tun und ebenfalls lustige Namen zu erfinden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Offene Anfeindungen sind ebenfalls keine Option. Grund ist die Zahl der "ich-will-meine-Ruhe"-Spielerschaft, die wahrscheinlich selbst im Zuge eines Stalin-Putsches lautstark um Ruhe und der Klärung unter vier Augen gebeten hätte. Dies wird, wiederum, wird womöglich ebenfalls als Bestätigung erfasst und dient auch als Zeichen dafür, dass die eigenen Grenzen offensichtlich weit gefasst seien.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;In letzter Sekunde gibt es noch eine Möglichkeit: das Ticket. Hier ist weniger die Flucht zum nächsten Reiseschalter zwecks mehrmonatigen Flüchtlings-Rundfluges zum Mars gemeint, als vielmehr ein dezenter Hinweis an die GMs.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;GMs sind bekannterweise die Ansprechpartner wenn es darum geht, Regeln durchzusetzen. Da Rollenspielserver die Legitimation der Käfighaltung bestimmter Spielertypen darstellen, wird zur Wiedergutmachung ein erweitertes Regelwerk zur Verfügung gestellt - Verstöße gegen das sittliche Rollenspielerempfinden werden besonders geahndet. Sollte man meinen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Leider gilt auch hier die Regel: Melden führt nicht automatisch zur Verfolgung. Grund ist, dass GMs häufig darauf warten, dass zu bestimmten, grenzwertigen Namen gleich mehrere Tickets verfasst werden, bevor reagiert wird.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Vordergründig mutet dies als Entlastungsmaßnahme an, denn tatsächlich könnte jeder jeden melden, wenn man nur lange genug hinsehen würde. Und da Rudelbildung, unabhängig des Spielertypus, eine gewisse Zeit benötigt und längst nicht jeder öffentlichen Aufrufen folgt, wird die Zahl der erforderlichen Tickets zu einem Zeitpunkt irgendwo zwischen "wenigen Minuten" und "wenn Warge fliegen können" erreicht werden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;So wird tagein, tagaus diskutiert. Bislang ohne Ergebnis. Wenn jemand sich dann dazu durchringen kann, eine Lösung zu präsentieren, wird auf die Unmöglichkeit hingewiesen, bzw. auf etwaige negative Folgen. Es fragt sich nur in dem Zusammenhang: für wen? Und ist das Ziel nicht bekanntlich das Ziel?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Einer dieser Lösungsansätze besteht darin, eine schwarze Liste zu erstellen. Dies hätte höchstwahrscheinlich zur Folge, dass mehrere Spieler vorgewarnt sind und sich Betroffene selbst melden könnten. Langfristig würde dies zu einem Konsens führen, der einen "Mindeststandard" bei Namen zur Folge hätte. Der kleinste gemeinsame Nicht-meldewürdige-Namensnenner.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Anstatt jedoch diese Lösung zumindest auszudiskutieren, lautet der erste Einwand nicht selten: "Hier verboten", was im Kern stimmt - solche Diskussionen werden häufig auf offiziellen Foren geführt, auch um ein Zeichen zu setzen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Allerdings gilt dieses Verbot nicht unbedingt auf nicht-offiziellen Webseiten, zumindest dürfte die Verfolgung schwieriger sein. Daher: Unmöglich wäre das nicht, wohl aber angenehm für die Community.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weitaus weniger angenehm dürfte sich die Situation für die GMs darstellen, denn diese müssten mit einer Flut an Tickets rechnen. Allerdings gäbe es dann auch wenig glaubwürdigen Spielraum für die Aussage, wonach sich einfach nicht genug Menschen zu einem Namen gemeldet hätten.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Im häufigen Gewirr des Für und Wider wird es zu der Namensproblematik nie eine Lösung geben. Vielleicht mag der dargestellte Lösungsansatz nicht der beste sein, aber ein anderes Vorzeichen würde helfen, anstatt aus dem "wird nie was" ein "mal sehen" zu formen, Wer im immer selben Pool der Ändert-sich-sowieso-nichts-Aussagen badet bis das Wasser nur ranzig genug ist, riskiert, dass am Ende jeder lieber Abstand hält.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und so ist es immer einfach auf jene zu pochen, die es könnten aber offensichtlich nicht wollen. Anstatt der Aussage jedoch einen Stresstest zu unterziehen, wird vermeintlich angenommen, was ohnehin nur jene (gegen)beweisen könnten, deren Aussagen man ohnehin nicht glauben mag. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zwar mag es verschiedene Möglichkeiten geben, Wahrheiten zu testen und eine Blacklist mag bestimmt nicht der Königsweg sein - aber in einer Welt der "Geht-nicht"-Logik wäre ein Abfinden mit der Situation ehrlicher als ein grummelnder Grundton. Wer das aber nicht akzeptieren kann, muss Lösungen suchen statt Thesen zu wiederholen. Das ist die Realität hinter allem - auch dem Rollenspiel.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-5356609851852860910?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/5356609851852860910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=5356609851852860910' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5356609851852860910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/5356609851852860910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/09/negatives-vorzeichen-rettet-die.html' title='Negatives Vorzeichen rettet die Wahrheit'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-225718568561125701</id><published>2010-09-23T01:35:00.000-07:00</published><updated>2010-09-23T01:58:53.145-07:00</updated><title type='text'>Weniger ist manchmal mehr</title><content type='html'>Lange Beiträge, wenig Leselust. Textwände sind im Internet so beliebt wie Fußpilz in einem viel zu engen Wanderschuh, getragen bei einem ewig andauernden Gewaltmarsch durch sumpfiges Gelände. Da dauert es nicht lange, bis der prototypische Satz "Weniger ist manchmal mehr" fällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Juristen sind sich sicher: In der Regel stimme das schon, aber die Ausnahmen seien so viel komplexer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade Foren leben vom Tennis der Schreibwilligen. Wer den Spaß aus dem Spiel dadurch zu nehmen droht, dass er beim Aufschlag den Ball auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, riskiert beim Gegenüber neben Brandwunden, schweren inneren Verletzungen und möglichen Quantensprüngen höchstwahrscheinlich Frust. Doch hier entspringt das Missverständnis: All dies ist nicht beabsichtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt dessen prallen zwei verschiedene Spielertypen aufeinander. Die einen sind Genussmenschen, spielen für ihr Leben gern, ewig und drei Tage um einen Ball, einen Punkt. Hin  und Her, immerzu. Manch einer setzt in der einsetzenden Hypnose immer wiederkehrender Bewegungsabläufe gar zum finalen Schlag an, aber im Grunde lautet das Prinzip: Du "pingst", ich "ponge".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Gegenüber könnte aber kein "Ponger" sein. In seltenen Fällen wird das sanfte "Ping" des Gegenübers durch ein "Kawumm" beantwortet. Wenn die Züge des anderen bekannt sind, gibt es für diese Menschen keinen Anlass, das Spiel unnötig in die Länge zu ziehen. Wieso auch? Je klarer die Situation, desto klarer der Standpunkt, desto weniger Interpretationsmöglichkeiten und desto mehr Zeit für das wahre Spiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Pingponger" und "Kawummler", ein Pulsar und ein schwarzes Loch im dualen System, eingebettet im großen Forenraum. Ein berechenbarer Tanz, denn tatsächlich wird ein gelegentliches "weniger ist manchmal mehr" ausgestrahlt, was naturgemäß nie dort ankommt, wo es sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit kann die Antwort auf "weniger ist manchmal mehr" nur lauten: "Ja, aber es kommt darauf an...". Die Natur des einen ist das umgekehrte Vorzeichen des anderen. Aus der Mathemik wissen wir: Plus minus Minus ergibt Plus - was sich widerspricht, ergänzt sich.&lt;br /&gt;Demzufolge kommt ein "weniger ist manchmal mehr" beim anderen an als "bitte länger, länger!". Wer würde auch auf die Idee kommen, einem Einbeinigen zu bitten, er solle nicht mehr humpeln?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so kreisen sie, umeinander, auf ewig. Welch ehrlichere Form der Koexistenz kann es noch geben als auf Basis eines Missverständnisses mit der Folge ewiger Aktion-Reaktion? Wer auf eine Trommel schlägt, wird ihr nicht den Vorwurf machen können, sie sei sehr laut. Wer seine Finger in die Steckdose steckt, wird kaum den Wunsch verspüren, den örtlichen Stromanbieter zu verklagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sich aber zumindest Gedanken um etwaige Erklärungsversuche für den nächsten Friseurbesuch zurechtzulegen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1510224336411663156-225718568561125701?l=namidh.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://namidh.blogspot.com/feeds/225718568561125701/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=1510224336411663156&amp;postID=225718568561125701' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/225718568561125701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1510224336411663156/posts/default/225718568561125701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://namidh.blogspot.com/2010/09/weniger-ist-manchmal-mehr.html' title='Weniger ist manchmal mehr'/><author><name>Namidh</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14747762537825293949</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='22' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/_eRdNSle6kes/TKHjOia_DRI/AAAAAAAAAAo/UyeteDGgOY0/S220/mister_x.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1510224336411663156.post-1499368637976874948</id><published>2010-09-22T04:18:00.001-07:00</published><updated>2010-09-22T05:38:02.658-07:00</updated><title type='text'>Grafischer Hirnschlag</title><content type='html'>Immer wieder liest man es und seit der letzten Ankündigung Nintendos, den neuen 3Ds auf den Markt zu werfen, deutlich öfters: Die Grafik sei schlecht und überhaupt, das Gerät sei damit unnütz. In dem Zusammenhang wird häufig die Grafik mit dem Grad des Anspruches eines Spielern gleichgesetzt - wer demnach keinen großen Wert auf Grafik läge, sei anspruchslos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Logik folgen Entwickerstudios auf PC-Ebene noch heute, was sich dann regelmäßig in blankes Entsetzen wandelt, wenn die Verkaufszahlen die Kosten nur geringfügig decken können. Dann sind wieder die Raubkopierer (und neuerdings die Gebrauchtmarktnutzer) an allem Schuld, denn auf Konsolenebene würde die Welt anders aussehen, was auch die Gewinnspanne deutlich mache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Grafik auf tragbaren Geräten nicht zwangsläufig denen eines Desktops entspricht und daher in dem Bereich weitaus weniger Gelder investiert werden müssen, wird erst gar nicht groß beachtet, geschweige denn laut gedacht.&lt;br /&gt;Dabei ist gerade die Grafik auf den besagten Spielkonsolen gar nicht mal so schlecht, wie es immer behauptet wird. Häufig wird sogar in einem Nebensatz ein Vergleich mit der C64-Grafik gezogen - wobei man diesen Menschen eine Zwangslagerung in einem C64-Camp gönnen müsste um sie gegen derlei Vergleichen in Zukunft zu impfen.&lt;br /&gt
